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Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.
Zahrg. 59.
Dienstag, 22. November 1932
jtt. 269
Monatlich 1.65 einschlietzl. Postgebühr i48 Pfg) ohne .lusteUg. Anzeigen-Preise: Kleinzeile (Col l lokal 0.15 RM., auswärts 0.20 RM Reklamezeile: lokal 0.60 RM.. auswärts 0.M RM Bei Wiederholungen Rabatt. Postschecks Frankfurt a. M 4051
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Deutsch-französischer Handel.
CNB. Berlin, 21. Nov. (Gig. Meld.) Die französischen Delegierten zur Führung der Handelsvertragsverhandlungen mit Deutschland, die gestern in Berlin eingetroffen sind, traten heute vormittag um 11 Uhr mit den deutschen Beauftragten im auswärtigen Amt zu einer er st en Bespre. ch u n g zusammengekommen, in der das Programm der Verhandlungen festgelegt wurde.
wird, dessen Unhaltbarkeit sich mit sedem Tage mehr erweist.
lieber dieses Ziel und die Wege, die zu ihm führen, herrscht in der Zentrumspartei völlige Einigkeit. Das ist in einer gemeinsamen Sitzung des geschäftsführenden Borstandes und des Vorstandes der Reichstagsfraktion des Zentrums noch einmal festgestellt worden. Der Bericht sind die Haltung der Parteiführer haben ihre ebenso einmütige Billigung gefunden, wie sie sicher auch in der Masse der Parteifreunde gutgeheißen werden.
In dieser Sitzung ist übrigens noch einmal einwandfrei kl ar gestellt worden, daß Zentrum und Bayerische Volkspartei auf derselben Linie liegen und daß der amtliche Versuch, geheime Gegensätze zu konstruieren, ein — sagen wir einmal — Mißverständnis ist."
Der ersten Sitzung hat der französtschke Botschafter Francois Poncet beigewohnt. Führer der deutschen Abordnung ist Ministerialdirektor Posse vom Reichswirtschaftsministerium, Führer der französischen Delegation der Ministerialdirektor im französischen Handelsministerium E l b e l. _______
Einsturz in einer Kirche.
12 Personen schwer verletzt.
In der Warschauer Heiligen Kreuzkirche, einer der größten Kirchen der Stadt, die an der Hauptverkehrsstraße steht, ist während der Andacht im Presbyterium der steinerne Fußboden eingebrochen. 12 Personen sind in die vier Meter tiefer liegende Gruft hinuntergestürzt und haben schwere Verletzungen davongetragen. Es entstand eine Panik. Nur dem energischen Zureden des Geistlichen, der zur Ruhe mahnte, ist es zuzuschreiben, daß eine folgenschwere Panik vermieden werden konnte.
Schleicher und Hiller.
Falsche Behauptungen über den Reichswehrmmistcr und die Reichswehr.
Das amtliche Nachrichtenbüro meldet:
cnb. Berlin, 21. November. (Gig. Meld.) In einem Berliner Montagsblatt sind Behauptungen über den Reichswehrmimster während der politischen Verhandlungen der letzten Wochen sowie über die Hineinziehung der Reichswehr in die politischen Erörterungen enthalten. Vom Reich swehr- Ministerium wird dazu erklärt, daß bet den ganzen Verhandlungen der letzten Wochen sowohl innerhalb des Reichskabinetts wie bet dem Reichspräsidenten der Reichswehrmintster mit keinem Wort die Haltung der Reichswehr erwähnt hat. Ebenso sind die von der Presse wiedergegebenen Mitteilungen auf Grund von Schleichers Ausführungen über eine Rundfrage des Reichswehrministers an die Wehrkreiskommandeure unwahr. Eine solche Rundfrage ist nicht erfolgt. Weiter wird vom Reichswehrministerium zu den Behauptungen zu den Besprechungen des Reichswehrministers mit Hitler erklärt, daßevon Schleicher keine Verhandlungen mit Hitler geführt und ihn seit Wochen überhaupt nicht ge-
Hindenburgs Auftrag an HMer.
Der zweite Empfang des Führers der 3lafionalfo$iollften beim Reichspräsidenten.
