Am Fahrthor im Krebs sind allerley Sorten Stuhl und Sessel sowol nur Plisch und Leder als auch Tuch bezogen, billigen Preiffes zuver- Buffet:
Ein Hamburger Jud in der Juden - Gaß gegen der Schul über logirend, hat allerley goldene und silberne Maßiv - Knöpff, auch versilberte und gelbe, sodann dmubackene und ver- SUldte, Englische und Pferdshaarne Knöpffe, wie nicht weniger dvpp.lte Haar-Sippen und zwar alles um einen billigen Preiß zu ver- kauffen.
Ein extra schöner neuer zweysiniger Wiener« Wagen nebst denen darzu gehörigen r. schwar- tzen Rappen und ihrem Geschirr sichen alliäg- tich zu verkauffen , und kan die Besichtigung im Junckhoff zeberzeit V.r - und Nachmittag geschehen, das mehrere aber bey Eonrad Schleicher zu vernehmen.
Bey iJehaun Jost Meichsner , Bierbrauer in der Äregelgaß im golbencir Mond, sind allerhand Sorten von holländischen Toback , als Sonn d’Elp^gne und Varmas , wie glich extra guter Ca'naUei- billigen Preißes zu bekommen.
Der Handelsmann Georg Wilhelm Leen Hardt. in der goldenen Federgasse wohnhcfft, hat acht und gerechte NheiniM, Burgunder und Muscat sset'ne , wie nutzt weniger extra feine Bautzner gestrickte Manns- und Frauen- Strümpff in sehr civilen Preiß zu verkauffen; bey ihme und Herrn Andra Irilckmatm^ chy. rurgo, inderZiegelgassewohnhafft, istauchdie fürtrefflich bewahrt erfunden wordene Artzncy wider den Brand um den schon pubicirten Kosten ijl.i ii und zo.Kr. zu haben
Es stehet bey Hrn. Fehrlein aufdem Platz hin» ter dem wilden Mann, eine wohl conduivnirte Reiß Chaise mit 4-Räder und eisernen Achsen zu einer Person billigen Preiffes zu verkauffen.
Ein eigner SchranF mit einer Thur, stehet zu verkauffen. . . .
Eine zwar alte aber noch wohl condltionirte psntraViQio* ist billigen Preiffesju verkauSe».
Zu verkauffen / ausser per Stadr.
Morgen als den 24. Sept, soll auf der Bor«, i bürg nahe bey Bornheim eine Parthey Weine als 17 )<>/ 3 7, ;8, ;y, 1744, 4^, 46,47,48. W den Meistbietenden gegen baaxe Bezahlung in gutem Geld verfaulst werden, wer dazu Belif- den hat, kan sich um gemelte Zeil allda einfinden, und von ein bis drey Uhr die Probe davM nehmen.
Zu verlchnen in der Stadt.
Auf dem Rsmerderg sind in einem wohlgelegeneu Hauß zwey saubere Meudlirte Zimmer üufnechstMsterund folgendeMessenzu verlehne«
Im Rebstock ist ein Gewöld nebst Stube diese und folgende Meisen an einen Fremden tu vcr- miethen
Bey Johann Barnesfeld, Goldarbciter am Römeroerg wohnhafft, ist dasjenige Gewölbim Gaßgen neoen dem steiiierii Hauß, woilnucn seit einigen Messen Herr Ritter und Zoller Kattun und andre Waaren feil gehabt, auff zukünftige Oster und folgende Messen, nebst einer Kammer zu verlchnen.
In einem in der besten und gelegensten Straft • seu cynmcu dem .Unterberg und Mayn sich befindlichen Hauß, sollen auf zukünftige öfter» Meer zwey Sätzen,und zwar jeder i;.Schutzdrch und zo.Schllh lang neu erbauet und auf6. biS eo- Jahr verlernet werden, wobey auch Logis und die Speissung aufHerlangeniu dem Hauß gereichet werden kan, so sich nun Liebhaber sijrben,können i.olche diese West bey Ausgerern dieses meh- ■ rereNachricht erhalten.
Personen so aHei sey suchen.
Es wird für eine Gräfliche Herrschafft ein feiner Dlensch von guter Wsiührung, und der Profelpon nach ein Schneider, der mit tMu' queti accommoditett umgehen , auch Scheennei-- ser abziehen kan, schon geoienel hat, unb ?rq- g teftantift^er Religion ist, ZUM CaMMtr Laquais gesucht. Die Besoldung ist zährlich zo fl, nebst welcher er bictleiHedepouiikpor^ Garde ifbbeparticipireL