Sonder-Ausgabe
Zeitung
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(Morgen-Ausgabe.)
JV3 21.
Fuld a, Freitag den 26. Januar 1912.
3 ). Jahrgang
Schweb. V. Saß-Jaworski wicdergewählt
Rorbhausen Hauptwahl: Soz. 7462, Fortschr. gefiert v. Halem (Rpt.) Die Stichwahl ton’ nötig
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Kleines Feuilleton
die Entfernung der Eingeweide, des Herzens, der
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Monattbeüage: „Fuldaer GeschichtMatter"
brück, Aiörs-Nces, Dortmund, Düsieldorf und Essen in Stichwahl stand, hat nur Essen.und Mörs- Rees halten können. Die Unterstützung, die ihm in Dortmund und Düsseldorf die Nationalliberalen gewährten, hat zum Siege nicht ausgereicht. In Orpeln und Osnabrück tvar die Lage für das Zen- tnim bei der Stellungnahme der ausschlaggebenden Parteien ohnehin ouesichtslos.
trägt die Stadt Alsfeld 40000 Mark, der Staat 20000 Mark. 30000 Mark von nannten Summe kommen allein auf die Ausstattung des Gebäudes.
Aorta, der großen Blutgefäße des Halses usw. er Run ist aber die Arbeit der Einbalsau'.ie
Bpt. bavo, -unrtfch. Vgg. boll. S.uhioayi z.ui<u,en Dr. Cohn (Soz) und -e-r. Wremer (FoUfchr. ibfiL) Bisher ii/u Wreluec (Fortfcyr. Bpl.)
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swjinwSa- rvochenbellagr:„IllustrierteZonntagrzeitung"
Krotoschin. Bisher Dr. b. Trzcinsky (Pole). Gewählt v. Ehlapowski sPole).
geworden, weil dem Polen eine Stimme an der absoluten Mehrheit fehlte.
tische Temschland seinen Famrlien-Abend im Gaithanfe zum goldenen £>itid?. Ueber 300 Personen waren er chienen. HerrRuraiu» Seh leichert hielt, nachdem er des großen Windtdorst als des Gründers des Volksverems gedacht und ;u wcilerem Beilritt in denselben aufgesordert, einen hochinler- essanten Vortrag über eine Reise nach Tripolis, über Tripolitanien, über Land, Leute, Ge» wohnheilen und Gebräuche feiner B wohner unter Einflechtung praktischer Anwendungen und Slreisung des gefahrvollen RrtegeS zwischen Italien und der Türkei. Der Vortrag wurde unterbrochen durch Gesangs-Darbietungen des Gelang«Vereins Frohsinn unter der Leitung des Herrn Hauptlehrers Zahn. Der Wunsch aller war eS, daß recht bald wieder ein so schön verlaufener Familien-Abend abgchalten werde.
0 Hanau, 24. Jan. 1912. Der Kreisausschuß des Landkreises Hanau hat in seiner Sitzung vom 23. d. Mts. die Errichtung einer Villenkolonie in Wilhelmsbad genehmigt. Die Siedeluug w rd 7 Minuten vom Bahndose und vom Kurorte Wilhelmsbad entfernt, in ähnlicher Weife wie Buchschlag, angelegt.
* staffel, 26. Jan. 1912. Für die St adtver. ordnetenwahlen, die vom 12. bis 22. Februar staltfinden, haben sich die bürgerlichen Parteien aus eine gemeinsame Liste geeinigt, in der zwei Arbeiter, zwei Beamte, zwei Handwerksmeister und ein Fabrikant Aufnahme gesunden haben. Von diesen 7 Sitzen halten die Sozialdemokraten bis jetzt 4 Sitze inne.
* Göttingen, 23. Jan. 1912. Heute mittag 121/« Udr ist in der Nähe des Bismarcksteines am Hamberg ein Automobil verbrannt. Die Insassen, drei Personen, tonnten sich nur mit Mühe durch Abspringen reiten.
