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Jeannette .

Jeanettyfl .

Florine

Clorinde

Jacquet Erste ) Zweite ( NiaSkc .

Dlittc '

. Frl. Zampa.

. Frl. Fritzi Blum a. S.

Frl. Schneider.

. Frau Bock.

. Herr Reimers.

. / Frl. Wrana. Frl Lamar. Herren, Damen, Soldaten, Volk, Masken.

Ort: Paris im Jahre 1760.

Montag, den 19. November 1877: Erstes Gastspiel des CharakterkomikerS Herrn EmilSiebert. In Feindes­land, oder: Ein gemüthlicher Preuße. Charakter­bild mit Gesang in 1 Akt von Baier. Musik von E.

Siebert.

Personen:

Friedrich Alexander Cäsar, Baron von Poudelwitz, Lieutenant i. d. 3.

Escadron deS 1. presß. Garde- Husaren-Regimenks . . . Herr E. Siebert a. G.

Carl Feldern, östr. Oberlieutenant . Herr Froneck.

Therese, Tochter deS Bürgermeisters Frl. Lang. Nanette, ihre Cousine . . . Frl. Zampa.

Hans Breitmaul, Hausknecht und Ladendiener .... Herr Rodemund. Ort: Eine kleine Stadt in Böhmen. Hierauf:

Die Coneertprobe. Travestie auf das moderne Virtuosen­thum mit Gesang in 1 Akt von Genèe und E. Siebert.

Zum Schluß:

Rothe Haare Lustspiel in 1 Akt von Grandjean.

Personen:

Banquier Braun .

Sophie, dessen Tochter . Rittmeister Waldeck Iulius Hast.

Wendler, Comptoirist

Jacob, Diener des Banquier-

. Herr Weinmüller.

. Frl. Schneider.

. Herr Froneck.

. Herr E Siebert a. G.

. Herr Rodemund.

. Herr Häckel.

Ort der Handlung: eine große Stadt Deutschlands. Dienstag, den 20. November: Letztes Gastspiel des Herrn Emil Siebert. Er kann nicht lesen. Posse in 1 Act und 10 Mädchen und kein Mann. Operette in 1 Akt von Suppè. Tanz-Einlage „PaS Hongrois, ausgeführt von den . Damen Frl. Fritzi Blum und Frl. Pepi Zampa.________________________________________

Allem« «via -Theater. Sonntag, den 18. No­vember. In beiden Vorstellungen letztes Gastspiel der berühmten Mandolin-Birtuose« drei Gebrüder Barbieri Auftreten des gesammten ne« engagirte« Personals, der dramatischen Sängerin Frl Posener, der Lieder-Sängerin Frl. Goedecke, der Soubrette Frl. Gerde!, der Komiker Braun, Gch«k und Tardel, der Solotänzerinnen Frk. V. Ahs und Clara Kasthath und des Equilibristen Hr. Crass«e. Erste Borstellung Anfang 4 Uhr. Ermäßigte Preise. Zweite Vor­stellung Anfang 8 Uhr, Kaffenöffnung 7 Uhr. 5792» Montag, große Vorstellung.

In der letzte» Sitzung der Gtadtverordneten-Ber- samml««g hat hinsichtlich des Statuts über die Heran­ziehung der Angrenzer zu den Kosten neuer Straßenanlagen die prinzipielle Entscheidung stattgefunden. § 1 gelangte in der ursprünglichen Fassung des Magistrates zur Annahme. Damu ist ausgesprochen, daß nicht unter allen Umständen

DM^a hemtgen Intelligenz-Blatt find auSgegeben ward«: 14 Beilagen und die Frankfurter Nachrichte« Sk. 2^- *’ gliche ««Mlatt Nr. 48, sowie daß «xzrigeblatt der städtischen Behörden Nr. 94.

