Intelligenz. Blatt
her Stadt Frankfurt a. M.,
verbunden mit den Aran kfurter Nacbrickten als Extrabeilage.
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(Expedition am 1). Geistpförtchen, Schlachthausgasfe 21.)
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No( 35. Donnerstag den 11. Februar 1875.
Aeberblick der Ereignisse im Gebiele Ler politischen und mâtenetlen Interessen.
Leyden. Aus Veranlassung des Universitäts-Jubiläums sind folgende Deutsche zu Ehren-Doetoren ernannt worden: die Doctoren der Theologie Volkmar in Zürich und Weißeubach in Gießen; die Doctoren der Mathematik und Physik: Bruleke in Wien, Gegenbauer in Heidelberg, v. Siebold in München und Traube in Berlin und endlich Dr. Bunsen in Heidelberg.
Paris. Der „Agence Havaè" wird aus Tafalla vom 8. Februar gemeldet: Die militärischen Operationen im Norden sind momentan eingestellt, der Angriff auf Santa Barbara ist verschoben, die Truppen befestigen die von ihnen besetzt gehaltenen Positionen Der König ist hi r eingetroffen und reist morgen nach Logrono ab.
Madrid. Ein 3000 Mann starkes carlistisches Corps überfiel eine Abtheilung der Garnison von Daroca (Stadt in der Provinz Zaragoza), erlitt jedoch betnichtlicheu Verlust. •■ General Lonia hat hierher gemeldet daß. der Brigadier Oviedo den Flecken Usubil (Guipnzcoa südwestlich von San Sebastian) besetzt hat. . _____
Logrono König Alfons ist hier eingetroffen und wird nach Miranda und Burgos weiter reifen. Es heißt, Laserna
Berlin. Das Abgeordnetenhaus begann die erste Berathung der Provinzial ordnung für die östlichen Provinzen. Freiherr von Heeremann (Centrum) spricht gegen Köller (neu« konservativ) für die Vorlage. Beide Redner verlangen Ueber« Weisung an eine Commission. Miquel und Schlüter wünschen auch die Einführung des Entwurfs in den westlichen Provinzen. Virchow spricht gegen die Vorlage, «amen lich gegen die Stellung der Regierungspräsidenten, fordert größere 'Unabhängigkeit der Regierungsinstanz und conftatirt, daß die Fortschrittspartei ihre Zustimmung zu deni Gesetze von dem Versprechen abhängig machen möchte, daß die Regierung noch in Met Session, betreffs Rheinlands und Westphalens in gleicher Weise wie in den östlichen Provinzen vorgehe. — Der Minister des Innern hebt hervor, die Absicht der Regierung sei es $u» nächst, ein geschlossenes Verwaltungssystem zu schaffen, ein alb williges Vorgehen für die einzelnen Provinzen sei unerläßlich gewesen; man könne sich deshalb mit der Durchführung dieses
^ ■ begnügen, wo> bie Kreisordnung ' " Bombay. Die „Gazette de Bombast" meldet die am
wb/ppt^ 19. Januar e folgte Besetzung von Herat durch Truppen Schic
habe die von ihm erbetene Entlassung erhalten. Als Nachfolger werden die Generale Moriones oder Jovellar genannt.
atefer Session Organisationsgesetze für Rheinland und West- vhalen vorlegen werde, sei im Staatsministerium noch nicht mtschieden. Unter Bezugnahme auf den anerkannten Willen )>er Regierung, das Organisationswerk im Si ne der Kreis 'rduung fortzuführen, fordert der Minister schließlich auf, das >ails möge der Regierung betreffs der Frage: Wann unb wie ~ Initiative überlassen.
Berlin. Der „Börsen-Courier" schreibt: Die Gerüchte > Schwierigkeiten bei den Unterhandlungen betreffs der I '''wbeschaffung für die rumänische Eisenbahngesellschaft seien ^begründet, die Verhandlungen nehmen einen günstigen Fort- »>g, der einen befriedigenden Abschluß in Aussicht stelle. ' S^nßburg. Der Fastenhirteubrief des Bischofs Räß w Straßburg ist heute auf der. Post polizeilich in Beschlag I wmnien worden.
utete Rede, in welcher er den von der Regierung vorge- "' öffentlichen Terminen, zu welch n: bic Interessenten Zutritt ‘«flenett Modus zur Regelung des Staatshaushalts als den haben, geöffnet und darüber ein Protokoll ausgenommen werde.
W zweckmäßigen bezeichnete und nachwies, daß, wenn die Herr StaIrath B rosst: Die iL-ubmissionen würden Schlage der Regierung angenommen würden, die Regelung je^erzeck in^Gegenivart^ der Magistrats-Mitglieder und der
Ali Chans.
Frankfurt, den 11, Februar.
Sitzung der Stadtverordneten - Versammlung am 10. Februar 1875.
(Fortsetzung der gestrigen Nummer der „Franks. Nachr.")
Bei Submissionen beobachte man hier ein eigenthümliche« Verfahren, indem es nicht Sitte sei dieselben in Gegenwart des Submitten ten zu eröffnen. Er beantrage, die Versammlung erklärt sich bereit, der Eanalisiruug des bezeichneten Distrikts zuzustimme« und ersucht den Magistrat die Arbeiten auszuschreiben und über die Bewilligung der Kosten nach Maßgabe der Submission Vorlage
_irwge ver Regierung angenommen wurden, * Staatshaushalts schon für 1877 möglich sei.