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II rr Sonnemann

Candidst der Ultramontanen.

j Daß Herr Sonnemann der Canddat der Franzose« wäre, wenn solche mit zum Reichstag zu wählen hätte», glaubt wohl Jedermann. Nun kommen auch dir anderen Feinde des deutschen Reichs, die Ultramonta«e», und Was das Lasker-Comiiö nicht öffentlich zu vertreten Proclamirea ihn als ihren Candidaten. Ein ultramontanes

it. sucht cs auf anderem Wege zu erreichen. ES ist be- Winkelblättchen mit dem schönen Titel »Frankfurter Volk»,

i! in Niederrad al» in Sachsenhausen von blatt" sagt in seiner Nummer vom 4. Januar in seinem

~ — ~' ” i Lnt-Artckel u. A. Folgendes: „Es fragt sich, welchem un­

ter den drei Caudidaten die Katholiken ihre Stimme geben

wagt, sucht cs au kannt, daß sowohl ... ^^vv.-Mv »« ... —.„...,....,.... — - Mitgliedern dieses Ehren Comitä's Dinge gegen Herr«! Leopold Sonnemann verbreitet wurden, deren Nachweis ’ schwer zu erbringen sein dürfte. Die demokratische Parthei steht zu hoch, um zu derartigen WahlmanSver« ihre Zu- stucht zu i ehmen. Es genügt, wenn die Bürger hierdurch aufmerksam gemacht und gewarnt werden.

Wir brauchen «User Urtheil über Herrn Sonnemann nicht aus Wiener oder Cöluer Blätt-rn zu holeu. Wir kenueu ihn als einen charakterfeste«, bewährten Bürger, der niemals vor einem Opfer zurückgeschreckt ist, um seiner Vaterstadt nützlich zu sein. Mitbürger! Laßt Euch nicht irre machen durch die verächtlichen Wahlmanöver der letz­ten Stunde, die selbst den Gegnern zuwider sind, was der plötzliche Austritt des Herrn Eugen Wittmeyer aus der Redaktion der „Neuen Frankfurter Presse" beweist. Darum fordern wir Euch auf, Bürger Frankfurts! am 10. Januar zahlreich a« der Wahlurne zu erscheinen und für unseren bisherige» Abgeordnete»

sollen. — Sie goldene Mittelste« ße soll stets die beste sein (Centrum) : deshalb wählen wir Sounemm». — LaSker'S Wahl würde ihm (w-lcher Curridre machen will) viel nutze», vvs nichts. Schmibt's Wahl kann uns nicht lieb sein, weil die Socialdemokraten ollem kirchlichen zu feindselig sind. Unsere Parole lautet also: Wir Katholiken wählen „Sonnemann."

Daß hier nur von einem klein-n verbissenen ultramou- tanen deutsch-feindlichen Bruchtheil der Frankfurter Katho­liken die Rede ist, weiß Jeder, der unsere aufgeklärte katholische Bevölkerung knnt. Dagegen drängt sich un- folgende Frage auf. Es gibt wohl manche entschiedene Freiheitsfreunde, welche, wenn < sinnt, doch von ihrem Vertreter gerne ei

Leopold Sonnemann

zu stimmen.

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auch ganz treu nationalge« c gerne etwas mehr Oppo­sition sähen als L-Sker, Virchow, Löwe machen, und welche dennoch Sonnemann für geeigneter hielten, als Lasker. Sollten nun diese ehrlichen deutschen Demokraten nicht stutzig werden, wenn sie Hrrn Sonnemann von den gefähr- lichsten Feinden jeder Freiheit, von den Feinden jedes Lich­tes, von den Ultramonton'N proclam rt, als einen Mann der Centrumspartei empfohlen sehen? Fordert solche Em- 1417 pfeblung sie nicht auf, ernstlich mit sich zu Rathe zn gehe«, ob sie nicht aus falschem We^e begriffen sind? 1416

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