* Bestwig, 23. Jan. 1912. An einem S ückchen Fleisch, das in die Luströhre geraten war, ist gestern mährend des Frühstücks ein beim Bahnbau Atteu- hundem-Erudtedrück deschäftigtcr Arbeiter erstickt.
Wechnachten betritt eine wirkliche Komtesse den Laden. Sie hat es, wie alle Menschen so kurz vor dem Christabend, recht eilig unb ist untröstlich, daß ein neues Testament mit recht großer Schrift zufällig nicht mehr am Lager ist. Können Sie mir es denn bis spätestens morgen mittag nicht mehr drucken? fragte sie in banger Erwartung der Antwort. „Wir werden alle Kräfte anspannen," sagt der Gehilfe schlagfertig und noch am gleichen Abend ist die schwierige Aufgabe vom Lager eines Kollegen erledigt. — Die Mama gehört zu den geistig Armen, hatte aber die beste Mädchenschule besucht und sollte Goethes Werke in einer schönen Ausgabe erhalten. Mama wurde befriedigt, sie hatte Geld und auf den Preis kam es ihr nicht an. Im letzten Augenblicke drohte das Geschäft zu scheitern: „An der Tür fragte.die Käuferin ängstlich: „Es ist doch aber auch eine gute Uebersetzung?"
Aus dem Nachbargebiete.
[!] Hünfeld, 25. Jan. 1912. Der diesjährige Bez irks tag der Gabel sberge eschen Steno- grapbenvereine im Bezirk Kassel wild am 11., 12. und 13. Mai in Hün feld abgehalteu werden. Der hiesige Stenoqraphenverein hat schon vor Weihnachten mit der Vorbereitung der Tagung und des damit verbundenen Festes begonnen, da eine ziemlich bedeutende Arbeit zu bewältigen ist. Man erwartet einen zahlreichen Besuch von feiten der Jünger Gabetsbergers und sonstiger Gäste. Die Festrede hat der Bundesvorsitzende, Herr Professor Pfaff in Darmstadt übernommen.
* Alsfeld, 24 Jan. 1912. Das alte Rat. haus am Marktplatz, das im I ihre 1516 seiner Bestimmung über eben wurde, wird, nachdem einschneidende Wiederherstellungsarbeiten stattgesunden haben, am 4. Februar d. Js. eingeweiht und wieder in Benutzung genommen weiden. 60000 Mark haben die Wiederherstellungrarbeilen getastet, davon
Der neue Reichstag.
W Berlin, 26. Febr. 1912, 12,15 vorm. (Tel.) Rach Erledigung der heutigen 33 Stichwahlen ergibt sich folg. Zusammensetzung des Reichstages: 42 Konservative (gewonnen 6, verloren 23), 14 Reichspartei (4-5 — 16), 10 Wirtschaft!. Bereinigung (4- 3 — 10), 3 Deutsche Reformpartei, 18 Posen (— 2)93Zentrum(4-5 — 15), 5 Welfen (4-5 — 1), 3 Bayerische Bauernbund (4- 3), 45 Rationalliberale (4- 26 — 30), 2 Lib. Bauernbund, 1 daher. Liberaler, 41 Fortschr. Volkspartei (4- 14 — 21), 110 Sozialdemokraten (4- 69 — 12) 5 Elsässer 4-2 — 2), 2 Lothringer (— 1), 1 Däne, 2 Wilde (4- 2 — 5). Von bekannten Abgeordneten wurden am letzten Stichwahltage gewählt: Liebknecht (So;.), Dove (Fortschr. Bpt.), Dr. Bell (Ztr.) Unterlegen sind: v. Oldenburg skons.), Kröcher (kons.), v. Richthofen (kons.), Hue (Soz.) und Dr. Wiemer (Fortschr. Bpt.)
wurden, die er durch Beraubung von Postschließfächern au sich gebracht hatte. Nach seiner Aussage war er schon ein ganzes Jahr in diesem „Berufe" tätig. Man kannte ibn wohl auf der Post, aber niemand hatte einen Verdacht auf ibn. — Auf der Universität zu Madison in Staate Wisconsin haben sich 8 Studentinnen zusammen 160 Quadratzoll Haut abnehmen lassen, um durch Uebertragung derselben eine Kollegin vom Tode zu retten, die durch eine Ervlosiou schwere Brandwunden erlitten hatte.
