Intelligenz- Blatt
der Stadt Frankfurt a. M.,
verbunden mit den Frankfurter MachrèchLen als Extrabeilage«
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(Expedition am h. Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)
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Rs. 868 Samstag tzM 14 Novemvsr im
WerdlikK der Ereignisse im Gebiete der Mischen und materiellen Interessen.
mator der gestimmten Verwaltung ankündigts, dieselbe nur noch mehr und mehr in grenzenlose BerderbsiK und Unehrlichkeit verfallen lassen. Gegen solche Zustände lebigste Mißbilligung auszufpreche», hat das amerikanische Volk durch seine jüngste Abstimmung beabsichtigt.
ist in
Frankfurt, den 14. November. Bemerkinswerth He Mig« Erneuerung der ALasordnetenkammer Italien durch die am letzten Sonntag vollzog mm Wahlen. Die Radikalen HÄW dieses Mal alle Mitt l ve- Agitation Kllsgrbote«, um der demokratische« und republikanischen Oppo- fitio« gegen die Regierung zm Siege zu verhelft«, und sie hatten in den zs^lreichen Fehlern und Schwächen der Letzte« re« nur zu gute Bs-bündet«. Auch die Tlrrikalrn beteiligten sich zu Trusten der Demokraten au dem Wahlkampfe. Trotz- de« hat die große M hrheit der italienischen Wähler richtig erkannt, daß ihrem neu gegründete« Reiche vor Allem eine ruhige und stetige Entwickeln«« Roth thue: und so ist beS Ergebniß der Wahlen, soweit dieselben bis jetzt beendet stud, eine entschiedene Markung und Befestigung der xegie- ruLgâfrruudlichrn Mchrheit, zu welcher fast zwei Düttheile der VeMltell gehöre«, Hoffentlich wird durch diesen Tr- forg die italienische RseisrMg sich zu entschloffenerem Verfahren sowohl in dm Frage« der inneren Berbesierungm M-upt, als ganz bessuderS in der kirchlichen Politik er» »Wüt fühle«.
Bon größter Bedeutung sind die allgemeinen Wahlen is Nordamerika, durch welche das HauS der Rrprâs?«- Mten gänzlich «ab der Senat zur Hülste erneuert worden s & .^Wahlen haben das überraschende Ergebniß gehabt, M im Senate die reyuAikanische Mehrheit von 25 auf 7 ©iintmen geschwunden, bei den Rrpräseatanten sogar an der bisherigen repMikanischm Majorität von 105 A r EN âe demokratische von W Stimmen getreten ist. ^Ege Umschwung der öffentliche« Meinunq in Nord- ^Lkr hat semm Grund vo z -qlich in der rücksichtS- und Nmsst^osen Weiss, mit welcher die republiksuische Partei den X^x ^âden mißhandelt hat. Die Weißen wurden hier
^^ ro3^ M!ib «nwissendr«, eben erst aus der sSmti^^ denen man ohne Weiteres das ^ä^Stverlirhes Halts. uutexdrücki. Tausende von nor- JtWffl verbreitete« sich über die Güdstsate« Uvd «s.e« sich, mdem sie den Leidenschaften des mthetlSlosea Ä?Ä^ schmeichelten, in die höchsten und ö?8??? dostr« zu bringen, welche sie zu eigener schäm« iosrr Brrsichnung ms Koste« des Landes mißbrauchten. Haapt aoer hat Prägdent Ärant, der sich al» Refor- r
* Berlin, 13. November. Ueber die gestrige Verhaftung deS Grafe« Arnim melden die »Staatsbürger-, usd »Bosstschs Zig -: Gestern Abend erschien der Polizeirath Bormann in Begleitung vbn PolizeiMannschaft in dem BalaiS des Grafen Arnim, «« denselben zu verhaften. Der B-rhastSbefrhl stützt sich auf dieselben 88 133 und 348 bei Strafgesetzbuches, wie der frühere. Auf eine Erklärung der tzerzugerufenen lerste des Grafen, daß die 3 .Haftnahme rücksichtlich des SesundheitSMstandrS ohne hie schlimmsten Folgen nicht möglich sei, wurde von der Verhaftung vor- lânstz Abstand genommen, dagegen eine Bewachung bei Grafen in seinen Zockern angeorbnet.
* Berlin, 1Ä. November. Ueber bie gestrige Verhaftung des Grafen Arnim wird W bester Quelle noch gemeldet, daß von der Uèberführuug nach dem Aadtoogtei- gesängsiß wegen deL Gutachtens des Gerichtsarztes Abstand genommen wurde. Dasselbe unterliegt augenblicklich der RathSkammer des Stadtgerichts zur witteren Beschlußfassung.
* Wien, 13. November. Das auswärtige Amt ordnet eine wrètreicheude Untersuchung an über den Ursprung der in der ,N. Fr. Pr.- erfolgten Veröffentlichung der Andrafly'schen Note an BenhanS, wegen der russischen'Zollvechand'ungen.
Daz uugarischt Ministerium, direkt tntrrpelltrt, leugnete feiner Seits die indiserrte Publication ab.
* Wien, 13. November. Ein Telegramm der »Tagespresse- aus Drohobyez meldet: Seit vorgestern ist in den Btebniker Salinen ein heftiger Brand auSgebochen. «oder ch 6 mit Salz gefüllte Magazine eingeäschert wurden. Der effecte Schaden ist sehr beträchtlkch und wird die Arbeit an den Werken auf lange Zeit gestört sein.
* Prag, 13. November. Das Kaiserpaar beteiligte sich an der heutigen Hofjqgd nicht, weil die Nachricht eintraf, Erzherzog Carl Ferdinaud habe in Selowitz die Sterbesaera« mente erhalten«
* Paris, 18. November. Die Professoren der Ecole Médecine haben heute befiloffen, die Schule bi» zum ersten December vollständig zu Mießen. --Rach earlistischen Nach. M-W SW« iW
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