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uldaerZertung

| Zahrg. 59

Das ist das Er

182 000

Das ergibt

Mandate gewonnen.

396000

223 000

Westfalen-Süd Westfalen-Nord

552 000

Sterblichkeit

des 6. November sieht so aus:

Die Bilanz

Hier haben wir ein Pius an kommunistischen

der seist

kommt angesichts

334000

218 000

tragen, die Front der arbeitenden Kräfte zu

153000

56 000

118 000

69000

und mit» vertiefen.

positiv schaffenden erweitern und zu

Breslau Liegnitz Oppeln

Oberbayern Niederbayern Franken Pfalz

Württemberg Baden

2. Präsidentschasts- wahlgang

87 000

33 000

62 000

41000

Im weiteren Verlauf seiner Rede vor den Aus­ländern sp-rach von Pasten auch wieder von den „anonymen Mächten der Parteibürokraten, Oie sich zwischen Regierung und Volk geschoben haben . Er unterstrich dann, unter Bezugnahme auf die Präsidentenwahl in Amerika, daß auch Deutschland durch die Wahl des Reichssträsidenten eine demo­kratische Verfassung besitze.

und hier entrollt sich

Die Kommunisten Wahlkreisen folgende

schon eine 50prozentige unter den Kurgästen darstellte.

gestellt war. durch Heranziehung des Rechtsradi- kalismus zu staatsbewußter Gemeinschaftsarbeit zu eine Befriedung unserer inneren und äußeren Verhältnisse zu tommen. zu einem Erfolge ge­bracht wurde.

Dieses Ziel ist nicht erreicht worden. Zwar sind die Nationalsozialisten samt Zentrum und Bane rischer Volkspartei im ganzen mandatsmäßig ge­schwächt, aber einschließlich der die Politik der Reichsregierung Papen ablehnenden Splittergrup­pen kann auch setzt noch eine absoluteMehr- h e i t der zur Zusammenarbeit entschlossenen Par­teien geschaffen werden.

Von 582 Mandaten beträgt die absolute Mehr­heit 292. Nationalsozialisten, Zentrum und Bane- rische Volkspartei verfügen zusammen über 283 Mandate. Zu ihnen kommen die zwei auf die Liste der Bayerischen Dolkspartei gewählten Wirt­schaftler, ferner die fünf Christlich-Sozialen und der föderalistische Deutsch-Hannoveraner,, das sind zusammen 291 Stimmen, und wenn von den zwei Staatsparteilern nur einer, was als sicher anzu­nehmen ist, zu dieser Gruppe stößt, dann ist die absolute Mehrheit erreicht. Mit der Schlüsselstel­lung der Deutschnationalen ist es nichts, und mit I hem noch nicht einmal zehn Prozent ausmachen- 1 den Anteil an Mandaten können die Deutfchnatio-

ganz winzigen Bruchteil von Volks­vertretern hinter sich.

Die Reichsregierung hat nicht weniger als 520 Abgeordneten gegenüber 60 Abgeordneten der Deutschnationalen und der Deutschen Volksparter gegen sich.

Selbst wenn noch die eine oder andere Split­tergruppe zum Regierungstrott stoßen würde, würde die Zahl der Opponenten unter die Ziffer von 510 nicht sinken.

Was am tiessten schmerzt, ist die Tatsache, daß diese „autoritäre" Regierung es für angebracht hielt, mit der Parole „Mit Hindenburg" in diesen Wahlkampf zu gehen. Man hat die höchste Autorität, über die wir noch verfügen, die Autori töt der Perfon, wie die Autorität des Amtes mit ten in den Parteienstreit hineingestellt. Und dem Autoritätsgedanken ist ein surchtbarer Schlag nun dadurch zugesügt worden, daß dieser Parole nur knapp zehn Prozent des deutschen Volkes folgten gegen 54 Prozent bei der Präsidentschastswahl

Köln-Aachen Koblenz-Trier Düsseldorf-Ost Düsseldorf-West

Das ist ein Zuwachs von 173 000 Stimmen = drei Mandaten der Kommunisten!

nalen die Reichspolitik auf die Dauer nicht bestim­mend beeinflussen.