Sic gehorchen Dr. Goebbels.
CNB. Berlin, 21. Nov. (®ig. Meld.) Nachdem die ersten Verhandlungen im Kaiserhof beendet waren, sammelten sich gegen 1 Uhr immer mehr nationalsozialistische Parteianhänger auf dem Wilhelmsplatz, sodaß die Polizei Mühe hatte, den Durchgangsverkehr aufrecht zu erhalten. Als Dr. Goebbels das Hotel verließ, versprach er dem Re- vieroorsteher, die Menge zu beschwichtigen und zum Nachhausegehen zu veranlassen. Dr. Goebbels forderte dann seine Parteianhänger auf, sich nach Hausezu begeben. Er führte dabei aus, daß der Führer die Bitte ausspreche, den Wilhelmsplatz zu räumen, um Komplikationen zu vermeiden. Die politischen Dinge lägen in der Schwebe, und es müsse im Hotel Kaiserhof gewissenhaft gearbeitet werden. Zum Schluß richtete Dr. Goebbels an die SA.-Führer die Aufforderung dafür zu sorgen, daß binnen 10 Minuten der Wilhelmsplatz von den Parteiangehörigen ge. räumtwerde. Unter stürmischen „Heil-Httler"- Rufen fuhr Dr. Goebbels weiter und die Menge z er st reute sichbald.
Am Sonntag haben, nachdem Hitler am Sams- »aa beim Reichspräsidenten gewesen war, die Dinge einen sehr raschen Ablauf genommen. I «Mstagspräsident Goering lud in feiner Ei- «nfcbaft als Rreichstagspräsident sowohl d. Führer h-s Zentrums, wie auch der Bayerischen Volks pari ei zu einer Aussprache ein. Die jeiöen Parteien hatten der Aufforderung Folge -eleistet. Die Aussprache dauerte mehrere Stunden.
Auch der Führer der DNDP., Dr. Hugen- I Berg, wurde durch das Büro des Reichstags- / «Menten Goering zu einer Besprechung aufgefordert. Hugenberg hat es aber ab gelehnt, der Aufforderung nachzukommen. Der ..Montag" berichtet darüber Folgendes: „Eine Einladung Hitlers an die Deutschnationale Volkspartei ist bisher nicht ergangen. Die Verhandlungen mit den Detitschnationalen sind aber von der NSDAP, aus inzwischen in der etwas merkwürdigen Art eingeleitet worden, daß der Reichstagspräsident Gos- ring am Sonntag nachmittag durch feinen Adjutanten den Führer der DRDP. Dr. Hugenberg zu sich in das Palais des Reichstagspräsidenten bestellen ließ. Dr. Hugenberg ließ mitteilen, daß er Adolf Hitler, wie stets, so auch fetzt zu einer post- tischen Besprechung zur Verfügung stehe. Er müsie es aber nach den Vorgängen der letzten Wochen ablehnen, einer in so ungewöhnlicher Form erfolgten Aufforderung Goerings nachzukommen. Besprechungen zwischen Vertretern der DNVP. und der NSDAP, haben unter diesen Umständen am Sonntag nicht ftattgefunben." An den Führer der Deutschen Volkspartei war man am Sonntag nicht herangetreten.
Im übrigen hat der Staatssekretär des Reichspräsidenten Dr. Meißner am Spätnachmittag Adolf Hitler in seinem Hotel aufgesucht und hatte mit ihm eine längere Unterredung. Meißner überbrachte Hitler die Aufforderung des Reichspräsidenten, am Montag die Aussprache mit Hinden- bura Ul tzusetzen.
Hltter abermals bei Hindenburg
Der Führer der nationalsozialistischen Arbeiterpartei, Adolf Hitler, ist am Montag um VAX Uhr abermals beim Reichspräsidenten vorgefahren. In seiner Begleitung befand sich der Reichstagspräsi- oent Goering und Minister a. D. Frick.
