Zutelligenz Blatt
der Stadt Frankfurt a. M.,
verbMdm mit den Fra»rs«rter Nachricht«» al« Extrai-ilag-.
(Expedition am h. Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)
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Ä 272 Donnerstag dm 19 November 1814»
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Atberblick der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen«
lirung bei der darüber herrschenden Anmüthigkeit den Reichstag nicht weiter aufhatten wird, werden alle übrigen Gesetze mit Burnahme bei Bankgesetz«-, da sie in den Commissionen inzwischen genügend gefördert sein werden, ununterbrochen im Plenum zur Berhaudlung kommen können. Die Dauer der Session ist, wie aus dieser Uebersicht der Geschäfte und der wahrscheinliche« Disposition des Geschäftiges hervorgeht, lediglich von den Eutschließungen des Reichstag und der Regierungen in Betreff des Bankgesetze- abhängig, da, weu« die Vorlage nicht zurückgezogen wird, der Reichstag feiner Commission dahin Abweisung ertheilen, Leziehur^swetse dieselbe in einem solchen Sinne zussmmensrtzm wird, daß sie die Umarbeitung des Entwurfes unter Anfügung der Reichs- bank uud Umarbeüung der übrigen Bestimmungen im Anschluß an diese vornimmt und den Regierungen anheimgebsn wird, ob sie die Verantwortlichkeit für das N^chtzustande- kowmen des BankLefttzeS auf sich nehmen wollen.
Frankfurt, den 19. Rovewber. Was die Abwicke- M d« Geschäfte im Reichstage betrifft, so be- w et sich, daß dieselbe lediglich davon abhäugi, W.e di? ^Berhandlurgeu über Las Bankgesetz sich weiter »Mein, sobald die Gru »dlage» für dieselben ge- »Men sind. Me lange Zeit nothwendig sem wird, aus bieten AwÄW» bot GetEf der Regieruug '^^gestal en aSb ob er sich nicht als ein Bedürfniß herausstrllm wird den preußischen 2 mit 8 einzuberufen, ege der Reichstag formell ^schlosse« wird, damit der Erstere bei der Regelung btt Bsnkfrag? durch Umwandlar-g der preußischen Bark zur ReichèLavk sièwkke. läßt sich heute «och Nicht Übersehen- Lie übrigen Geschäfte bei Reichstags werden siÄ bis Weih- möte» gut erledigen lsffen, wenn die EommrssioneN ih.e Wiigkeit mit demselben avgestrengten Eifer fortsch^n, wie er gegenwärtig in ihren Arbeiten sich geltend macht, und »daS Ple um, sobald die den Cowmisstme» ubrrwichneu Magen zur zweiten Lesung reif werden, in gleicher Weise «beitet. Die technisch schwierigen Gesetze über die Bsrwrl- iaeg der Einuahmm und Ausgeben des Reichs md über den RsichSreSnunokhof sind in der Commission der Gache nach bereits völlig abgeschlvss n; WeniMr-s bietet die darüber bo'behaltene zwrite Lesung leise materiell? Arbeit, sondern t? handelt sich nur roch darum, die Ansichten der ReZierung za tire» und dem entsprechend den eben oder den anderen Lischluß der eisten Lesung zu wodsiciren. Die Beschlüffe 6« zweiten Lesung in der Csm«iisim werden in dm letzten Tage« dieser ober Anfangs nächster Woche an das Plenum gil-NW, da bis dahia auch der formale Abschluß erfolgt M wird. — Die Budget Commission hat zwar ihre firm» W» Berhsudlungen noch nicht begonnen; indessen ist vor- „.„,„, «»
M-nsitzen, daß sie spätestens te drei Woche« mit ihren uie »»'‘"^^. -^ ^X^Q ©ecem^ unb die folg Srbetien fertig sein wird. Die zwesie Lesung der in die vom Stadtgericht auf !Sm^9 D^â M ^ ^ EsMssion «erwièsiuen Etats wird die darauf folgende; Tuge ^^0®^^?«^ Mâs ist in der letz " Woche au,fällen; die dèe Lff m. wird auch diesmal nur kirchmrath», «ehetmrsth Mathies, m ‘ » «-ne kurze Zeit i« Anspruch netzmeu. Alle übriges Gesetze gestorben. . Leute haben in 13 Stad.-
derdt« in die verschiedene» Btadie» der EtatSberathuni em^ d"lin, 18. November. « stattaefundm. Nach Moden werde». Die Berhandlang über b'e Justiz,esetzr barten bte ©tabtoerognet«®^^« p«^ wnd vahr chemlich Ende dieser oder AnfaugS der nächsten dem vorliegenden Resultat w^^ i^ «w^ ^ « t
»Jie das Psenum befchäfllgen und sobald dieselben an die Wahl stattfiaden müffrn. Ja den übrigen B-Mlen Mo ^scheu-Lommisston verwiesen stad, deren gesetzliche Jastal- I Stadtverordnete, darunter Virchow, wirvergewag« uno
* Darmstadt, 18 werbe-Emirat«Stell?, ^^
Rath
ist dar Finanz Ministerium berufen worden.
* Stuttgart, 18. Roaember. Der „StaatLanzriger" schreibt: I« der Prälat Kzpff'schm Angelegeuheit hat sich der CultuSminister auf Grund des urkandlichen Materials dahin ausgesprochen, daß zwar Kapff im Verkehr mit der Familie Ammon in Romanshorn, obwoal i« bester Aosicht, so doch nicht mit der erforderlichen Soifiit gehandelt habe, daß aber die wider ihn erhobenen weitergrhentze» Bes chuloiguvgen als unbegründet zu betrachten seien.
* Berlin, 17. November. Daè Zustandkommen des Bankgesetze» ist fraglich. Fünf Elsässer verweigern ihre Betheiligung an der Etats-Borberathpug, obwohl sie vom Präsidium und dem Senioren- Convent dazu sufgefordrrt wurden. .
* Berlin, 18. N vmrber. Gut-m Vernehmen nach sind die mündlichen Brrhaudlunaen geg-n den Gra°m Arnim
Ober-
letzten Nacht