*

Neben diesem Ergebnis ist mit das Wichtigste die volle zwei Millionen an Stimmen und 35 an Mandaten ausmachende Schwächung der National­sozialisten. Der Höhepunkt dieser Bewe­gung war also bei den letztenReilbs» tags wählen erreicht. Es hat der Rück­fluß zu den ursprünglichen Parteilagern, zu den Deutschnationalen, der Deutschen Volkspartei usw. eingesetzt. Und diese Tatsache, aus der sich er­gibt. daß es mit dem Anspruch der Nationalsozia­listen auf die alleinige und ausschließliche Macht im Staate ein Ende hat, wird wohl auch dazu bei»

Zuwachs: 239 000 Stimmen -- vier kommunistische Mandate!

Auch gegenüber der letzten Preußischen Land­tagswahl, die noch unter Brünings Regierung stattfand, haben die Kommunisten in Westfalen- Süd und -Nord zusammen annähernd 175 000 Stimmen, also volle drei Mandate ge­wonnen!

Man braucht sich nur einmal vor Augen zu halten und sich daran zu erinnern, daß es unter der Regierung Brüning möglich war für den Herrn Reichspräsidenten rund 20 Millionen Stimmen aus allen parteipolitischen Lagern des deutschen Volkes zu sammeln, während setzt unter der Regierung Papen für die Parole „Mit Hindenburg" nur drei Millionen deutschnationale Stimmen und selbst wenn man die Deutsche Volkspartei und einige andere Splittergruppen miteinbez'eht noch nicht einmal vier Millionen Stimmen, im ganzen also nur der fünfte Teil abgegeben wor­den sind.

Und was war denn das Ziel dieses Kampfes nach dem Willen der Regierung und der von ihr verhätschelten Deutschnationalen Volkspartei, die es mittlerweile verstanden hat, ausgesprochene Parteibuchbeamte in die wichtigsten Stellen des Staates zu bringen?

Man wollte die Deutschnationalen in die Schlüsselstellung bringen, um zu verhindern, daß die Aufbauarbeit des Zentrums, die daraufhin ab*

2. Präsidentschasts» wahlgang

69 000

34 000

79 000

Wir blicken zum katholischen Bayern, ...... folgendes Bild:

erzielten in nachstehenden

Wenn die Deutschnationalen auf Grund der Tatsache, daß sich ihre kleine Schar von Ab­geordneten. die ihnen leit dem Zerfall der früher so großen Deutschnattonalen Partei unter Hugen- bergs Führung noch geblieben sind, fast verdoppelt hat. von einem großen Erfolg reden, so erinnert man sich an die G e s ch i ch t e von d e m K u r - ort, in dem in einer Saison die Hälfte der Kur­gäste gestorben sein sollte. Das stimmte. Es wa­ren aber nur zwei Kurgäste da, so daß der Tod des einen s'

Der Vormarsch des Bolschewismus

Sechs Millionen kommunistische Stimmen! gebnis eines halben Jahres „autoritärer“ Reichsregierung!

Von insgesamt 35,5 Millionen Stimmen hat die einzige hinter dieser Regierung stehende Partei, die Deutschnationale Volkspar­te i, trotz der Verfügung über einen gewaltigen Propagandaapparat dank direkter und indirekter, mittelbarer und unmittelbarer Unterstützung offi­ziöser, offizieller und offiziellster Stellen selbst, nur rund 3 Millionen Stimmen er­langt.

Das sind noch nicht einmal zehn Prozent!

Wenn die deutschnationale Presse heute es so darzustellen sucht, als hätte die Deutschnationale Volkspartei einen großen Sieg errungest, so möge nur an folgendes er'nncrt werden:

Die Deutschnationalen haben mit ihren setzt 51 Mandaten erst knapp die Hälfte ihrer Höch st mandat szifser im Jahre 1924 erlangt.

