Einzelbild herunterladen
 

»><(*»

rnitgeteUt, er habe mit Juschtschinski auf der Ziegel- ! wird. vo^H der Miniswr, wie in' polittschen Krei-

Ö.rA»s r«de u h» cheCgarette nFabrfk

2562)

llarlltrahe 8 FUliDfl Lailltttitze 8

i Vertreter: Max Leidei, Erfurt, Karthainenfr, Lv.

tn (M

Zeugen am Tage -sehen worden ist. em Gruni^-

H Wien, 10. Okt. 1913 (Tel.) Die Wiener Zei- *u.n.9 veröffentlicht in ihrer heutigen Nummer ein katffruches Handschreiben, womit dem Finanz-

n 1 fter Ritter von Zaleski aus Gesund- heitsruckstchten ein Urlaub bis auf weiteres erteilt

getten aus ganz Deutschland zu seiner 27. General­versammlung zusammen. Nach den üblichen Be­grüßungsansprachen referierte Frl. Dr. Marie Lüders aus Beilin über die »Probleme der städtischen Wohnungspflege und die Wohnungsinspek- torin^ Sie betonte, daß besonders in Preußen eine planmäßige Wohnungsinspektion dringend erforderlich sei. Dafür sollten Frauen angestellt werden, keine Männer. Nach längerer Aussprache wurde folgender Antrag des Vorstandes angenommen:Der Allgemeine Deutsche Frauenverin möge Schritte tun für die Be­seitigung derjenigen Bestimmungen in den bundes­staatlichen Beamtengefetzen bezw. Verordnungen, die der Ehefrau des Beamten die Ausübung einer Erwerbstätigkeit verbieten." Abends sand eine Volksversammlung statt, in der Frl. Dr. Marie Bernays aus Heidelberg über das Thema sprach: Besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Frauenbewegung und dem Geburtenrückgang?' Diese Frage wurde von der Rednerin verneint.

* Wiesbaden, 9. Oktbr. 1913. Eine Kommission, bestehend aus dem Bürgermeister des englischen See­bades Brighton, Ratsherren und Stadtverordneten, weilte studienhalber hier, um die Einrichtung des städtischen Verkehrsbüros, der Kurtaxe und des Kur­hausbetriebes kennen zu lernen; nach dem Vor- dtld des Konzertsaales soll in Brighton eine Konzert- NöBe geschaffen werden. Die Herren gehen von hier nach Kreuznach und wollen über Frankfurt a. M. und Köln nach England zurückkehren.

m. Limburg, 9. Okt. 1913. Hebet den Verkauf bestimmter Zuckerwaren auf öffentlichen Fest­lichkeiten hat Landrat Büchting eine bemerkenswerte Bestimmung erlassen. Er gab den Ortspolizei- I Behörden auf, den Verkauf sogenannter Zucker- I stängelchen bei Volksfesten in den Zuckerbuden nicht I mehr zu gestatten, da festgestellt ist, daß diese Waren den Zähnen der Kinder durchaus schädlich sind. Im Interesse der Gesundheit der Kinder erscheine eine behördliche Stellunanadme zu dem Ueberhand- nebmen des Zuckerwarenverkaufs an Kinder deshalb geboten.

Verantwortlicher Redakteur: K. Schütte; für die Anzeigen: I. Parzeller in Fulda.

-r. Wettervoraussage

für SamStag, den 11 Oktober 1918t

Trocken, kühl, zeitweise heiter.

Teuiperatnr. Höchste feit gestern mittag 12 klhrn 15» CelNus, niedrigste: 6» Celsius.

Barometerstand. Heute mittag 12 Uhr: 739 mm/ gestern 733 mm. ;

Letzte Nachrichten.

r Kassel, 10 Okt. 1913. (Telgr.) Zu der an- geblichen Verhaftung der Ebender stellte die Kriminalpolizei als absolut sicher fest, daß man cs hier mit dem Zigeuner Wiegand und nicht mit Ebender zu tun hat. Wiegand wird jedoch wegen Betrugs noch in Untcrtttchungsbaft behalieu werden, da er vor kurzem einen goldenen Ring für 50 Mark versetzte, wobei er den Wert des Ringes auf 250 Mk. angab. Später stellte es sich heraus, daß der Ring von Silber und stark ver- goldet war.

