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Anzeiger für die Stadl Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.

Ilr. 293

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen:Die Welt im Bild' undBuchenblätter'. Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckeret in Fulda. Fernrufe: Schrift- :: ieitung 3153, Fuldaer Actiendruckerel 3151 und 3152. ::

Dienstag, 20. Dezember 1932.

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Jflfitg. 59.

Das KabinettZZaulVoncour

Paul Boncour hat fein Ministerium am Sonn- taqabend endgültig gebildet. Paul Boncour über­nimmt auch das Außenministerium. Boncour hat tzen Stamm seines neuen Ministeriums aus den Radikalsozialisten, den Sozitil-Republikanern, bec Republikanischen Vereinigung des Senats, der Radikalen Linken und der Unabhängigen Linken -uiammengesetzt. Die Schwierigkeiten, die sich bet tz-r Besetzung des Finanz- und des Haushalts- nünisteriums ergeben hatten, sind dadurch über­brückt worden, daß beide Ministerien zu jam­mengelegt wurden.

Paul Boncour, der Kriegsminister des zurückgetretenen Kabinetts Hcrpiot, der ein neues Kabinett gebildet hat.

(Nach einer französischen Karikatur.)

Das neue belgische Kabinett.

Aus Brüssel wird gemeldet:

Das neue belgische Kabinett de Broqueville ist nunmehr endgültig gebildet worden. In der Ver­teilung der einzelnen Ministerien sind lediglich einige Aenderungen eingetreten. Ministerpräsident de Broqueville hat das Ministerium für öffentliche Arbeit wieder an Minister S a p abgegeben. Au­ßerdem behält Sap das Landwirtschaftsministerium IM*. Broqueville wird demnach lediglich Minister- r MLent. Graf Carton de Wiart erhält nicht das Maisterium für Industrie und Arbeit, sondern des neu gebildete Ministerium für soziale Für­sorge und Hygiene, wofür van Jsacker mit dem Mi­nisterium für Industrie und Arbeit betraut wird.

Durch das Eingreifen des Königs ist eine Ver­ständigung zwischen Liberalen und Katbköliken zustande gekommen.

Amerikas Hein!

Wie amtlich bekannt wird, hat die Regierung der Vereinigten Staaten eine allgemeine Schuldenkonferenz mit den säumigen Staa­ten abgelehnt. Staatssekretär Stimson hat diese amtliche Verlautbarung dem französischen Botschafter sowie den Vertretern der anderen säu­migen Nationen übermittelt.

Auch aus Paris wird gemeldet: Gegenüber den Pressemeldungen, die von einer angeblichen Ver­handlungsbereitschaft des Kongresses berichten, stellt der halbamtlicheTemps" fest, daß dos Schuldenproblem feit dem Sturze Herriots in k ei­ne rWeiseeineSlärungerfahren habe. Bon der amerikanischen Regierung seien keinerlei Pcltteilunqen, noch Anregungen gemacht worden, die die Lage irgendwie geändert hätten.

Wenn nachträglich besohlt würde.

Präsident Hoover Hat nach einer Beratung nrtt dem Schaßamtssekretär Mills beschlossen, Frankreich eine Schuldenrevision zuzu- "'Mgen, falls es die Dezemberrate n ach trag - !.$ bezahlt. Dieser Beschluß wurde der fran­zösischen Regierung bereits mitgeteilt

Auslegungs-Künste;

3u den systematischen französischen Versuchen, vie Genfer Einigungsformel unrichtig auszulegen, wird deutscherseits darauf hingewiesen, daß ' die ssuslegung-oersuche der Franzosen nichts an der Esache ändern können, daß die deutsche ^.leichberechtigung anerkannt worden

Wie derNewyork American" aus Washington weidet, wird in Regierungskreisen die Abberufung amerikanischen Abrüstungsabordnung für den ?, 1 erwogen, daß Frankreich auf seiner Zah- 'ungsweigerung beharrt.

v. Am Sonntag fand in Italien durch Mm'Mni

Einweihung der neugegründeten Stadt Lit- «a m den früheren Pontinifchrn Sümpfen statt, die n'' ^inerikaniiche Senat hat die Vorlage über Ti» mAbhängigkeit der Philippinen angenommen.

