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Thüringen und Kurhessen.

Mobilmachung in Weimar gegen Stofftier Pläne.

Die thüringische Regierung, bekanntlich von Nationalsozialisten gesührt, veröffentlicht folgende Erklärung:

_ „Im Hinblick auf die von den verschiedensten Stellen in den dem Lande benachbarten Gebieten betriebene Agitation auf Vergrößerung dieser N a chbarg e b i e te u,nter Einbe­ziehung thüringischer Gebietsteile fasste das Staatsminifterium einen Beschluß, wo­nach es jeden Versuch, die Selbständigkeit des Landes Thüringen und die Unverletzlichkeit dieses Gebietes anzutasten, mit größ­ter Entschiedenheit zurückroeise. Die Erhaltung des Landes Thüringen in seinem ganzen Umfange betrachtet das Staatsministerium nach wie vor als seinevornehm st «Pflicht. Namentlich, um den gegen Thüringen gerichteten Machenschaften wirksamer ent-gegentreten zu können, wurde dieWied ererrichtung einer staatlichen Pressestelle beschlossen."

Nur zur Kennzeichnung der Auffassungen, die über die Gebiets-Debatte in Berlin bestehen, sei hier auf den Kommentar hingewiesen, den wir in einer großen Berliner Zeitung zu obiger Ver­lautbarung der thüringischen Staatsregierung fin­den. Es heißt da:

„Gegen welche finsteren Mächte sich die nationalso- zialistrsche Regierung Thüringens in Abwehr befindet, ist nicht gekannt. Vielleicht richtet sich aber ihre Wach­samkeit gegen einen Verein in Kassel, der das Ziel verfolgen soll, die im thüringischen Gebiet liegend^ preußstche Exklave Schmalkalden der Provinz Hessen- Nassau zu sichern. Diesem Kasseler Stammtisch — um mehr dürfte es sich kaum handeln — ist es also geglückt, die thüringische Regierung in Aufregung zu versetzen."

Man muß wirklich wünschen, daß sich die Schriftleiter der Berliner Großpresfe etwas einge­hender mit den Problemen der Provinz befassen. Von dem erheblichen Umfang der Literatur, die bereits über das Thema: Hessen und die Reichs­reform vorliegt, scheint man in Berlin keine blasse Ahnung zu haben. Sonst wären solche Aeußerun- gen nicht möglich. Die Kaseler Propaganda scheint bislang Berlin noch nicht ausreichend erfaßt zu haben. Den Nachfahren der Prüfen könnten genauere Kenntnisse über die Nachfahren der Chat­ten und ihre Reichsreform-Pläne sehr zu Statten kommen. Wenn die gemütlichen Thüringer, die Nachfahren der Hermunduren durch den Beschluß ihrer Regierung in Weimar dazu den Anlaß gegeben hätten, würde der Harmonie un­ter den deutschen Stämmen, die bekanntlich häufig zu wünschen übrig lassen soll, ein Dienst ge­leistet sein. ____________

Die letzten Tage der Kunstausstellung im Stadt­schloß.

Die kombinierte Schau von ca. 200 Werken von Münchener und Fuldaer Künstlern in den neu erschlossenen Räumen des Stadtschlosses wurde weiter sehr gut besucht. Verlost wurden die grü­nen Nummern: 446, 471 und 89 und die weiße Nummer 477. Gegen Vorzeigen der betr. Num­mern wird je eine große Steindruckzeichnung von Prof. E. Liebermann in der Ausstellung heute und morgen verabfolgt. Die "Ausstellung wird am Donnerstag schon im Laufe des Nachmittags geschlossen. Die Schau der Ful­daer Künstler bleibt bis 5 Uhr (Donnerstag) ge­öffnet. Es ist somit nur mehr ganz kurze Zeit geboten, die Fülle von Licht und Farbe der Kunst­werke auf sich einwirken zu lassen. Ein letzter Be. such dieser interessanten Schau guter deutscher Kunst wird empfohlen. (Siehe Anzeige.)

