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(Expeditton am h. Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

No. 1«

verbunden mit den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

Donnerstag den 22. Januar

1874.

UeberbUck der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, de» 22. Jâunar. (DieParteien neuen Reichstags Die Provinz Preußen hat 30 Ab­geordnete, davon errougen bei der letzten Wahl die National liberalen 7 Sitze, die Fortschrittspartei 8, die Confervativen 4. daS Centrum 2, die Polen 4. Engere Wahlen sind erforder­lich 5. Br andenbu rg mit Berlin h$t 26 Abgeordnete, davon werden der Fortschrittspartei susehören 5, den Natio- »elliberaleu 7, den konservativen 4, be; deutschen Rcichspar- tei 3 und 7 engere Wahlen stehen aus; ein vermuthlich con- fervativeS Wahlresultat (Züllichau-Krosseu) ist noch nicht ge­weidet, von den Forischrittèleuteu stehen 3 zur engeren Wahl. Pommern hat 14 Abgeordnete zu wählen, davon wer­den angehören 2 der nationalliberale» Partei, 1 dem Fort­schritt, 6 den Covservativ n, 1 der deutschen ReichSpartei, 4 müssen durch engere Wahl entschieden werden. Posen ist durch 15 Abgeordnete zu vertreten, davon werden 2 zu den Nationalliberalen, 1 zu den Liberalen, 1 zur deutschen Reichs­partri zählen, 10 sind Polen, 1 ist durch engere Wahl festzu- stellen. Schlesien ist durch 35 Sitze im Reichstag zu vertreten, davon werden angehören 4 den Rationalliberalen, 4 der Fortschrittspartei, 2 den konservativen, 12 der deutschen ReichSpartei (Freiconservotiven) und 9 dem Centrum, 4 müs­

im

calen. Lauenburg 1 Nattonalliberglen.Bayern stellt 48 Abgeordnete, davon werden Liberal und Rational« liberal 12, der Fortschrittspartei 3, dem Centrum 32 und 1 Mandat durch engere Wahl fèstzustellen sein. Sachsen hat 32 Abgeordnete, davon sind Nationalliberal 6, Fort­schrittlich 2, zur liberalen Reichspartei 3 und Soeialdemo« craten 6 und 4 engere Wahlen stehen aus. Würtemb erg zählt ans 17 Abgeordnete 10 Nationalliberale, 3 Elericale, 2 deutsche Reichsparthei, 1 liberale Reichspar-Hei, 1 Demo« craten. Baden aas 14 Abgeordnete 42 Nationalliberale, 2 Clerieale. Hessen-Darmstadt auf 9: 7 National­liberal, 1 liberale Reichsparthei, 1 engere Wahl. Meck« len bürg auf 6 Abseordnete: 5 Nationalliberale. 1 Fort« schüttsmaun. Die übrigen kleinen deutschen Staaten auf 29 Abgeordnete, 21 Nationalliberale, 3 FortschrittSmänner, 1 Centrum, 4 engere Wahlen. Das Besammtergeb- n ih stellt sich b ä heute: 135 Nationalliberale, 36 Fortschritt, 7 Liberale Reichspartei. 27 Deutsche Reichspartei, 89 Eent-

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1 Wahl noch nicht gemeldet, ergibt zusammen die Zahl der volle« Hauses 382.

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sen erst durch engere Wahl festgeftellt werden Provinz Sachsen stellt 20 Abgeordnete zum Reichstag, davon ent­schied die Wahl für 11 NatiouaMberale, 2 Fyrtschrittkmâw ner, 1 dem Centrum, 1 der liberalen Reichspartei, 4 der deutschen Reichspartei , und für 1 Mandat findet eine engere Wahl Statt. Schleswig-Holstein hat bisher gev/âhlt von 9 Mandaten : 2 Nationalliberale, 1 Dänen, 2 Sozialisten und muß noch 4 engere Wahlen var­nehmen. Hannover wählte auf 19Abgeordnete: 12 Na« tionalliberole, 1 aus dem Centrum, 3 Welfen, 1 deutsche Reichspartsi, 2 engere Wahlen stehen aus. Westphalen 17 Abgeordnete, davon find 1 Nationalliberal, 4 Fortschritt­lich, 8 Clerical, 2 Reichspsrthet und 2 engere Wahlen erfor­derlich. Hess en-Nass au hat 14 Mandate zu vergeben, davon entfallen auf die Natioualltberalen 7, die Fortschritts- Partei 3, das Centrum 2, und 2 dewocratischs müsse» durch engere Wahl noch erkämpft werden, Rhein-Provinz Hier haben die Clericalen von 35: 27 Sitze errungen, 4 wer- -.- - den den Nationalliberale» angehören und 4 sind durch engere däudes bezogen. Bahlen sestzustellen. Hohenzollern wählte 1 Cleri-

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Der Unglückliche wurde Nachmittags, am Straßengraben sitzend, gesehen nnd später, a!S er in mehreren Häusern Einlaß be­gehrte, der^Otzrigkeit übergeben. Heute Früh wurde re. Salg durch den Stattouskommandaw en hierher gebracht und an das k. OberamtSgericht Peberach sofort geliefert Relmiösèr Wahnsinn soll die Ursache se n, welche ihn zu dieser schreck­lichen That veranlaßt hat.

* Aschaffenburg, 19. Januar. Die DistrietSschulin- speetro« für de« Bezirk Aschaffenburg wurde dem katholischen Pfarrer Busch in Hösbach übertragen.

* Bonn, 19. I 16 dS. Vormittags starb

Dr. Max Schultze, der be- ,. en einer Darmverschlingung, ein

ilr de- Ronner Univerlitât wie für die ganze deutsche Wissen« chaft ungeheurer Verlust. Schultze hat wenige Tage vorher erst sein neu erbautes Haus in der Räbe des Auatomiege«

hier der GehcimeraU rühmte Anatom, an den