verbunden mit den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage
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(Expedition am H. Geistpförtchen, Schlachchausgasse 21.}
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Samstag den 16. MM 7
ÄS bnsdÄ üd 01 ^1874.
AeberbLick der Ereignisse im Gebiete der politischen «nd materiellen Interessen.
Frattkfurt, de« 16. Mai. Gegenüber dem Bestreben, für eine jede Landgemeinde, sei sie auch noch so klein, ein besonderes Standesamt zu errichten, hat der Herr Ober- präsident unserer Provinz es fâr nöthig erachtet, einen Erlaß an die Landrathèämter zn richten, welchem wir im Interesse der allgemeinen Berständigunp, über diese sehr wichtige Angelegenheit Folgendes entnehmen: „Diese große Zersplitterung scheint mir bedenklich, indem sie die Schwierigkeit, qualificirte Personen zu finden, erhöht, die Beaufsichtigung und den Gebrauch der Standerbüchxr erschwert und die Sicherheit der öffentliche, Standrsbeurkuudung beeinträchtigt. Ew. rc. haben den Wünschen der Gemeinden entspreche« zu sollen g glaubt, deren Berücksichtigung das Gesetz, wenn auch nicht vorschreibe, doch beabsichtige. Mit dieser Unrerstrüung eiaverstaudev, muß bei der Berücksichtigung der Wünsche der Gemeide« doch das- lenige Maaß ein gehalten werden, welche» durch das öffentliche Interesse geboten ist. Wie auch von anderer Seite sich kund gegeben, neigen die Gemeinden dabm, daß jede möglichst für sich einen Staudrsbezirk bilden will Außer anderen Gründen ist die Erleichterung der persönlichen Luzeigepflicht das lei» tende Motiv, wobei die Besorgniß, an die Standesbeamten einer anderen Gemeinde Entschädigungen nach § 5 deS Gesetzes vom 8. März zahle« zu müssen, zu Hälft kommt. DaS letztere Motiv kann gar nicht, das erstere nur in so weit berücksichtigt werden, daß aus der Zusammenlegung deS Bezirks keine «verträgliche Erschwerung der persönlichen Anzeigepflicht erwächst. Nach dem Erlaß des Herrn Ministers des Innern vom 18. März soll bei der MPung der StaudeSamtrbezirke womöglich eine Vereinigung angestrebt werden-welche best emer etwaigen Revision der Eemeiadegesetzgebüng und der Bildung der Lommunalverbänden unter einem gemein- schaftlichen Bürgermeister dieftr Organisation zu Grunde tze» "gt werden könnte. Inwieweit Ew. hierauf Rückficht genom« '&erfeöe ich zwar nicht, doch scheinen mir die Be- ihschuitte jäa jue Zwkcke zu klein zu sei«. Wird, „ ,, .» sehen, zur Erleichterung der Ärzeigevflicht die
Anlehnung an einen schon bestchendeu und altgewohate» Brr- band gesucht, ft ist es vorzugsweise der vorhandene Kirch- ^^«^^"*^' ^^ M vom praktischen Standpunkte <m8ii«r - . . . , Berückstchiigusg empfiehlt. Mit dem Kirchspielshauptorte; men cufgingeuj fi sichen die übrigen Gemeinden in solch' enger. Beziehu«gen,1 schr«/ abgebrannt» daß der Weg dorthin, der ja ohnehi« für die kirchlichen i ( 8 •'
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Funktionen bei Geburten, Hochzeitm uud Todesstüe« r^n^ obliegt, keine erheblichen Beschwerden begründen kann; da«* kommt. daß d« Standesbeamte, Pe«r wohnhaft ist, leichter W VoWsubiKi Stand sbücher überwachen kann und d
Jlchr« hindurch die seitherigen, ^m Pfarroste befindliche« Kirchenbücher in Concarrenz mit des neuen MandeSoucher« bei Ermittelungen und Beulkuudunen zu Gründe M legen sind, die Bereinigmtg beider Mcher .au e^.^W.ch. ^ Benutzung die wesentlichsten sammeulegung ist endlich ein 1 nächster Nähe einer Gabt Landgemeinden durch den gewi
>e«n er am Pfarrorte ^it und Richtigkeit der d^ß, da «och lauge
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* Düsseldorf, 14. Mâl. Si«e. Mutter sprach dieser Tage auf dem Markte verschiedene Peiftnena«, 06 sie nicht ameigt seien, ihr Mädchen im Alter von einem Jahre zükcm-i e«, event, sei sie auch nicht abgeneigt, daffelbezu verschenke«, >a sie nicht im Stande sei, die junge Weltbürgerin zu et* »ähren. Anfangs glaubte man, das Weib sei eine Metrügeri« und wolle auf diese Weise weiche Herzen bewegen, ihr Geld zu schenke«. Da eS sich aber herausstellte, daß die Annähme ine irrige war, so hat sich die Frau eines hiesigen ehrsame» Schlossermeisters entschlösse«, das junge, recht nette Mädchen vorläufig zu adoptire». Zur Unterstützung der armen Mutter griffe« verschiedene Marktbesucher in dar Portemonnaie und
Wirthe wird von gehalten werde«, et NorLde um 12 Uhr fiti
Mai. Der 15. Longreß deutscher Bolks-r bis 20. August einschließlich, dahier ab-
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