— Don den evangelischen Iungscharen. Seit Anfang August ds. Js. hat sich in Fulda eine evangelische Kna- ben-Jungschar gebildet, die bis jetzt etwa 120 Mitglieder zählt. Am letzten Sonntag trat diese Jungschar zum er­sten Male vor die Oeffentlichkeit mit der Veranstaltung einer Weihnachtsfeier im vollbesetzten Saale des evangelischen Gemeindehauses. Ein Sprechchor, Lieder und Musikstücke füllten das Programm. Pfarrer Hatten­dorfs wies in kurzer Ansprache auf die Ziele und Bestre­bungen der evangelischen Iungscharen hin. In der Ver­anstaltung wurde gleichzeitig auch die Wimpelweihe durch Herrn Vikar Krüger vorgenommen. Ein Sprecher der

Den guten Bambergers Kaffee

zum Weihnachtsfest

SvttSk. Bamberger, Bahnhofatr.23

Jungschar vertrat sodann in begeisterten Worten die Ziele und Wünsche seiner Gesinnungsgenossen. Im Laufe dieses Winters will die. Knabenjungschar der Gemeinde einen „Heiteren Abend" bieten. Am Montag abend hielt im ebenfalls vollbesetzten Gemeindehaussaal die evangelische Mädchen-Jungschar ihre Weihnachtsfeier ah. Lieder und Gedichte umrahmten eine Ansprache des Herrn Kreis­pfarrers W e b e r, in der er auf die Bedeutung der Mäd- chen-Jungfcharen hinwies. Die Veranstaltung nahm einen recht würdigen Verlauf.

Begebenheiten aus aller Welk.

Ein Motor-Ewer gesunken.

Besatzung vermißt.

wtb. Hamburg, 20. Dez. (Eig. Meld.) Auf der Unterelbe kollidierte heute früh in der Höhe von Krautsand der finnische Dampfer „Anver- soise" mit einem bisher noch unbekannten Motor- Ewer, der kurz nach dem Zusammenstoß gesunken ist. Das Schicksal der Besatzung ist noch unbe­kannt. Der finnische Dampfer, der nur geringe Beschädigungen erlitten hat, stellte längere Zest Nachforschungen an, setzte aber schließlich die Fahrt nach Hamburg fort.

Schiffsbrand in Le Havre. — Atmf Personen ums Leben gekommen.

Dm Hafen von Le Havre geriet ein französisches Tankboot, das 1800 Ballons Brennstoff geladen hatte, aus noch unbekannter Ursache in Brand. Das Feuer griff schnell auf einen daneben liegen­den Leichter über. Beide Schiffe gelten als ver­loren. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Perso­nen so schwere Brandwunden, daß sie im Kran­kenhaus starben. Drei weitere Personen roerfoen vermißt. Sie sind anscheinend ertrunken.

* Urteil im Göttinger Hochverraksprozeß. Der fünfte Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig ver­urteilte, wie der Vorsitzende. Reichsgerichtsrat Dr. Baumgarten, am Samstag verkündete, in dem Hoch- und Landesverratsverfahren gegen zwei Göttinger Angeklagte und einen Angeklagten aus Hann.-Münden den Maler Karl Thies aus Hann. -Münden wegen versuchten Verbre­chens gegen § 3 des Gesetzes gegen den Verrat mi­litärischer Geheimnisse in Tateinheit mit einem Verbrechen der Vorbereitung eines hochwerräteri- schen Unternehmens und einem Vergehen gegen § 4 Absatz 1 des Republikschutzgefetzes zu zwei Jahren sechs Monaten Gefängnis. Der gegen Thies erlassene Haftbefehl wird erneut vollstreckt. Der Student Arno Deutelmoser aus Göttingen wurde wegen des versuchten Vergehens nach § 4 des Gesetzes gegen den Ver­rat militärischer Geheimnisse zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Schlosser Heinz Klapproth aus Göttingen wurde wegen Vergehens gegen §§ 23 und 25 des Schußwaffengesetzes in Tateinheit mit Vergehen gegen §§ 2 und 3 Absatz 5 und 9 des Gesetzes über die Zurückführung von Heeresgerät zu acht Mona­ten Gefängnis verurteilt. Jedem der drei Ange­klagten werden drei Monate als durch die Unter­suchungshaft verbüßt angerechnet. Es handelt sich um ein Verfahren, in dem der Angeklagte Deutel- mofer als Mitglied der „Eidgenossen", Klapproth als Mitglied der „Freischar Schill" und Thies als Mitglied der KPD. zusammengewirkt haben, um von einem Angehörigen des Infan­te r ie-Re g i m en ts 17, das in Göttingen