~°pctge sieht eine zwölfjährige Probezeit für e Selbstverwaltung vor.

Christenhatz in Rutzland.

»Deihnachken muß gearbeitet werben!

Moskau wird gemeldet: Der Arbeitskom- dak Sowjetunion hat Anweisung gegeben, unh 25. und 26. Dezember Arbeitstage sind Dtz,. °QR in den Betrieben voll gearbeitet werden hin, [e "icht zur Arbeit Erschienenen werden r,ftIos entlassen.

Am Öen Wirkfchafls Kurs»

wtb. Berlin, 19. Dez. (Eig. Meld.) Die Ende der vorigen Woche begonnene Aussprache zwischen Reichswirtschaftsminister Dr. Warmbold und den Vertretern aller Gewerkschaften über eine Reihe aktueller Fragen auf allen Gebieten der Wirt- schaftsgebiete wurde heute vormittag mit den Ver­tretern der Unternehmerverbände fort­gesetzt.

Zenkrums-Ankräge.

Einfuhrregelung für landwirtschaftliche Erzeugnisse.

In einem Urantrag ersucht die Preußische Zentrumssraktion die Staatsregierung, aus die Reichsregierung einzuwirken,

1. die Durchführung einer angemessenen Ein­fuhrregelung für landwirtschaftliche Erzeugnisse insbesondere auf dem Gebiete der bäuerlichen Ver­edlungswirtschaft sicherzustellen. Die Interessen aller beteiligten Wirtschaftskreise sind hierbei an­gemessen zu berücksichtigen und die von der frühe­ren Reichsregierung angewandten, für unsere au­ßenwirtschaftlichen Beziehungen verhängnisvollen Methoden müssen vermieden werden,

2. bei der Erneuerung von Handelsverträgen eine stärkere Einfuhrbeschränkung herbeizuführen, insbesondere für Obst, Gemüse und Wein, für Vieh und tierische Erzeugnisse, darunter besonders für lebende Rinder, Pferde, Schafe, für Speck, Schmalz und Eier, sowie für Schnittholz,

3. bei den Handelsvertragsverhandlungen dar­auf hinzuwirken, daß gegenüber denjenigen Län­dern, die eine Förderung der Ausfuhr landwirt­schaftlicher Produkte durch Valutadumping oder durch Ausfuhrprämien betreiben, besondere Siche­rungen gegen eine Schleudereinfuhr geschaffen wird.

Reichsbahn unb Arbeitsbeschaffung.

Da in den Jahren nach dem Kriege die Reichs­bahn nur einen geringen Teil der schon vor dem Kriege beschlossenen Bahnbauten ausgeführt hat, obwohl die Gemeinden den dafür erforderlichen Grund und Boden zur Verfügung stellten, ist eine große Erbitterung der Bevölkerung besonders des Westens festzustellen. Hier sind es die Gebiete Cgrden-Neef, Neuß, Holzheim, Rommerskirchen, Liblar, Ahrtal, Bingen, Sinzig, Moers, Geldenz, sowie Montabaur-Nassau, Montabaur-Niederlahn­stein. Im Osten handelt es sich hauptsächlich um das Gebiet Gleiwitz-Hindenburg-Beuthen.

In Anbetracht des von der Reichsregierung in Aussicht genommen großzügigen Arbeitsbeschaf­fungsprogramms ersucht darum die preußische Zentrumsfraktion in einem Urantrag das Staats­ministerium, auf die Reichsregierung einzuwirken, für das in Ausfall genommene Arbeitsbeschaf- fungsprogramm ein einheitliches Reichs­bahnbauprogramm aufzustellen. In die­sem Reichsbahnbauprogramm soll der Ausbau be­reits begonnener oder weitgehend fertiggestellter und der Ausbau solcher Eisenbahnlinien an erster Stelle berücksichtigt werden, bei denen die volks­wirtschaftliche Entwicklung die Verbesserung der Derkehrsverhältnisse dringend erfordert.

kleinst-tzeimstätten?