Vor dem Hotel Kailerhof hatte sich, obwohl der Zeitpunkt der Besprechung Adolf Hitlers beim Reichspräsidenten geheimgehalten wurde, wieder eine große Anzahl von Parteianhängern angefam- melt, die ihren Führer mit Heilrufen begrüßten und das Auto bis zum Reichskanzlerpalais im Laufschritt begleiteten. Die Polizei hatte je« umfangreicbe Absperrmaßnahmen bereits um 10 Uhr vorgenommen, um Vorkommnisse, wie sie sich am Samstag beim ersten Empfang Adolf Hitlers ereigneten, von vornherein auszuschalten.
Adolf Hitler verließ bereits um 10.50 Uhr das Reichskanzler-Palais und begab sich unter Heilrufen feiner Parteianhänger zum Kaiserhof.
* Abschiedsbesuch Dr. Franks beim Reichspräsidenten. Der Herr Reichspräsident empfing am Montag tn Privataudienz den von Berlin scheidenden österreichischen Gesandten Dr. Frank zur Entgegennahme seines Abberufungsschreibons.
♦ Der Ost-Grönland-StreU vor dem Haager Gerichtshof. Vor dem Forum des ständigen internationalen Gerichtshofes begonnen die öffentlichen Plaidoyers zur Behandlung des norwegisch -däm- schen Ost-Grönland-Konflikts.
Der Auftrag!
Heber die zweite Besprechung Hitlers beim Reichspräsidenten wird folgende amtliche Mitteilung herausgegeben:
Nachdem der Führer der Rationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei dem Herrn Reichspräsidenten mit oller Bestimmtheit erklärt hat, daß seine Jtarfei nur In einer von Ihm geführten Regierung Mitarbeiten könne, hat der Herr Reichspräsident Herrn Hitler als den F ü hr e r der stärksten Partei des Reichstages ersucht, festzustellen, ob und unter welchen Bedingungen eine von ihm geführte Reglet ung eine sicher, arbeitsfähige Mehrheit mit einheitlichem Arbeits- Programm im Reichstag finden würde. Herr Hitler erklärt, feine Antwort auf dieses Ersuchen dem Herrn Reichspräsidenten heute Nachmittag schriftlich zu übermitteln.
Einigkeit bei derZenkrumsparkei » Berliner Korrespondent der „Kölnischen ~°“53eitung" (K. SB.) schreibt zu den augenblick-
Mn politischen Verhandlungen in der Sonntagsausgabe u. a.:
. „fftur darüber herrscht weitgehende Einigkeit, 27. c±s «in Zurück zum System Papen tox®1 f Neben kann. Ebenso ist der Wille, bessere FSS* Methoden zu finden, als sie die Regie- I Papen angewandt hat, heute in den wette- jU, Kreisen anzutreffen. Die Nationalsozialisten .' uien, wenn — was man nicht annehmen möchte
„ ihnen nicht alles reine Taktik ist, ent* zu sein, sich diesmal in die Reichsge- Tinhf einzuschalten, wobei das bisher noch Maß ihrer Machtansprüche unter Um* Stac? ein großer Gefahrenpunkt werden kann. gSE/Mtung des Zentrums ist unverändert klar: n? Ziel ist die große Konzentration K»»? arbeitswilligen und positiven Mkt.e. An dieser Aufgabe wird das Zentrum L^veiten, damit endlich ein System überwunden
Neuester Lage-Bericht.
Die Besprechungen Adolf Hitlers.
= Berlin, 21. Nov. (Eig. Meld.) In den späteren Mittagsstunden ging es im Kaiserhof lebhaft zu. Nach dem Empfang beim Reichspräsidenten hatte Adolf Hitler zunächst längere Besprechungen mit seinen Parteifreunden und es hieß, daß die Antwort an den Reichspräsidenten oder eine Mitteilung darüber für die Presse schon um 1-2 Uhr ausgegeben werden sollte. So schnell ist die nationalsozialistische Führung in ihrer Entschließung aber offenbar nicht fertig geworden, denn alle Mitteilungen wurden plötzlich auf den späteren Nachmittag verschoben.
Rein stimmungsmäßig herrscht in politischen Kreisen in den Mittagsstunden die Annahme vor, daß die Antwort Hitler negativ ausfallen würde, soweit sich das Ersuchen auf eine Mehrheitsbildung erstreckt. Man spricht von der Möglichkeit, daß Hitler die Führung einer Präsidialregierung verlangen wird, weist aber darauf hin, daß die Ernennung eines Parteiführers zum Reichskanzler dem G e d a n k en eines Präsidialkabinetts widersprechen würde und deshalb kaum möglich sein dürfte.