Unter der glorreichen Führung Hugenbergs sind die deutschnationalen Mandate von damals 103 herabgeschmolzen bei den Wahlen von 1928 auf 73, bei den September-Wahlen 1930 auf 41, und bei den Juli-Wahlen 1932 auf 40. Wenn sie nun jetzt 51 erlangt haben, so ist das wirklich kein Grund zu besonderem Stolz. Diese Zister stellt, wie gesagt, nur 50 Prozent der Höchstman­date von 1924 dar und liegt wiederum um 50 Prozent unter der Zstfer von 73 Mandaten bei den Reichstagswahlen von 1928. Hilgenberg hat also seine Fraktion auch heute noch glatt halbiert!

Mit den 51 von insgesamt 582 Mandaten bil­det sie die einzige Parteistütze einer von Parteien i „unabhängigen" Regierung, deren Kanzler sich aber in der letzten Rundfunkrede trotzdem ange­legen sein ließ, zu empfehlen, die „Parte i" zu wählen, die seiner Regierung Gefolgschaft leistet.

Selbst wenn die Deustchnationalen die Man­date der Deutschen Vo'kspartei. die es auf 11 ge­bracht hat gegenüber 7 bisher, zur Hälfte — mehr ist nicht möglich! — für sich in Anspruch nehmen könnten, dann würden sie erst knapp 10 Prozent k des gesamten Parlaments für die Regierung zur [ Verfügung stellen können.

| Diese Reichsregierung hat also, genau wie in $ dem von ihr aufgelösten Reichstag, nur einen

ch ein Reichslagsabgeordneter gewählt!

Die Zahl Der Maudate erhöht sich von 582 auf 583.

Der 196. Nationalsozialist zieht in den Reichstag ein.

Dem Zentrum geschaffenen politischen Situation eine Aufgabe von ganz gewaltiger Größe zu. Diesen gigantischen Ansturm, dem das Zentrum in dem jetzigen Wahl­kampf ausgesetzt und in dem es den Gegnern vergönnt war, sogar die Autorität eines Katholiken und ehemaligen Zen­trums abgeordneten einzusetzen, hat es

10. 4.1932 6. Nov. 1932

Ziffern:

10. 4.1932 6. Nov. 1932

Das sind zusammen mehr 145000 Stimmen = 2V- Mandate!

Das ist also die S ch l u ß b i I a n z einer halb- jährigen „autoritären" Reichsregierung gegenüber der Regierung Brüning: . _ ...

Allem in den katholischen Gebieten Deutsch­lands ein Mehr an kommunistischen Stimmen von 992 000, ein Mehr an kommunistischen Mandaten von I61/2. *

Noch ein Blick in diesem Zusammenhang auf das besondere Ergebnis von Groß-Berlin.

Hier sind jetzt die Kommunisten zur stärksten Partei mit nahezu 900000 stim­men angewachsen. -

Der Zuwachs gegenüber den letzien Reichstag- Wahlen beziffert sich hier allein auf etwa 160 000 Stimmen. . , ,

Legt man aber die Stimmzisfern der letzten unter der Regierung Brüning vorgenommenen Wahlen für das Ergebnis von Groß-Berlin zu- gründe, so ergibt sich in der Reichshauptstadt ein Zuwachs von kommunistischen Stimmen von rund 250 000, also einer vollen viertel Million, sind volle sechs kommunistische Mandate!

Das Wahlergebnis allein von dieser Seite der erschreckenden Stärkung des Bolschewismus aus gesehen, bedeutet ein geradezu vernichten­des Urteil über die „Erfolge" eines halben Jahres „autoritärer" Reichs­regierung!

hugenbergs hoffnungslose Minderheit. Die Deutschuationalen habeu trotz der Begünstigung durch die Regierung nur „in Prozenten" gesiegt. — Von den 583 Reichs­tags-Abgeordneten bekennensich nur etwa 60 zu dentschnationaten Ideen. — Weder Rundfunkreden noch „überparteiliche" Wahl- Plakate haben den Gegnern des Volksstaates zum Ziele ihrer Wünfche verhalfen.

I Erscheint sechsmal wöchentlich Wochenbeilagen: „Die Well -m Bild' und ..Buchenblätter" Rotationsdruck und Verlag »er Fuldaer Actiendruckerei in Fulda Fernrufe: vchrist. .. letfung 3153 Fuldaer Actiendruckerei 3151 und 3152 :.

Das ergibt ein Mehr von 113 000 kommu­nistischer Stimmen --- fast zwei volle Man­date!