steht, Mitteilungen über geheim zu haltende militärische Dinge zu erhal­ten. Das Gericht ist in erster Linie zu der lieber» zeugung gekommen, daß die Aussagen des Haupt- belastungszeugen. des Oberfchützen Scigocki, in a'. len wesentlichen Punkten als glaubwürdig anzu- sehen seien.

* Lin Sportflngzeug abgestürzt. Am Samstag um 16.20 Uhr stürzte auf dem Berliner Flug­platz Johannisthal ein Sportflugzeug der Akademischen Flieaergruppe Leipzig mit der Zu­lassungsnummer „D 1985" aus etwa 50 Meter Höhe ab. Der Begleiter wurde getötet und der Führer des Flugzeugs schwer verletzt.

* Daby von zweijährigem Bruder erdrückt. Eine nächtliche Kindertragödie wurde in der Familie des Elektromonteurs Anders in Berlin entdeckt. In der Nacht hatte der 2% Jahre alte Sohn des Elektromonteurs iein vier Wochen altes Schwester­chen Vera im Schlaf erdrückt. — Die Kin­der schliefen in einem gemeinsamen Bett. Als die Mutter früh den Kinder die Milch bringen wollte, entdeckte sie zu ihrem Entsetzen, daß die kleine Vera erstickt war. Ein sofort herbeigerufener Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.

* Schuler in der Lhemiesiunde tödlich verletzt. In einer ftäbt. Schule in Nantes (Frankreich) explodierte während der Chemieftunde ein Pro­bierglas, mit dem der Lehrer einen Versuch unter­nahm. Durch die Glassplitter wurden Mei 12jäh- rige Knaben verletzt. Einem von ihnen drangen die Glassplitter in die Schlagader. Trotz ärzt­licher Hilfe konnte der Knabe nicht gerettet wer­den. Sein Kamerad kam mit leichten Verletzun­gen davon.

* Torsten Stenger zu 3V2 Jahren Zwangs­arbeit verurteilt. Generalkonsul Torsten Kreuger, der Bruder des Zündholzkönigs, wurde vom Stock­holmer Amtsgericht zu 3% Jahren Zwangsarbeit wegen Betrugs im Zusammenhang mit Son- fursverbrechen durch falsche Buchführung und betrügerischen Bankerotts in bezug auf die Högbroforsen - Angelegenheit verurteilt. Torsten Kreuger wurde außerdem verpflichtet, an Käufer von Högbroforsen-Obligationen Schadenersatz in Höhe von zusammen über 1 Million Kro­nen zu leisten.

In der Nacht zum Montag ist ein weiterer bei dem Eisenbahnunglück in Derlifon (Schweiz) schwer Verletzter seinen Verletzungen er­legen. Die Zahl der Toten bei diesem Unglück er­höht sich damit auf vier.

*

Im Dschungelgebiet der indischen Zentralpro­vinzen wurde ein englischer Regierungskommissar bei dem Versuch, einen Treiber vor einem Tiger zu retten, von der Bestie angegriffen und getö­tet.

Mevlel Tage kann man jährlich eislausen?

Dem Kölner stehen neun Schlittschuhkage, dem Tllfiler 49 zu. Treuburg hat den härtesten Winter.

Erich W i l d v a n g.