Es ist nun aber auch wieder möglich, daß Goering im Auftrag Hitlers erst noch die Parteiführer zusammenbittet. Darüber sind aber sichere Nachrichten nicht zu erlangen, weil von nationalsozialistischer Seite über alle weiteren Absichten strengstes Stillschweigen gewahrt wird.
Sollte die Antwort Hitlers in der Tat ablehnend ausfallen, so wird, wie in politischen Kreisen verlautet, vom Reichspräsidenten aller Voraussicht nach erst noch ein weiterer Versuch gemacht werden, um alle parlamentarischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Es wäre denkbar, daß auch ein Auftrag an den Führer des Zentrums erginge. Allerdings ist man sich in politisch-parlamentarischen Kreisen darüber kar, daß ein solcher Versuch kaum größere Aussichten haben würde, zumal die gestrigen Verhandlungen des Zentrums mit ben Nationalsozialisten nicht gerade sehr hoff- nungsvoll ausgegangen zu sein scheinen. Eine der dem Zentrum bedenklichsten Fragen dürste allein schon das nationalsozialistische Währungsprogramm sein. Allen derartigen Plänen setzt das Zentrum die These entgegen, daß mit der Währung keinerlei Experimente gemacht werden dürfen. Unter allen Umständen soll das geschäftsführende Kabinett Papen nicht mehr vor den Reichstag treten, so daß die Regierungskrise bis zum 6. Dezember gelöst sein muß. *
wtb. Berlin, 21. Nov. (Eig. Meld.) Ueber die heutige Unterredung Adolf Hitlers mit dem Reichspräsidenten teilt die Reichsprefsestelle der NSDAP, mit, daß Hitler bis zum Donnerstagabend klären soll, ob ein von ihm gebildetes und unter seiner Führung stehendes Kabinett eine parlamentarische Mehrheit besitze. Dem Auftrag wurden schriftliche Vorbehalte bei- gesügt. Hitler behielt sich alles vor.
* kommunistische Demonstrationsversuche in Köln. Nach Eintreten der Dunkelheit versuchten am Samstagabend Kommunisten in verschiedenen Stadtteilen Kölns überraschend gleichzeitig Kundgebungen zu veranstalten. Die Polizei konnte die Kundgeber zerstreuen. Wie die Polizei noch mitteilt, wurde in Köln-Ehrenfeld ein Polizeibeamter tätlich angegriffen. Man versuchte, ihm die Pistole zu entreißen. Der Beamte machte dann von seiner Schußwaffe Gebrauch und verletzte drei Personen. Hierzu erfahren wir, daß zwei der Leute durch Knieschüsse und einer durch einen Schuh in den Fuß verletzt wurden. Sie wurden dem Krankenhaus zugeführt. Gegen 20 Uhr war die Ruhe wieder her- gestellt. —
♦ Lin ISfähriger Lehrling wegen Totschlags verurteilt. Das Große Jugendgericht in M ö r s verurteilte nach mehrstündiger, unter Ausschluß der Oessentlichkeit durchgeführten Verhandlung den 18jährigen Fleischer- lehrling August Deutsch wegen Totschlags und Diebstahls zu einer Gesamtstrafe von sieben Jahren und einem Monat Gefängnis. Deutsch hatte in der Nacht zum 7. August d. I. im Hause seines Dienst- Herrn in Baerl bei Mörs dessen Dienstmädchen getötet und ihm auch einen Geldbetrag gestohlen. Nach dem Gutachten der Sachverständigen hat Deutsch die Tat im Affekt begangen. Von der Anklage der Notzucht wurde er freigesprochen.
Beginn der völlerbundsralssitzung.
wtb. Genf, 21. Nov. (Eig. Meld.) Die seit September unterbrochene 69. Tagung desVöl- kerbundsrates ist heute vormittag unter dem Vorsitz des irischen Premierministers d e V alera wieder ausgenommen worden.
