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s Beilage, Frankfurter Jtttelltgenz-Blatt Nr. 8, Sonntag, den 7. Januar 1877.

Ernste Gefahr!

Hütet Euch!

In Köln haben die Demokraten beschlossen, da sie nicht zahlreich genug seien, einen eigenen Candidaten auß- zustellen, für den ihnen zunächst stehenden socialdemokratischen Candidaten zu stimmen.

Auch in der Donnerstag zu Niederrad stattgehabten Wählerversammlung hat eine rührende Verbrüderung und Affeeurauz für den Fall einer Stichwahl zwischen unseren heimischen sogenannten Demokraten und den Social­demokraten stattgefunden.

Die im großen deutschen Baterlande verschwindend kleine sogenannte Demokratie, welche leider in unserer Vater­stadt noch so viele, nur durch die Gemeènschestlichkeit der Verneinung und des Haffes verbundene, verblendete Elemente unter ihre Fahne zusammenbringt, sie arbeitet bewußt oder unbewußt den gefährlichsten Feinden nicht nur der besteherchen, sondern aller Ordnung und Gesittung in die Hände.

Mitbürger! Wer für den demokratischen Candidaten stimmt, der fördert, ohne dies zu wollen, die Zweck der Socialdemokraten, der Zerstörer der Familie, des Eigenthums, der freien, eigenartigen Entwickelung des Einzeln«, der Utopistischen Erstrebn: einer Alles nivellirenden. alle höhere Cultur vernichtenden StaatStyrannen! ________40We

Wäre es nicht bester, wenn die hiesige sogenannte Fortschrittspartei, da sie eine Compromißpartei nicht mehr sein will, sich künftig den Namen

Durchfallhartei

zulegen würde? 4020o

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Geschäfts-Eröffnung,

Dem geehrten Publicum, sowie meinen Freunden, Bekannten und einer werthen Nachbars^asl die ergebenste Anzeige, daß ich unter dem Heutigen eine

Weinwirthschast und Restaurntio«

in meinem Hause große Friedbergerstraße 10 eröffnet habe.

Durch reingehaltene Weine und gute Küche werde ich bemüht sein, die mich Besuchenden in jeder Hinsicht zu befriedigen. \ 54t Hochachtungsvoll

Wilhelm Foray.