— Etwas Appetitliches für die Frühstücks- und Abendtafel ist der ,Kräuterkäse", der zwar in allen Delikateßaeschästen zu haben ist, aber dock, nur wenig gekauft wird. Und doch schmeckt er wirklich vortrefflich! Ter Kräuterkäse wird besonders in Graubün- ■ den und in Glarus in der Schweiz angefertigt, und zwar aus gerahmter süßer Milch und der aus ihrem Rahm erhaltenen Buttermilch. Eine geringere Qualität wird aus der von der Bereitung des Emmentaler Schweizerkäses übriggebliebenen Molke mit: Zusatz von Buttermilch hergcstellt. Bei den Quali-' täten wird etwas völlig sauer gewordene Ziegenmokke beigemischt, dann erhitzt man das Milchgemisch bis zum Sieden und überläßt den Quark in mit Steinen
? Soden - Stolzenberg, 24. Jan. 1912.
abend hatte der hiesige VoUsverem für das katho-
— Arteriosklerose im alten Aegypten. Die viel- . beredete Krankheit der Gegenwart die Arteriosklerose, wird häufig für eine „Errungenschaft" unserer Zeit gehalten. Und doch ist sie eine sehr alte Krankheit, unter der bereits die alten Aegvpter vor mehr als 3000 Jahren zu leiden hatten. Dies ergibt sich aus Untersitchungeii, die man an einer Anzahl ägyptischer Mumien angestellt hat. Eigentlich war es wenig wahrscheinlich, daß man bei der Untersuchung der Mumien noch Symptome der Arteriosklerose entdecken würde, da die Einbalsamierung
Potsbam-SpanbanMsthavellaub. Soz. 21505, Rpt. 12 038, F. Bpt. 11063, Ztr. 712, Pole 54. Stichwahl zwischen Liebknecht (Soz.) und Bosberg tRpt.).
Bisher Pauli (kous.).
Stichwahl: Gewählt L i e b k n e cht (Soz.).
Marienburg-Elbing. Hauptwahl: Kons. 10 660, Rpt. 8189, Soz. 8133. Stichwahl zwischen v. Oldenburg (kons.) und Schröder (Rpt.).
Bisher v. Oldenburg (kons.).
Stichwahl: Gewählt Schröder (Rpt.).
Frankfurt a. b. O. Hauptwahl: Soz. 14 906, Rtl. 9428, Kons. 7695. Stichwahl zwischen Weyl (Soz.i und Bollert (natl.).
Bisher Faber (Soz.).
Stichwahl: Gewählt Bollert (Natl.).
Landsberg-Soldiu. Kons. 12483, Soz. 9037, Ratlib. 5925 Stichwahl zwischen Holtschke (kons.) und Pätzel (Soz.).
Bisher Holtschke (kous.).
Stichwahl: Hokkschke (kons.) wiedergewählt.
Schönau-Hirschberg (Schlesien) Stichwahl: Ablaß (Fortschr. Vpt.) wiedergewählt.
Ziillichan-Krossen. Hauptwahl: Rpt. 9215, Fortschr. Vpt. 5783, Soz. 5311. Stichwahl zwischen Dr. Wienbeck (Rpt.) und Bruckhofs (Fortschr. Vp.).
Bisher Schlüter (Rpt.).
Stichwahl: Gewählt Bruckhofs (Fortschr.
Mersebnrg-Qnersurt. Hauptwahl. Soz. 11128, Fortschr. Bpt. 10 776, Kous. 8653. Stichwahl zwischen Pollender (Soz.) und Koch (Fortschr. Bpt.).
Bisher Winckler (Kons.)
