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6. Beilage, Frankfurter Intelligenz-Blatt Nr. 17, Sonntag, den HL. Januar »S?^

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In der Freude des Sieges, den die demokratische Partei errungen hat, bleibt es eine Pflicht des unterzeichneten Comics, des regen Eifers und der großen Opferwilligkeit eingedenk zu sein, welche diesen Sieg zu einem wahrhaft glänzenden gemacht haben. Fest vertrauend auf den freien Bürgersinn Frankfurts, dem noch nie eine Probe zu hart war, sahen wir dem Ausgang der Wahlschlacht mit ruhiger Zuversicht entgegen. Aber so außer­ordentlich waren die Anstrengungen der Gegner, diese Stadt, die ein Boll- weck der Demokratie ist, zu Falle zu bringen und auf den glücklichen Fleck deutscher Erde, auf welchem die Grundrechte unserer Nation erstanden, eine feile Politik der Compromisse zu verpflanzen; so würdelos waren die Mittel, deren sich eine lichtscheue Partei bediente, daß nur die Entfaltung aller Kräfte, die höchste Energie gegen dieselben aufzukommen vermochte. Indem unsere Freunde in diesem ungleichen Kampfe muthig ausharrten, gaben sie Beweise der treuesten Anhänglichkeit an die demokratische Sache und einer bewunderungswürdigen Disciplin.

Wir danken einem Jeden, welcher seinen Stimmzettel für den demo­kratischen Candidaten in die Urne legte und so das allgemeine Stimmrecht zu einer Waffe gegen die Feinde der Volkssouveränetät und Anwälte der Klassenherrschaft machte. Insbesondere aber danken wir Allen, welche mit dem Worte und der Feder kämpften oder sonst in der Agitation thätig waren und der Partei jene vielfältigen, wichtigen Dienste leisteten, die allein den Erfolg sichern können. Mt großer Genugthuung erwähnen wir der Festigkeit der Männer, die aus Posten, wo der Kampf am heißesten war, in den umliegenden Gemeinden, trotz aller Einschüchterungen und Drohungen, für unseren Candidaten eingetreten sind. 4

^ Wenn der Sieg selber der beste Preis ist, so dürfen wilderten die

Parteigenossen uns unterstützt Hatzen. . Es lebe die Demokratie! Frankfurt!

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