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*6ine Anfrage über den ehemaligen deutfchenkcck- ser in der holländischen Kammer. Aus dem Haag wird gemeldet: In der -zweiten Kammer wurde kür-zlich eine Anfrage an die Regierung gerichtet, ob Pressemeldungen, wonach der ehemalige deutsche Kaiicr in letzter Seit eine bemerkenswerte Aktivität entfalte, den Tatsachen entsprächen. Hierauf hat die Regierung setzt geantworet, daß der ehemalige deutsche Kaiser, soweit der Regie­rung bekannt sei, sich in Uebereinstimmung mit seinent s. 3t. abgegebenen Versprechen aller Handlungen politischen Charakters enthalte.

Der Mainzer Bürgermeister Kraus ist als badischer Innenmini st er in Aussicht ge- nommen an Stelle des verstorbenen Ministers Meier. Kraus ist Badenser.

wtb Varis, 5. Rov. (Eig. Meldg.) Der fran­zösische Abrüstungsplan und die gestrige Rede Paul Boncours werden von der französischen Rechts, presse scharf kritisiert. (Der R e ch t spresse kann nicht genug gerüstet werden. Das ist überall so.)

mögenssteuer, der Gewerbeertragssteuer, der Indu- stneumlage und der Einkommensteuer belastet. Der angesammelte Reservefonds der Landschaft Westfa­len in Höhe von 8 Millionen Mark wird als Ver­mögen betrachtet und besteuert. Dieser Reserve­fonds wird aber in normalen Zeiten zur Herab­setzung der Schulden verwandt und gehört den ver­schuldeten Bauern. Er wird setzt durch die Reichs­vermögenssteuer und Industrieumlage vom Reich weggesteuert. Die Landschaften erheben ein Vier­tel Prozent für Bestreitung der Unkosten. Diese ein Viertel Prozent erreichen bei der Landschaft Westfalen eine Höhe von 130000 Mark. So-

mus alle Jndividualkraft in sich aufsaugt und sich dienstbar macht, erinnert unmittelbar an den rus­sischen Bolschewismus.

So ist zu befürchten, daß jene nationalsozialisti­schen Kreise, die sich zur Zeit an einer autoritären soldatisch-disziplinierten Staatsordnung berauschen, auch eines Tages der Jünger'fchen im Grunde na- tional-bolschewistischen Idee anheimfallen. Das ist aber der unmittelbare Weg zum Bolschewismus; denn die Unterschiede, die den Jünger'fchen National-Bolschewismus von ihm trennen, sind nur mehr so gering, daß die verführ­ten Massen sie nicht mehr bemerken können.

Der von uns befürchtete Kurzschluß wird dann eintreten, wenn die Regierung-Papen was wir allerdings nicht hoffen wollen ein Wirtschaft«,- und steuerpolitisches Fiasko erleiden wird. Sie hätte dann selbst da­zu beigetragen, das Prestige der Privatwirtschaft zu erschüttern und die unmittelbare Folge wäre eine Auslieferung unseres ganzen Wirtschaftsle­bens an die unzufriedenen Massen, die z. T. durch national-bolschewistische und z. T. kommunisti'che Ideologien zermürbt worden sind.

Diese Gefahren gilt es nüchtern und klar zu sehen und ihnen von gläubig christli- cherSeitemitdenMittelnentgegen- z u t r e t e n, die nur allein wirksam einer drohen­den bolschewistischen Entwicklung entgegengesetzt werden können. Wir müssen es offen bekennen, daß eine Diskriminierung des Bolschewis­mus mit .leinen an den russischen Christern und der russischen Kirche verübten Greueln auf die Dauer nickt ausreichen wird, um die in immer tieferes Elend stürzenden Massen von ihm abzuschrecken.

