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Zuldaer Leitung

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Sultwrt» flcflenbrudttrd in Zuldo. Zemsprecher Nr. 9.

8 s

40. Zahrgang. f

Samstag den 19. 3uli 1913

Erstes Blatt.

Nr. 165

jesuitischer Gemütsverfinsterung in di» ahnungslos« Seele. Da wird versehrt, waS gut und fromm war, da wird di, deutsche HerzenSrernheit befl«at und beschmutzt, da wird das frohe deutsche Evange« lium des Lutherbuches verwischt unter fremder, unver­

standener Schrift. , .

Tr ruloS, unwahrhastig, unsrer; unsromm, fremd dem deutschen Herzen und Eoangeltum — d a S ist die römische Jesuit,rer. Dieses Bild kündete unseres Bolles schmählichster Unheil. .

- ----- - . Welches Bild willst du für dich wählen, du deutscher

Der Rechtsrat Harburger | 1-8ol, j>u freies, treues Luthervolk?

< . i 3n b(ef(r Entscheidung li,gt dem, Zukunft. i

Nicht römisch.jesuitisch! Sondern gut deutsch und evangelisch allewege, tapfer, treu und wahr, gut und Verstorbenen^hierüber'vorlag. Vom, Schöfftngerichte | rem und fromm. »rotestautisch-u^

- - ■ -—v- -- —»•f'’"*«' '"«f • Diese Gememhett wurde 335000 protestantischen

geiDonen^aL 1913. In den letzten Mo­

naten konnten sich die liberalen Blätter nicht genug tun Mit Berichten über angebliche Niederlagen des ultramontanen" Ministeriums Hertling in Bayern, so anläßlich der Regentschaftsfrage, der „Bayer. Staatszeitung" uftv. und sie wußten „m der T'rt" nicht, worüber sie sich mehr wundern sollten, ob „über das unglaubliche Ungeschick des MiNiste. riums Hertling oder über dessen unsägliches Pech . Tie Notblockleute haben unterdessen alle Anstrengun­gen gemacht und allen Scharfsinn — tote er nur Liberalen und Roten eigen sem kann — aujgmnen, um dem verhaßten ''Zentrumsmimsterium Fallen zu stellen. Sie haben sich dabet sedoch «ne Schlappe nach der anderen geholt. Aus allerletzten Tagen seien nur drei Fälle erwähnt. Als der Verstoß von­seiten des liberalen S t a d 1 m a g i st r a t s S t a r n- berg gegen das Zwangsabonnement auf die von dem Ministerium Hertling eingefuhrte „Bayerische Stoatszeitung" an letzter Berusungsstelle zur Ver­handlung kommen sollte, behauptete die ganze libe- rale Sippe im Gefolge der roten „Münchener Post , die Regierung habe dem Vorsitzenden des Verwal- tungsgerichtshofes, H ö r m a n n, zwangswetse^dte

* Die Vermehrung <et enAischen Flotte. Ma­rineminister Churchill brachte am Donnerstag au Unterhause den Etat über die Schiffs bauten ein. Er betonte, daß die Aussicht auf die Zukunft einen vorteilhaften Gegensatz zu den letzten achtzehn Monaten darstelle. Er erwarte während der nächsten neun Monate die wöchentliche Ablieferung eines leichten Kreuzers, während der nächsten achtzehn Monate alle 4 5 T a g e d i e A bl i e f e r u,n g e i n es Ueberdreadnougths. Für alle diese Schiffe sei vollzählige Mannschaft vorhanden. Die Vermch- runq der Stärke, die die nächststarke Seemacht m die- ser Periode erhalten werde, werde beträchtlich geringer sein als die Hälfte der britischen Verstärkung. DaS Unterhaus nahm den Etat glatt an.

Wahrheit? — Wir bette« dich viel bequemer i« tächelndeLügen und geistliche Vorbehalte und ziehen deiner Seele den lästigen Harnisch des ©ewtffen« aus. Nur duck dich unter unsere Kutte und gib unS beme Seele, deinen Willen, dein Gewissen.

