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worinnen ein Häußgen mit Camiu, in Cammer- laitcn wohlbehangen, und frey von Zinß, mit dem Herbst m verlausten

Weilen bishero einige Freunde lieber gesehen, daß dicoffcntliche Derkaussung der Waaren in der Döngesgaß auf dem Piatzgen, jeder,eil Nach- Mittags geschehen inögie; Als fuget man einem Geehrten publico hiedurch zur nachrichtlichenWif. feiischasst, daß von Heut Nachmittag den i7. Sept an, die gantzc Woche hindurch alle Nachmitrag mit öffentlicher Lerkauffung verschiedener Sor­ten fein Pariser Castor Hinh , Castor seydene Dlanus-und Frauen Strümpff , desgleichen ver- sthleoeueGaüanterie-Waaren, darunter Tabar tierc, Carmol, Hcmbder-Knöpff und Petlschastt filber und verguld,wie nicht weniger Eiffenacher Reit-Handschmund mehr andere Sorten Waa­ren, besonders auch vox Frauenzimmer, durch die geschwohrneHrn Ausruffcre gegen baare Lezah lung conlinuirci werden wird.

Bey Hrn. Egidius Proschard, welcher seinen LadenaufdemPfarreißenhal , wohnhassi in der Dechaney, istzuhaben,daßbcrümte^su comreia boli^-ä, dessen gleiches nicht zu finden ist, und wird dem Pudtico eineRecept hievon initgegedcn; ferner ist auch bey ihm zu haben, verkable eau de Levante, ean des Carmes, üe Paris, oder MellsseN- Wasser, Liiu admirable, Bau Sans pare 1 e, Esprit d eau de la Keine dHongae , daß Engllfche Bau Cordialle, verkable Sirop Cappilaire ola tieure Do ra->ge de Montpellier &d. KM eiNèN raisvliablen Preyßl

> Bey tzr.RothaufdemMarcktimrothenHauß sind saubere Holländische Stuhle in billigem Preiß zu verlaufen t

muf dem Römerberg an der Frau Metzlern Eck-Hauß wo man dem Fahrthor hinaus gehen will, sind naturelle gantz feme Spanisch Rohrso fein als noch jemals hier gewesen, in billigem Preiß zu verkaufen.

Extra guter, und des besten Kirschen- Exlract vder Saffl, vMflackerm rother Farbe, angeneh. mer und lieblicher Süßigkeit, und gantz delicat nach dem Kenn Geschmack, ist bey AnvreasBarth im rochen Krebs am Fahrthor zu verkauffen.

Bey Hk R. Lafon & Compag tWl Mcnrpel ier sind diese Mccssc über, verschiedene Sorten von denen besten weissen Muscaien-Weine in Fässer» in nvilestem Prcißezn haben , und können die biedyaberebeyHr. Henrich Christian Steinber­ger inderweUuhäuser-Eaßalthier, solche sowohl prooirrnals auch nähern Bericht davon einzie-

Zu verlernen in der Stadt.

Neben Dem Pfarreissen in der Dechaney ist auf dem ersten Stock ein schönes bvgimenl zu vcrleh- nen, nemi ch eine grosse Stube, 2 LlubeiuKam- mernucost einet sranimer, Kuch, alles auf einem Platz, nebst einem Holtz Liesse und findet man bey vemEinwohnerHrn. Proschard nähern Bt- Ichcid.

' Fu der Saalgaß in der besten baag, stehet ein baden leimt commodmZimmev/so lowohl zuLuch - als andrer Handlung dienlich,auf diese und künf­tige Mcessezuvei leWii.

Es find in de-n Kugspurger Hoff in und ausser der Meeß drey Gewörorrzu verlehnen.

Personen so allerley suchen.

Eine Person sucht Compagliie per extra Post nach beipzèg zu verreisen

SchisscrZost löwhält am Fahrthor mit einer commödsn ^agb, worinnen 3 Zimmer, sucht Per­sonen nach t out, und führet Morgen schon ab.

Kutscher Wilhelm Bernhard an f der grossen Eschenheimer Gaß wohnhasst, führet morgenden Atittwoch oder Donnerstag nach Hessen-Cassel, wehin er Passagiers suchet.

Eine Jungfer von Honetten Eltern, Lutheri­scher Religion, mittelmäßigen Alters, so verschie» d.ne Jahre bey einer nunmehro verstorbenen Reichs-Gräfin als Cammer Jungfer in Diensten gestanden und sowohl mit Hauben-Stecken, als anderer weiblichen Arbeit, wohl umzugehen weiß suchet wieder als Haußhalteriil oder Cammer- Jungferzu dienen

Ein junger Mensch, welcher die Handlung er­lernet und fervirel hat auch daß Frantzösisch und Buchhalten verstehet, suchet Cvndilion auf ein Wechsel oder ander Comptoir, und kan auf erfor­dern Cautjon leisten.