In der Enzyklika2 uadragesirno anno" hat der Hl. Vater ausdrücklich davor gewarnt, die Rettung vor der bolschewistischen Gefahr allein von der Anwendung äußerlicher Machtmittel und bloß rationalistischer Aufklärung zu erwarten. Der eigentliche Anknüvfunaspunkt des Bolschewismus ist das wirtschaftliche und soziale Elend breiter Massen, und solange dieser Zu­stand unverändert fortbesteht, wird auch die dro­hende Gefahr nicht gebannt werden können. In großer Besorgnis, daß man das notwendig zu Tuende verkenne und nicht rechtzeitig unternehme, spricht der Hl. Vater die dringende Warnung aus:

Noch schärfere Verurteilung aber verdient der Leichtsinn, der um alles dieses unbekümmert Zu­stände weiterbestehen läßt, die den fruchtbaren Nährboden berechtigter Unzufriedenheit abgeben und so der angestrebten Weltrevolution Schritt- * macherdienste leisten."

Also mit rein negativen rhetorischen Demonstra­tionen kann dem Anprall des Bolschewismus nicht erfolgreich widerstanden werden. In zäher und positiver Aufbauarbeit muß um die allseitige V e r- wirklichung der sozialen Gerechtig­keit gerungen werden. Das ganze gesellschaftliche und wirtschaftliche Geschehen muß sinnvoller und zielbewußter als früher auf seinen eigentlichen Zweck, dem Menschen zur vollen Entfaltung seiner Gesamtversönlichkeii zu dienen, hingeordnet wer­den. Es muß eine Neuordnung der Ge­sellschaft angeftrebt werden, die im scharfen Gegensatz zu den autoritären von oben herunter diktierten Methoden der Regierung Papen die ge­sellschaftlichen Kräfte zum Eigenleben und zur Ei­genbetätigung aufruft. Es wird die Aufgabe aller christlichen Parteien und Gruppen im öffentlichen Leben sein, dafür zu sorgen, daß sich das Leben der Gesellschaft und des Staates im Rahmen der gott- gesetzten Normen vollzieht.

Der Präsident der Landesversicherungsanstalt Braunschweig Grotewohl ist, offenbar aus par­teipolitischen Erwägungen, vom braunschweigischen Minister des Innern vorläufig seines Amtes ent­hoben. Gleichzeitig wird ein Disziplinarverfahren mit dem Ziel der Dienstentlafsung gegen ihn em« geleitet. ________

Au? Paris wird gemeldet: Auf der Landes­tagung der Radikalsozialistischen Partei hielt Her- riot eine Rede, in der er darauf hinwies, daß al. lein auf dem Gebiete der militärischen Ausgaben von ihm eine Einsparung von 1,5 Mil­liarden Franken vorgenommen wor­den sei. Er, Herriot, sei ein überzeugter Pazifist. Niemand behaupte, daß der französische Abrü-

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weit in diesen 130 000 Mark Beamten­gehälter enthalten sind, werden sie vom Steuerfis- kus schon restlos erfaßt. Jetzt werden diese 130 000 Mark sowohl mit Gewerbeertragssteuer wie mit der Einkommensteuer nochmals belastet. Eine steuer­liche Ungeheuerlichkeit sondergleichen. In jedem anderen Betriebe werden die Unkosten vom steuer­lichen Ertrage abgezogen. Den Dauern aber wird zugemutet, diese Unkosten zu versteuern.

Die Induftrieumlage wird von den größeren industriellen und gewerblichen Vermögen erhoben. Das Auftommen der Industrieumlage aber zur Sa­nierung des verschuldeten Großgrundbesitzes im Osten verwandt. Es ist ein Hohn für die verschuldeten Bauern des W e st e n s, daß ie, die keine Reichshilfe bekommen, trotz ihrer ch'wierigen Lage den Großgrundbesitzern des Ostens noch helfen müssen. Der Gesamt­betrag der neuen Steuern beträgt bei der West- ülischen Landschaft laut Einschätzung 147 788,90 Mark. Die bisherigen Unkosten von 130 000 Mark werden allo mehr als verdoppelt, so daß statt ein Viertel Prozent Unkostenbeitraa jetzt ein Halb Prozent nicht ausreicht. 870 000 Bauernbetriebe ind durch die erste Notverordnung der Papenregie. rung mit der Umsatzsteuer neu belastet. Dazu jetzt die Erhöhung der Pfandbriefzinfen.

Die östlichen Landschaften und das ist das Empörendste können von diesen Steuern nicht erfaßt werden, weil sie kein Vermögen angesam­melt und auch kein entsprechendes Unkostenauf­kommen haben, weil die Zinszahlung der Schuld­ner zum großen Teil eingestellt ist. Die Land- chaften sollen durch die neue Reform in Preu- zen dem Handelsministerium unterstellt werden. Sie werden dann die gleiche Behandlung erfahren, wie die. Großbanken, so daß noch allerlei Ueber- raschungen möglich sind.