Ein Vorschlag an den Arbeitsbeschaffungs- Kommissar.

Bereits vor einiger Zeit hatten die Reichstags- fraftionen des Zentrums, des Christlich-Sozia­len Volksdienstes, der SPD., der DVP. und der Staatspartei einen Antrag eingebracht, worin die Reichsregierung ersucht wurde, im Plane der Ar­beitsbeschaffung dem Gedanken der Ausbau-Heim- stäkte und der nebenberuflichen Siedlung ihre be- fondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Diesem Verlangen lag ein ausgearbeiteter Vor­schlag zugrunde, den der Leiter des Heiinstätten- Amtes der Deutschen Beamtenschaft e. V. und der Beamten-Bam'parkasse, Johannes L u b a h n, aus- gearbeitet hat und der nunmehr direkt dem Kom­missar für die Arbeitsbeschaffung zugeleitet wurde. Wie wir hören, wird in Kürze eine Verhandlung zwischen den Trägern des Planes und den zu­

ständigen Stellen über die Ausfüh rungsmöglich - feit stattfinden. Der Vorschlag sieht vor, eilt Reichskuratvrium für das Heimstättenwesen zu gründen, das unter einem vom Reichskanzler zu bestimmenden Vorsitz arbeiten soll. Aufgabe des Reichskuratoriums soll es sein, der minderbemit­telten erwerbstätigen Bevölkerung den Erwerb von Klein-Heimstätten zu ermöglichen und durch deren Erstellung Arbeitsgelegenheit zu schaffen. Die er­forderlichen Mittel sollen so bald wie möglich vom freien Markt beschafft werden. Inzwischen soll das Reich dem Reichskuratorium einen Kredit bis zu 300 Millionen bereitstellen. Daraus sollen für die Erstellung der einzelnen Heimstätte nicht mehr als 3000 RM. verwendet werden. Dieser Bettag soll vom Erwerber in spätestens zehn Jahren an das Kuratorium zurückgezahlt werden. Der vorläufige Plan der Erstellung von 100 000 Heimstätten würde nach Meinung der Verfasser mehr als 250000 Arbeitslose sechs Monate in Arbeit bringen.

Reichsregierung und Roden-Reform.

Kommt das Heimstättengefehl durch Not­verordnung?

Man schreibt uns:

In einer Eingabe an denHerrn Reichspräsidenten v. Hindenburg und Reichskanzler v. Schleicher for­dert Damaschke, der Führer der deutschen Bo­denreformer, die Verabschiedung derentscheiden­den Bestimmungen des Entwurfs eines Reichs­städtebaugesetzes". Es heißt darin u. a., daß die wirkliche Beschaffung billigen Bodens sich stets schwieriger gestalte, um das große nationale und soziale Siedlungswerk durchzuführen. Die Ge­meinden sind zur Durchführung des Artikels 155 der Reichsverfassung verpflichtet, entsprechendes Land zur Verfügung zu stellen. Sollten Enteig­nungen zur Bodenbeschaffung nötig sein, so habe als Entschädigungswert der Steuerwerk zu gelten. In der Begründung der Eingabe wird besonders hervorgehoben, daß es beim Erlaß der bisherigen Notverordnungen stets der Wunsch des Reichsprä­sidenten gewesen sei, die Lebenshaltung der deut­schen Arbeiter nicht zu schmälern. Nur durch solche Maßnahmen, wie die endliche Verabschiedung der entscheidenden Bestimmungen des fraglichen Ge­setzentwurfs können der deutsche Arbeiter und der deursche Boden ohne billige Härten wieder in die notwendige organische Verbindung gebracht wer­den.