Färberei

W cbem. Reinignnfl$.Anstalt

für Damen« und Berrenkleider ufw.

fluifärben v. Spitzen u. Besätzen. Pilsseebrenneret fein-Hläscberei und Plätterei für Berrenhemden, Kragen und Illanfäietten.

- ßardinen-Ileuwäicherel.

D. Siern

iiverlüßt Bem Pfarr- ffirt Archiv in GroßeniöBer das Heft:

..MittkUirngeil 6e5 histzr. SereincS der Mese W. IV. JchrMg. Wöa 1901, FuIZaer MlikOrückerei?

I leicht verletzt. Die Flieger wollten nach Königsberg ge­langen.

I * Von einem Tiger zerfleischt. Während der Vor- I stellung tm Zirkus Kladsky in Neu-Sandeck stürzte | sich em Tiger auf den Dompteur Reiff und zerfleischte ihn gräßlich. Nur mit Mühe gelang es dem Personal, den blutüberströmten Dompteur aus dem Käfig zu zie- | Yen. Des Publikums bemächtigte sich eine lebhafte Pa- nik. Der Dompteur wurde in hoffnungslosem Zustande I ins Krankenhaus gebracht.

I * Ein Mädchenhändler festgeuomme». In Saar- I brücken beobachtete ein Pensionär, wie ein fein geklei­deter Herr ein auswärtiges Dienstmädchen ansprach und zu einem Spaziergang einlud. Dem Pensionär kam die «ache verdächtig vor, er folgte den beiden unbemerkt -.Jln0en in eine Wirtschaft, wo der Fremde das Mädchen mit Essen und Wein bewirtete. Da beobach- I tote der Pensionär, der am Nebentische saß, wie der Fremde dem Mädchen heimlich eine Flüssigkeit in den We'n goß. Die Wirkung zeigte sich rasch: das Mädchen I war alsbald völlig betrunken. Willenlos ließ es sich von dem Fremden in den Arm nehmen und zum Balm- hc>!- geleiten. Hier löste der Fremde zwei Fahrlarien den Schnellzug nach Nancy wurde aber vor dem Eimteigen von der Bahnhofspolizeiwache, welche der | o-enstouär benachrichtigt hatte, verhaftet. Tas Mädchen j I Schutzhaft genommen und später seiner Dienst-

Herrschaft m Völkingen zugeführt. Derfeine Herr" I V02r -'N französischer Mädchenhändler.

* Sachsen gegen ausländische Sparkassen. Gegen | dre ausländischen Sparkassen, insbesondere die boh- mifchen sind von der sächsischen Regierung soeben Maßnahmen getroffen worden. Die böhmischen Sparkassen zahlen 1 Prozent Zinsen mehr Sie ha­ben zur Erleichterung des Verkehrs Postscheckkonten eingerichtet. Begreiflicherweise schaffen viele ihr Geld dorthm, wodurch die sächsischen Gemeinden, in deren ^>esitz die Sparkassen sind, geschädigt werden. Jetzt I I die Regierung den ausländischen Sparkassen die Postscheckkonten entziehen lassen und die Amtsblätter angewiesen, keine Empfehlungen derarffger Kassen mehr aufzunehmen. . "

Eisenbahnunglück auf der Gottharbbahn. Eine Hochwasserkatastrophe hat zu einem schweren Eisenbahn­unglück auf der schweizerischen Gotthardlinie geführt. Durch das Hochwasser des Tessin wurde der Eisem bahndamm zwischen Eadenazzo und Reazzino in einer Länge von 150 Meter fortgespült. Der Zug­führer eines Frühzuges entdeckte die Zerstörung nicht, oder doch zu spät, sodaß die Lokomotive und der Post- I wagen in den Fluten verschwanden. Auch I ein nur schwach besetzter Personenwagen stürzte nach. I ®ie beiden letzten Wagen blieben auf dem Gleise stehen. I Fünf Eisenbahnbeamte wurden getötet und einige Reisende verletzt. Die Verkehrsstörung ist sehr bedeutend, sie wird mindestens drei Tage dauern. Die Züge werden in dieser Zeit über den Langen See nach Locarno geleitet werden.

