es überzeugt, nicht glücken; wir müssen ihn aber um so mehr bedauern, weil er in einem Augenblick gemacht wird, in wel- chem wir im Begriff find, wegen unserer Berloosung unS an die freundliche Gesinnung der Bürgerschaft zu wenden.
Ob es anständig war, die angeblich „uneigennützige Warnung" sofort zu publiziren, ehr uns nur Gelegenheit gegeben war, den acht Herren aufklärend und berichtigend zu antworten,^überlassen wir dem Urtheile des Publikum».
Wir hoffen, daß unsere Mitbürger, unbeirrt durch eittjj derartiges Vorgehen uns das seitherige Vertrauen bewahren«/ und zur Förderung unserer gemeinnützigen Zwecke nach wie1/ vor behülflich sein werden. '
Frankfurt a. M., den 10. März 1879. >
Der Berwaltunasrath 4226a der Palmeregarte« - Gesellschaft.
Gegen den Magenkatarrh.
Die HandelSzeitung des Hannoverschen Tageblattes schreibt in ihrer 1. Beilage zu Nr. 23 vom 28. Jan. 1879: Von einer Seite, die unser volles Vertrauen
verdient, geht uns folgender interessanter Artikel zu:
Sieben Jahre litt ich au einem chronischen Magenkatarrh. Der Appetit war nach und nach gänzlich geschwunden und meine Verdauung so schwach geworden, daß mir selbst die leichtesten Speisen Beschwerden verursachten; dazu manifestirte sich die mangelhafte Er- nährung in der Abnahme der Kraft und Fülle meines Körpers. Ich litt an Kopfweh, Rücken und Nerven- schmerzen der verschiedensten Art, an Ohrensausen, Flecken- sehen vor den Augen, und Schwindel — kurz e» zeigten sich alle Symptome einer in Folge der schlechten Ernäh- rung eingetretenen großen Blutarmuth. Gegen diese lange Reihe von Leiden habe ich stets aus das Genaueste
W ««’’•’" ^'.^„ «'"£ äna-wand dock schwinden, selbst noch vor vollständiger Heilung des die Vorschriften verschiedener Aerzte angewandt , doch <mQQ,nfQtQ,r68_ <\* nehmt habet an. haß ha« Bovv'kcke
ohne reell günstigen Erfolg. ES stellt sich wohl zuweilen eine kleine Besserung ein, aber nur momentan; I immer sofort wieder eingetretene Recedive entmuthigteu mich gänzlich und nahmen mir alle Hoffnung, je wieder gesund zu werden.
Ich hatte schon vor Jahren, beinahe bereit» bei Anfang meines Leiden», von den glücklichen Kuren gehört und gelesen, welche mit Hilfe deS Popp'sche« Mittels g gen den Magenkatarrh gemacht worden seien, aber, ein Feind aller Geheimmtttcl, namentlich von Laien, eS vorgezogen, die ganze Scala der Heilmittel durch« zumachen, welche die osficielle Medicin gegen jene Krankheit anwendet; als aber, wie aesagt, Alles frucht- lo« war, und mein Leiden womöglich noch intensiver wurde, schwand nach und nach meine starre Antipathie gegen Geheimmittel, und ich wandte daS Popp'sche Mittel an. E» besteht in einem schwarzen, anscheinend metallischen Pulver, wovon ich täglich eine bestimmte Dosis
entnehmen mußte; dadurch wurde ich tn meiner Diät wenig beschränkt, denn ich durfte beinahe alle nicht schwer verdaulichen Speisen genießen. Es vergingen freilich Monate, bis ich eine reelle Besserung spürte; dann aber trat eine merkliche Wendung zum Bessern ein; Appetit und Verdauung hoben sich zusehends und es meldete sich der erquickende Schlaf, den ich feit Jahren so schmerzlich entbehrt hatte. Jetzt, etwa fünf Monate nach Beginn der Kur, erfreue ich mich eines Wohlbefindens, wie ich es feit lauget Zeit nicht gefühlt habe: Appetit und Verdauung lassen nichts zu wünschen übrig, und ich darf ohne Gefahr alle Speisen genießen, welche ich sonst strenge meiden mußte. Meine Kräfte haben sich daher wesentlich gehoben und ich bin seit 3 Monaten um reichlich sechs Pftlnd schwerer geworden.
Auch sind die obengenannten zahlreichen Symptome einer eingetretenen großen Blntarmuth gänzlich Der»
Magenkatarrhs. Ich nehme daher an, daß das Popp'sche Pulver nicht allein bittet gegen den Magenkatarrh operirt,
sondern auch gleichzeitig die Blutarmuth bekämpft, die gewöhnlich eine Tonsequenz längerer Magenleiden ist. Wahrscheinlich enthält das mehrgenannte Präparat einen Zusatz von Eisen oder der von Dr. DeyS als ganz vorzüglich gegen Blutarmuth empfohlenen Kohle, aber in einer glücklichen Combination mit anderen Stoffen, welche jenen schwer verdaulichen Zusatz selbst sür schwache Magen verdaulich machen.
Im Interesse der vielen Unglücklichen, welchen durch daS qualvolle Leiden des Magenkatarrhs das Leben verbittert wird, nenne ich öffentlich an dieser Stelle den Wiederhersteller meiner Gesundheit, vielleicht den Retter meines Lebens. Es ist Herr J. I. F. Popp in Heide, von welchem die an selchen Katarrhen Leidenden daS unschätzbare Heilm ttel beziehen könien. 4224»
Mainzer Stadttheater.
Sonntag, de« 16. Mürz 187»
Mit neuer Ausstattung:
Die Meistersinger von Nürnberg.
Oper in 3 Acten von Richard Wagner.
Preise der Plätze: w- inclusive Hin- und Rückfahrt — Frankfurt — Mainz zu sämmtlichen Zügen gültig (auch per Courierzug 4.50 Nachm.)
Frewdenloge L Rang-Loge Balcon Sperrsitz 1. Stehplatz im Parket
I. Classe
II. Classe
Rm. 9.25
Rm. 8.—
„ 7.75
„ 6.50
„ 7.75
„ 6.50
„ 7.75
„ 6.50
„ 7.25
„ 6.-
Mit dem heutigen S«teNi,exzM«tt sind avSgegebcn rotten;: 8 Beilagen und die frankfurter Nachrichten Nr. 60 sowie das Anzeige-Blatt der städtischen Be.örden Nr. 21.
2. Rang „ 7.— „ 5.75
Nr. Parterre „ 6.75 „ 5.50
Beginn der Vorstellung 6 Uhr.
Zur Bequemlichkeit der von Frankfurt a. M. kommende« Besucher geht um 11 Uhr 40 Nachts ein Extrazug von Mainz nach Frankfurt a. M. ab.
Anmeldungen für Billets inet. Eisenbahnfahrt zu den oben angeführten Preisen nimmt das U«iversal-Netse- Burea« der Herren J. Schottenfeld ««d Cie. in Aranksurt a. M. bis Samstag Morgen 11 Uhr ent-
gegen.
4226n Die Direetio».
»«lqrr: 3. «. friert« Nachfolger, H. Rt*ji*. »rnmtwoMch für bü gebiet i«: H. Kiejew.
Drucker : Feodor «Srber. SSmuultch in Frankj mt ,. M.