Aeber die Zustände in Preutzen hoben wir am Sonntag einer Zuschrift aus Berlin Raum gegeben, die eine bemerkenswerte Ergän­zung in Auslassungen erfährt, die nicht etwa einem katholischen Blatt, sondern derVossischen Zei­tung" entstammen. Es heißt da unter der Spitz­marke: Es wird noch immeraufgeräumt".

Der Reichskommissar für das preußische In­nenministerium hat sich entschlossen, trotz sehr star­ker Proteste in Oberschlesien neue grundsätz- sich wichtige Personalveränderungen vorzunehmen. Nachdem bereits der sozialdemokra­tische Vizepräsident des Oberpräsidiums von Basse im Juli seines Amtes enthoben wurde, ohne daß man einen Nachfolger gefunden hätte, soll jetzt auch der Vizepräsident der Regierung Dr. Fischer, der dem Zentrum angehört, zum 1. Januar beurlaubt werden. Sein Nachfolger wird der evangelische Oberregierungsrat E n - geld recht, der seit Jahren bei der Regierung in Liegnitz als Verkehrsdezernent tätig ist.

Die Ernennung eines evangelischen Vizepräsi­denten ist eine seit der Umwälzung in Preußen von deutschnationaler Seite immer wieder er. hodene Forderung. Um sie zu befriedigen, läßt man einen der besten und geschickte­sten Fachleute auf dem Gebiet des Minderheitenrechts aus Oberfchle- fien verschwinden."

*

Man kann sich denken, was wir Katholiken zu erwarten haben, wenn in Preußen die deutsch- nationale Minderheit machen kann, was sie will. Der Herrschaft der Imparität

Das gegenrevoluttonäre Komplott in Argentinien.

General Justo, der jetzige Diktator Argentiniens.

Dr. Irrigoyen, der frühere argentinische Staats­präsident, der jetzt vechaftet wurde.

In Buenos Aires wurde der frühere Staatspräsident Argentiniens, Dr. Jrrigoyen, in Haft genommen, nachdem ein von ihm und seinem Amtsvorgänger Alvear angestiftetes revolutionäres Komplott gegen die Regierung des jetzigen Diktators, General Justo, aulfgedeckt worden war.

nach dem Muster von anno dazumal stehen alle Wege offen.

*

vdz. Berlin, 19. Dezember. (Eig. Meld.) Der Preußische Landtag hat in seiner letzten Sitzung auf Antrag seines Rechtsausschusses eine Aen- derung des Aufwertungsgesetzes für die Erbpachtzinsen beschlossen, mit dem sich der Preußische Staatsrat sehr bald be» schäfttgen muß, falls er von seinem Einspruchs­recht Gebrauch machen will, weil sonst die 14tägige Einspruchsfrist ab läuft. Es besteht also die Mög­lichkeit, daß der Staatsrat etwa am 29. Dezember nochmals z us a mm entr itt. Die Erwägungen darüber innerhalb des Staatsrates sind jedoch, wie das Nachrichtenbüro des V. D. Z. erfährt, noch nicht abgeschlossen.

Mit der Klage des Staatsrates vor dem Staatsgerichtshof öder mit einer evtl. Santo» fagSauflöiung, wie sie von einer Berliner Zeitung behauptet wird, würde diese Staatsrats­tagung aber nichts z u tun haben. Die Klage vor dem Staatsgerichtshof ist vom Staatsrat bereits brfch^ossen.

Der Zeitpunkt der Einladung hängt ledig­lich von der Entscheidung des Staatsratspräsiden, ten Adenauer ab. Auch über eine LanÄags» auflösung würde sich Adenauer nicht mit dem Staatsrat, sondern mit den beiden anderen in Frage kommenden Persönlichkeiten, nämlich mit dem Ministerpräsidenten und me L a n d- t a g s p r ä si d e n t e n zu verständigen haben.

