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5«® CompendieulTer ^eHCb und verbesserte!' Europäischer Schreib- Hof. und Hand-ider au' das Jahr 1748. Worinnen alle ankommende/ abgehende, reitende uns sarendi Posten , Land- Kutschen, Bollen und Marek -Schiff-; Ausrech- niing del Interesse auf Jahre und Monathe rc. Verzeichmßder vornehmsten Messen und Märck- ten/ Lunco- Sperr und Canning in Venedig / Amsterdam, Hamburg und Nürnberg, samt den LionerPayements re. benebst der in Europa jetzt lebenden und regierenden Höchst und Hohen Puls sanken und Häupter, auch deren Gemahlinen, Printzen und Prinz-Sinnen in 12. Pergament ge­bunden a 10.fr. in Gold Pappiers. kr.

Sodann wird künfftigen Donnerstag Eines Hoch Edlen und Hochweißen Magistrats Wap­pen Calender auf das sauberste inKupffer gestochen mit den Portraits Ihrer Maj. Maj. des Kaysers und Kayseri»/welcheaufdasaccurateste nach dem Leben gestochen a zo.kr.zu haben seyn.

Das in der Vorngaße am Eck Backhauß gele­gene sonst Pfefferische Hauß, nachdeme uuiiiliehro die Enlschüttnng ivegfällt / soll kl'iiiffligen 7ten Febr. an den Meistbietenden verkaufft werden/ selbiges ist Dienstag und Donnerstag von 10. biß ir. Uhr in Augenschein zu nehmen. DieVergan- tl)ung geschiehet bey Eyfried auf dem groffenKorn- marckl Nachmittags von 2. bis 4. Uhr, bey wel­chem des Hauffes Gerechtigkeiten und Umstände mandes Mehrern zu ei öffnen bereit ist.

Eine Mang zu leinen Geräth stehet zu verkauf- fen.

Solle jemand eine partie Pulver / zu Stücken und Musqueten, so daucrhafft und Creyßmäsig ist, von 5000. auch mehrere Centner, verlangen; so könnte Man allenfals dieses quantum, promte mit gewissen Cenditiones liefern, wovon nähre Nachricht bey Verleger» dieses ungezogen wer­den kan.

Bey Martin Weicker in derFahrgaß gegen dem Reiffenbergüderwonhafft, sind von denen extra Frantzostschen Lichtern die so wohl von Ansehen «lsWaCs - Lichter gar stet und nützlich brennen, Centner/ Rthlr. und Pfu»d-weißum schon gemèl- »rn Preißfernechin zu bekomme».

Ein paar junge schwartze Rappen welche Stu, ten/ sind nebst einer Kutsche billigen GreisseK zu verkauffen.

Ein annoch wohl conditionictes Billiard nebst allem Zugehör ist billigen Preiffes zu verkauffen.

Die Schildische Behauffung in der Gellnhäuf- sergaß stehet zu verkauffen , und hat man sich des- faus beydem Einwohner Johann Henrich Schill) zu melden.

In der Knoch-und Eßlingerischen Buchhand­lung aiihier und in Mannheim ist zu haben =

Coniiitution und Ordnung wie alle Processe in König!. Preußischen Landen, zur gröstrnFrende derer Unterthanen/ ohne sonderliche Kosten bey al­len r.Instanuen in einem Jahr zu Ende gebracht werden sollen 800 6. kr.

Auserlesene Zrauenzimmer Medicin / daß ist: Viele und gewisse Mittel wie die äuff-rlichenTliev- maffenund schöne Gestalt in seinem Stande erhal­ten, 8vo 8. kr.

B-y Hrn. Johann Peter Cäsar ander Cathari- nenPforlinder golbeneSvnn,sind wiederum ex* ns frische süsse Bicking zu Vekommen.

Bey dem Hanvelèmaun Georg Wilhelm Leen- Hard auf Dem groffeuHiriH Graben in der grünen Hand wohnhafft/ ist fein gesponnen kernhaffteS leinen Garn, Dort unterschiedlichen Gattungen/ um sehr wohlseylkn Preiß zu haben.

Zu verlehnen in der Stadt.

Auf der grossen Eschrnheimergaß neben Hrn. Münch ist eine Stiege hoch ein Logiment von 2. Stuben neben einandereineKüch, Küchen Cam­mer üben noch eine Cammer nebst dem Keller/ Waschküch und s. v. Privet, alles verschlossen zu verlehnen, und bey Hrn- Ludwig Capell Muh- cus »eben dem weissen Schwanen wohnhafft näh­ere Nachricht zu haben.

In Der Buchgaßist Dern s. Apreil ein Logiment auf dem 2t co Stock nehmlich 2. Stuben, eine Kuch 2. Camern/ ein schöner Vorplatz, und iin ;ten Stock noch 2. Camern / nebst einem verschlossnen Stück vom Keller, wobey eine Pomd Regen Cltern Waschkeffet und f- v.Privet ist zu verlehnen..