Bericht
deS zur Ausschmückung des Feldberghanses bestellte« Comites.
Nachdem im Oktober 1871 die Unterzeichneten, vereint mit dem seither leider verstorbenen Herrn Chr. Reichard, cs unternommen hatten, den Saal des FUdberghauses mit geschichtlichen Darstellungen und mit wissenschaftlichen Sammlungen auS dem Taunus zu schmücken, wurden zur Deckung der Kosten fL 11CO dem Unternehmen zugewandt. Mit so geringen Mitteln wäre es kaum möglich gewesen, dasselbe auszuführen, wenn eS nicht die Künstler mit Liebe ergrifft n und großherzig gefördert hätten. So gelang eS, zur Vollendung zu bringen:
1) Brunhild auf dem Felsen, von Bode.
2) Flüchtende Bewohner der Mainebene in den Ring- wällen des Altkönig, von Haffelhorst.
3) Römer in der Salburg, von demselben.
4) Die Salburg von d.u Germanen erstürmt, von demselben.
5) Falkenstein, von Burnitz.
6) Buchborn, von demselben.
7) Eppstein, von Hertling.
8) Cronberg, von demselben.
9) Ein kleineres Aquarell, Darstellung der Feldbcrghüite auS dem Jahre 1852.
10) und 11) zwei geschichtliche Ausführungen über die hohe Mark und die Ringwälle.
12) Karte des Taunus von Stumpf mit nachgezeichneten Wegen
13) Generalstabkarte von Frankfurt-Wiesbaden, endlich
14) Vier Glaskasten mit Naturalien.
Mehrere der in Aussicht genommenen geschichtlichen Darstellungen fehlen noch, insbesondere ein Märkergeding auf der Aue vor Oberursel und das erste Turnfest auf dem Feldberg. Allein es ist doch wohl daS Erreichbare wirklich auSgcfüyrt worden und wir gedenken bei gänzlicher Erschöpfung der gebotenen Mittel, nachdem die gedachten Kunstwerke in das Eigenthum der FeldberghauS-Commission übergegangen find, unsere Thätigkeit vorerst abzuschließen. Ein etwaiger Erlös aus noch vorhandenen Photographien wird zur Unterhaltung von Bildern und Rahmen zu bewahren sein.
Wir wollen bet dieser Gelegenheit es nicht unterlassen, allen denen herzlich zu danken, welche auf so mancherlei Weise uneigennützig bei Durchführung der gestellten Aufgabe uns zur Seite gestanden und thätig geholfen, zugleich auch die zur Ausschmückung verwandten Gegenstände der freundlichen Obhut aller Feldbergbesucher dringend zu empfehlen.
Sollte es gelingen, weitere Geldmittel zur Ausführung der hier oben noch bezeichneten geschichtlichen Bilder zu erhalten, werden wir bemüht sein, die Ausschmückung in würdiger Weise zu vervollständigen.
Frankfurt a. M, im November 1878.
H. Gottwerth. Ernst Halleustei«. H. Haffelhorst. A. Mahlan.
Ion. Mylius. Aug. Raveustei«. 4961b__________,Dr. Fr. Scharff. Joh. Streng.
Wichtig für Jedermann.
Ich habe eint große Partie selbstverfertigte Schaftenstiefel von 10 M. an, hohe Kniestiefel von 15 M. an; auch werden Gummisohlen auf getragene Stiefel rasch aufgeschraubt. Alle Reparaturen rasch und billig.
H. Bartelmeß, Schuhmacher, 2354s Klingergaffe 16, nächst dem Bleichgarten.
Roggen-Ve»stcigern«g
®7"' ‘* 100 S°- Ä Ä Barzahlung versteigert.
Bildet, den 22. November 1878.
Großherzoglich Hessisches Ortsgericht %[ 4957 m ____________Hmkel.
Oeffentliche Aüfforderum^
Nachdem Greßher-ogliches Hofgericht der Provinz ®t* bürg über das Vermören des Bäckermeisters Schlumberger in Offenbach den förmlichen Co» erkannt hat, werden besten sämmtliche Gläubiger zur meldu! g und Begründung ihrer Forderungen, sowie w Geltendmachung etwaiger Vorzugsrechte auf
Donnerstag, den 20 Februar 1879, Bormittags 11 Uhr präcis
unter dem Rechtsnachthell des stillschweigend eintrtt* Ausschlusses von der ConcurSmafle geladen.
In der erwähnten Tagfahrt soll sodann über Masst» Wallung, Bestellung eines Güterpflegers, sowie über dieM eines GläubigerausschuffeS verhandelt werden, was unter du Anfügen bekannt gemacht wird, daß in Ansehung der Mi in Selbstperson erscheinenden nech durch gehörig bevollmiichliz Mandatarien vertretenen Gläubiger, der stillschweigende BeÜri
zu den von der Mehrheit der Erschienenen, auch beziigli eines etwa zu Stande kommenden Arrangements gest! werdenden Beschlüssen unterstellt werden wird. Frühere äi Meldungen sind werthlos.
Offenbach, am 18. November 1878.
Großherzogliches Landgericht Offenbach.
Langsdorf, Weller,
4957n Landrichter. LandgerichiS-Affeff,
PreisIllite betttfeni
Um Mißverständniß und weiteren Irrthum auszuklan muß ich bemerken, daß der Wechsel-Protest, m der W Lstte Nr. 72 große Eschenh-imcrstraß-, nicht die Conm Kaiser, sondern einen daselbst wohnhaften Max gezogen war. Christiall Kaiser, «*» 2356n gr. Escheaheimerstraste 72.
Mein ,
UnW: Mstkl-Rm E,
Ledertuch- und Teppichlager befindet sich «-4 mehr Töngesgaffe 9, sondern von nun a
Johaw«iterstraße 20
Eckhaus Schunrgaffe 1», nächst 4957p Aerthokd AamöM
sowie in allen anderen ekqanten und
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