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Letzte Rachrichten.

wb. Berlin. 19. Mai 1913. (Tel.) Wie wir ver­nehmen, hat der Kaiser den wegen Spionage zu Festungshaft verurteilten englischen Offizieren Brandon und Trench und dem wegen des gleichen Deliktes verurteilten Rechtsanwalt Stewart den Rest ihrer Strafe im Gnadenwege erlassen.

H Lübeck, 19. Mai 1913. (Tel.) Sonntag nach­mittag wurde durch Brandstiftung wieder ein unge­heurer Riesenbrand verursacht. Es brannte das Sägewerk von Bolt in der Maißlinger-Allee. Ob­gleich ein Wächter den großen Holzplatz bewacht, ge­lang es dem Brandstifter, unbemerkt in einen Schup-

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für Dienstag, den 20. Mai 1913:

Wolkig, stellenweise geringe Niederschläge, warm Westwind.

Temperatur. Höchste fett gestern mittag 12 Uhr)

26,5° Lelstus; niedrigste: 2,5« Eelsilis. ?

Barometerstand. Heute mittag 12 Uhr: 735 ww, gestern: 731 mm.

Verantwortlicher Redakteur: K. Schütte; für die Anzeigen: I. Parzeller in Fulda.

noch eine SpaMfährt'näch'ver unteren und oberen Saline und besichtigte die Gräber der im Jahre 1866 gefallenen preußischen Offiziere. Nach der Rückkehr besichtigte der Prinzregent den Schönborn­sprudel. Nachher vollzog der Regent die Einweihung des neuerbohrten Luitpoldbrunnens in der Wandel­halle des Kurhauses. Im festlich geschmückten kleinen Saale deS Kurhauses fand nachmittags 2 Uhr eine Galatafel zu 80 Gedecken statt. Den Geladenen wurden zum Andenken Denkmünzen in Bronce mit dem Bilde deS Regenten in einer vornehm aus­gestatteten Schatulle überreicht. Heute morgen um 10 Uhr kam der Prinzregent in Würzburg an und wurde am Bahnhof herzlichst von einer großen Menschenmenge begrüßt. Um 11 Uhr sand Truppen- Parade statt, sodann begab sich der Regent zur feier- lichen Eröffnung deS Fränkischen Luitpoldmuseums. Um 2 Uhr war Hoftafel, an die sich eine Rundfahrt durch die Stadt anschloß. Um 51/* Uhr verließ der Hofzug wieder den Bahnhof zur Heimkehr nach München. ■’’*

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Aesellenverein das Fest der Fahnenweihe. Prälat Eickerling-Cronderg und Landtagsabgeord. 6 neter Oswald-München hielten die Weihe- bezw. £ Festrede. ,

I dl. Friedberg, 18. Mai 1913. Infolge eine- Ver­lustes von 12000 Mark bei der Landwirtschaftlichen Genoffenschaftskasse zu Darmstadt hat jetzt auch die Spar- und Darlehnskasse in Geiß-Nidda ihre Zahlungen eingestellt und die Auflösung der Kaffe beschlossen.

I L X Aus dem Grotzh. Hessen, 18. Mai 1913. Im Großherzogtum Hessen standen im Jahre 1912 44 Werke mit einer Belegschaft von 2250 Arbeitern unter der Aufsicht der Bergbehörde. Die Förderung an Eisen- und Manganerzen belief sich auf rund 400000 Tonnen im Werte von 725 570 Mark; ferner wurden 17 787 Tonnen Salz gewonnen, die einen Wert von 571917 Mark darstellten. Von dem Wert von 5,1 Millionen Mark für die obigen Mine­ralien wurden 52 Prozent oder 2643000 Mark als -Lohn für die Beamten und Arbeiter aufgewendet. Der durchschnittliche Tagesverdienst betrug im Braun­kohlenbergbau für einen Bergmann unter Tage 4,17 Mark gegen 4,15 Mark im Vorjahr, für einen im Tagbau beschäftigten Mann 3,61 Mark gegen 3,55 fMark im Vorjahr. Die Erzbergleute, die durchweg eine um 0,7 Stunden kürzere Schichtzeit hatten, er­hielten an Löhnen 3,87 Mark (3,80 Mark) für Arbeiten unter Tage und 3,13 (3,03) Mark für Arbeiten im Tagbau.

