Guter Heller Aepfelwein wird gezapft bei Ein Mädchen, welche« au« nähen geht, | Wilhelm Lauf, gr. Rittergasse 99, hat noch Tage frei. Brückenstraße 44, | 30751 Sachsenhausen. .Sachsenhausen. 3066v
Sachsenhausen.
Ein Mädchen hat Tage frei im Aus- beffern.
3074c Kl. Kornmarkt 8, 3. St.
Eine Büglerin hat noch einige Tage frei, 3066c Schäfergasse 12, 4. St.
Zu verkaufen.
Zu verkaufen gut schlagende Kana- rienhähne a 2 Mk., sowie schöne junge Leghühner mit Hahn.
3068x Scheidswaldstr. 117. |
Zu verkaufen
zwei gute Nähmaschinen für Schneider, unter Bedingungen auf Ratenzahlung im Vorschußgeschäft von
E. Hiemenz,
3069g Meisengasse 8, 2. St.
Herren-Anzüge und weiße Westen werden gewaschen. Römerberg Nr. 5 im Schneiderladen abzugeben.3074[
Frankfurter StaMheater.
Sonntag den 21. Februar: „Einer von unsere Leut'". Posse mit Gesang in 3 Acten (8 Bildern) von O. F. Berg und D. Kalisch. Musik von A. Conradi und C. Stolz. Isak Stern: Herr Hamm vom Stadttheater in Mainz als Gast. Abonnements-Vorstellung Nr. 94.
Montag den 22. Februar: „Uriel Acosta". Trauerspiel in 5 Acten von C. Gutzkow. De Santos: Herr Weber vom Großherzoglichen Hoftheater in Darmstadt als Gast. Abonnements-Vorstellung Nr. 95.
Dienstag den 23. Februar: „Linda von Chamounix." Große Oper in 3 Abtheilungen, nach dem Italienischen von Proch. Musik von Donizetti. Pierotto: Frau Reger als Gast. Abon- nements-Vorstellu ng Nr. 96.
getheilt. Drei Tage vor dem Tode des Unglücklichen hatten sich zum ersten Male merkliche Spuren der Wasserscheu gezeigt. Er raste wie toll und zerschlug alles, was ihm in den Weg kam, Zso daß man sich genöthigt sah, ihn am zweiten Tage nach dem Gemeinde-Spritzenhaus zu bringen, wo er im Laufe der Rächt verschied. Unmittelbar vor dem Ausbruche der Krankheit hatte der Unglückliche seine Frau auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht mit den Worten: „Frau, gehe fort, sonst muß ich dich beißen!" Der Hund, dessen Bissen der Italiener zum Opfer gefallen, hat mehrere andere Hunde in hiesiger Gegend gebissen, die ebenfalls bereits die Zeichen der Wasserscheu strndgeben. _________
Manmchfattiges.
Im Saale des Berliner Rathhauses hat am Montag Abend die erste gesellige Zusammenkunft der beiden städtischen Behörden stattgefunden, bei welcher der Magistrat fast vollständig vertreten war. Auch aus der. Stadtverordneteu-Versammlung waren viele Mitglieder erschienen, die Mitglieder der Linken besoirders zahlreich. Die Stadtältesten waren besonders eingeladen und hatten diesem Rufe gern Folge gegeben. Es war in dem Saale eine Anzahl größerer und kleinerer Tische aufgestellt, an denen zu Bier und Wein eine zwanglose Unterhaltung geführt wurde. Der Oberbürgermeister Habrecht kommandirte einen Salamander und leitete denselben mit etwa folgender Ansprache ein: Commi- litionen! Es schweben viel dunkle Nebelgestalten über unseren Köpfen. Ich habe das Bedürfniß, daß wir dies gesellige Zusammensein öfter wiederholen. Denn wir haben Durst, Stoff und Oberlicht. Darum auf recht baldige Wiederholung einen Salamander:" Der Stadtverordnete Brandt antwortete in humoristischer Weise. Gegen Mitternacht brach die Mehrzahl der Heilnehmer auf. Es wird beabsichtigt, diese Zusammenkünfte in Zwischenräumen von 14 Tagen oder 4 Wochen zu wiederholen, aber auf einen andern Tag zu verlegen, etwa auf Donnerstag nach Schluß der Stadtverordnete-Sitzung.