Um daS weiche deutsche Her, krallt sich die Jesuiten­hand und zerdrückt Mannheit, Freiheit, Wahrheit, Treue.

Und vor demselben Beichtstuhl kniet da» deutsche Mädchen. Sein« Augen strahle« noch die förmige Un­schuld der Kindheit. Aber da zischelt bte Zunge aus dem Beichtstuhl. Es sickert der unreine

und das Schmuckstück war würdig, die Brust eines Fürsten zu zieren.

Er wollte das reiche Geschenk ablehnen, aber sit litt es nicht, drängte es ihm förmlich auf. „Ich würde es als eine Beleidigung auffassen, wmn Sie diese Gabe ablehnen," sagte sie. — „®;einal§ schmückte man den Troubadour mtt dem goldenen Lorbeer. Das ist heute nicht mehr Sitte. Darum gebe ich Ihnen als Zeichen, Wie hoch ich Ihre Kunst schätze, diese Nadel. Keinen Dank, bitte! Ihr Hände­druck genügt mir." .,

Als Frau Marguerite sich dann wieder zu tbrem Juwelen wandte und über chrem Anblick in Ekstase geriet, wurde es ihm doch ein wenig unbehaglich, und er verabschiedete sich. Draußen in der kühlen, fri- schen Lust suhr er sich über die Stirne, und es War ihm, als habe er geträumt.

Nach reiflicher Überlegung fand er Frau Mar- auerites Geschenk ebenso sonderbar tote ihren Rat inbezug auf sein Berliner Auftreten, und er ent­schloß sich, mit Rücksicht auf Annie darauf zu ver­zichten. . , .

Max Heuberger war wieder einmal m „höchster Not", unb da er keinen Ausweg sah, blieb ihm nichts, anderes übrig, als sich seinem Bruder anzuvertrauen Er biß die Zähne zusammen, suchte zu vergessen, was zwischen ihnen vorgefallen war und betrat das Kon­tor Ludwigs. Nach einem längeren Präludium über das teure Leben in München ging er endlich aufs Kiel los. „Bruder, nur einmal laß dich erweichen, sagte er. „Ich brauche Geld, sonst komme ich tn töd­liche Verlegenheit." , ,

Ludwig erhob sich, schloß den Kasienschrank ab und steckte den Schlüsiel in bte Tasche.

„Was tust bu?" rief Max erblassend.

„Ich will einen neuen „genialen Streich ver­hüten."

„Aber hör', das ist stark! .

„Es ist notwendig. Gewisse Vorfälle Swingen mich dazu. Du hast wohl wieder Spielschutoen

„Allerdings," erwiderte Max kleinlaut. „Zwaro zigtausend Mark — bis heute abend sieben Uhr muß i sen sie berappt sein." Gort!, folgt.)

Das Münchner ttindl.

45] Roman von Felix Nabor.

„Wahrscheinlich gar nicht", entgegnete er un« ■mutig, und durch seine Stimme klang noch der Groll, tert er heute — zum ersten Male! — gegen seinen Freund hegte

Frau Marguerite machte ganz erschrockene Au­gen. „Ja, was ist denn geschehen, teurer Freund?" fragte sie.

„Die Berliner wollen mich nicht," antwortete Pirkheimer gereizt. „Den adeligen Verwandten An­nies bin ich zu plebejisch! — Und mein großer Freund Heuberger gibt ihnen recht — auch er rät mir von einer Konzerttournee ab. Er sagt: ich wär ein alter, grauer Esel!"

„Aaaah! — das ist' eine Beleidigung! rief Frau Marguerite. Sie ahnte die Verstimmung, die zwi- chen den Freunden lag, und suchte sie für sich aus- zunützen. „Sie sind em großer Künstler, mein Jreund und verstehen die Laute zu meistern, wie kein anderer! Ein Orpheus sind Sie, der mit seinem (Mange die Herzen bezwingt — vor allem die Herzen der Frauen! — Man nennt Sie tm Stillen einen neuen „Frauenlob"!"