* Nordhausen, 18. Mai 1913. Der wegen Wilderns schon seit langer Zeit bekannte Maurer Wilh. Hart- mann aus Niedersachswerfen wurde in der Wolf- lebener Jagd von jagdberechtigten Nordhäuser Jägern gestellt. Bevor er sein Gewehr abgab, versuchte er es an einem Grenzstein zu zerschlagen. Dabei entlud es sich, und der Schuß drang ihm in die Brust, so daß der Tod auf der Stelle eintrat.

* Mainz, 17. Mai 1913. Der hiesigen Kriminal­polizei gelang es, einer Diebes- und Hehler­bande habhaft zu werden, die seit längerer Zeit be­deutende Warendiebstähle im Zollhafengebiet verüb­ten. Zuletzt wurde amerikanisches Fleisch fässerweise gestohlen. Es wurden ein hiesiger Wirt namens Wolf, der Metzger Schätzelein und der Schiffer Betz verhaftet. Die beiden ersteren sind der Hehlerei an­geklagt, der Schiffer hat die gestohlenen Waren des Nachts mit einem Nachen fortgeschafft.

* Diez, 17. Mai 1913. Die städtischen Körper­schaften beschlossen zur Einführung von Elektri­zität den Anschluß an die von der Elektrizitäts- Aktien-Gesellschaft vorm. Lahmeher in Frankfurt für i>en Unterlahnkreis zu errichtende UeberlandMtrale. Zur Deckung der Kosten des Ortsnetzes wurden 100 000 Mk. bewilligt,

; -L- Vom Eichsfelde, 18. Mai 1913. Gestern abend zwischen 7 und 9 Uhr gingen in dem Kreise Hei­ligenstadt schwere Gewitter nieder, die von starken elektrischen Entladungen, gewaltigen Regen- fällen und stellenweise auch von Hagelschlag be­gleitet waren. Der wolkenbruchartige Regen richtete enormen Schaden an. Die von den Bergen hinab- stürzenden Wassermengen rissen tiefe Gräben in die ^Decker und schwemmten frisch gepflanzte Saat­kartoffeln und Saaten mit fort. Der Eisen- bahndamm der Strecke Kaffel-Nordhausen wurde stellenweise unter Wasser gesetzt. In dem Dorfe Günterode schlug der Blitz in ein Wohnhaus ein und zündete. Das Haus und die zugehörigen Neben­gebäude wurden vollständig eingeäschert.

* AnZ Franken, 17. Mai 1913. Der neue Plan zum Volksbad in Kitzingen ist in der gestrigen Magistratssitzung vorgelegt worden. Die Kosten mit Einrichtung belaufen sich auf 156000 Mark. Die Leitung des Baues wurde dem Architekten Schiffer übertragen. — Ein in Wörth a. M. auf Pfingst- urlaub befindlicher Soldat der Nürnberger Garnison versuchte sich angeblich aus Furcht vor Strafe zu erschießen. Er verletzte sich lebensgefährlich. — Seit gestern ist der Auszügler Hornung aus Ober­leichtersbach abgängig. — Der Prinzregent besichtigte gestern in Kissingen die Wandelhalle, »en Kurgarten und den Maxbrunnen und machte so­dann einen Spaziergang durch die Kuranlagen. Dann unternahm er mit Gemahlin und Töchtern