** Der Kiewer Ritualmordprozeß. Die Anklage gegen Berits stutzt sich im wesentlichen auf Aus- I i^-gen eines Schulkameraden des Ermordeten namens Tscheberfak, der von zwei Zeugen am Tage des Mordes nut Juschtschinski gesehen worden ist Er erzählte, sie seien am Spielen auf dem Grund­stück, auf dem die Leiche gefunden worden ist, verhin- bert worden, ein Mann mit schwarzem Bart habe sie verscheucht. Der Zeuge Schachowskei sagte dem Un- tersuchungsrichter, er glaube, der Mann mit dem schwarzen Bart sei der Kommis Beilis gewesen Die Frau des Schachowskei wollte von ihrer Bekannten Anna Sacharewa in Gegenwart Nikolai Koljuschnis gehört haben, Juschtschinski sei beim Spielen mit Eugen Tscheberjak auf der Ziegelbrennerei von einem Mann mit schwarzem Bart vor ihren Augen in den Brennraum geschleppt worden. Die Sacharewa be- das gesagt zu haben Auch der Knabe Kol- fuschm stellte in Abrede, eine derartige Behauptung der Sacharewa gehört zu haben, bestätigte aber spä­ter die Aussage der Schachowskei. Sie wie ihr Mann wurden mehrmals vernommen und jedesmal mach­ten sie andere Aussagen. Der Angeklagte Beilis, der fede Schuld bestreitet, saß im Untersuchungsge- fangnis eine Zeitlang mit einem gewissen Kasa- tlchenko zusammen. Als dieser bei seiner Freilassung vom Aufseher ausgefordert wurde, Zettel abzuliefern, die ihm etwa von anderen Arrestanten zugesteckt seien gab er nach einigem Zögern folgenden angeblichen ! Brief des Beilis an ferne Frau ab:Teures Weib, den Mann, der Dir diesen Brief bringt, nimm wie einen der unseren auf. Er kann Dir in meiner viel helfen. Sag ihm, wer noch falsch gegen mich zeugt, warum wirkt niemand für mich?" Vor dem Untersuchungsrichter gab Kasatschenko an, Bei­lis habe ihm Geld für die Vergiftung zweier Zeugen und Erkaufung eines dritten Zeugen angeboten Die zu Vergiftenden habe er mit Spitznamen bezeichnet -- Der Vater des verstorbenen Schulkameraden des Ermordeten, Eugen Tscheberjaks, gab an. sein Sohn habe ihm einige Tage vor Auffindung der Leiche

I brenuerei^gespielt. Dabei sei Beilis ihnen nachge­laufen. Ferner habe sein Sohn bei Beilis zwei Ju­den in ungewöhnlicher Kleidung gesehen. Eugen Tscheberjak selbst ist an Dysenterie gestorben. Die neunjährige Schwester des verstorbenen Knaben, Ludmilla, bestätigte die Aussagen ihres Vaters. Sie will ebenfalls die beiden Juden gesehen haben und er­zählt weiter, Juschtschinski sei etwa eine Woche vor her Auffindung der Leiche um 8 llhr morgens zu I ihnen gekommen, um ihren Bruder zum Spielen auf der Ziegelbrennerei abzuholen, sie und noch einige andere Kinder seien mit den Knaben durch eine Oeff- nurig im Zaun auf das fremde Grundstück gelangt. Während des Spiels sei Mendel Beilis auf sie zu­gelaufen, Juschtschinski und chr Bruder Eugen seien von Bvffs ergriffen worden. Ihrem Bruder sei es grtangett sich losznreißen, den Juschtschinski aber habe BttN» zum Brennraum geschleppt. Ein anderes

I Mädchen, das an dem Spiele teilgenommen haben soll, , erinnert sich des Vorfalles nicht. Beilis

I erklärte, er habe weder Juschtschinski noch Eugen Tscheberjak gekannt, wohl aber kenne er des letzteren Mutter. Zuweilen sei er genötigt gewesen, auf dem