Ein Schrei der Entrüstung müßte durch die ge­samte landwirtschaftliche Presse erschallen. Und, wenn die Regierung Brüning eine solche Maß­nahme getroffen hätte, würde der letzte Bauer durch sein Presseorgan davon geziemende Kenntnis erlangt haben. Aber weder die Landwirtschaftskammer-Präfiden- ten noch die Bauern- und Landbundführer (und ihre publizistischen Freunde) haben die Oefsentlich- keit davon unterrichtet und sich bemüht, diese Maß­nahme rückgängig zu machen. Es scheint, daß diese der Landwirtschaft dienenden Organisationen lediglich aus parteipolitischen Ruck, sichten die verschuldeten Dauern in Unkennt­nis dieser Dinge lassen. Das Zentrum wird die erste Gelegenheit ergreifen, um die A b b ä n d e- rung der Notverordnung zu erzwingen.

Belastung der verschuldeten Dauern

durch die Papen-irolverordrmng vom 4. September 1932

Don Joseph S ch m e l z e r, M. d. L. und M. d. R.

Sie Verantwortung der Regierung Papen

Der Kommunismus auf dem Marsch.

Durch die Notverordnung vom 4. September den Landschaften die Steuerfreiheit, welche sie als gemeinnützige Anstalten seit ihrer Gründung hatten, genommen worden. Die Belastung, welche dadurch, und zwar auf die Dauer den Pfandbrief- fchuldnern dieser Landschaften aufgebürdet wird, beträgt z. B. bei der Landwirtschaft in Westfalen mehr wie ein Viertel Prozent. Die Ungeheuer­lichkeit dieser Maßnahme wird dadurch am besten illustriert, wenn man weiß, daß die Landschaften als gemeinnützige Anstalten weder ein Einkom­men noch ein eigenes Vermögen besitzen. Durch die Notverordnung sind sie nun mit der Reichsv er-

Durch die bedauerlichen letzten innenpolitischen Entwicklungen und Vorkommnisse hat der Kommu­nismus in Deutschland eine neue Chance erhalten. Wir haben schon mehrfach betont, daß die Art und Weise, wie die Regierung Papen die schwie­rigsten Probleme anpackt und doch nur in Worten stecken bleibt, zu den schwersten innenpolitischen Komplikationen führen muß. Das verhängnis­vollste dabei ist, daß über dem politischen Experi­mentieren die wirtschafts- und finanzpolitischen Nöte immer stärker anwachfen. Die Regierung Pa­pen hat ihr politisches Ansehen und die Z u k u n f t des ganzen Volkes und Reiches auf eine Sorte gefegt Sie hat sich aufs speku­lieren verlegt und in ihrer öffentlichen Erklärung selbst zugegeben, daß sie mit der Ausgabe von Steuergutscheinen dem Unternehmertum und sei­ner Privatinitiative die letzte Chance gegeben habe. Was kann das Wort von der letz­ten Chance des Unternehmertums anderes bedeu­ten, als daß nach einem etwaigen S ch e i t e r n der Regierungsabsichten die Aera der Privat­wirtschaft durch eine andere Wirt­schaftsform abgelöst wird.

Die in der Hand einer unabhängigen autoritä­ren Regierung vereinigten. Machtmittel können da­zu verleiten, im Falle ernsterer Schwierigkeiten in der Wirtschaft wichtige Wirtschaftszweige zu ver­st a a t l i ch e n. Wenn die zum Staatskapitalis­mus hindrängenden Tendenzen autoritärer Mächte eine gewisse Grenze überschreiten, so rutschen sie unweigerlich in sozialistische Entwick­lungen hinein, die dann nicht mehr aufgehalten werden können. Die Regierung Papen hat, wie der württembergifche Staatspräsident Dr. Bolz warnend hervorhob, gezeigt, wie man auflegale" Weise Revolutionen vonoben macht.Mil­lionen werden gelehrt", so schreibt Dr. Bolz,wie man Revolutionen macht, wie man sie rechtlich zu begtünden" hat. wie man gewonnene Macht aus­nutzt Aber alles geschieht ja nur dem Volke zu­liebe. Welche Heuchelei! Aber die Saat wird auf­gehen!"