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Pen zu kommen und diesen anzuzünden. Im Nu brannte der leicht brennbare Schuppen und das Feuer teilte sich alsbald auch dem benachbarten Fournierwerk mit, das vollständig niederbrannte. Der angerichtete Schaden beträgt über eine Million Mark. Gegen 6 Uhr war die Hauptgefahr beseitigt. Die Aufregung in der Stadt infolge der fortwährenden Brandstiftungen ist ungeheuer.

wb München, 19. Mai 1913. (Tel.)'Ein schweres Ballonunglück ereignete sich gestern nachmittag zwischen Landsberg und Diessen. Der mit 3 Herren und einer Dame besetzte Ballon „Zürich", der mit drei andern in Zürich aufgestiegen war, versuchte zu landen. Während ein Herr und die Dame die Gondel bereits verlassen hatten, wurde der Ballon durch einen heftigen Windstoß wieder in die Höhe ge­trieben. Die Dame ließ die Gondel nicht recht­zeitig loS und wurde mit emporgerissen. Den Insassen der Gondel gelang es nicht, sie wieder in den Kord hereinzuziehen. In einer Höhe von 100 Metern verließen die Dame die Kräfte und sie stürzte ab. Der Ballon landete alsdann in der Nähe von Sternberg. Die Dame wurde gegen 6 Uhr in der Nähe von Thainig tot aufgefunden.

wb. München, 19. Mai 1913. (Tel.) Die Per­sönlichkeit der Dame, die bei der gestrigen Ballon­fahrt aus dem Ballon stürzte und auf einem Acker in der Nähe von Thaining tot aufgefunden wurde, ist nunmehr festgestellt. Es ist eine Frau Dr. Eggi- mann au8 Bern.

** Paris, 19. Mai 1913 (Tel.) Am Samstag hatten bereits 200 bis 300 Soldaten in Tont sich zu einer Kundgebung gegen die Zurück-! behaltung des Jahrganges 1910 vereinigt, waren aber auf Zureden wieder in die Kaserne zurückgekehrt. Gestern versuchten abermals Soldaten des 146. und 153. Jnfanterieregiements, eine öffentliche Kund­gebung. An 400 Soldaten versammelten sich auf dem Uebungsplatz Dommartin und faßten den Plan, in geschloffener Gruppe nach der Stadt zurückzukehren, um daselbst vor der anläßlich des Militärkonzerts ver­sammelten Volksmenge gegen die Zurückhaltung der Jahresklasse zu demonstrieren. Jnfanteriepatrouillen, sowie eine Abteilung Gendarmen und Dragoner ver­suchten die Ansammlung zu zerstreuen, nachdem güt­liches Zureden ohne Erfolg geblieben war. Dis Manifestanten flüchteten in bk Felder und Wein­berge, wobei es zu Raufereien kam. Auch sonst! spielten sich peinliche Szenen ab. So weigerte sich ein Korporal, der von dem Obersten Beuchon ent­sandten Patrouille, seinen Dienst zu tun und legte das Gewehr nieder. Er wurde von einem anderen Unter­offizier sofort verhaftet.

W. London, 18. Mai 1913. Die königliche Jacht wird am 20. ds. M. um 5,30 Uhr morgens in Port Viktoria nach Vliffingen abgetan.

W. London, 18. Mai 1913. Die Friedens-' delegierten sind heute sämtlich hier eingetroffen.!

wb. London, 19. Mai 1913 (Tel.) Wie die Blätter melden haben die Behörden Nachforschungen ange­stellt nach den Beziehungen, die zwischen der in Paris lebenden Führerin der englischen Suffragetten, Miß Pankhurst, und der hiesigen Suffragetten^ bewegung bestehen. Auf Grund des Ergebnisses der Nachforschungen wird die Regierung sofort bet der französischen Regierung vorstellig werden und man! darf erwarten, daß Miß Pankhurst ausgewiesen werden wird.

