Einzelbild herunterladen
 

oder Donnerstag als ben ryMertzmit cnM com- «wden Kutsch mit 4 Dferbten über Mannheim / Straßburg nacher Basel, hierzu werden Paffa- gler gesucht.

Ein hiesiger junger Mann, der eine sauber Hand schreibet und mehrmahls bey Kaustlemen gewesen, auch gute Zeugniß hat, suchet abermahls einen Meßdienst. ;

Eine Dienstmagd, deren Treue man versichert seyn sonne, und welche so wohl mit Kochen um- Vchen , als auch etwas Rehen und Stopfen kan wird in eine hiesige Bürgerliche Hausshalkung ge­gen vergnüglichen Jahr-Lohn gesucht.

In eine hiesige Handlung en deta'i, wird ein Lehr-Jung von außwärtigen ehrlichen Eltern / und welcher wegen seines künfftigen treuen Ver­haltens Hinl-Ugliche Caution stellen kan/ gesucht

Sachen die Verlohren worden.

Verwichenen Sontag ist in der Döngesgoß von einem Rosen; Crantz ein Anhang - Bild dessen Rand graniret und verguldet ist, welches aber anst beyden Seithe.in der Mitte ein gemahltes Bild präscntim, shngefehr in der Grösse eines Batzen verlohre» gegangen/ Mr nun solches ge­funden und Ausgebern dieses einlicLert, soll ein specics Thaler zur Belohnung bekommen.

Am verwichenen Freytag ist ein ziemlich grosser Wolffstriemtgter Hund mit einer weisen Brust und weise Donn und ein wenig schwartzen Maul abhanden gekommen, wer selbigen herbey bringet, oder wo er sich befindet Nachricht geben kan, ge­ben kan/ geliebt sich bey Ausgebern dieses zu meL den, soll einNecompens bekommen.

Ein klein schwartz Hündgen / ein Pommergen genannt / hat sich verwichenen Freytag aus einem Hauß hinterm Predigern verlausten/ ivcmeeszu- gelauffen, rind Ausgebern dieses bringet soll wohl belohnet werden.

Verwichenen Sonntag acht Tage hat jemand tiucn Handstauchen von dunckelblauen Genueser Sammel von Sachsenhauffen biß nach Frank­furt verlohren , wer selbigen Ausgebern dieses bringet soll wompenftrt werden.

Sachen die gefunden worden.

Ken 1 Mertz *, c. feind an der Gegend der

Hauptmacht silberne Spitzen gefunden worden / wer sich darzu lcgitimircn kan, kan sich bey Auf gedern melden.

Sachen die gestohlen worden.

Vorgestern Abend ist aus einem Hanß ein braun lederner grosser Tisch - Teppich gestohlen worden/ wem solcher verkaufft worben, oder noch zu kauffcn gebracht werden mögte/wolleesM gebetn dieses anzeigen wogegen man crfslntW seyn wird.

Avertissement.

Der Eicher Joh. Caspari macht hiermit de« Publico sonderlich denen die sich der Eich bebienen hiermit zu wissen/ daß da die grosse Kälte nachge- lassen , gestern das Wasser in der Eiche von W Spring-Brunnen seinen Laust wieder brkomM, als können die Faß wie vorhero zu gewöhnlitb« Zeit geEicht und jedcrman darinnen wieder)!' dienet werden.

Avertissement/”

Alldieweilen die in voriger Nachricht genieldil Theologische und Frantzösische Bücher weit! Mitwochs den n. currentis in dèr RullmMii- sch-n Dehaussung verauctioniret werden sollen / Vcrlcgei n dieses überlassen worden / als tkmt denen Htt Liebhadci n derselben hiemil zu wissch daß die Auftion nicht vor sich gehen werde, wB aber der Catalogus gratis zu haben, auch dieA- (berfetbll in der Jungifchen Duchhandlnüg « billigen Preysen zu verkauffen seyen.

Avertissement.

Demnach Georg Peter Rossel seine WohM an der Kalbachergaß gegen der Allee über verän­dert und nunmehro anst der Schastcrgaß in M Stadt Ulm wohuet/ so ist allda jederzeit zu ba­den/ Schwalbacher / Wißbader/ Schlangbattt und Emdser/ wie auch Seitser Wasser, i«M der Beschreibung von letzterem ingleichem litzer Bitter-Saltz-und dito Bitter-WaffriB dessen Beschreibung.