Don

Die Leute, die alle Lebenserscheinungen in Zahlen einzufangen wissen, machen natürlich vor den Regen­tropfen nicht halt und verstehen, auch aus Sonnenschein und Schnee, Gewitter und Eis Zahlen und immer wie- der Zahlen herzustellen. Man kann leichte Schwindel­anfälle bekommen, wenn man sich mit Zahlenreihen der mehr als sechzig deutschen Wetterbeobachtungsstationen beschäftigt. Aber bei näherem Hinsehen kommt man dabei zu aufschlußreichen Ermittlungen, so z. B. an wie vielen Tagen man im Winter an dem jeweiligen Aufenthaltsort Schlittschuhe laufen kann.

Die sogenannten „Eistage" sind wissenschaftlich be­trachtet solche, an denen vierundzwanzig Stunden hin­durch der Wärmemesser weniger als null Grad an­zeigt. Die Zahl der Eistage weicht in den einzelnen Landschaften unseres Vaterlandes erheblich voneinan­der ab. Das gilt insbesondere auch für den mittleren Wert, der aus einer bis fünfzigjährigen Beobachtung gewonnen ist und uns verrät, auf wieviel Eistage wir ährlich sozusagen Anspruch haben.

Bei uns zulande läuft jung und alt gern Schlittschuh. Deshalb sind die Kölner aufrichtig zu bedauern, weil ihnen nur neun Eistage zustehen. Und an diesen ist es noch nicht einmal sicher, ob das Eis auch hält: denn nicht eder Eistag schafft auch gleich schon eine Eisdecke von mindestens fünf Zentimetern. Das ist eben der Nachteil der Ortslage, die dafür den Vorteil bietet, daß man auch weniger zu Heizen braucht. Das gilt in ähnlichem

Grade wie für Köln für die rheinische und westfälische Nachbarschaft. Aachen und Cleve bringen es ober schon auf zwölf Eistage, Trier kommt auf dreizehn, und Arns­berg, Münster und Neuwied können schon vierzehn wahrnehmen. Fünfzehn Eistage stehen den (Seifen- Heimern und den Frankfurtern am Main zur Verfü­gung. Erft bei sechzehn Eistagen kommen wir aus dem Rheingebiet nach Emden. Wer einen Eistag mehr ha­ben will, muß von dort schon den ziemlich erheblichen Sprung nach Kaiserslautern machen.

Eine Eistag- und vermutlich auch Eislaufbrüderschaft über sehr verschiedenartige deutsche Landesteile sammelt sich um die achtzehn und neunzehn Eistage. Bei acht­zehn finden sich Westerland, Flensburg, Bremen und Karlsruhe, bei neunzehn Hannover, Dresden, Stuttgart und Würzburg. Das ist eine Gemeinschaft, an die in jenen Städten nur wenige gedacht haben mögen.

Mit den Eistagen über zwanzig im Jahresdurch­schnitt Merschreiten wir die Elbe, die wir bei Dresden mit neunzehn Eistagen schon erreichten, nun auch schon in östlicher Richtung. Hamburg hat noch 20, Lüneburg sieht sich mit Magdeburg, noch an der Elbe, auf 21 Eistage vereint: mit 22 Eistagen erreichen wir abgesehen von Torgau und Neumünster schon Berlin an der Spree. Schwerin, Leipzig und Nürnberg haben ein Anrecht auf jährlich 23 Eistage. Ein Viertelhundert sichert sich Kyritz an der Knatter, die kein Scherz ist, sondern trau- merisch und gar nicht knatternd ihres Weges zieht. Aber

M

größere Zahlen melden die Wetterbeobachtungsstellen vom Brocken mit 102, von der Schneekoppe mit 139 und von der Zugspitze sogar mit 232 Eistagen: aber das sind ja nun auch gerade keine Sammelpunkte der Schlittschuh, läufer und keine eigentlichen deutschen Wohngebiete. In harten Wintern klettert die Zahl der Cistage natür­lich höher hinauf, so wie beispielsweise nicht nur in dem Rekordwinter 1929. sondern auch im letzten, in dem nur Westerland und Magdeburg weniger Cistage als ihr Mittel aufwiesen. Hinter diesem bleiben die meisten der genannten Ortschaften jedoch nur selten und dann nicht erheblich zurück.

