der Stadt Frankfurt a. M., verbunden mit den Frankfurter Stach richten als Extrabeilage
(Expedition am H. Geistpförtchen, Schlachthäusgasse 21;)
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UederbUck der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.
FremtfE, den 22, October. Die österreichische Telegraphen-Berwaltung hat is Berlin zur Keut- niß bringen lassen, dsß die ihr vom AsSlasde zuzehrudr« Tr- legrsmme vielfach der ia dem internationalen Telegraphen- Reglement vorgeschriebeuen näheren Bezeichnungen entbehren. Namentlich werden durch Dchrschm mit bet einfachen Adresse oft verkommender FamArnnames oder durch Angabe gleich- lautender Adreßorte ohne nähere Bezeichnung zeitraubende Nâch- forschrmgen, ft w'e eins sicht zu rechtfertjgcnde Belastung der Telegrephenlisien veranlaßt. Die Reichs-Gen eral-Te- legrsphendirectionHat nun bÄuiS Berm i^ung bet« art ger UnzntrSglichkei'e« die Telegraphe»stationru angewiesen, auf suSkeichrnde Adeessirung der zur Aufgabe gelanKerdeu Depeschen «ach Möglichkeit hmzuwi.ke«. — Seitens dr groß britannischen Telegraphen Verwaltung ist ein neuer Berzeichniß derjesize« T^xe« aufgestellt worden, welche für die telegraphische Weiterbeförderung der von Ply- Muth ab per Post nach dem Cap der gutenI Hoffnung zu Menden Depeschen zu erheben sind. Den Taxe« werden noch 10 Egr. Postgebühr zugerechnet.
Zwischen der deutschen Reichs-PostSörwaltung und der Postverwaltung von Ostindien ist zur Herstellung eines bindert Correspoudettzsustausch?» eine mit dem 1. k. M. tu Kraft tretende Ukbereinkunft gefchlosies worden. Dieselbe findet auf den OsâSktea Correspoudeuzverkehr Mischen Deutschland uib Border-Indien, einschließlich der nicht britischen Besitzungen, biegen mit Ausschluß Cey- lonè, ferner zwischen Teutschlssd einer-, Aden und Birma andrrerseitt Anwendung. In gleicher Weis; kommen die Be- fimmungen der Uferest kauft auf diejenigen Correspondruzm m Anwendung, welche durch Bermittlnug der deutschen Posten zwischen Luxemburg einer-, Ostindien s. f. w. anderer« WM ausgetauscht werden. Die Auswechselung 1er Briefpost- senduuge« findet in grschloffr«?« Pakete« statt. Auswechse- luugz - Postünstalt ist das Kierische Eisenbahn»Postburrau Mchen Rosenheim (München) aad Küsstet«. Die gewöhu- llche« Briefe nach und aus Ostindien re. kämen frankat und uusravkirt abgesandt werden; daS Porto beträgt dir zu 15 Jaw« für fraukirte Briefe 6 Silbergrosche« oder 21 Kreuzer, W Mfta«Mte Briefe aus Ostirr dien r:. 2 Sgr. oder 7 Kr. Mr. Postkarten müssen franstet werden und genießen keine Porto-Ermäßigupg Die Tcxe für Zeitungen unter Band,
senduNgen müfsra b frsvktrte 6^w
sonstige Drucksachen und Waarevproben, sowie für Bücher- Postsendungen »ach Ostindien re. beträgt fit je 50 Gramm ober einen Theil von 50 Gramm 1'/> Sgr., bez. 6 Kr. Hinsichtlich der Briefe findet lerne Äew'chièbeschränkiMg statt. DaS Gewicht der Wrarenprobe« soll 250 Gr., da» der Zeitungen. sonstigen Drucksachen und der Büchervosisendungen 2V1 Kilogramm nicht überschreiten.. Zeitungen, sonstige Drucksachen und Waarenvwben so wie die Michtrsendunge« müsse« vom Absender srcwk rt werden. Ungenügend srsvktrte 6osre« spondtnzgegtnstände stad wie unfrantitte Briefe zu t^ire« «ud zu behänd?!«; jrdrch ist drrMerth ter veiwâten P-â- der Taxe in Abzug zu bringen. Die Um# kindische« Währuâg in die Thaler «Shrung ' ■ Wr' von 1 Aana (12 PieS wird auf H il6e Groschen abMundet. Recommandatwn van CârrespondeszgegeftMnde», die jedoch frankirt werden müssen, ist zulâjsiz. Außer dem Porto ist dafâr eine Gebühr vop 2 Sg«. z« z ählen.
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♦ Aschaffenburg, 20. October. Dieser Tage wurde uns eine üppig blühende Kornähre vorpewiesen und registrire« Wir der Merkwürdigkeit halber de« Fall.
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* Nürub erg, 19. October. Bekiuutlich wird das für Freiburg im BretSgru bestimmte Wecdec-Denkmal in der hiesigen L nz'icheu E zgießerei gegossen. Dieser Tage wurde nun der Guß der zwüteu, für dies » Mounment bestimmte« Figur glücklich voll ndet.
* Würzburg. 19. October. Bor eiuioen Tagen starb der vor kurzer Zeit hier verunglückte Feuerwehr-Commandant von Veitshöchheim in seinem tzetmathsorte.
* Straßburg, 18. October.. DaS seit einige« Tagen in dem BertüvfSlocslè der Straßburger Gummiwaarenfabrik von Neddermann ausgestellte Gummi-Boot hat vor einigen Tagen seine erste Probefahrt auf dem Illkanal sehr gut bestanden. DaS Boot hat einen Holzkiel, an welchen mittelst Schrauben das GnAmizeug befestigt ist, das, mit Luft auf« geblasen, einen ovsle» Ring bildet, in dessen Mitte drei Per- ssnm Pltz haben. Er kann zusammengelegt unb von 2 Personen leicht trautporrirt werde«.