Selbst wenn man auch hier das Ergebnis der letzten Landtagswahlen vom 24. April 1932 zugrunde legt, haben dir Kommunisten noch etwa 95000 Stimmen, also gleich einundeinhalb

Das ist eine eklatante Niederlage der Reichs- regieruna Papen, ein Fiasko ihrer Poti- t i k das durch diesen Wahlaana nach einer zwei­ten Reichstagsauflösung eine unzweideutige Be- stätigung erfuhr. Man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, daß die Reichsregierung daraus keine Konsequenzen ziehen würde.

Denn diese Wahl hat es wiederum gezeigt:

80 bis 90 Prozent des deutschen Volkes wollen von dieser Regierung nichts wissen!

Halten wir nun dazu das Ergebnis der Ab­stimmung in den anderen wichtigen süddeutschen Ländern; in Württemberg und Baden, so sehen wir folgendes: die Kommunisten erhielten: 10. 4.1932 6. Nov. 1932

2. Präsidentschafts­wahlgang 108 000 107 000

215 000

221000

61 000

341000

228000

851 000

115000

68000

112 000

295 000

Rundinnkrichllinlen vor Dem Wchsral.

Wieder eine Enttäuschung für die autoritäre Reichs­regierung. — Vorläufig kein« Verständigung mit den Ländern erreicht.

BDZ. Berlin, 8 Nov. (Gig. Meldg.) Die Bereinigten Ausschüsse des Reichsrats berieten am Dienstag unter dem Vorsitz des R e i ch si n n e n« Ministers Frhrn. von G a y l die Richt - linien für das Rundfunkwesen, nämlich das Kul­turprogramm, die Satzungen der Reichsrundfunk­gesellschaft und der einzelnen Sendegesellschaften und die Dienstanweisungen für die Rundfunkkom­missare. Die Vorbesprechungen mit den Ländern hatten, wie sich herausstlellte, doch nicht zu einer so weitgehenden Einigung ge­führt, daß die Verhandlungen schnell abgeschlos­sen werden konnten, wie man zunächst geglaubt hatte. Infolgedessen wird wahrscheinlich ein Un­ter a u s s ch u ß eingesetzt und die Sitzung der Ausschüsse am späten Nachmittag fortgesetzt wer­den. Die Veröffentlichung der Richtlinien wird frühestens am Donnerstag erfolgen können.

- H Berlin, 8. November. (Eig. Meld.) Der srtisw'ahlleiter des Wahlkreises 26 (Franken) Lf dem Reichswahlleiter ein berichtigtes Ergeb- J gemeldet, das um 51981 gültige Stim- *,n höher ist, als das zuerst gemeldete. Der Lfeil der Nationalsozialistischen Deutschen Arber- ZLrtei an dieser Stimmenzahl beträgt 18 882. 7^ Berichtigung wirkt sich dahin aus, daß der »LDAP, ein weiteres Mandat auf ihrer Achsliste zufällt. Die Gesamtzahl ihrer Ab- »Mtbnetett beträgt nunmehr 196; der Reichstag Aaßt damit insgesamt 583 Abgeordnete.

pap?n letzt Sät Betflänöigung?

Auf dem Frühstück des Vereins der ^isländischen Presse hielt Reichskanzler Mit Papen Dienstag vormittag eine Rede, in der ,, .„nächst seinen Gesamteindruck der Reichsiags- Mbl schilderte. Er betonte, daß jetzt keine Partei noch Berechtigung zu der Annahme habe, daß sie die Alleinherrschaft in Deutschland aus- üben könne. Dagegen glaube er die Hoffnung wen zu dürfen, daß es nunmehr zu einer wirklichen nationale n Konzentration komme: möge die erfreuliche Einigkeit, die das deutsche Volk heute tn den großen Fragen der auswärtigen Politik durch alle Parteien hindurch beseele, jetzt auch in der Führung der Ge- iamlpolitik die notwendige breite Grundlage schaf- ien. Personalfragen spielten dabei — er habe es schon immer betont — keine Rolle.