De Dalera erteilte dem japanischen Delegierten das Wort zu einer Stellungnahme zum Lytton- Bericht. In etwa einstündigen Ausführungen machte Matsuoka die Gesichtspunkte der japanischen China-Politik geltend, die von japanischer Seite wiederholt bargelegt worden sind. Besonderes Gewicht legte er diesmal daraus, daß das japanische Vorgehen keineswegs einzigartig im der Geschichte dastehe. Verantwortlich seien China und die unabhängige Regierung Tichangfuehllang. Die Ereignisse feien ihre Tat und nicht diejenige Japans. Japan habe wiederholt eindringlich gewarnt. Es habe weder bte Völkerbundssatzung noch den Neun- Mächte-Vertrag noch den Kellogg-Patt verletzt. Matsuoka schloß: Ich bitte den Rat um etwas Geduld. Wenn bte westliche Welt auch nur einen Teil der Nachsicht gewährt, die sie China gegenüber so großmütig bewiesen hat, so wird es dankbar ausgenommen werden.
Heute nachmittag folgen die Ausführungen des chinesischen Delegierten.
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Für Deutschland tst Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, für Engländ Str John Stmon, für Frankreich Paul Santo ur und für Italien A Io i s i am Ratstisch erschienen. Für Polen ist zum erstenmal der neue Außenminister Beck anwesend.
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cnb. Genf, 21. November. (Eig. Meld.) Wie verlautet, findet im Laufe des heutigen Tages eine Besprechung zwischen dem amerikanischen Delegierten Norman Davis und dem deutschen Reichsaußenminister Freiherr von Neurath statt.
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wtb. Danzig, 21. Nov. (Eig. Meld.) Im Danzig-polnischen Streitfall hat der Hohe Kommissar seine Entscheidungen getroffen und in den für Danzig wesentlichen Punkten der Danziger Auffassung Rechnung getragen,
Amerika besteht auf Zahlung.
Hoover erwartet, daß die europäischen Schuldnerstaaten die am 15. Dezember fällig gen Zahlungen leisten und im Hinblick auf ihre Kreditwürdigkeit nicht die Zahlungsunfähigkeit erklären werden.
Die endgültige Zusammensetzung von Kongreß und Senat in den Bereinigten Staaten.
Wie nunmehr amtlich gemeldet wird, fetzt sich der neugewählte Kongreß der Vereinigten Staaten von Amerika, der seine Arbeiten erst am 4. März 1933 aufnimmt, aus 314 Demokraten, 116 Republikanern und 5 Farmarbeitern zusammen. Die Wahlen erbrachten für den Senat folgendes Ergebnis: 59 Demokraten, 36 Republikaner und 1 Farmarbeiter. Demnach beträgt ihre demokratische Mehrheit im Senat 22.
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Aus Washington Wird gemeldet:
In einer außerordentlichen Kabinettssitzung wurden am Samstag Haushaltsfragen beraten. Schatzsekretär Mills beutete später an, daß beabsichtigt setz am nächstjährigen Haushaltsplan große Abstriche vorzunehmen.
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Wtb. La Paz, 21. Nov. (Eig. Meld.) Di« Reserven der Jahrgänge 1923 bis 1929 find zu den Waffen gerufen worden, um die Feindseligkeiten gegen Paraguay fortzusetzen.
wtb. Moskau, 21. Nov. (Eig. Meld.) Zen- ttalexekutivkomitee und Volkskommisfarenrat haben eine einmalige Besteuerung der Einzelbauernwirtschaften beschlossen.
Das Reichsbanner Schwarzrotgold hielt am Sonntag tn Berlin am Reichsehrenmal Unter den Linden eine Totengedenkfeier ab.
Neue amerikanische Riesen-Lustschisfhalle.
Die neue doppeltoryge Luftschiffhalle,
die Ni Sunnyvale, nahe der amerikanischen Westküste, ihrer Vollendung entgegengeht. Sie Hai die gigantischen Dimensionen von 340 Meter Länge, 94 Meter Brette und 60 Meter Höhe. 8500 Tonnen Stahl waren zu dem Bau nötig) dessen Kosten aus über 20 Millionen Mark veranschlagt werden.