Durch die aktivistische Arbeit,ber gegenwärtigen Regierung sind auch wieder die sozial reak­tionär en Pläne gewisser Kreise in Fluß ge­kommen, die sich in sehr einseitiger Weise gegen die Gewerkschaften und das bisherige System der So­zialpolitik wenden. Sie laufen darauf hinaus, die Werks gern ein schäft zur Grundzelle einer neuen sozialen Ordnung zu machen. In dieser Werksgemeinschaftsideologie liegt aber eine ver­steckte syndikalistische Tendenz verborgen, wie das russische Beispiel und die bolschewistischen Revolten in Italien vor Aufkommen des Faschis­mus gezeigt haben. Die Großkonzernierung und Vertrustung der Wirtschaft auf der einen Seite und die syndikalistische Betriebsaufgliederung auf der anderen Seite sind die günstigsten Einsatz- pun11e für bas bolschewistische Sy- st em nach russischem Muster, das sich ia auch in der Hauptsache auf diese beiden Faktoren stützt.

Noch ernsthafter als diese Pläne sind die Bestre­bungen einer unverkennbar Nation al-bol- s ch e w i st i s ch e n G ru p p e, die von Ernst Jünger geführt wird, zu beurteilen. Ernst Jün­ger hat den Begriff dertotalen Mobilmachung der gesamten Wirtschaft und des ganzen Staats aus dem infolge des Weltkrieges in Deutschland notwendioen Verhältnissen für den normalen Ver­lauf der Wirtschaft übernommen. Der soldatisch dis­ziplinierte Kollektivmensch ist Jüngers Ideal. Er form ihn in einem seltsam gesehenen Arbeitertyp hinein, den er zum Träger des neuen Staates und Gesellschaftssystems macht. Die Art und Weise, wie dieser totale Staats- und Wirtschaftskollektivis-

Wer findet fein Ohr?

«in weiterer Verfolgung der Gedankengänge w Offenen Briefes der Arbeiterpräsides an den ntttn Reichskanzler von Papen hatten die beiden Sorirtzenden des Reichsverbandes der katho- iiUcn Arbeitervereine Deutschlands, Dr. O. I müllet (Köln) und C. Walterbach^(Mün- sowie dessen Generalsekretär H. I. Schmitt i (Berlin), eine Unterredung beim Herrn Reich s- I Räfidenten nachgesucht. Der Zweck der Aussprache FWe sein, den Herrn Reichspräsidenten übet I hy große Beunruhigung im werktätigen Volke iii unterrichten und auf die daraus entstehenden : tzesahren für Staat und Volk hmzuweisen. Die näheren Verhandlungen hatte Generalsekretär Schmitt mit dem Büro des Reichspräsidenten aesührt. Staatssekretär Meißner hatte sich bereit erflart, die gewünschte Aussprache in dieser oder m der folgenden Woche zu ermöglichen. Er wollte drejerhalb mit dem Herrn Reichskanzler Rücksprach e nehmen.

Wider Erwarten erhielt die Leitung des Reichsverbandes vom Büro des Herrn Reichs- prüsidenten die Nachricht, daß es dem Herrn Reichspräsidenten nach Rücksprache mit dem Herrn Reichskanzler nicht möglich sei, die Vorsitzenden des Reichsverbandes der Ar- » beiteroereine zn empfangen.

Wir fragen: Wer hat das Ohr des Herrn >». Reichspräsidenten? Die Arbeiterpräsides vertreten 400 000 katholische Arbeiter, haben mit dem ganzen arbeitenden Volke engste Berührung. Um so weniger ist es zu begreifen, daß man dem Staatsoberhaupte es unmögliche macht, die Stirn? mang des Volkes zuverlässig kennen zu lernen, und zwar aus dem Munde von Männern, die als Seelsorger sich abmühen um das Wohl der ihnen anvertrauten Arbeiterschaft.

Hier sind doch nicht Partei-Beauftragte in Frage gekommen, die der Herr Reichskanzler von Papen so furchtbar verabscheut.