„Das danke ich Ihnen, Frau Marguerite!" nef ct. „Sie haben die schlummernde Kunstlerschast tn mir geweckt. Sie verstehen mich o, ich danke Ihnen! Aber was soll ich tun? Soll ich nach Ber­sin gehen und meine Konzerte geben — ober nicht?"

Schon aus Widerspruchsgeist.gegen ihren Gatten riet ihm Frau Marguerite zum ersteren Plane, und er geriet aufs neue tn Zweifel und Zwiespalt. Um sie klar sehen zu lassen, erzählte er ihr alles, was chn quälte und bedrückte, zeigte ihr Amnes Brief und war herzensfrob, daß er jemand fand, der ihn geduldig anhörte, Teilnahme zeigte und chrn bertzcherte, daß das Recht ganz auf seiner Seite sei. Er schalt weid­lich auf die bösen „Berliner", die ihm alle Freude an seiner Kunst vergällt hatten, wurde bitter und ver­schonte auch seinen Freund Heuberger Nicht, ver-

veutsches Reich.

** Berlin, 18. Juli 1913. Der Kaiser unter­nahm nachmittags in Balestrand einen ^£“5 ter gang I an Land. Aberws hörte er einen kriegsgeschichtlichen Vortrag. — Der Reichskanzler von Bethmann Hollweg empfing in Hohenfinow den ©tiiai^etretar I des Auswärtigen Amtes von Jagow. Dte Verhand- I lungen mit Herrn von Jagow haben zweifellos den Balkanfragen gegolten. — Der dem ^"trum ang - I hörende bayerische Landtagsabgeordnete Schultheiß Maier von Dietingen wurde, als er aufs Feld fch- I ren wollte, von seinem eigenen Wagen überfahren. Er erlüt so schwere Verletzungen, daß er drei Stun­den darauf verstarb. , , . I

)( Die Ausführungsbestimmungen zum Wehrbei- traq werden die erste größere Arbeit des Bunde-- rate§ nach seinem Wiederzusammentritt bilden. Die sehr umfangreichen Bestimmungen werden fetzt un Reichsschatzamte ausgearbeitet. In Vorbereitung sind ferner die Ausführungsbestimmungen über die neuen Stempelgesetze. Dagegen wird mit den Aus­führungsbestimmungen zum Besitzsteuergesetz (Vermögenszuwachssteuer) noch gewartet werden, da dieses Gesetz erst in drei Jahren tn Kraft tritt. Die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes über die Stärkung des Gold- und Silberschatzes für den Kriegsfall sind schon erschienen und durften m den nächsten Tagen amtlich veröffentlicht werben. Da im ersten Jahre mit bedeutenden Eingängen aus dem Wehrbeitrag nicht zu rechnen ist, steht für den Wmter und das Frühjahr 1914 bte Ausgabe kurzfrlsti- | aer Schatzanweisungen bevor. Die Regie­rung hat in Voraussicht dieser Notwendigkeit den Schatzanweisungskredit auf 600 Millionen erhöhen hxfieft Die einfließenden Gelder werden die Militar- verwaltung in den Stand setzm, die Befesti­gungsarbeiten an der Ostfront vorzu- neLwen. . _

* Ein angebliches Prinzen-Jntervlew. Em Wies­badener Blatt brachte vor einigen Tagen Mitteilun­gen eines deutschen Prinzen, der sich mtt wenig Höf­lichkeit über die österreichische Balkanpolttik ausge­sprochen t^ben soll. Dieser Prinz war derart bezetch- met, daß man auf den Priester Prinz Max von Sachsen oder dessen Bruder Prtnz Johann Georg schließen konnte. Bon manchen Seiten wurde Prinz Max sogar mit Bestimmtheit als der Krittler genannt. Wie jetzt offiziös erklärt wurde, ist dem in der Nähe von Salzburg weilenden König Fried­rich August über die Preßmitteilungen vom Dres­dener Ministerium Bericht erstattet worden und er soll seinen Bruder, den Prinzen Max, um Aufklärung gebeten haben. Dieser erwiderte, daß er to eb e r Über bie österreichische Balkanpolitik noch über­haupt mit einem Vertreter ber Presse gesprochen habe. Der fett einiger Zett in England weilende Prinz Johann Georg ist überhaupt viel zu diplo­matisch, um über ein heikles Thema der Tagespolitik in einer einen befreunden Nachbarstaat schwer Ver­letztenden Weise sich öffentlich auszusprechen. Man muß also annehmen, daß ein sächsischer Prinz nicht in Betracht kommt.

