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deutscher Meister wichtsboren wurde Adolf ner, der Mittelgewichtsmeister telkampf in Hamburg wegen zweiten Runde disqualifiziert

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ungewohnten Verhältnisse gegen den starken Gegner, der zahlreiche Internationale in seinen Reihen hatte, zu einem unerwarteten Unentschieden von 3:3.

— Schleid (Cinbruchsdieb stahl während des Gottesdienstes). In Schleid wurde am heil Weihnachtsfeste während des Hauptogttesdienstes in der Gastwirtschaft Fischer ein dreister Einbruchs­diebstahl ausgeführt. Zwei Handwerksburschsn, die in der Geffaer Herberge genächtigt hatten, kamen durch Schleid. Bettelnd klopften sie die einzelnen Häuser ab, bis sie in die Mitte des Dorfes zur Gastwirtschaft Fischer kamen. Der eine betrat die Wirtschaft, in der zu dieser frühen Stunde niemand anwesend war. Die Wirtin hatte in der Küche zu tun. Das schien dem Burschen eine günstige Gelegenheit zu sein, er öffnete das am Schank­tisch stehende Glasschränkchen und nahm die darin be- fiMichen Zigaretten heraus. In dem Wandschrank ent­deckte er die Wirl'chastskasse, in der so etwa 12—15 Mark lagen. Auch diese steckte er ein und versuchte, schleunigst zu verduften. Er sollte sich nicht lange seiner Beute erfreuen. Die Wirtin kam gerade dazu, als er sich aus dem Staube machte. Gleich sah sie den Schaden, zumal ihr die Eile des davonrasenden „Gastes" sehr ver­dächtig vorkam. Zum Glück war gerade die Kirche aus. Sie rief um Hilfe, und alles machte sich auf die Ver­brecherjagd. Der Gauner lief dem Dorfausqang zu, be­gleitet von feinem Kumpan, der vor der Wirtschaft ge­wartet hatte. Sie hatten zwar einen kleinen Vorsprung, bogen von der Hauptstraße ab und suchten den nicht allzufernen Wald zu erreichen. Doch war inzwischen schon ein Motorrad mobil gemacht und bald hatte man die Ausreißer eingeholt. Nachdem man ihnen eine ge­hörige Tracht Prügel verabreicht hatte, übergab man sie dem Landjäger, der sie zum Amtsgerichtsgefängnis nach Geisa brachte. Der Richter soll den einen wieder habe laufen lassen, da ja gegen ihn kein Diebstahlsver­dacht vorlag. Der andere aber wurde in Haft genommen. Erst anfangs Dezember soll er wegen des gleichen Delikts aus dem Fuldaer Gefängnis entlassen worden sein.

— Wiesenfeld. Am Tage vor Heiligabend starb im Krankenhaus zu Geisa der Gemeinderechner Ferdinand

Aehbomben-Anschläge am Heiligen Abend.

Von unbekannten Tätern wurde in Saalfeld am Heiligen Abend gegen 11 Uhr nachts durch ein Fenster der Wohnung des evangelischen Pfarrers Fischer eine mit Salzsäure und Karbid gefüllte Flasche geworfen, die mit lautem Getöse explodierte und im Zimmer große Verwüstungen anrichtet^ Verletzt wurde niemand. Eine zweite Aetzbombe gleicher Art wurde nach der über der Pfarrwoh­nung gelegenen Wohnung eines Polizeiober­inspektors geworfen, prallte aber am Fenster­kreuz ab und explodierte auf der Straße. Im Vor­garten des Hauses wurde dann noch eine dritte Flasche gefunden, die überhaupt nicht explodiert war. Ihr Inhalt soll noch untersucht werden.

Erich Möller, der deutsche Stehermeister, gewann im Pariser Sportpalast den Großen Weihnachtspreis über 80 Klm. gegen die besten französischen Winterbahn» sahr-r Grassin, Laquehgy und Marechal.

im Halbschwerge- Witt (Kiel) da sein Geg- Seeliq (Berlin) beim Zi­emes Tiefschlags in der werden mußte.

h o f glänzende Revanche. Die Wiener demonstrier­ten feinste Artistik. Spechtl, Sindelar und Diertl schos­sen nach der ersten Halbzeit vier Treffer. Nur durch ein Selbsttor von Rausch kamen die Mannheimer zum Ehrentor.