Briefkasten der Schriftteitung.

Bach Cüfter. Die Gebühren für die Fleischbe­schau, einschließlich Trichinenschau, beträgt bei Hous- schlachtungen bei Schweinen 1,20 RM. Gewicht spielt keine Rolle. Diese Taxe ist überall die gleiche.

Zahlen über 40 Eistage kommen ausschließlich in bet Provinz Ostpreußen vor. Vom Standpunkte des Cis- Säufers bietet sie die sichersten Winterfreuden. Königs' berg in Preußen eröffnet die Reihe der ostpreußjichen Beobachtungsstellen mit 41 Cistagen, Osterode in! Ostpreußen errechnet 44, Tilsit macht sogar gleich den Sprung auf 49, Treuburg ein seit 1928 eingeführter schönerer Name für Marggrabowa am Oletzkosee. erreicht bei einer Höhe von 163 Metern, die für Ostpreußen wohl als außergewöhnlich zu gelten hat — Königsberg liegt 23, Tilsit 17 Meter über dem Meeresspiegel — die Höchstziffer der deutschen Eistage mit 57. Noch

| Kyritz teilt sich in dem Diertelhundert-Ruhm felll weife mit Friedrichshafen am Bodenfee. Mu k ften amtlichen Ziffer der Eistage, 28, stoßen »<7 bei Frankfurt bis an die Oder vor: die gleich o von Eistagen gibt es auch in Stettin und in V « auf Rügen: Erfurt und Görlitz haben noch einen m Bei 30 Eistagen gelangen mir in den entfernt’ Offen und nach hochgelegenen süddeutschen Stadien das fast 500 Meter über dem Meeresspiegel lieqenbe r an der Donau, das damit eine ®istagjiffer' doli Köslin in Pommern schon in 47 Meter Höhe errei Süden und Osten bleiben auch bei den höheren Zjff zunächst noch zusammen. So zählen München berg in Schlesien und Ratibor 31, Deutsch-Krone Rosenberg in Oberschlesien 36 und Freudenstadt 37 o tage.

Wie wird das Wetter?

Das osteuropäische Hochdruckgebiet beeinsllußt immer: noch die Witterung Mitteleuropas. An seiner Westseite strömen tropische Luftmassen nordwärts, die sich über Deutschland zudem noch in absteigender Bewegung be­finden Dementsprechend herrschen auf u n f er e n Se­fa i r g e n und in Mittel- und Norddeutschland für die Jahreszeit sehr milde Temperaturen bei hei­terem Himmel. In Süddeutschland und auch noch im Rhein-Maingebiet hält sich immer noch eine untere ganz flache Kaltluftschicht, die durch starke Ausstrahlung viel- fach zu Nebelbildung führt Diese Wetterlage hat ihren Höhepunkt jetzt überschritten, doch wird sich der llebergang zu anderem Witterungscharakter nur langsam vollziehen.

Witterungsaussichten für Mittwoch: Neigung zu Nefaelbildung weiter nachlassend, doch auskommende Be- wölkung, meist noch trocken, in den Niederungen im ganzen etwas milder, auf den Bergen etwas kühler.

Temperatur- und Barometerstand in Fulda.

Barometerstand

(auf Meereshöhe reduziert)

Thermo- rneterstan-

19. 12. 6 Uhr abends

769,0 mm

+ i,s- C

20. 12. 8 Uhr morgens

769,5 mm

— 2,0“ C

20. 12. 12 Uhr mittags

770,0 mm

+ 3,0“ c

Höchste Temperatur im Schatten am 19. 12. -j- 3,0‘ C

Höchste Temperatur in der Sonne am 19. 12. 4-10,0° C

Niedrigste Temperatur seit 19. 12. — 3,01 C

NIederschl. v. 19.12. morg. 8 U. — 20.12. morg. 811. 0,0 mm Relative Feuchtigkeit der Luft am 20 12. mitt. 12 Uhr 68,0°'«

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Fulda, den 20. Dezember 1932.

Naumann, Gerichtsvollzieher.

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