I Grundstück der Ziegelbrennerei spielende Knaben fort« Magen.--Gestern morgen erfolgte die Verlesung

der Anklageakte. Beilis verneinte kurz die

I Schnldfrage und fügte hinzu, er leide fest 26 Mona­ten Haft, ohne zu wissen warum. Das Zeugenver­hör begann mit der Vernehmung dreier Lehrer, Geist­licher von der Schule, die Juschtschinski besuchte. Der von der Zivilpartei geladene Diakon Motschugowski sagt dabei aus, er habe bei der Beerdigung des Er­mordeten gesehen, daß zu einer Judenverfolgung aufreizende Ausrufe verteilt wurden, in denen stand, der Knabe sei von Juden zu Tode gemartert worden. I Trotz längeren Kreuzverhörs bleibt der Zeuge bei sei­ner unerwarteten Aussage. Insgesamt wurden von den 219 Zeugen 26 vernommen. Anläßlich des Prozesses haben auf eine Anregung des ungarischen Rabbiners Lebovics und des Rabbiners Meyer (Sa­loniki) 700 Rabbiner, darunter die von Kon- I stcmtinopel, Adrianopel, Belgrad und Manchester die e'dliche Erklärung abgegeben, es gebe keine indische Sekte, die zu religiösen Zwecken Blut ge­brauche. Die Tora und die Kabbala verbiete den Blutgebrauch! Eine Abschrift dieses Dokumentes ist durch das russische Konsulat dem Gericht in Kiew zu- gefendet worden. Die Mitglieder der jüdischen Stiftung in Odessa beschlossen wegen des Ritualmor­des zu fasten und keine Vergnügungsstätten zu be­suchen. Alle Svnagogen sind überfüllt mit Betenden.

Germ ania-Lichtsp leie

SCarSstrasse. --------------------

Mur noch heute der erste Film der Lissi Nabuschka 5920 Lette 1913/14. Erstaufführungsrecht für Fulda.

Aus schwerer Zeit

Eine Tragödie in 3 Akten aus den Jahren 1813/14,

W* sowie dos reichhaltige ilehenproyamm.

TöllWhe

machen unsere Kinder ausdauernd u.Kräf; tig.u.bnngeh sie Leicht über die Anstrengungen der Schulzeit hinio^g.

Hat-lwiyK voyei 8rS.

billig zu verkaufe».

MH)«StirWoi.

Wilhelm Criibe"

Friseur 5421

CemOseaarkt Kanalstram 48

Thealerfr. seur.

fiaarxdunuß, :

Toilefieatiiüel. I

Zopfe = von 3 Mk, an. Anfertigung aller modernen Haararbeiten.

Anoabine von Maar.

1 gebrauchter Trieur,

1 jansjche Schrotmühle für Hand- und Kraslbetrieb hat zu verkaufen 5861

Sulins Karpf, MMmnaeMI, FulSa Wegen Platzmangel ein HESELS

. W Berlin, 10. Okt. 1913. Gestern wurde die ofsizlelle Eröffnung der neuen S ü d w e st-U n t e r- g r u n d b a h n vollzogen. Die Minister v. Bretten- Sen^, Frhr. v. Schorlemer und Sydow hatten sich mtt emer stattlichen Reihe von Mrmsierraldrrektoren und Geheimräten, denen sich I Vertreter ^fast sämtlicher Gemeinden Groß-Berlms

-?ie Spitzen der Banken und Handelswelt an­schlossen, emgefunden. In einem bereitstehenden wurde die erste Fahrt nach dem neu erschlossenen Sudwesten bis hart an den Rand des Grünewalds angetreten.

W. Mannheim, 9. Okt. 1913. Der frühere Buch, yalter der Getreidefirma Zimmern u. Co. Heinrich in ben Jahren 1906-1913 insgesamt 341,540 Mk. unterschlagen und durch falsche Buchun- gen verdeckt hatte, wurde heute von der Strafkammer m Mannheim 31t drei Jahren sechs Monaten Ge­fängnis und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt

H Genf, 10. Okt. 1913. (Tel.) Heber das Eisenbahnunglück im Kanton Tessin wird noch gemeldet, daß sich nur ein Reisender in dem verunglückten Wagen befanden, der sich retten konnte. Der Lokomotivführer und der Heizer sind getötet.

W Stockholm, 9. Okt. 1913. Dzx am 26. Sept, wegen Spionageverdachts verhaftete norwe- g!,chc Hauptmann Sagen ist zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

vermischter.