Wie das Nachrichtenbüro des VDZ. weiter hört, ist aber im Augenblick an eine Landtagsauflösung nicht zu denken, da insbesondere Ministerprä­sident Braun und Landtagspräsident Serri kein Interesse ana einem solchen Schritt haben.

Der erste Reichsbahn-Schnelllriebwageu.

wtb. Hamburg, 19. Dez. (Eig. Meld.) Fahr­planmäßig pünktlich 10.22 Uhr traf am Montag- oormittag der zu einer ersten Probefahrt auf der Berlin-Hamburger Strecke eingesetzte neue Schnelltriebwagen der Berliner Reichsbahn auf dem Hamburger Hauptbahnhof ein. Der neue Schnelltriebwagen wird in Zukunft die Entfernung zwischen der Reichshauptstadt und dem größten Hafen Deutschlands in 14 2 Minuten bewälti­gen. Zum Empfang des Zuges hatten sich große Mengen von Schaulustigen auf dem Hamburger Hauptbahnhof eingefunden. Die an den Schie­nen-sZeppelin erinnernde schnittige Form des blaugelben mit Maibach-Motoren ausgerüste­ten Triebwagen erregte algemeine Bewunderung. Der Zug wird am Montagnachmittag von Ham­burg nach Berlin zurückfahren.

* Der politische Schriftsteller Karl Friedrich Rowack ist in der Nacht zum Sonntag an Herz­schwäche gestorben. Nowack wurde am 1. Ja­nuar 1882 tn Wien geboren, wo er auch das Gymnasium besuchte. Später studierte er an den Universitäten Wien, Heidelberg und Leipzig. Don seinen vorwiegend politischen Schriften sind be­kannt:Der Weg zur Katastrophe",Der Sturz der Mittelmächte" undVersailles".

* Bernard Shaw flieht Europa. Der eng­lische Dramatiker Bernard Shaw ist in Beglei­tung seiner Frau in Monte Carlo an Bord des englischen LuxusdampfersEmpreß of Britain" gegangen, um eine Reise um die Wellt anzutteten. Bernard Shaw erklärte sarkastisch, gegenwärtig in Europa leben, komme einer Verbannung gleich.

Das neue Kabinett stellt sich am Donnerstag dem Parlament vor.

Schwere Verkehrsunfälle.

Fußballer-Auko verunglückt. Ein Todesopfer, fünf Schwerverletzte.

wtb. Slah, 19. Dez. (Eig. Meldg.) In der Nacht zum Montag ereignete sich in der Nähe von Bad Altheide ein folgenschweres Autounglück. Eine Fußballmannschaft, die in Altheide ein Spiel ausgetragen hatte, fuhr mit einem Lastwagen nach Glatz zurück. Aus noch nicht geklärter Ursache fuhr das mit 18 Personen besetzte Auto gegen einen Baum und wurde schwer beschädigt. Ein Insasse erlitt eine tödliche Kopfverletzung, fünf Insassen wurden schwer, jedoch nicht lebensgefährlich ver­letzt.

Zwei Reichsbahnbeamle bei einem Autounfall verbrannt.

wtb. Dresden, 19. Dez. (Eig. Meldg.) Zwi­schen Meißen und Röderau stürzte ein Kraftwagen um und geriet in Brand. Ein Oberinspektor und ein Direktor von der Reichsbahn Dresden ver­brannten.

Autobus rennt gegen Baum.

wtb. Ulm, 19. Dez. (Eig. Meldg.) Ein Auto­bus, in dem sich 26 Personen aus verschiedenen Ortschaften des Bezirks Ulm befanden, stieß bei Langenau auf der Heidenheimer Landstraße gegen einen Baum und stürzte in den Straßengraben. Der Wagen wurde schwer beschädigt, die 2 6 In­as sen erlitten zum Teil schwere Verlet­zungen. Sie wurden in ein Krankenhaus nach Ilm eingesiefert, wo 6 von ihnen noch liegen. Der Führer des Kraftwagens wurde wegen Trun­kenheit in Hast genommen.