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verbunden mit den Frankfurter Nachrichten die Extrabeilage-

(L^editlon am H. Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

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Ko» 132. Mittwoch den 9. Z««t 1875.

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Hülferuf! I Unterricht im Damenkleidernlachen

Am 9. Mai d. I. wurden die Gemeinden Braubach 1M^ amerikanischer Methode. Dauer des Curfus 4 Wochen. " ' -- - - - -- Jede der mir gelernte Dame kann nach beendetem Curfus

selbstständig, bequem, graziös und der wechselnden Mode ent­sprechende Kleidungsstücke verfertigen; auch ertheile ich Unterricht außer dem Hause. 1252b

8. Herbert. geb. Schuckardt, Bendergasse 39, vis-a-vis cL Römerberg, Von heutigem Tage an habe ich mich als praktischer Arzt

und Specialist in Frauenkrankheiten und Geburts­hülfe hier niedergelassen.

Sprechstunde: Morgens 9ya10% Uhr, Nachmittags 2% bis 4 Uhr. Arme Frauen werden unentgeltlich behandelt.

Frankfurt a. M., 1. Juni 1875. 1251i

und Dachsenhausen im Rheingaukreise von einem, schweren Unglücksfalle heimgesucht. Es entlud sich an diesem Tage auf der Höhe von Dachsenhausen ein starkes Gewitter mit wolken­bruchartigem Regen, das an Feld und Flur arge Verwüstungen anrichtete und dessen Niederschläge, in dem Dachsenhausèner Thal sich sammelnd, bei'm Abfluß nach Braubach, Alles mit sich fort­reißend, insbesondere in Braubach selbst großen Schaden an Ge­bäuden, Vieh re. verursachten. Mehrere Gebäude sind ganz oder zum Theil eingestürzt, andere nur mit bedeutenden Kosten her­stellbar; einzelne Einwohner haben ihren Viehstand, der bei dem jähen Andrang des Wassers nicht zu retten war, ganz oder teil­weise verloren, oder es sind ihnen ihre Vorräthe an Lebensmitteln, Hausgeräthe, Waaren, die letzte Weincrescenz rc. vernichtet worden. Leider betrifft diese Schädigung zumeist geringer be­mittelte Leute, und kann denselben auch aus Gemeindemitteln keine Hülfe geleistet werden, da die Gemeinden selbst durch diesen Unglücksfall, durch den die öffentlichen Wege und Brücken gänzlich zerstört wurden, weit über ihre Leistungsfähigkeit belastet sind.

Wir wenden uns darum vertrauensvoll an die Liebe und Mildthätigkeit unserer Mitbrüder und bitten dringend in dieser Nothlaae die schwer Betroffenen durch milde Gaben, zu deren Empfamnahme Jeder der Unterzeichneten gern bereit ist, unter-

stütze. 'ollen.

Go.t wolle dieser unserer Bitte offene Ohren und Herzen mtgegensenden! t^bOp

_____ Dr. med. Karl Stahl, Stiftstraße 30.

Bekanntmachung.

Wegen bedeutender Uebernahme von Bauarbeiten bin ich ge­neigt, mit meinem feuerfesten Caffen-Artikel vollständig zu räumen, und verkaufe dieselben zu herabgesetzten Preisen.

Kunst- $ Bauschlosserei von

H. Schultheiss,

Der Kämgl. Landrath Fonck zu Rüdesheim. Der Komgl. Amt­mann Hâber zu Braubach. Der evang. Pfarrer Wilhelm, selbst." Ser kachol. Pfarrer Ohler daselbst. Der Bürger­meister Friedrich daselbst. Der evang. Pfarrer Kimmel zr

Dachsenhausen. Der Bürgermeister Wagner daselbst.

Zur Entgegennahme von Gaben erklären sich die Unter- ;eichneten bereit:

Frankfurt a. M., 7. Juni 1875.

Rabbiner Dr. Brüll, Sandweg 48. _

Inspektor Diefenbach, Brückenstraße 3.

Pfarre- Dr. Ehlers, Weißfrauenstraße 7.

Karl Hoff, Liebfrauenberg 35.

Dr. Jekel, Taunusplatz 20.

I Cons.-Rath Pfarrer Dr. Jung, Barsüßergaffe 1.

F. A. Jung«, Mainzer Landstraße 4.

Geh. Sanitätsrath Dr. Schwarzschild, Langestr. 45.

Dr. Drommershausen, Pestalozzistraße 7.

1881p

Zaconet

Lager große Gallusgasse 5.

zu in größeren und kleineren Resten, per Meter 16 kr., ferner Kattun, Kleiderleinen und sonstige Artikel billig zu verkaufen 1877c nrnüp ^tMwrtrtffo 9

Dampf-Kaffeevrennerei

von A. Zuntz fel. Wwe. in Bonn.

Die Niederlage meines an Geschmack und Aroma unüber­troffenen, gebrannten Java-Kaffee's befindet sich bei

K. Stern-Simo«,

1880b___________ TöngèSgasse 2S, der HaaseNg. schräg gegenüber.

Eine geübte Friseurin nimmt noch Kunden an. 1249q Obermainanlage 11 e, 3. Stock.