)( Gehaltserhöhung der Eisenbahnasiistenten. Der Eisenbahnminister hat, der „Nationall. Korr." zu­folge, einer Abordnung des Vorstandes des Preußisch- Heffischen Eisenbahnaffistentenverbandes mitgeteilt, daß im nächsten Etatsjahre auch den Eisenbahn- effiftenten die für die Postassistenten beschlossene Ge­haltserhöhung gewährt werden soll.

][ Gerüffelte Genossen. An der zum 75. Geburts­tag des Grasen Zeppelin von der Stadt Stutt- gart veranstalteten Feier hatten sich auch die Mit­glieder der sozialdemokratischen Rathausfraktion be­teiligt. Eine Versammlung der Stuttgarter sozial­demokratischen Partei hat nun das Verhalten der Ge- meindevettetter vreurteilt und beschlossen, daß in Zu-

setzte ihm in seinem Unmut ein paar kräftige Seiten­hiebe.

Frau Marguerite hätte jubeln mögen, wett sie endlich einen Menschen hatte, der sich auf ihre Sette stellte und ihren Gatten verurteilte. An den „Ber­linern" lag ihr wahrlich nichts, aber die Klagen und Borwürfe Pittheimers über ihren Mann klangen ihr wie Musik im Ohr.

„Ja, so ist er," pflichtete sie chrn bei. „Ein Egoist und Barbar ist er! Alle Freuden, die andere für sich begehren, zerdrückt er mit semen großen, derben Händen! Ach, mein Freund, kein Mensch weiß was ich an ber Seite dieses ungeschlachten Menschen leide! In einer Hölle lebe ich und kann mich nicht be­freien Daß mir doch ein Retter erstünde, der meine Ketten zerbricht und mich hinausfühtt ins Leben, tn die Freiheit!"

„Arme, schöne Freundin!" sagte Pirkheimer mtt bewegter Stimme und drückte ihre kleine weiße Hand. „Erst heute verstehe ich so recht, was Sie leiden, weiß, welch tiefe Wunden das Leben schlägt. Am eigenen Schmerze messe ich das Herzeleid der Freundin. Aber wenn treue Freundschaft die Last tragen darf, so will ich es tun. Geteilter Schmerz ist halber Schmerz!

„Das Unglück schmiedet uns zusammen!" rief sie pathetisch und verschlang die Finger ine-nander tote eine klagende, schmerzzerrissene Niobe. „Reisen Sie, Meister! — Ernten Sie Lorbeeren und Ehren! Nie­mand wird sich darüber mehr freuen als ich! Und als Beweis, wie sehr ich Sie schätze, will ich Ihnen eine kleine Gabe überreichen, die Sie annehmen müs­sen. Kommen Sie!"

Sie führte ihn in das Boudoir. Es war eut klei­ner, reizender Raum, mit blaßblauer Seide ausge- schlagen, mit weichen Seidenvorhängen, zierlichen Nlöbeln aus Rosenholz und einem kostbaren Perser­teppich, in welchem der Fuß versank. Auf Etageren sah man reizende Nippes, Bücher in kostbaren Ein­bänden lagen aus einem Ecktischchen, und ein zarter I Rosenduft erfüllte das Zimmer.

Ueber den Tisch, der vor dem Divan stand, war \ eine dunkle Samtdecke gebreitet, das Fenster war ver-

0Ul tapfer, treu und wahr! Rein und fromm und gut! DaS ist di« deulsch-evangellsche Art. Dem Bild, Meister Reinick, verkündet unseres Volkes schönstes Heil.

