D Lipenii Bibliotheca Realis Jundica Francofurti r& Lipsias 1720 in Folio in weiß Pergament ri fl- ;o Kr.
Extra gute Thée aus St'na in Pfundt, Dosen, ^als Coogo Becco Schongschong &c, ist im Rome!' neben Multzcns Buchladen bey Hn. Spelter Ms Amsterdaui in billigem Preyß zWerkauffen.
Neben der weisen Lilie an der Allee im Bcit- Mânnischen Hauß 2 Sligen hoch/ ist in und aus- ifer der Messe der bisher sehr gesuchte Losbonner Schnup-Tabac (Tabacco vero de Portugals &c.) das halbe Pf. vor r fl. iz Kr. zu haben.
Kinifftiqen Dienstag sollen auff dem Platzgen an der Hasengaß allerley Zizen an den Meistvie- tenden offen!lib verkaufft werden.
Bey einem Frembden auff dem Römerbcrg neben Hn. Leris, feind diese Meß durchs / fclne und ordinairi Zitzen / auch Zinnene Knopffen / Amb billigen Preyß zu verkanffrn rc-
Ein approbirtes Remedium dem Frauenzimmer im Gesicht und auf den Händen wach,ende Haare ohne die Hauth zu rouchiren, aus dem Grund zu vertreiben , die blecherne Büchse um 20 Batzen/ item ein dito gewisses Mittel die Wantzen so zu vertreiben, daß solche mchl wieder iiachwachsen um 20 Kr. Item das schon rcnomirl Englisch ffroMjäu Zahn - Pulver 2 kmh in einem Pa- net um r 0 Kr. Jttm ein auch approbirtes Au- en-Wasser/gegen rothe und trieffende Augen, das Slaßgen um 6 Kr. feind allesamdt wieder frisch : ey Not. Hocker in derTrierischen Gaß wohnhafft ! u haben. 1
Bey Johann Peter Krauß im Blumen-Krantz «m der Zicgelgaß in der Schnurgaß , sind extra 1 gute Göttinger Würste / wie auch Westphälische Schuncken zu bekommen 1
In dem Feigenbaum in der Schnurgassen sind * liefe Oster - Messe schöne Bockhaar in billigem i Preyß zu haben.
: Ein noch wenig gebrauchter kleiner Clavier- Mgel mit 2 Register und einem Fuß von eichen Holtz ist billigen Preyseè zu verkauffen, und bey s Ausgebern dieses zu erfragen. ,
Zu ver!ehnen in der Stadt. n
I Auff dem Hirschgrgben / sind zwey cominode ^
er Stüberger unten auff der Erden Monathlich it zu verlehnen.
Ohtiweit der Catharinen Pfort ist ein Zimmer 7 mit gutem Bett diese Meß zu verlehnen.
- Am Fahrthor rechter Hand ist der 2« Laden r in billigem Preyß zu verlehnen und bey Hn.-
Trautmann auff dem Zoll deswegen guter Be- - scheid zu haben.
* Ohnwrit dem Fahrthor ist gegenwärtige Meß : ein sauber meublictes Ziinmer zu vermiethen.
i Ein bequemer Laden auf dem Römerberg nächst Hn. Fuchsen in der Frau Dehaglin Hause ist auff künfftigc Herbst Meß zu verlehnen, und findet man bey gedachter Frait Behaglin inehre, ren Bescheid.
Bey Johann Georg Hagemann Zingiesser in der Hellgaß wvhnhafft, ist eine Stud und Kammer/ wie auch ein Gewölb in Meß-Z.eilenzu ver- lehnen.
In einem Hauß unter den Neuen Krahmeu, ist sowohl in als ausser der Meß ein commoder Laden, im Eingang desselben zu verlehnen.
2 Zimmer mit Bett und Auffwartung stehen parat diese Messe an Fremde/ in der Steingaß/ zu verlehnen.
Personen so allerley suchen.
Eine hiesige Persohn , von Honetten Eltern / welche in denen beyden Sprachen/ Frantzösisch und gut Teutsch wohl versiret ist/ sich auch mit guten Attestaten legikimi^n kan, suchet als Made- moiseiie ober Hauß-Hälterin Condition.
Eine Saugamme welche mit guter Milch berschen/ sucht ein Kind zu trancken.
Ein junger Mensch von Profession ein Schneider, welcher auch Frisiren und Rasiren kan / und mehrmahls gedienet hat , sucht als Laquay zu dienen.
Sachen die 511 verschencken sind.
In Johann David Jungs Buchhandlung wird ein Catalogus von gebunoenen Theologischen und Frantzösischen Büchern gratis abgegeben / so ist auch ein dergleichen Catalogus von Medici- nischen und andern Büchern in schon gedachter Handlung ohne Entgeld zu haben.