Stichwahl: Gewählt Koch (Fortschr. Bpt.)
Sangerhausen. Hauptwahl: Ntl. 8187, Soz. 7991, Kons. 6483. Stichwahl zwischen Wanhofj (ntl) und Wicklein (Soz.).
Bisher Scherre (Rpt.).
Stichwahl: Gewählt Kam hoff (Ml.)
Torgau-Liebeuwerda. Gewählt Dr. O r t m a n u (natl.) gegen Menzel (Soz.). Bisher Wilde (ml.).
Lüben-Bunzlau: Dr. Doormann (Fortschr. Bpt) wiedergewählt.
Grünberg-Freststadt. Bisher kons. Gewählt Davidsohu (Soz.).
Guben-Lübben. Prinz zu Schönaich-Caro- l a t h (ntl) wicdergewählt.
Kalan-Luckau. Bisher Henning (Kons). Gewählt Wels (So^).
Striegau-Schweidnitz. Bisher Frhr. v. Richthofen (Kons.) Gewählt- Feldmann (Soz.)
Soran. Bisher Natl. Schumann (Soz.) gewählt.
Salzwebel-Gardelegen. Hauptwahl: Kons. 12 073, Lib. Bauernbund 10 271, Soz. 2407. Stichwab! zwischen v. Kröcher (kons.) und Dr. Böhme (Lib. Bauernbund).
Bisher v. Kröcher skons.).
Stichwahl: Gewählt Dr. Böhme (Lib. Bau- ernbimd.)
Liegnitz-Golbberg. Fischbeck (Fortschr. Bpt.) wiedergewählt gegen Dietrich (Soz.).
Schweinitz-Wittenberg: Dove (Fortschr. Bpt.) wiedergewählt.
Die gestrigen Stichwahlen haben die E n t s ch e i- dung über die künftige Mehrheitsbildung gebracht. Die Linke hat am letzten Tage gute Ernte gehalten und die ihr zur Mehrheit fehlenden Mandate noch erobert. Die aus Zentrum und den rechtsstehenden Parteien sich zusammensetzende bisherige Mehrheit verfügt nur noch über 195 Mandate. Der Block der Linken (Sozialdemokratie, Fortschrittliche Bolksparter, National- liberale und lib. BauernbuudqruPPen) zählt 202 Mandate, hat also die Mehrheit, allerdings eine sehr knappe Mehrheit. Dabei ist daran zu erin- nern, daß die nationalliberale Partei mehrere Mitglieder zählt, die prinzipielle Gegner des Großblocks sind, wie Frhr. v. Hcyl-Hernsheim, Wittum und Beck-Heidelberg. Auch ist noch nicht entschieden, ob nicht in Bingen-Alzey ein rechtsstehender Natio- nalliberalcr statt eines Fortschrittsmannes gewählt ist. Der Block der Linken hat also »roch mit einem Minus, von vier Stimmen zu rechnen, sodaß er mit 198 Mandaten noch eine Stimme unter der notwendigen Mehrheit von 199 bliebe. So viel ift sicher, daß eine sichereMehrheitsbildung int neuen Reichstage nicht vorhanden ist. D'e Regierung wird sich ihre Mehrheiten von Fall zu Fall suchen muffen. eine Aufgabe, die an das Geschick der leitenden Staatsmänner besondere An- foihenmgen stellt. Jedenfalls ist die Regierung nicht auf die Hülfe des an der Seite der Sozialde- mokrasie gerückten Ltnksliberalismus angewiesen, dagegen wird sie wohl darauf rechnen können, daß die Aationailiberalen nicht dauernd sich zum Linksblock schlagen wollen, sondern in manchen Fragen der Regierung ihre Mitwirkung nicht versagen werden. Voraussichtlich wird angesichts der unsicheren Mehrheitsbildung die Bedeutung der kleineren Parteigruppen, die je nach ihrer Stellungnahme die Entscheidung zwischen der Ja- und der Neinseite geben, sehr verstärkt werden