Spoctneuigfelfen in kürze,

Hertha- BSV. gewann vor 20 000 Zuschauern das Endspiel um den Berliner Pokal gegen BSV. 92 mit 3:1

Sportnachrichten der „Fuldaer Zeitung'*

Wintersport gab es an den Festtagen fast gar nicht. Selbst in der Schweiz muhten die vorgesehenen Skirennen wegen Schnee mangel abgesagt werden.

München 18 6 0 wurde beim Internationalen Turnier in R o m Zweiter. Die Süddeutschen schlu­gen am ersten Tag Lazio Rom 1:0, verloren aber am nächsten Tage vor 10 000 Zuschauern das entscheidende Spiel gegen AS. Rom mit 1:3 (1:1). Im Kamvs um den dritten Platz besiegte der schweizerische Meister Lausanne Sports Lazio Rom mit 4:2 Treffern.

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D i e deutsche S tu d e nte n el f kam im Län­derspiel gegen Italien in Catania auf Sizilien trotz der

Durch den Ausfall seines Meisterschaftsspieles konnte Phönix Karlsruhe bis auf den Halbstürmer Fvry kom­plett antreten und stellte sich mit: Riedle, Lorenzer, Wen­zel, Dickgießer, Schäfer, Schleicher, Graß. Schwerdtle, i Heiser, Fürst, Eichstätter den Borussen entgegen. Bo- Mrustia mußte auf Christian und Straßer verzichten und Mbafür wirkten Denneberger und Eckert mit. Gegen 2000

Zuschauer hatten sich eingefunden.

Spiel-Verlauf.

Der Anstoß der Gäste wird abgefangen und Borussia D geht zum Angriff über. Jedoch benachteiligt der schlüpf- * rige, glatte Boden beiderseitige Aktionen. Angriffe und pSegenangriffe wechseln sich ab, für einige Minuten herrscht offenes Feldspiel vor, bis die Gäste durch ihre i unermüdlich arbeitende Läuferreihe zu einer U eb erleg en- tz. beit sich durchsvielen und gefährliche Angriffe einleiten.

Doch bald ist Borussia wieder im Vorteil, aber die ein- Mfestigen Angriffe der rechten Sturmfeite sind zu durchsich- Utjg angelegt, um gefährlich werden zu können. Beugers zeigt einen chönen Kampfmoment. Die Karlsruher lie­gen wieder im Angriff und ihre Läuferreihe baut uner» Wmüdlich auf. Aber Büchner ist selbst den überraschendsten ... gegnerischen Durchbrüchen gewachsen und vereitelt sicher t jeden gegnerischen Erfolg. Erst einen vom Schiedsrichter v verhängten Elfmeter — eine völlig unangebrachte Ent­scheidung — muß er passieren lassen, da Fürst den'elben unhaltbar verwandelt. Wechselseitige Angriffe dauern fort und Büchner muß häufiger als sein gegnerischer Partner eingreifen. Das Publikum nimmt temperament- voll Anteil an dem ternpo- und kampfreichen Spielver­lauf und erhält bei einer Reklamation von Schieds­richterseite eine unmißverständliche, aber unsportliche

Antwort. (!) Im Gegensatz zum Spiel der Gäste, deren Sturm vorbilglich zusammeniipielt, mangelt es der Ful­daer Stürmerreihe daran, vor allem durch den Ausfall des Mittelstürmers, dem es in erster Linie am notwen­digen Stehvermögen fehlt. Büchner hat wiederholt Ge­legenheit durch glänzende Daraden gegnerische Erfolge zu verhindern. Dann versiebt ßeugers bei einem Ge­genangriff eine totfichere Chance. Ihren 2. Torerfolg verdanken die Gäste einem systematischen Angriff, wobei allerdings nicht die Abseitsregel beachtet wurde. Danach erlebte man sogar eine Spielunterbrechung durch den Schiedsrichter. Boru'sia setzt sich unablässig für den Erfolg ein und auch der Gästehüter muß ganze Arbeit leisten, um keinen Ball passieren zu lassen.