* Vor» oer Anklage des Totschlags fteigesprochen. unter großem Andrange des Publikums wurde von dem lschwurgericht in Stettin gegen den Arbeiter H. Brcndenburg verhandelt, der am 5. Joni v. I. vor der Zichorienfabrik Weiß in Frauendorf bei (Stettin den streitenden Arbeiter Kühn durch Messer- stiche so schwer verletzte, daß dieser einige Minuten 'pater starb. Brandenburg gehörte zu den Arbeit--- willigen, die sich dem Streik nicht anschließen wollten. Der Angeklagte erklärte, er habe sich durch den Ar. beiter Kühn bedroht geführt und nur in der Notwehr gehandelt, als er auf seinen Angreifer losstach. Die meisten der vernommenen Zeugen erklärten, sie hätten nicht gesehen, daß Kühn den Brandenburg bedroht habe, andere wieder sagten aus, daß Kühn'tatsächlich eine drohende Haltung eingenommen habe Der etaat§anroalt gab schließlich der Meinung Ausdruck daß sich Brandenburg in der Notwehr befand, diese aber überidtritten habe. Die Geschworenen verneinten alle Schuldfragen, so daß der Angeklagte frei, gesprochen wurde. 1

,, * brennender Maschine durch die Luft. Stiplo- K; Sieger des Berliner Herbstfluges, Fernflug ? ? Petersburg, ist mißglückt. Bei Neuendorf 2:. V Garthe verbrannte gestern morgen die Maschine ^^s'den Flieger sind noch glimpflich davongekommen, denn der Motor geriet in etwa 700 Meter Höbe in Brand und die Sache hatte leicht den ernstesten Ausgang nehmen können Es schossen Plötzlich Flammen aus dem Motor heraus und schlugen nach hin- I m r - nächsten Augenblick schon ging Stiploscheck im aPhfrtLV1 U<£#n teb£er Hf1? setzte hart auf einem frisch gepflügten Acker auf. Die beiden Insassen sprangen

Maschine heraus und suchten die Flammen, rbem Motor herausschlugen, und auch schon und^Erde durch Aufwerfen von Sand

und Erde zu ersticken. Die Bauern eilten au Silke I iedocd -7 ben Löschungsarbeiten. Es war

völlig «ehr viel zu retten, da der Motor fast billig vernichtet war. Auch der Eindecker ist ben^nur ^"p^schek und sein Monteur ha­

ben nur leichte Brandwunden erlitten. Der Unfall ift rarauf zuruckzuführen, daß die Benzinzufuhr schlecht ! Ä.nrerte< Der Flieger entschloß sich daher zu Amr ^nlandung in der Nahe von Landsberg a. d W von 700 wt " -3s ^parieren. Als er in einer Söhe von / 00 Meter niedergehen wollte, erfolgte durch Febl- zundung ein Flammenrückstoß in den Vergaser, der da'- ^rch r^euer sing. Der Aeroplan war für die russische I ^lstarverwaltung angenommen. Ein ähnliches Un- /K /ry5net® srch am gleichen Morgen bei L 0 b fe n s I lKreis Bromberg). Ein um halb 7 Uhr in Johannis­chal aufgestiegener Doppeldecker ist dort derungwckt' ^.as Flugzeug ist völlig verbrannt, von den bei- I en ^nfafien, dem Offizierflieger Leutnant von Lin- ! , ngen und dem Argo-Piloten Remus wurde der eine |

r"* °« Fuldaer Actiendruckerei

Guts-Berkaus.

Verkaufe veränderungshalber mein im Ulstergrunv qe. leqenes Gut sca. 6 ha) gutes Acker, und Wiesenland, guten Gebäuden, mit sämtl. leb. u.toten Inventar. Anfr. unt. Z. 2563 oes. di« Geschästsst. d. Ztg.

Besserer Herr sucht »liertes Zimmer evtl, mit Pension. Offerten an Baubüro Becker, 5911 Künzellerweg.

I sen verlautet, nicht mehr auf seinen Posten zurück- kehren wird. Mit seiner Vertretung wird der Sek-, tionschef im Finanzministerium, August Freiherr! I von Engel betraut.