Das Zentrum, das gestern in Oppeln, Qsna-
Wie alt werden die Bäume? In unserer ma- itertell angehauchten Zeit werden die Wälder ausschließlich vom Gesichtspunkt eines möglichst hohen Ertrages aus gehegt und gepflegt. Der echte Forstmann hat üuctt ebenso wie jeder andere, der nicht zu seinem Fach gehört, gewisie Empfindungen für tue Schönheit der Wälder, und auch er würdigt einen u UX!.l!en Gattin nach seinen poetischen Eigen- ^§O0^^.'unuerhin ist aber für ihn die „Waldwirt- Mast die Hauptfache, und so muß er gar manchen Stamm mit knorrigen Aesten dem Untergang Weichen, obwohl er ihn aus Schönheitsrücksichten recht Hern strhen lasten wurde. Der Waldfreund bedauert 'CS immer aufrichtig, wenn wieder einmal ein Baum- ‘riefe gefällt wurde: er klettert Wohl auf den Stumpf, um aus der Zahl der Jahresringe das Alter des
Ansehen: ver Baum einer eisfn Colonel* seile, 47 mm breit, lostet ispfg. Bell amen: Ver Baum einer Colo» nelseiie, 74 mm breit, kostet 4» pfg. Sei wie* derho!ungen Rabatt. Siir Offert« u Aur.unft» «irrigen 2i) Pfg. extra.
Botationrdruck u. Verlag der gelbaer Bctienbtutferei i-Sulba Fernsprecher Ur. 9.
—.Ein Prächtiges Mittel gegen Schnupfen. Alle Welt klagt jetzt über Schnupfen. Naßkaltes Wetter, schroffer Temperaturwechsel, zu leichte Kleidung, Erhitzung beim Rodeln usw. — alles das sind die üblichen Ursachen. Vorbeugen ist auch beim Schnupfen immer bester als heilen. Nach dieser Bolksweisheit richte man sich in der Jetztzeit zu allererst. Fühlt man aber den unbeauemen Gast herannahen, empfindet man eine gewisse Trockenheit im Nasenrachenraum und ein Krabbeln im Halse, dann pinsele man sogleich beide Nasenhöhlen mit Glycerin durch die Nase hoch. Dadurch wird die beginnende Entzündung an ihrer Weiterentwickelung gehindert, und der Ausbruch des Schnupfens mit ben ost damit verbundenen fiebrigen Empfindungen und der Benommenheit im Kopf und im Hals wird unterbleiben. Gegen die Halsschmerzen macht man am besten während der Nacht noch einen kalten Umschlag. Die Hauptsache ist nur eben, daß man das einfache und billige Mittel rechtzeitig anwendet, also gleich im ersten, im trockenen Stadium de« Leidens! Biele Leute denken, so ein bistel Schnupfen schadet nichts, die Natur hilft sich selbst wieder. Es gibt auch eine Redensart, die da lautet: Wenn man ein Mittel gegen ocn schnupfen anwendet, so vergebt er in vierzehn Tagen. Tas stimmt nur zur Hälfte: gar mancher hat durch Vernachlässigung eines Schnupfens sich einen chronischen Schnupfen zugezogen, manch ande- «5 'M* schwere Hals- und Lungenerkranknuqen. Also lreber Vorbeugen! 1 gf