Nach der Pause erweist sich die umgestellte Borussen­elf — Pletsch als Mittelstürmer und Bonard auf Links­außen — wie umgewandelt. Eine Angriffsserie folgt der anderen, der Gegner verstärkt die Deckung, bleibt aber fast völlig eingeschnürt. Immer kampfreicher wird das Spiel und erfährt unnötige Unterbrechungen durch den Schiedsrichter. Endlich führt ein planmäßiger Bvk- stoß zum 1. Gegentreffer, indem Plet'ch Bonard geschickt einsetzt und dieser placiert einsendet. Borufsias An­griffsperiode hält an. Ein wuchtiger Schuß von Kamerl acht knapp am Tore vorbei. Immer wieder rasante Vor­stöße der Fuldaer Mannschaft ergeben einen temporei­chen, interessanten Spielverlauf, der hart und kampf- reich wie ein Verbandsspiel durchgeführt wird. Nach einer dritten Ecke f. B. folgt der Ausgleich! Kamerl leitet denselben glänzend ein, so daß Meisel mit plaziertem Schrägschusse glatt verwandeln konnte. B. diktiert auch weiterhin den Spielverlauf und die Gäste lassen merklich nach. Zwei Ecken für die Platzelf. Unablässig wird das gegneritoe Tor von dem eifrigen Fuldaer Sturm be­kannt. Die Gäste verteidigen immer zahlreicher. Für einige Minuten machen sie sich nochmals frei, um dann sich endgültig in die Defensive zurückzuziehen. 6. Ecke für Borussia. Ein Schuß Bonards streicht nur knapp übers Tor. Dann hat er nochmals Gelegenheit zum Führungstreffer, den aber erst ein scharfer Boll von Kamerl erbringt, den der Gästehüter aus den Händen gleiten läßt. Beim Schlußpfiff hat sich das Strafftoß- verhältnis mit 19:19 bereits ausgeglichen.

Utannfdfafte-ftritif.

Der erstklassige ffiddeutfche Gegner in bester Ver­fassung spielend und das unterschiedliche Torverhältnis der beiden Halbzeiten beweisen ausreichend Borufsias Leistung vor u. nach der Pause, und die 3 einwandfreien prachtvollen Gegentore verdienen größte Anerkennung, gleichgültig wer sie einleitete oder zum Abschluß brachte, die gesamte Elf hat fast ausnahmslos gleichen Anteil daran. Büchner zeigte sich glänzend in der Abwehr, auch Klippstein läuft zu immer vollwertigerer Form auf. Denneberger verriet ein ansprechendes Können. Maintz zeigte besonders in der 2. Spielhälfte wiederum eine Glanzleistung und wurde von Heßberger und Roberg gut unterstützt. Sämtlichen Stürmeraktionen nach der Pause darf man Lob zollen. Meisel zeigte in der 1. Halbzeit nur geringes Startvermögen.

Schiedsrichter Christ, Horas, befriedigte nack der Pause erst restlos.

Aus der Thüringischen Rhön

Aus Geisa und Utngebunq.

WingenfeId im Alter von 57 Jahren. Der Ver­storbene war im Dorfe allgemein wegen seines freund­lichen, heiteren Wesens sehr geschätzt. Vor zwei Jahren noch konnte er mit seiner Frau in körperlicher Frische das silberne Ehejubiläum feiern. Nun sind beide schon nicht mehr. Am 25. Juli erlag die Ehefrau einem Herz­leiden. Der schnelle Tod seiner treuen Lebensgefährtin mag bei Herrn Wingenseld zur Verschlimmerung seines Magenleidens beigetragen haben. Fast genau 5 Monate später wird auch er das Opfer feiner heimtückischen Krankheit. 13 Jahre lang war er der Gemeinde ein gewissenhafter Beamter und hat in schwerer Zeit das immer verantwortungsvolle Amt eines Gemeinderechners zur vollen Zufriedenheit verwaltet. Den Weltkrieg hat der Verstorbene als Eisenacher Landstürmer mitgemacht. Voll Trauer steht die Gemeinde an der Bahre des all­zu schnell Dahingeschiedenen, das zehnte Todesopfer un­serer kleinen Gemeinde binnen Jahresfrist.

schlägt Phönix-Karlsruhe 3:2 Halbzeit 0:2! Ecken 7:0.