Frankfurter Kunstverein.
Neu ausgestellt: Oelgemälde von Karl von Otterstedt in Karlsruhe, Hugo ^Kauffmann, G. Lange, C. Rohde, Ludwig Lindenschmit, A. Stademann, Georg Fortner in München, Emil von Ernst, C. Unter, C. A. Sommer in Düsseldorf, Brückner in Coburg und R. Fresenius, W. F. K. Travers, W. A. Beer in Frankfurt a. M., Aquarelle von Eibner in München, Peter Becker und W. Lauter in Frankfurt a. M._______ fl- 5—10,000 Stiftungsgelder sind gegen Prima-Jnsatz an- zulegen. Zu erfragen bei der Expedition d. Bl. 3075s
Eine sehr gewandte Verkäuferin, welche mehrere Jahre an hiesigem Platze thätig gewesen, sucht Stelle als erste Verkäuferin. Offerten 37. U beliebe man auf der Expediton ds. Bl. niederzulegen. 37u
Fortsetzung und Schluß aus de»?„Frankf Stachr"
Ans der Nähe.
Mainz. Unsere großen öffentlichen Unternehmen nahen nun endlich der ungehinderten Ausführung. Trotz der höchst ungünstigen Witterung sind an den Festungsbauten die Erdarbeiten nicht ganz unterbrochen worden. Nachdem kürzlich auch das letzte Privatgründstück um einen bedeutenden Preis in den Besitz der Fortification übergegangen und dasselbe geräumt ist, ist daS letzte Hinderniß beseitigt, welches den vollständigen Schluß der neuen Umwallung verzögerte und namentlich den rascheren Betrieb der Arbeiten an den bedeutenden Werken der Ueberschwemmungs- Werke der Nordseite sehr beinträchtigte. Die herannahende Bauzeit wird mit erhöhter Bauthätigkeit ausgefüllt werden. An der Conserven-Fabrik schritten die Arbeiten stets vorwärts, und endlich ist nun auch der Bebauungs-Plan der Neustadt nach mehr als dreimonatlicher Prüfung bei der Ober- Baubehörde in Darmstadt, wie bereits mitgetheilt, höheren OrtS genehmigt und in diesen Tagen der städtischen Behörde wieder zugestellt worden. Die Vorarbeiten zur Ausführung derselben werden sofort beginnen und zunächst das größten Theils in dem ehemaligen zweiten Rayon liegende, nun der Stadt gehörige Festungsgebiet parcellirt u' d zum Verkauf ausgesetzt werden. Gleichzeitig ist die Umführung der Eisenbahn durch die Festung sowohl in der Linie als auch der Entschädigung festgesteüt und sind die betreffenden Verhandlungen vorerst soweit abgeschloffen, daß noch die Zustimmung der GeneraleVersammlung der Ludwigsbahn und die Genehmigung der oberen Militärbehörde einzuholen bleibt, welche, da sie in diesem Falle nur noch Förmlichkeitt ist, außer Zweifel steht.
Von der Untermosel. Am 13. Februar wurde in Cobern ein Mann beerdigt, welcher der Wasserscheu erlegen war. Derselbe, ein Italiener, war 33 Tage vorher von einem wasserscheuen Hunde gebissen worden. Er war zwar gleich zu dem eine Stunde entfernt wohnenden Arzte geeilt, welcher ihm die Wunde ausbrannte. Doch das Gift hatte sich bereits dem Blute mit-
Berantwortliche Redaction und Verlag 2. G Holtzwirt'I Nachfolger H. Miajoo. — Druck von I. P. Streug in Frankfurt a. M.