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neu Vertheidigung der, staatliche« Rechte gegen die Aue moßungen Roms verdiente».

* Rom, 25. Rsv Heute wurde die Sawmer eröffnet. In der Thronrede dankt der König zunächst für die Beweise der Anhänglichkeit Gelegentlich seines S5jZhri,rn Regierung-- jubiläumS, spricht sodann die Hoffvung au«, die neue Ltgis- lstur werde eifrig das Werk der Reorganisation des Staates fördern und kündigt die Vorlage eines neuen Strafgesetze« an, ferner eines Besetze« über Handel-gesellschaften und eines anderen zur Förderung der öffeutlichen Sicherheit in einigen Provinzen. Der König bespricht mit Jntereffe die Orgsni« firuva der Armee und Marine, kündigt Rrorganisatiov-gchtz- entwürfe für mehrere Steuern an und betört die Nothwendig­keit, blos die drir glichen Ausgaben zu machen und Maß­nahmen zur Bestreitung derselben zu treffen; auf solch' Weise werde das Gleichgewicht de» Budgets erreicht und die edle Opferwilltgkeit des Volkes erleichtert. Der König betont die guten Bezieh»« Mäßigung und

unaen zu d?n svswSrt'gen MSchie», welche der „ nd Festigkeit des italienische Volkes zu danke« seien. „Freiheit, mit Ordnung verbucht», vermag die schwierigste« Aufgaben zu lösen." Ferner erwähnt der König seiner beständigen Gorafolt für die minder bemitt-lten Klaffe», und dankt Gott für die gute Erste und den göttlichen @ei»

stand, dem Alles zu vsdèn sei. Die Throyrede fand eine sehr beiiällige Aufnahme.

* Madrid, 25. Nvbr. Der earlistische Bandenchef Lozano soll fâfilirt werden.

Sr»«kf«rt, den 26. Nov wbex.

Der Hiestgk Kaufmann Herr Siegfrird Adolph Löwen­stein ist zum Bie-Konsul der vereidigten Staate« von Merleo ernannt und in dieser AmtSeiger schaft für die Provinz HesftN'Nüssau zugelassen worden.

Die Aufstellung des städtischen HauShalè-etai- für da» Jahr 1875 ist »nm soweit erfolgt, tast er noch in diesem Monate den Stadtverordneten zvgehe« kann. In dem dem Etat vorvusgeschickteu Berichte ist bemerkt, daß 85,714 Mark Waffergkldrr vorgemerkt seien, die in Folge der schwebenden Berirak-verhandlungm noch nicht an die Quellwasserleitung», gesellschast eusgrzahlt sind, es beffen Stelle immerhin eine andere nicht geringe ALSgabe fit das Saffet treten dürfte. Ebenso mußte im ^xtramdinarium der Bilanz ein Aufgabe. Posten von 1,320 000 Mark für den Theaterbau aufgervM- »en werden, der aus den bereit» bewAigten Credit von 900,000 fl. zur Verrechnung kommt, dennoch aber bei den Aukgabeu deS nächsten Jahre» tu Betracht zu zehrn ist. Zur Herstellung des Gleichgewichts in den Ausgaben Md LiN' uabwen de» Ordinarius»? war es nöthig, die Sivnadwe aus den Währ sch aftSgelderrr mit 130,000 fl in Ansatz zu bringen, während dieselbe im Jahre 1874 nur 50,000 fl. im Ordi- uarivW betragen, da lediglich der Uebirschuß dem Extra- ordinarium zu Gute kommen sollte. Die MtnuSeinuahme im Extraordinarium wird aus dem Erlös von zu veräußerndem städtischen Grundeigeuthum, durch Begebung von Obligationen des nm aufzuuehWende« AnlehenS, bezw. durch Berkaus der

noch im Besitze der WM befindlichen OMMioneit zu decken seien.

Am Montag Morgen wurde im Mekhof ein Kalb ar. stöhlen. Der Svitzbube trug eS zur TsunuSbahn, um mit demselben die Stadt zu vsrlaffen. Der GieuerbeaAte hielt den Betreffende» an, dsmit er den A' sfuhrschein astgeb», uni ' die hinterlegte Steuer zurück zu erhalten. Darob Sesam der Dieb eimu folchrn Schrecken, daß er dss Krib lieben ließ und davon sprang. Ms hrtreffer.de Selb wurde "gchem Morgen für 15 fl. im Biehhof verstkigrrt

Bet der heutigen Wahl zu den Stadiverordneten siegte der demokratische Wahlzelle! im ersten und zweite« Bezirk. Es wurden gewählt im ersten Bezirk die Herren Martin Ritter, Maurermeister. Lorenz Adalbert Müller, Ingenieur. Johann Hart« mann Jordan, Gelbgießer, Johann Christian Friedrich Reiser, Rentner. Johann Friedrich Mülltt-Scherlensky, Zimmerwetster. Friedrich Adolf Humbert, Kaufmann. Jonas Dörr jun., Zimmermeister. Philipp Bernhard Bonn, Kaufmann. Georg Valentin Hammersn, Fabri« ; kant; im zweiten Bezvk die Herren Heinrich Fritz Glock, Rentier- Heinrich Eduard Fay, Kaufmann. Caspar Wilhelm Nolte, Lehrer. Carl Holthof, Gast« Wirth. Gottlieb Friedrich Brönner, Kaufmann. Salo« «ou Teblse, Kaufmann. Johann Ernst Mevt, Kauf­mann. Gottfried C. Beck, Weißbindermeistert Im dritten Bezirk sind im Ganzen 1286 Stim­men abgegeben worden. Die absolute Majorität be­trägt 644 Stimmen. Herr Dr. Reinganum erhielt 1265 Stimmen, Herr Sonnemann 659, Hr. Dr. ; Ebner 647, Hr. Dr. Rößler 646 Stimmen. Herr : Kaiser hat 639, Hr. Marx ebenfalls 639 Stimmen erhalten. Zwischen diesen beiden Herren findet also eine Stichwahl statt. Ebenso findet zwischen Hrn. Lucius (636 Stimmen) und Hrn. Dr. Kilzer (638 Stimmen) eine Stichwahl statt, ferner zwischen Hrn. I. C. Bauer (634 Stimmen) und Hrn. Gogel (626 Stimmen). Herr Abt erhielt 625, Herr Mylius 625, Hr. Josephthal 614 Stimmen. — Im ersten Bezirke sind im Ganzen 1185 Stimmen abgegeben worden. Für die demokratische Liste stimmten 687, für die Liste des aus allen Partheien combi- nirten Comites 325. Der „Essighauszettel" vereinte 81 Stimmen auf sich; 92 Stimmen zersplitterten sich. Im zweiten Bezirke stimmten 1184 Personen. Der demokratische Zettel hat in demselben eine M jorität von 812 Stimmen.