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Jedes* Aneet^e.

Frm'de« und Vetannien wachen wir hi urvi die traurige Anz ige, daß unsere Urgroßmutter, Groß­mutter, Mutter und Schwiegermutter

Caroline Wilhelmine Eleonore Weiß, Wittwe, geb. Stotzfort,

gestern Abend unerwartet schnell, aber sanft verschie den ist,

Frankfort a. M., den 9. Januar 1874. 35

Die tra«er«de» Hi«terbliebe«en

Die Beerdigung findet statt: Sonntag, den 11. Januar, Vormittags 8 Uhr vom Sterbehaus, Reuterweg 28.

Oes Palmen- und neueil Zoologischen Gartens, zur Errich. iung des Sieges und des neuen Actienhotels hat er fein gut Theil beigetragen. Insbesondere war aber seine Wirk­samkeit in der Stadtvverordneten-Verfammlung ersprießlich, Ihm haben wir es mitzuverdanken, daß, wenn auch sein städtisches Gaswerk errichtet worden, doch die Gaspreise bedeutend herabgemindert wurden, so daß die Stadtkasse allein etwa 25,000 fl. in Folge der Preisherabsetzung jâhr- ltch spart. Auch war er eine der Haupttriebfederv, als es galt, die hier bestehenden Aktiengesellschaften mit der städti­schen Steuer zu belegen. Rach langem Widerstreben gab endlich der Magistrat dem Andri'-gn ber Stadtverordm- ten.Versamwl«ng nach, und nun fließen beinahe 200,000 fl, jährlicher Steuer ans diesen Instituten in die Stadtkaffe. Es fragt sich nun, ob man es w g'n wird, sich an den In. teteffen ber Sisbt so zu versündigen und anstatt des gründ­lichen Kenners und wackern und talentvollen Vertreters m« ---- ,„ _ serer Cammuyalangelegenheiten einen Mann zu wählen, der öbere Avskuuft wird auf uns-rem Bureau, Taunus- ben meisten Bewohnern unserer Stadt noch eine unbekannte No. 4 im 1. Stock, ertheilt. Größe ist, der noch nie ein Wort zu Gunsten derselbe»,ge-

rankfurt a M., den 10. Januar 1874, 1432 sprachen und der geschwiegen hat, stumm und still geblieben

Internationale Bau- und Eisenbahnbau- ist, als doch zwei preußische Vertreter, aber nur zwei: Har- flMellsrtinft kort und Claffen-Kappelmann, in unserer Bedrângniß eine

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der L eaensäaft Gew. XlV No 11—lk und 39 (Frauk- urter Gemarkung) bei

Nähere Auskunft 1

strafe, l,_.cr. . ,,_. , „ „

Frankfurt a M , den 10. Januar 1874,

Gesellschaft.

|A lamnai» M^^/V I^M« warten. Sollte es aber hier Wohler geben, die ndu ÄUIII >V» genug sind zu glauben, daß ein ministerieller und auswär­

tiger Abgeordneter uns besser vertreten k nnte, so würde ich denselben rathen, den Reichskanzler lieber selber 31 len als sein Sprachrohr; bnt mächtigen Herrn lieb seinen getreuen Diener; lieber den großen Genaral vo« Bismarck als feinen keinen Adjutanten. 1422

Darâ Nacht zum Licht! Wie rangen wir Dereiust in trüber Zeiten Grauen! Noch immer will der aMFriud Den Weg zum Lichte uns verbauen.

Wohl kämpfe« Nacht u«d Morgen «och I« «nf'rem junge« deutschen Reiche; Halt fe« zu ihm ««d sorge nur. Daß Keiner von der Fahne weiche!

Im Deutschen SRtüV ist unser Heil, Ist Freiheit nur für uns zu finden ;

Vor seiner Macht und Herrlichkeit Muß j-ber Feind wie Nebel schwinden.

Wie wèr' es wohl, wenn's anders kam,

Wenn letzthin mochte Frankreich siegen? GeknechM sollte deutscher Geist Bor ihm und Rom im Staube liegen.*

Nun aber gUt des Franzmanu'S Drâu'n, Mag <r sich auch gew-ltig re 'en, Gilt Syllabus uvd Bannstrahl uns Nicht mehr als nur ein Kinderschrecken.

Zum Lichte schwing dich auf, mein ALr, Laß deine Feinde unten kriechen, Recht sei nib Freiheit dein Manier,

I Der „Frankfurter Beobachter" schreibt: Herr L. Sonn«, mann Hst am Sonntag im Saalbau Bericht über fei» Tkmn und Lasten im Reichstag erstattet; erlauben Sie mir M) über feine Thätigkeit in uis^er Stadt einige Wort« in,uzufüg°u. Bei allen g-meinnützigea Unter-ehmun'«« 'und Instituten, die seit einer Reihe von Jahren Hs« iH>4

Lanze für unsere damals schwer Heimgesuchie Stadt einzu-

»Wäh- 'er als

Schlittschuhe

in großer Auswahl, von den gewöhnlichst n bis zu den feinsten eisernen, System Rink, Clivver, Halifax rc ' empfieh't

1452

Fadrtbor 1. sm Römerbrrg.

Ein- Friseurt« wünscht noch einige Stunden im Abonnement zu besetzen. Näh.

31 Mainstvotze 8, 3r Stock rechts.

«tadt-Aheater.

Samstag den 10. Januar: „Haus Heiliug". Romantische Oper tu 3 Akten nebst einem Vorspiel von E. Devrient. Musik von H. Marschner. Außer Abonnement.

Samstag den 10. Januar: „Blaubart". Komische Oper in I 3 Akten und 4 Bildern von Meilhac und Halevy. ! Musik von J. Offenbach.

DonnröSchen. Antang HM 4 Uhr.

1421 Sonntag des 11. Januar, Nachmittag: Kindervorstellung