Ünd nun das andere Bild! .

Kein deutscher Maler hai's gemalt, aber in drohen­den Schattenrissen taucht es aus aus dem verworrenen Getriebe unserer Tage. Ein Beichtstuhl steht auf freier deutscher Eide. Und vor ihm kniet unsreudig der deutsche Knabe. Kem offenes Auge schaut ihn gütig an, aber eme falsche Zunge zischelt ihm ins Ohr den Jesuiten- rat: Treu und wahr? Wem bist du Treue schuldig. Dem Vaterlande? — Wir losen dich geschwind vom Fahneneid und Treuschwur! Treue dir jelbft? — Du brauchst kein freies, stolzes Selbst. Und hängt unb bie elektrischen Birnen toarfen ihren Schein auf den weichen Samt.

Auf bem dunklen Samt lagen, schon geordnet, über ein Dutzend kostbarer Juwelen: Ringe, Ohr­gehänge, Armbänder, Busennadeln, die em sanftes, vielfarbiges Feuer ausstrahlten; denn in jedes Schmuckstück war ein kostbarer und seltener Edelstem gefaßt: hier ein Diamant, dort ein Rubin ober Sa­phir, ein Smaragb oder Topas, ein Amethyst oder Granat, ein Opal ober Türkis.

„Sehen Sie", sagte Frau Marguerite, wobei ihre Augen schwärmerisch leuchteten, „bas ist meine ein­zige Freube in diesem Hause: Mistne Juwelen, mein kleiner Schatz'. Niemand weiß um ihn, niemand hat ihn noch gesehen außer Ihnen — und ich bitte Sie, dieses Geheimnis allen, auch meinem Manne gegen­über, zu verschweigen. Es könnte ihm sonst in den Sinn kommen, mir auch diese Freude zu rauben.

Pirkheimer versprach es und wunderte sich zu­gleich über diese „geheime Liebe" der schönen Frau.

„O, ich liebe diese Juwelen wie Kinder," fuhr sie fort, „ich sitze stunden-, nächtelang bei ihnen unb rebe mit ihnen wie mit Menschen. Sie erzählen mir wun­dersame Märchen, und ich könnte mein Blut hin- geben, um in den Besitz eines solchen Kleinods zu gelangen."

Sie nahm einen Ring, steckte ihn an den Finger unb ließ ihn im Lichte blitzen unb funkeln; über­wältigt von seiner Schönheit und seinem Glanze führte sie chn an die Lippen unb küßte ihn, wie es eine Mutter an ihrem Kinde tut.

Pirkheimer fand diese Siebe für kalte Steine unb totes Metall zwar etwas fonberbat, aber er machte sich keine weiteren Gedanken darüber, zumal er ja bie Eigenart dieser Frau unb das Exzentrische ihrer Natur kannte. t _

Dann aber befremdete es ihn doch, daß sie eine Busennadel vom Tische nahm und ihm darreichte. Die Nadel, sowie die fronenartige Fassung waren von gediegenem Golde, der Stein war ein erbsen­großer Opal von geradezu wunderbarem Farbenspiel. S-ws kleine, funkelnde Brillanten umrahmten ihn,

Liberale, D^ Müller, 2482 Stimmen der sozialde-

stehen noch kleine ^e m^ ^as Zentrum kraswoll von Gestalt: am Studie lehnt sein ritterliches hLb?Ll-tzl« W-hld-n 1912 SS KÄ'ÄSÄ'Ä

Stimmen, wogegen der Bauernbund 3472 Stimmen I yUge. a^n sxwe beiden Hände halten fest des Vaters ' 1 Linke. Und dieser Händedruck gelobt, treu zu bewahren

den deutschen Ratr^Vor allem eins, wem Kind, sei treu und wahr. - Laß nie die Lüge deinen Mund «ntwechn! — Von alters her im deutschen Volke war — Der höchste Ruhm, getreu und wahr zu sein.