— Mancherlei aus Amerika. In einem Ort in Kalifornien gab eine Dame ein „vegetarisches Bankett^, ber dem nicht weniger als 171 Gemüse und Früchte in den verschiedensten Zubereitungen aufgesetzt tixneit. Der Zweck dieses Banketts war, zu beweisen, daß man nur mit Hilfe von Gemüsen nnd Früchten eine enorme Zahl schmackhafter und nahrhafter Mahlzeiten herstellen kann. — In Pennsylvan ien heiratete zu gleicher Zeit ein Farmer feine Haushälterin und seine beiden Söhne die zwei Töchter derselben. Dar schönste ist, daß alle drei Pärchen nt demselben Hause friedlich beisammen toob* nen. — In Michigan wurde ein erst löjähriger
würdiger, Gesellen festzustcllen. Und dieses Alter ist gar ost recht ehrfurchtgebietend. Damit ist aber ftwch nicht festgestellt, wie alt der Baum, der trotz Meines Alters doch so kerngesund war, hätte werden können, wenn er eben nicht gefällt worden wäre. Molche Bäume, die man ihrer selbst wegen unbe- chiudet wachsen läßt, oder richtiger, durch die Jahrzehnte vielleicht Jahrhunderte hindurch wachsen ließ, 4verden immer seltener. Sie bilden schon eine be- isondere Sehenswürdigkeit, eine Art Naturdenkmal, Ken, man höchstens in alten Parks begegnet. Im Mr linde genommen könnten alle Bäume ein Alter Erreichen dem gegenüber das Alter des Menschen Ulme 8- B. bringt es durchaus 200 d.e Lahre, die Esche auf 170, die Birke Lärche ans bie Buche auf 245, die
ifogar aus 700 ’^abi r' tnnüe Quf 425« die Kiefer Rre guV »ich
ß00.9?bre. Dasma^gerwa erKwen^SZ Srt x^ugüch auch noch einige Jahrhuuderte fünfer, K fca$ 300 Hähren begmnt gewöhnlich das Hn, »u pulen, und ber Baum krankt von da an mdjr unb
Oppeln. Hauptwahl: Pole 9258, Ztr. 8715, Soz. 2285, Ntl. 1655. Stichwahl zwischen Brandys (Pole) und Sonneck (Ztr.)
Bisher Brandys (Pole).
Stichwahl: Brandys (Pole) wiedergewählt.
Glogau. Hauptwahl: Kons. 6367, Fortschr. Bpt. 4671, Soz. 2798. Stichwahl zwischen v. Jordan (kons.) und v. Liszt (Fortschr. Bpt.).
Bisher Hoffmeister (Fortschr. Bpt.).
Stichwahl: Gewählt v. Liszt (Fortschr. Bpt.).
Stichwahlen.
Düsseldorf. Hauptwahl: Ztr. 31 544, Chr.-Soz. £305, Ntl. 11475, Soz. 36 561, Dem. Bgg. 1978. Dtichwahl zwischen Dr. Schmitz (Ztr.) und Haberland (Soz.).
Bisher Haberland (Soz.).
Stichwahl: Gewählt Haberland (Soz.) mit 42 643 Stimmen gegen Dr. Schmitz (Ztr.) mit 42 277 Stimmen.
Mörs-Rees. Hauptwahl: Ztr. 17 284, Kons. ,8486, Chr -Soz. 1267, Pole 320, Ntl. 9180, Fortschr. Bpt. 1165, Soz. 5335. Stichwahl zwischen Dr. Bell (Ztr. )und Rosenfeld (ntl.).
Bisher Fritzen (Ztr.).
Stichwahl: Gewählt Bell (Ztr.).
Mülheim a. b. Ruhr-Duisburg. Hauptwahl: Ztr. 31400, Ntl 32 694, Soz. 33 812, Fortschr. Dpt.2231, Kons. 1546, Pole 7270. Stichwahl zwischen Hengsbach (Soz.) und Dr. Böttger (natl.)
Bisher Hengsbach (Soz.).
Stichlvahl: "Gewählt Dr. Böttger (natlib.)
Bochum - Gelsenkirchen-Hattingen. Hauptwahl: Mr 37 946. Pole 10 029, Ntl. 43 256, Soz. 53 332. Stichwahl zwischen Hue (Soz.) und Heckmann (Ntl.).
Bisber Hue (Soz.).
Stichwahl: Die Wahl von H e ck m a u n (ntl.) ist geficber:
iLwer,eü)-B«rrnen. Hauptwahl: Rpt. 16 763, Ztr 6046, Ntl. 11545, Soz. 33 640. Stichwahl zwischen Eb'rt (Siz.) und Linz (Rpt.).
