Wer für
Sonn e in a n n stimmt, arbeitet, ohne es zu wollen, für die Franzosen.
Frankreich dürstet nach Rache, und sucht nach Verbündeten gegen uns. Unter den europäischen Mächten findet es sie nicht; darum sucht es sie unter uns selbst, und glaubt sie in den Parteien, aus deren Verhalten es auf deren Beichsfeindlichkeit schliesst, gefunden zu haben. Wie sich im Jahr 1870 die Franzosen, verleitet durch das Geschrei der Particula- risten und Pseudo-Demokraten, einbildeten, der Süden Deutschlands werde mit ihnen gehen, oder doch ihrem Angriff gegen den Norden ruhig zusehen, ebenso glauben sie, getäuscht durch das Schreien und Toben der Klerikalen, sog. Volksparteiler etc. deren Wahl-Sieg verbürge ihnen, den Franzosen, Sieg über unser Reich. Wahlen, die zu Gunsten dieser „Reichsfeinde“ ausfallen, werden von den französischen" Blättern mit Jubel verkündet, und von den durch Rachedurst Verblendeten als Beweise angesehen für die Macht und Stärke der inneren Feinde Deutschlands.
Wer die Franzosen nicht zu neuem Fricg gegen Deutschland er mut higen, wer sie nicht zu dem Glauben verteilen will, dass die Bevölkerung unserer guten Stadt französisch gesinnt sei,
wer die Erhaltung des Friedens und dessen Segnungen wünscht, der stimme nicht für SG IX .X E MÄIF 1F, den Tischgenossen Gambetta’s, den die Franzosen für ihren Bundesgenossen halten, sondern für
Lasker
den Vorkämpfer für friedliche Entwicklung des deutschen Reichs und seiner freiheitlichen Institutionen.