gitit der Verpflichtung dieses zweifellos erstklassigen süddeutschen Eigners am 2. Weihnachsfeiertage hat tzchBorussia s'/herlich den Dank des fußbattsportlich in« Enterten Fuldaer Publikums verdient. In noch er- FlSbterem Matze darf man aber der Mannschaft für ihre I -sSnzcude uuö überzeugende Spielweife Dank sagen, nut Uer sie den Gästen den Sieg entwand. Angesichts der bestechendem Form, des riesigen Kumpseseifers, des sn« (leftümen Siegeswillen und des restlosen Einsatzes jedes einzelne« in der zweiten Spielhälfte verblaßt selbst die f tfafte, tombincitionsreiche gegnerische Spielweise vor der Pause. Mit diesem Leistungsnachweis, dem Elan und hem kvrrektsn Zusammenspiele nach der Umstellung be­wies die Els ihre große Durchschlagskraft und trotzte s.lbft dieser technisch einwandsteien süddeutschen Meister- E elf trotz zweier Führungstreffer noch einen Sieg ab, wie fett eindeutiger Nicht errungen werden konnte. Die Mannschaft und die gesamte'Anhängerschaft darf wieder feste Zuversicht und Vertrauen für die nächsten Der- i bandsspiele faffen, denn nicht an der Einzelbesetzung f mangelt es, sondern das Hauptaugenmerk sollte auf ein ausgefeiltes und sich stetig steigerndes Zusammenspiel . geteuft werden. Der Sturm müßte zu einer ideenreiche- ' ren Angriffsweise erzogen, der systematische und wechsel- ' fettige Flügeleinsatz immer wieder geübt werden, das

Alupiel aus der Läuferreihe heraus genauer werden und tetr würden bald hier über eine westdeutsche Elf Der» fügen, die zur Fußballelite des Verbandes zählte.

Zwei Germanensiege.

Melsunger Fuhballverein 08 — Germania Fulda 2:3. (2:0).

Die erste Mannschaft des Sp. V. Germania war von zwei Vereinen ihrer Klaffe zu Gesellschaftsspielen an den beiden Weihnachtsfeiertagen verpflichtet worden. Im Fuhballverein Melsungen 08 trafen sie auf einen Geg­ner, der sich ausschließlich auf Kampf einftellte und bei Halbzeit bereits mit 2 Toren in Führung lag. Nach der Pause setzte sich die Fuldaer Els dank ihrer technischen Ueberlegenheit durch und vermochte durch 3 Tore sogar noch zu siegen.

Rat-Weiß Homberg — Germania Fulda 0:5 (0:0).

Auch das zweite Gesellschaftsspiel gestaltete Ger- mania zu einem noch eindrucksvolleren Siege über Rot- Weiß Homberg und hinterließ durch ihre Flachpaß-Spiel- weise und die guten technischen Leistungen jedes ein­zelnen einen vorzüglichen Eindruck. Die Stürmerreihe gelangte aber auch in diesem Treffen wieder erst in der 2. Spielhälfte zu einer entsprechenden Durchschlagskraft, bie dann auch nach dem torlosen Halbzeifftande in fünf Torerfolgen zum Ausdruck kam.

Verbandsspiel Schlüchtern — Veuhof 4:1 (1:1).

Ueberrsichend kommt die glatte Niederlage, die Neu- h»f in Schlüchtern einstecken mußte, zumal Schlüchtern ohne Watermann und Müller spielte. Das Spiel selbst war ziemlich ausgeglichen, nur war Schlüchterns Sturm vor dem Tor entschlossener. Bereits nach 10 Minuten 8mg die Platzmannschaft durch ihren Linksaußen in Neuhof gelingt durch Elfmeter der Ausgleich, ach beiden Seiten werden sichere Torgelegenheiten Der- Pafet, die z. T. durch den fchüpfrigen Boden unausge­wertet bleiben. Mit 1:1 werden die Seiten gewechselt. Niedenchal erhöht nach schönem Durchspiel auf 2:1 für

*>as durch seinen Linksaußen Zwicker bis »um Schluß auf 4:1 erhöht.

^e0?r mar die getarnte Hintermannschaft ein- Ia>lief3[i<£ Läuferreihe in guter Form, der Mittelläufer Urbach der beste Mann auf dem Felde. Im Sturm waren Niedenthal und Zwicker die treibenden Kräfte. Neuhof hatte seine Starke in der Lächerreihe und rech- ten Sturmseiie Nicht unerwähnt lassen darf man, daß &ie fBobenoerMtrnffe bes Spielfeldes Diel zu wünschen übrig ließen, das Publikum allzu lebhaften Anteil an dem Spielverlauf nahm und Schlüchtern eine über- rmchend große Harte zeigte. Der rechte Neuhöfer Ver­teidiger wurde wenige Minuten nach Spielbeginn be­reits nicht unerheblich verletzt und schied später ganz aus Schiedsrichter Frays, Hersfeld, vermochte, obwohl er zahlreiche Strafftöße diktierte, beide Parteien nicht zu befriedigen. Auf die Tabelle bleibt dieses Treffen - einstweilen ohne Einfluß, lediglich Schlüchtern rückt um einen Platz vor.

c«-ro^fere Kasseler Ergebnisse: Spielverein Kassel— Süh, 03 Kassel 2:2; Sport Kassel-Spvg. Göttingen 2:3; Hessen 09 Kassel—Tura Kassel 2:9.