W. Sarajewo, 18. Mai 1913. Bei Capljina ich Bosnien stürzte am Samstag ein Militär-Flug- zeug ab. Der Lenker, Hauptmann Andrie, wurde getötet, der Passagier, Leutnant Slassig, leicht verletzt. < - v

vermischtes.

* Hafenbrand. Großfeuer wütete am Samstag vormittag im Düsseldorfer Hafen. Die Gebäude der Niederrheinisch-Bergischen Lagerhausgesellschaft, mit großen Vorräten an Zement und anderen Waren, sind fast völlig vernichtet.

* Eine Zeche „ersoffen". Infolge RohrbrucheS der Wasserhaltung ersoff die große fiskalische Guidogrube bei Zab^e-Bielschowitz (Oberschlesien) nut annähernd IV. Millionen Tonnen jährlicher Kohlenförderung. Die Belegschaft, die 4750 Mann zählt, muß feiern.

* Auf den Spuren eines Raubmordes. Die ge­richtliche Obduktion der Leiche des Fabrikmeisters Hoffrath, der mit einem größeren Geldbetrag von Mülheim nach Köln gefahren, längere Zeit vermißt und schließlich tot aufgefunden worden war, ergab, daß Hoffrath, durch Verbrecherhände zu Tode gekommen ist. Die Behörde nimmt an, daß der Mann, der in schlechte Gesellschaft geraten war, ermordet, beraubt und dann in den Rhein ge­worfen worden ist. Bisher wurden zwei Personen verhaftet, die dringend verdächtig sind, den Raubmord verübt zu haben.

* Weil er nicht in eine Nuteroffizierschnle ausgenom­men wurde, hat sich der 15jährige Sohn eines Ober- postsckaffners von einem Zuge überfahren lassen.

* Neue Autobanditen in Paris. Boucher, ein Nacheiferer des bekannten Autobanditen Bonnot und Oberhaupt der neugebildeten Automobilräuberbande, wurde in Paris verhaftet. Er legte ein wichtiges Geständnis ab.

* Erdrutsche bei dem Bau des Panama-Kanals. Die Eröffnung des Panama-Kanals ist durch einen neuen Erdrutsch in weit« Fern« gerückt worden. Am Freitag sind in der Nähe von Cucaracha über 500,000 Kubikmeter Erde abgerutscht und in das fertige Kanalbett gefallen; man befürchtet hoch weit größere Katastrophen.

* Grotzfeuer. In Hamburg ist die große Reis- mühle am Stillhovendamm in Flammen aufge­gangen. Für eine Million Mark Reismehl ist verbrannt. Der Brand ist darauf zurückzuführen, daß beim Malen ein kleiner Stein in die Maschine geriet und einen Funken erzeugte, der das Reismehl zur Explosion brachte. Durch ein gleiches Unglück wurde die Anlage vor einigen Jahren schon einmal eingeäschert.

* Die Ueberschwemmungrn in Frankreich dauern in verschiedenen Gegenden an. In der Umgegend von BezierS sollen zwei, bei Perpignan drei Menschen er­trunken sein.

* Schweres Straßenbahn-Unglück. An einem Wagen der elektrischen Straßenbahn in VervierS (Belgien) brach am Samstag auf der Höhe einer der abschüs­sigen Straßen bei der Talfahrt die Bremse, sodaß der schwere Wagen in eine große Fahrtgeschwindigkeit geriet. Bei einer Straßenbiegnng löste sich infolgedessen auch der elektrische Kontakt und der Führer verlor ede Kontrolle über den Wagen. Die!er sprang bei itner Straßenecke aus den Schienen und wurde mit urchtbarer Gewalt gegen ein Haus geschleudert, wo er zwei große Schaufenster und die Mauer­wand durchbrach und vollständig in Trümmer

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ging; 7 Fahrgäste, sowie der Führer und der Schaff­ner des Wagens, von denen keiner adzuipringen ge­wagt halte, wurden mit sehr schweren Verletzungen aus dem Trümmerhaufen hervorgezogen.