2. Präsidentschafts­wahlgang 190 000 123000

313 000

vier Mandate gewonnen. ,

Wir kommen zum katholischen Schlesien, und zwar zu den Wahlkreisen Breslau, Liegnitz und Oppeln. Hier betragen die Stimmziffern für die Kommunisten:

Stimmzisfern von 322 000, was fünf vollen Mandaten Zuwachs gleichkommt.

Wenn wir auch hier die Stimmzisfern der Preußi'chen Landtagswahlen vom 24. April 1932 zugrunde legen, haben die Kommunisten im Rhein­land rund 230 000 Stimmen,. also fast volle

In einer Fülle von Kundgebungen, Erlassen, Reden und Rundfunkansprachen, noch zwei Tage vor der Reichstagswahl selbst durch eine Kanz­lerrede tm Rundfunk, hat diese Regierung den Vernichtungskampf gegen die Kom­munist e n proklamiert. Sie wollte eine „au­toritäre" Regierung und plädierte unter Hinweis auf das Anwachsen der kommunistischen Stimmen um Gefolgschaft der „aufbauwilligen" Kräfte. Die preußische Regierung wurde abgesetzt, weil sie angeblich nicht genügend stark gegen den Kom­munismus vorgegangen sei.

Und was sehen wir jetzt?

Keine andere Partei hat aus der Politik der „autoritären" Reichsregierung so gewaltigen par­teipolitischen Nutzen zu ziehen vermocht, wie die Kommunisten.

Die Zahl : der kommunistischen Stimmen be­trägt heute fast rund sechs Millionen! Unb die Zahl der kommunistischen Abgeordneten- mandate ist im Hause des Deutschen Volkes aus rund hundert gestiegen!

191000

169 000

360 000

Betrachten wir nun das katholische Rheinland, dann ergibt sich folgendes Bild: die kommunistischen Stimmziffern betrugen:

10.4.1932 6. Nov. 1932

Um sich der Kraft und Bedeutung dieser ge- | radezu grauenerregenden Entwicklung beS, deut­schen Bolschewismus inne zu werden, muß man sich einmal folgendes vergegenwärtigen:

Unter der Regierung Brüning ist es mehr und mehr gelungen, die kommunistischen Stimmen z u- ruckzubrängen.

Bei den Septemberwahlen des Jahres 1930 haben die Kommunisten noch 4,6 Millionen Stim­men erreichen können. Sie hatten bann infolge bet Wirtschaftskrise des Jahres 1931 beim ersten Wahlgang der Reichspräsidentenwahl im März 1932 noch einen Zuwachs von 300 000 Stimmen erreicht, standen also auf 4,9 Millionen. Jin zwei­ten Wahlgang der Relchspräsidentenwahl am 10. April 1932 waren sie aber bereits auf 3,7 Millio­nen herabgedrückt.

Die Reichstagswahl vom 31. Juli 1932 schnellte die kommunistischen Stimmen wieder auf 5,3 Millionen, und nun Haben sie bei den Wahlen des 6- November dazu noch weitere 700 000 Stim­men erlangt unb verzeichnen jetzt fast rund sechs Millionen Stimmen!

Wie verwüstend der kommunistische Einbruch, insbesondere in den r e i n k a t h o l i s ch tz n Gegen­den Deutschlands,' sich feit Brünings Abgang entwickelt hat, möge folgende Aufstellung zeigen, die uns nur mit allergrößter Sorge erfüllen kann:

In dem katholischen Westfalen, der Heimat des Reichskanzler v. Papen, und in einem Wahl­gebiet, dem er feine besondere propagandistische Fürsorge hat angedeihen lassen, verzeichnen die Kommunisten:

10. 4.1932 6. Nov. 1932

Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Iulda. Amtliches Kreisblatt.

“ Monatlich 1 65 emschiießl. Postgebühr (48 Pfa.) ohne,tüftelig

Anzeigen-Preise: Kleinzeile (Sol.) lokal 0.15 RM.. auswärts 0 20RM Reklamezeile: lokal 0.60 RM.. auswärts 0.80 RM Bei Wiederholungen Rabatt Posticheckk ftrankfurt a M 4051

2. Präsidentschafts­wahlgang 133 000

38 000

233 000

125000

529 000