alle anliegenden Grundbesitzer zu einem Ersatz der Straßen« kosten herangezogen werden können. Da indeß über das ganze Statut in seiner neuen Raffung noch «inmal abgestimmt werden wird, ist eine Aenderung hinsichtlich der grundsätzlichen Festsetzung noch immer möglich. Ueber die Folgen einer derartigen Maßnahme gibt am besten eine kleine Brochme „Das Statut über die Heranziehung der Angrenzer zu den Kosten neuer Straßeuaulagen" Auskunft, die bereits in zweiter Auflage im Verlage der Herren Gebrüder Fey erschienen ist und allen empfohlen werden kann, die sich für diesen GègèN- stand interessiren.__________________________________________________

Die Reihe der diesjährigen größeren Wintcrvcrgnügungei! wird der Frankfurter Turn- und Fechtclub eröffne» und zwar nächsten Samstag, den 24. mit einer Abendunterhaltung mit Ball in sämmtlichen Räumen des Gesellschaftshauses des Zoologischen Gartens, unter Mitwirkung der gesammten Kapelle des 81. Jnf.-Regiments. Nach dem Programm verspricht, dieses Fest sich den früheren, welche stets zu den gelungensten und glänzendsten zählten, würdig anzureihen. Die Theilnehmer dürfen sich daher gewiß einen recht genuß­reichen Abend versprechen, wir aber wünschen, diesem streb­samen Vereine einen recht glücklichen Erfolg.

Letzten Samstag feierte der beliebte, gesellige Verein „Mittwoch-Gesellschaft" sein erstes Stiftungsfest im Saale des Kaufmännischen Vereins und legte mit dem äußerst reich­haltigen und schönen Programm bei den sehr zahlreich an­wesenden Gästen die größte Ehre ein. Nach den früheren, so vorzüglichen Leistungen, sah man zwar einem recht ver­gnügten Abend entgegen, aber dennoch wurden alle Er- j Wartungen bei weitem übertroffen; das Arrangement der Abends im Allgemeinen, wie in allen Einzelheiten, die' Wahl der Vorträge, sowie die Ausführung derselben — kurz alle Leistungen waren musterhaft und vorzüglich. Die Mittwoch- Gesellschaft versteht es wirklich ihre Feste mit einem ganz besonderen Chic in originellster Weise zu arrangiren, wie ihr auch im Kreise ihrer Mitglieder ausgezeichnete Kräfte zur: Verfügung stehen. Unter diesen Umständen würden wir eS mit Freuden begrüßen, wenn der Verein in Zukunft auch auf die Damen Rücksicht nehmen und denselben die Theil­nahme an den Festen ermöglichen würde. Möge die Mitt­woch-Gesellschaft einmal den Versuch machen und der Erseh wird ihr sicherlich zeigen, wie erwünscht und willkommen bn- artige Festlichkeiten sind.______________________________________

* Nachdem durch die Papeterie Woelfler die ganze Stadt mit den humoristischen Bildchen: „Wo ist dir Katz', und „Wo ist der Bär" überschwemmt wurde, hat jetzt Hr. Woelfler Rücksicht auf das hiesige Publicum genommen und ein ähnliches, noch besseres unter dem Titel:

„Wie sich Kanix auch versteckt,

Die Jugend ihn doch gleich entdeckt" herausgegeben; der Andrang von Käufern ist ein so groß­artiger, daß von 8 — 1 Uhr die erste Auflage (2000 Stück) vergriffen war und eine zweite Anflage erschien; — oder — daß die Zeiten doch nicht so schlecht sind, beweist, daß N Papeterie Woelfler von den humoristischen Bildchen: „Wow die Katz, wo ist der Bär?" in einer Wole über Tauserw Stück verkaufte und jetzt der Andrang von Säufern nach „Kanix-Bildern" ein derartig großer ist, daß die erste Auf­lage von 2000 Stück in einem halben Tage vergriffen war und die Käufer sich förmlich um die Bildchen reißen. *57 Jot

Verleger: I. ts. yolywart'S Nachfolger H. Minjon. Lerantwortlich für die Redaction : H. M i n j o n. Drucker: Feodor Körber. — Sämmtlich in Frankfurt a. Jt.