Schwanen-Gesang?

Reichskanzler von Papen hat Freitagabend im t Rundfunk gesprochen. Den Hörern fiel auf, daß Herr von Papen sich in einer großen Erregung zu befinden schien. Eine staatsmännische Rede s war es nicht, was er vortrug. Der Hauvtinhalt i war eine Polemik gegen Hitler. Wenn er f Hitler so schwere Vorwürfe macht, so muß doch je- F der politisch Geschulte sich daran erinner, wie s enge bis zum 13. August die Freundschaft - Zwischen Papen und Hitler gewesen ist. Man denkt an die O p f e r, die für Hitlers Freundschaft auf Anregung Papens und seiner Freunde gebracht f worden sind. Dor allem hieß man Hitlers wegen den Führer der deutschen Sache, Brüning, gehen. Jetzt redet von Papen, von demTrümmerfeld", bas nach ihm die Verhetzung der Parteien ange­richtet hat. Ja, die e - i, t n des politischen Lebens verhindern eben politische Traumgebilde. Aber wer sich an Stuhlbeinen stößt, soll nicht auf ben Stuhl schimpfen. Ganz merkwürdig klang von Papens SahnWenn der mittelalterliche Scheiter­baufen nicht so unmodern geworden wäre, dann wäre von mir und meiner Regierung heute nur noch eine Handvoll Afche übrig". Herr von Papen scheint demnach doch jetzt zu wissen, daß es nicht : leicht ist in Notzeiten ein Volk zu führen. Er wird manche frühere Kritik dem Herrn Bruüning l abgebeten haben. Nun, der Wahlkampf ist bald vorüber, und ein neuer Reichstag wird ge­wählt fein. Dann wird man sich des Wortes des i Reichskanzlers erinnern müssen, daß esnichtum

Personen geht, sondern darum, daß wir uns jusammenfinden. Jawohl, darum geht ; 6S- Aber das dazu gehörige Vertrauen läßt sich t nun einmal nicht erzwingen. Es wäre Wahnsinn, | Einigkeit und Zusammenschluß verlangen zu wollen, 1 aber diesem Zusammenschluß im Wege stehen zu wollen, wenn er nicht auf einer Basis zustande k lammt, die nur von einer kleinen Schicht für gut l gehalten wird. Wir können vorläufig nicht glauben, | es richtig ist, was wir ans Berlin hören, Herr I 0011 Hindenburg wolle Herrn von Papen I winde st ens noch bis zum 1. Januar

1933 als Kanzler wirken lassen. Vieles spricht da- [ fär, daß schneller die notwendigen Maßnahmen I ^troffen werden. Es geht wirklich u m m e h r als I "w Personen.

M,..^nessemeldungen zufolge soll der literarische No- M?Apreis für 1932 möglicherweise einem Russen zu- E Men. Außer Maxim Gorki wird der in Paris M^bende russische Schriftsteller Merefskowski ge- Wdnt. Eine Bestätigung der Nachricht ist nicht erlangen.

labtg. 59.

Sonntag, 6. November 1932.

die Quittung am 6. November!

MaerZertung

Anzeiger für die Stadt Aulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.______

Monatlich 1.65 einjchliehl. Postgebühr t48 Psg > ohne .-Zustellg Anzeiqen-Preise: Kleinzeile (Coll lokal 0.15 RM auswärts d20RM Reklamezelle: lokal 0.60 RM., auswärts 0.80 RM Bei Wiederholungen Rabatt Posticheckk Frankfurt a M WM

' Erlcheint sechsmal wöchentlich Wochenbeilagen:Die Well -W* m Bild' undBuchenblätter' Rotationsdruck und Verlag 2u » »er Fuldaer Actiendruckerei in Fulda Fernrufe: vchrift-

-- ieitung 3153 Fuldaer Actiendruckerei 3151 und 3152 ::

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. Volksvertretung soll ausgeschaltet werden! Ihr Arbeiter, Angestellte, Beamte, Bauern, Iflittelständler, Ihr Frauen des Volkes, sollt in der Politik nichts mehr zu sagen haben. iyon einer kleinen Schicht sollt Ihr regiert werden! Sollen die freien deutschen Wähler dfe Stufe politisch unmündiger Völker herabgedrückt werden?