fünft die sozialdemokratischen Gemeindevertreter je- I Leitung dieses Streitverfahrms entzogen, wtil « It^Ivt*uatrtif,I£reti)te(hers aus der sozialdemo- daß er?selbst Pattei, — er ist nämlich Grundbesitzer . gvr sßrebiaer ber freireligiösen I in der prozessierenden Gemeinde Starnberg , den

G^n«nde m* Mannheim Dr^Max Maurenbrecher I Vorsitz nicht übernehmen wollte und außerdem ÄS Ä« WÄ tan »Ä des sozialdemo- schon längst um feine Versetzung ut den Ruhestand frntiMien Vereins ihren Austritt aus ber soziale- I eingefommen fei. Dazu erklärte er selbst, daß er

1........—-..........

^-estnte und zur Sozialdemokratie hinüberwechselte, berfeldtreiber eines besseren belchren Endlich sei noch ^^ute und z ö . Theologe machte sich an I erinnert an bte verlorene Liebesmüh der Münchener W-r-I-» u»d MM;.

SSS ä««l..-.-'ich.»..»b»

zumacht, so verlaßt er euren zeitweilig to M. I über den Kopf zu werfen, I höchsten Maß empören, sodaß er jede« katholischen.

Unterschlupf, in besten Raumen ^vermutlich n.e- »schwarzen »^«1 ° Beutteiler geradezu Priester für einen Verbrecher hält, den man im In»

mals recht warm^geworden istMau«n^e^^^ Muftiaenb Jedenfalls kann man diesem Haberfeld- teteffe des Volkes vertilgen sollte; liest aber em

ein Sohn des verstorbenen Leipziger H^Ekers N irewen mit jener stillen Freude zusehen die die reinste Verrückter so etwas, rote ber frühere Oberlehrer

renbrecher, mütterlicherseits war er ein Neffe Eugen treiben mt ^nfeyien^uI4tlacht bekannt- Schmidt tn Bremen, bann nimmt er bie Pistol«

3fttt»te®eiI6eim, 18. Juli 1913. Bei der heutigen sich am besten! in bie ^ttnb unt>

in bent önhLNichen I I <

Wablkeise Weilheim-Landsberg wurde für den der- I < Eine Niedertracht. AMtÜlld.

Ebenen Zentrumsabg. Frhrn. v. Thunef eld ber Tas Monatsblatt für bte Mitglieder be8 @oanfle. _ ~

«‘Ä* EÄSi'Ä *

I 1.5 v .Tfi.inJ o^qo aimmm der sotialde- I (Sj- \eutfrher Meister von tiefem Gemüt, Robert I sehen unb in bie Gestellungsliften eingetragen wer-, Reinick, hat unserem Volke ein gutes und schönes Bild I ^en sollen, bem Ausschüsse überwiesen, nachdem der - - • mi.« ««h । Regierungskommissar ertlärt hatte, daß dieser An­

trag diplomatische Verhandlungen notwendig machen! würde. Im weiteren Verlaufe ber Beratung tourbe, ber Regierung das Recht zugebMgt, falls ^die Um­stände es nötig erscheinen lasten, den letzten Jayrgang- ber aktiven Armee über das dritte Dienstjahr htnansi unter der Fahne zu behalten. Der Abg. Augagneur, sei treu I beantragt einen Zusatz, welcher der Regierung die *~"“™' Möglichkeit lassen will, den dritten Jahrgan» bedingungsweise zu beurlauben, falls me Pott- .m. getreu und wahr zu sein > tiMe Zage es gestatte. Ministerpräsident Batthon,

Noch eine zweite Gruppe zeigt das Bild. Am Spinn » Antrag unter Stellung ber Vettrauens-

rocken fitzt die deutsche Frau, und ihr zu Fußen au dem Wt A°»^ag.un ^^wen Stärke

»u der Mutter auf. Das horcht mit froher sinnender I des Parlaments durch Interpellationen geben wurde, Seele dem mütterlichen Spruch, herausgeschöpft aus I Die Kammer lehnte den Antrag ab.

deutschem Btbelwott, herausgeschöpfi aus tiefem deutschen ’

herzen: Du deutsches Kind, sei rein und fromm und