IV Asien, 9. Okt. 1913. DieAlbanische Korresoenq I denz" meldet aus Valessio: Der prouifjrfdie Gou» I den eur von Alession, der angesehene Maliffore tsjeto I Coku, ist von einem unterstellten <Sen6.tj.men £ r f d> .1 f« I sen werden.

W Paris, 10. Okt. 1913. (Tel.) Der Sozialist I ®rangier stellte im Gemeinderat den Antrag, einer I Pariser Straße den NamenAugust Bebel" zu geben.

W. Paris, 10. Okt. 1913. siTel.i Bei Noisy-le-Sec I wurden gestern abend auf der Ostbahnlinie zwei I Arbeiter, die mit der Ausbesserung des Bahndammes I beschäftigt waren, vom Zuge erfaßt und zermalmt. I Ein Dritter, der leicht verletzt wurde, wurde wahn­sinnig.

W. Toledo, 9. Okt. 1913 (Tel.) Kardinal I Aguirre, der Primas von Spanien, ist heute hier I gestorben.

W. Newyork, 10. Okt. 1913. Der Präsident erste zündet heute nachmittag durch Druck auf einen Knopf das am Gamboadeich des Panamakanals ange« I brachte Dynamit. Damit fällt die letzte Schranke, die I den Kanal vom Meere, trennt. Es werden danach I kleine Fahrzeuge schon ' den ganzen Wasserweg be< I fahren können und im Januar sollen auch fdjqt größere Schiffe zur Durchfahrt zugelaffen werdm.

Die mexikanischen Wirren.

H Mexiko, 9. Okt. 1913. Wie sich jetzt hercrusstellt) I ist die Stadt Torreon bereits am 1. Oktober bon den Aufständischen eingenommen worden. Die Regie/ rung versichert, daß bei der Einnahme von den in Tor/ reon wohnenden Fremden keiner verwundet oder ge, tötet, worden sei. Dieser beruhigende Zusatz begegnet iss eingeweihten Kreisen starken Zweifeln; es kursieren nämlich Gerüchte, wonach bei den Kämpfen Spanier | ermordet worden seien. In Torreon leben schätzungs-- weise etwa 40 Deutsche..

wb London, 10. Okt. 1913. (TM DieTimes' meldet aus Mexiko vom 8. Okt. rJnfolge eines schreck/ lichen Mißgriffs ist eine Kolonne der Bundes, truppen unter General Alvarez durch kombinierte von Nord und West kommende Streitkräfte der Rebellen! von 6000 Mann zwischen Torreon und Durango über» wältigt und so gut wie vernichtet worden. Die starke Garnison von Durango beschloß auf die: Nachricht von dieser Niederlage, diese wichtige strate­gische Stellung zu räumen und sich auf die Erfatzkolonne unter General Truez Aubert, etwa 80 Meilen östlich, zurückzuziehen. Es herrscht allgemeine Besorgnis für die Stadt Torreon, wo große ausländische Werte konzenttert sind. Die Re­gierung ist enffchlossen, alle Anstrengungen zu machen, um den Verlust wieder wett zu machen.

vb London, 10. Okt. 1913. (Tel.) DieDailtz Mail" meldet: Die Einnahme der Stadt Tor-j reon durch die Rebellen wird betätigt. Es wird be°> stätigt, daß in Torreon Deutsche und Spanier! durch die Rebellen massakriert worden/ find.

P® Geschichtsblütter. Der heutigen Nummer: der ,Fuldaer Zeitung^ ist die Nummer 6 der,Ful«j daer Geschichtsblätter" beigefügt. >

MMerles Zimiser mit voller Pension zu vergeben. 5907 Gcmüsemnrkt S.

2 gut mW. 3 immer ~'taT Pension zu vermieten. [5841 BrauhanSstraße 26, 2. Etg.

Ein- und Zwei- Zamilien-Häuser das Zimmer zu 50» Mk. liefert inner! alb weniger Wochen i. jed. Größe trocken, feuersicher und ivarm. Off. unt. 25*4 an d. Exp. d. Ztg.

S"- DPaum-PillUM mit lOjählig. Garantieschein, raff neu, lehr billig abjug. piano orte-Zadrit Wilhelm Arnold, kgl. bau. Hoflief., Aschaffenburg. (2596