Spie'ergelmiffe aus Westdeutschland.

Mus dem FuhbaNbezirk H essen-Hannover.

Kurhessen Kassel—Union Niederrad 1:1 (i-o).

1 „ $n dem von 1000 Zuschauern besuchten, fair durch- I führten Spiel hatten die Frankfurter viel Pech. Sie f °Jcn schon bald durch Verletzung ihren Verteidiger ans,g unb mußten während der ersten Halbzeit meist Mw, .trut zehn Mann spielen. Als dann nach der Pause Ebbt aIs Ersatz eintrat, da wurde auch er bald ver- M Außerdem litten die Gäste noch durch den sehr i*°L n Schiedsrichter, der die Niederräder osfensichl.

M hl; benachteiligte. Kurhessen ging zehn Minuten vor ' t xause durch seinen Mittelstürmer in Führung. Leich- "fforgte seiner Mannschaft bald nach dem Wechsel II ^sgleich. Ein zweiter Treffer von Leichter fand O me Anerkennung.

DFL. präg besiegt Stadteis Kassel.

Eit putsche FC. Prag trat am ersten Weihnachtstag einer großen Zuschauermenge gegen eine ’9e Stadtmannschaft an. Die Kasseler Mannschaft

war recht gut, sie führte bei der Pause sogar 1:0 und gab sich nur knapp mit 2 :1 geschlagen. In der Ball­behandlung, dem Spielaufbau und dem Zusammenspiel war von den Deutschböhmen viel zu lernen.

Spiet ergebrttffe aus dem übrigen Westdeutschland.

Die Spielvereinigung Fürth kam in Benrath gegen den vorjährigen Pokalsieger VfL. zu einem knap­pen 3:2-Siege und schlug in Essen Schwarz-Weiß 4:1. Preußen Münster hatte holländischen Besuch und mußte FV. Hengelo mit 3:0 den Sieg überlassen. Die Offenbacher Kickers gewannen in Gießen 5:2. Zu nennen ist noch das Freundschaftsspiel der Meister- schaftsfavoriten Fortuna — Schalke 04 m Düssel­dorf, daß die Fortunen abermals knapp mit 1:0 gewan­nen.

Süddeutscher Fußball.

Spielausfälle und überraschende Ergebnisse.

Von den sechs während der Feiertage vorgesehenen Endspielen um die süddeutsche Fußballmeisterschaft wur­den nur fünf ausgetragen. Der Kamp/ zwischen Mainz 05 und Phönix Karlsruhe mußte infolge des am ersten Feiertag herrschenden starken Nebels abgesagt werden.

Während die beiden Spiele in der Abteilung I normale Ergebnisse brachten, gab es in ber 21 b t e i l u ng II bei zwei von den drei Treffern Ueberraschungen. Vor fast 5000 Zuschauern wurde in Bückingen der vor­jährige süddeutsche Meister Eintracht Frankfurt, besten Mannschaft sich mit ihrem Flachpaß auf bem durchweichten Boden nicht zurechtfanb, von Union Pök­lingen mit 2:0 (2:0) geschlagen. Bückingen kam vor bem Wechsel durch Hoffmann und Sammet zu zwei Treffern. — Unerwartet kam auch die Niederlage, die sich der KFV. auf eigenem Platz in K a r 1 s ru h e mit 2:3 (0:3) gegen Wormatia Worms zuzog. Der KFV. hatte das Pech, daß schon in ber 15. Minute sein internatio­naler Verteibiger Huber verletzt ausscheiden mußte. — Einen guten Start hatte ber FSV. Frankfurt, ber zu Hause mit einer unerwartet guten Mannschaftsleistung vor 9000 Zuschauern bie Stuttgarter Kickers 2:0 (2:0) schlug. Die Treffer fielen vor ber Pause durch Tiator und Schlagbauer. Der beste Mann auf bem Platze war Knöpfte.