Bisher Linz (Rpt.).
Stichwahl. Gewählt Ebert (Soz.) mit 35 793 gegen Linz (Rpt.) mit 33 349 Stimmen.
Dortmunb-Hörbe: Hauptwahl: Ztr. 25 708, Chr -Soz. 1570, Ntl. 25 279, Soz. 48 834, Pole 45878. Stichwahl zwischen Erdmann (Soz.) und Bickoff (Ztr.).
Bisher Bömelburq (Soz.).
Stichwahl: Gewählt E r d m a n n (Soz.)
Lennep-Mettmann. Hauvtwahl: Soz. 27120, Fortschr. Bpt 15 992, Wirtsch. Bgg. 14 788, Pole 455. Stichwahl -wischen Dittmann (Soz.) und Eickhoff (Fortschr. Bvt.).
Bisher Eickhofs (FoAschr. Bpt.).
Stichwahl: Gewählt Dittinann (Soz.) mit Pngeföhr 300 Stimmen Mehrheit.
Esten. .Hauvtwahl: Ztr. 42832, Soz. 40 503 Ml. 25 937, PR- 3744, Wirtsch. Bga. 578. Sllch- 6vahl zwischen Giesberts (Ztr.) und Gewehr (Soz.) Bisher Giesberts (Ztr.).
Stichwahl: Gewählt Giesberts (Ztr.) mit 67 300 gegen Gewehr (So;) 52 500 Stimmen.
Jsertahn-^Oena L>„„ntw->hl: Chriftl.-Soz. .10 901. BR. 13 Sor. 17 3«1. Dem.
(Sßnn. 16flS -wischen Spiegel (Soz.) und
Mü0-^ BR.).
Bi«b-r Müller fortschr. Bvt.)
Sii-hm-bs- (r;-viäblt Svieqel (So;.)
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Kons w* «xq 797-70 <Rhf. 1?w->
,8000 w„uo 771 Stichwahl zwischen Beran (Ztr.) und 7
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beschwerten Säcken etwa drei bis sechs Wochen lang der Gährung. Hiernach wird er zerrieben, mit gepulvertem blauem Steinklee und Salz gemischt, in kleine Hütchenformen gestampft und noch zwei bis sechs Monate lang getrocknet. Bei Gebrauch wird der Kräuterkäse gerieben und auf Butterbrot gestreut aber gleich mit der Butter vermischt und ge- uct u,™.
Wt 0Umr,a„" V,™ 9( schmeckt wirklich forderte. Run ist aber die Arbeit der Einbalsai.'.ic-
i« le;L_ lch"! gleich einen Borrat reiben und rung in vielen Fällen nur mangelhaft ansgcführt < .ii"-luchse mit Teckel aufbewahren. Er worden, sodaß Besiandtci'von Blutgefäßen in den halt sich hierin sehr lange Zett, und bei Bedarf ift Körpern zuruckblieven. Im ganzen hat man Ge- bonn immer etwas Delikates sofort bei der Hand, fäßtcilc von 24 Mumien, die aus der Zeit von 1580 — Humor im Bnchladen. Ein paar reizende 5^ 507 t, Chr. stammeu, mit bloßem Ange oder
Geschichten ans bem Buchhandel erzählt ein Mitar-; mtt bem Mikroskop untersucht. Sechs dieser Mu-
beiter des Buchhändlerbörsenblattes: Im Laden er-: miell -ejqfCn feine Spuren, fünf hingegen leichte scheuü em biederer Landbewohner. Wortlos und | unt> dreizehn starke Symptome der Arteriosklerose, kopstchuttelnd sicht er sich im Laden um. Auf die ' Uni> dabei waren es Mumien, die alle von nicht
ivroge was er Nmnsche, fa-üe er plattdeuisch: „Ach, fe^t oIten Menschen herrührten.
was ich gebrauche, haben Sie wohl Nicht. Ich suche, einen Globus von Braunschweig." — Am Tage vor .............