Intelligenz-Blatt
der Stadt Frankfurt a. M.
Mit den Frankfurter Nachrichten als Beilage.
(Expedition am H. Geisipförtchen, Schlachthausgasse 81«)
Nr. 38. Donnerstag, den 14. Februar 1878.
Geschäfts-Eröffnung.
Ich beehre mich hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mein bisher in Bockenheim betriebenes Geschäft mit heutigem Tage nach Frankfurt a. M.
Kaiserstrasse Wo. G
verlegt habe, und empfehle mein reich assortirtes Lager in:
Storni, Sdwn Mmm null
bestens mit der Versicherung, daß ich die bekannten billigen Preise nach wie vor beibehalten werde.
Mit dem Anfertigen von Hüten beginne ich am 10. März, zu welcher Zeit Fräulein Frieda Strubberg von ihrem mehrmonatlichen Aufenthalte in Paris mit den neuesten Modellen zurück sein wird.
Frankfurt a. M., 14. Februar 1878.
^. C. Strtibberg
6 Kaiserstraße 6. Filial-Geschäft besteht in Bockenheim im bisherigen Locale 25 Frankfurterstraße. 3543e
Zurückgesetzte, außerordentlich billige ScAulnvaareiL
Bei Gelegenheit meiner diesjährigen Inventur habe eine Partie Schuhwaaren zurückgesetzt, die in Folge längeren Lagerns etwas im Ansehen gelitten, in Betreff der Form und Haltbarkeit aber al- ganz ausgezeichnet zu empfehlen find. Es sind dies größtentheils: „Kinderstiefel zum Knöpfen und Schnüren in verschiedenen Ledergattungen".
„Knabenstulpen- und Schaftenstiefel".
„Damenstiefel mit Gummizügen und zum Knöpfen".
„Herreu-Zugstiefel, meist größere Nummern" I
„Sämmtliche Sorten wollene Schuhe und Stiefel".
Alles bedeutend unter de« Selbstkostenpreise l
L. Sauerborn,
4099o Schuh-Manufactur,
13 Sandgasse IS. J
MF* Das Auflegen von „Gummisohlen" (zur Erhaltung trockener und warmer Füße sehr zu empfehlen) auf sämmtliches Schuhwerk wird stets innerhalb einiger Stunden besorgt!