In ber Abteilung I hatte ber 1. FC. Nürn­berg vor 5000 Zuschauern bereits am ersten Festtage Phönix Lubwigshafen mit 3:1 (1:0) geschlagen. — Bayern München schlug am zweiten Festtag auf vereistem Sptelfelb ben FC. Kaiserslautern vor 9000 Zuschauern mit 2:0 (2:0).

weitere Abstiegsentscheidungen

finb an ben Festtagen in Sübbopern unb an der Saar gefallen, während man in der Gruppe Baden noch keine endgültige Klärung erzielt hat. An der Saar konnte Eintracht Trier einen fast sensationellen 5:l=Sieg über Borussia Neunkirchen erzielen und sich damit in Sicherheit bringen, während Völklingen 06 und SV. 05 Saarbrücken absteigen müssen. — In Südbayern sicherten sich zunächst DSB. München unb Schwaben Augsburg in einem l:l-Spiel die zum Verbleib in ber ersten Klasse nötigen Punkte. Am zweiten Festtag brachte sich auch Teutonia München burch einen 1:0 Sieg über SSÄ. Ulm in Sicherheit, so daß nun also Jahn Regensburg unb Landshut abfteigen müssen.

Austria Wien in Wiesbaden geschlagen.

lleberraschender 3:1 (0:1) Sieg des Sp. v. Wiesbaden.

Der von 5000 Zuschauern mit Interesse verfolgte Kampf am ersten Weihnachtsfeiertag brachte den Wie­nern eine überraschende Niederlage ein. Austria trat mit vollständiger Mannschaft an. Die Wiener spielten einen schönen Fußball, aber sie kombinierten zu sehr in bie Breite unb schossen ungenau. Sie hatten in der ersten halben Stunde und in ben letzten 25 Mi­nuten Oberhand, schossen aber nur einen Treffer, ber bereits in ber 4. Minute durch ben Linksaußen Bieril fiel. Wiesbaden holte sich dann von der 7. bis 11. Mi­nute ber zweiten Halbzeit hintereinander durch feinen Halbrechten Nauheimer drei Treffer.

Wie bereits angekündigt wurde, spielt Austria Wien am Dreikönigstage gegen Borussia Fulda.

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Die Austria nahm am 2. Feiertage mit 5:1 Toren gegen ben Rheinbezirksmeister Mannheim-Wald-

Die großen Token des Jahres.

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Oberste Reihe, (wie sämtliche Reihen von links nach rechts:) Georg Dehio, der Senior der beut- chen Kunsthistoriker; Geheimrat Louis Hagen, ber Kölner Großbankier uni) Wirtschaftsführer, Auf- ichtsrat vieler ber bebeutenbften beutschen Wirt- chastsunternehmungen; der Italiener Graf Gra- vina, Völkerbundskommissar für Danzig; Ludwig Hoffmann, ber Erbauer bes Reichsgerichtsgebäu- les in Leipzig; Geheimrat Kahl, einer ber bebeu­tenbften Gelehrten der beutschen Rechtswissen­schaft, ein Parlamentarier, ber auch von seinen Gegnern hoch geachtet würbe.

"Zweite Reihe: Eugen b'Albert, besten Oper „Tiefland" Weltruhm erlangte; Anton Wildgans, ber bekannte österreichische Dichter unb zweimalige Direktor bes Burgtheaters in Wien; Emil Orlik, ber bekannte Maler u. Zeichner; Max Sleoogt, ber große impressionistische Maler unb Graphiker; FriÄrich August HL, der volkstümliche letzte Kö­nig von Sachsen.

Dritte Reihe: Admiral Zenker, 1924—1928 Chef der deutschen Marineleitung; Admiral von Hipper, Befehlshaber der deutschen Aufklärungs­streitkräfte in der Skagerack-Schlacht; Johann Schober, ehemaliger Bundeskanzler und Außen­minister Oesterreichs; Ignaz Seipel, der mehrma­lige Bundeskanzler Oesterreichs; Wilhelm Ostwald, der bedeutende Naturphilosoph und Naturwissen­schaftler, Nobelpreisträger für Chemie.

Vierte Reihe: Frankreichs Staatspräsident Doumer fiel einem Revolver-Attentat zum Opfer; Arkstide Briand, der als französischer Außenmini­ster stets im Mittelkunkt der europäischen Politik stand; Staatssekretär a. D. Graf von Posabowsky- Wehner, der verdienstvolle Verwaltungsfachmann und Parlamentarier; von Morgen, der hoffnungs­volle deutsche Rennfahrer, der beim Training zum Nürburg Rennen tödlich verunglückte; Günther Groenhoff, der deutsche Rekord-Segelflieger, stürzte in ber Rhön tödlich ab.

Xe.te Kia viere zx J. Mollenhauer L Söhne