* Zu einem Bergwerk in der Nähe von Belle Valley (Ohio) wurden infolge zweiter Explosionen 16 Bergleute getötet.

* Brand in der ungarischen Krömmgsstadt Preßburg.

Am Samstag nachmittag gegen 2 Uhr entstand in dem ehemaligen Judenviertel der alten ungari­schen Krönungsstadt Preßbnrg ein riesiger Brand, der durch den herrschenden Sturmwind eine überaus rasche Verbreitung fand. Fast das ganze Stadt­viertel stand in Flammen. Der Brand ent­stand um zwei Uhr in einer Sackgasse. Die Häuser sind dort vielfach drei bis vierhundert Jahre alt und stehen eng aneinander. Das Haus, auf dessen Dach­stuhl das Feuer ausbrach, war in wenigen Minuten in helle Flammen gehüllt. Von hier verbreitete sich das wütende Element mit Blitzesschnelle über die Nachbarhäuser. Bei der Rettungsaktion wurde ein Feuerwehrmann getötet, zahlreiche Personen tourben verletzt. Um 11 Uhr nachts gelang es den vereinig­ten Bemühungen der Feuerwehren und des Militärs, den Brand zu löschen. Es sind im ganzen fünf Stra­ßen mit etwa 65 Häuser abgebrannt. Die alte Nicolaikirche, eines der ältesten Kunstdenkmäler von Preßburg, ist dem Brande zum Opfer gefallen. Der orthodoxe Tempel und das Kapuzinerkloster sind stark beschädigt. Die Obdachlosen — es dürsten mehr als 200 Familien sein — wurden in Schulen tztzter- gebracht. Xv

* Prinz-Heinrich-Flug 1913.

Von den 13 Teilnehmern an der zweiten Aufklä­rungsübung haben neun die Aufgabe erfüllt. Sie mußten zunächst von Straßburg nach Freiburg flie­gen, wo der derzeitige Standort einer Feldfliegerab- eilung angenommen wurde. Dort erhielten sie nach >er Landung folgenden Auftrag: „Erkunden Sie die Ausstellung des Gegners östlich der Bahn Freiburg- Müllheim. Besonderer Wert wird auf die Erkundung der feindlichen Artilleriestellung sowie etwa zurückge­haltener feindlicher Reserven gelegt." Die Flieger mußten, nachdem die Beobachter ihre Arbeiten vol­lendet haben, die Meldung persönlich nach Freiburg auf dem Exerzierplatz abgeben. Sie erhielten bann dort folgenden zweiten Auftrag: „Von Neubreisach hat die Infanterie des Angreifers die Ostränder des Kastenwaldes (Forst Kalmar) und der südlich gele­genen Waldstücke gewonnen. Stellen Sie fest, wie viele und welche Art von Artillerie vom Feind gegen die Westfront zwischen der Straße Neubreisach-Appen­weier und dem Baubankanal sich entwickelt." Diese Meldung war dann auf dem Exerzierplatz Neubrei­sach abzugeben, so daß also hier die dritte Zwischen­landung vorzunehmen war, von wo aus in friedens­mäßigem Flug, d. h. ohne Höhenvorschrift, nach Straßburg zurückgeflogen werden mußte.

W Straßburg, 18. Mai 1913. (Tel.) Es erhielt den Ehrenpreis des Kaisers Leutnant Canter. Er hatte die zweitbeste Flugzeit und hat die Anfklärungs- Übungen mit gutem Erfolg erledigt. (Leutnant von Hiddcssen, der die beste Flugzeit halte, hatte die Auf- klärungsübungen nicht völlig erledigt. Den Ehren­preis für die beste Leistung bei ben AufllärungS- Übungen, den Prinz Heinrich-Preis der Lüfte, erhielt ebenfalls Leutnant Canter. Den ersten Zuverlässig­keitspreis erhielt Leutnant Hiddessen.

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