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Bilder vom Tage

Windhose über -er deutschen Insel Spiekeroog

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schnelles

Ende gefunden.

Zwar wird verschiedentlich

Frankfurter Radio-Programm

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Aus dem Nachbargeblek.

Bad Orb und Umgebung.

Kraftpostlinie Bad Orb—Pfaffenhausen—Lohr.

Die Fahrten Montags und Donnerstags nach Lohr fallen ab 1. Oktober weg. Dagegen verkehrt der Omni­bus an den gleichen Tagen wieder bis Oberndorf, ab Bad Orb 9,35, Rückfahrt ab Oberndorf 14,10 Uhr.

Die Früh- und Abendoerbindung nach Pfaffenhausen bleibt wie bisher bestehen.

Die weltbekannte, älteste Hutfabrik Oesterreichs, H a b l g, ist von einem Schadenfeuer heimgesucht worden. Durch das schnelle und energische Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand auf seinen Herd be­schrankt werden.

den Verband zu werben, sowie den Ver­band auch sonst nach innen und außen wei­ter stärken zu helfen.

Todesskurz eines Kindes.

— Singhofen (Nordtaunus). Im benachbarten Nie­dertiefenbach spielten Kinder an einem Fuhrwerk, wäh­rend der Besitzer mit Futtermähen beschäftigt war. Als ein vierjähriger Junge auf dem Wagen saß, drehte ein größerer Junge die Bremse auf und der Wagen kam ins Laufen, stürzte über eine felsige Böschung und über­schlug sich mehrfach. Das Kind fiel heraus und brach das Genick.

Aus Geisa und Umgebung.

Verschiebung der Grundsteinlegung zum Reichs­ehrenmal.

Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit, daß die für Oktober vorgesehene Grundsteinlegung zum Reichsehrenmal in Berka seitens der „Stif­tung Reichsehrenmal" verschoben worden ist.

Aus dem Programm der Deulschen Welle.

Sonntag, 2. Ott, hört man um 18.30 Uhr einen Vortrag von Dr. Max Tau: „Wo steht die moderne epische Dichtung"?

Montag, 3. Oft, hört man um 18 Uhr „Alte deutsche Kammermusik". Um 18.30 Uhr beginnt eine Vortrags­reihe „Geschichte der Tribute", lieber „Volkstum und Schöpfung" spricht um 19 Uhr Prof. Gogarten. Prof. Heinrich von Srbik eröffnet um 20 Uhr eine Reihe „Vom Reich der Deutschen".

Dienstag, 4. Ott, wird um 17.30 Uhr die Reche „Gatt und Gottlosigkeit im Gesicht der Zeit" fortgesetzt. Der Volkswirtschastsfunk berichtet um 18.30 Uhr über

| berichtet, daß infolge der Vorschriften der Verord­nung vom 5. September 1932 eine Anzahl In­dustriebetriebe dazu übergegangen ist, neue Ar­beitskräfte einzustellen. Die Bedeutung dieser Vor­gänge dürfte, wenn man sie auch nicht überschätzen darf, darin liegen, daß hierdurch ein gewisser Stimmungsumschwung angebahnt wird, der zu guter Letzt auch für die Handwerkswirtschaft günstige Einwirkungen haben muß. Wenn das Handwerk auch nur geringe direkte Erleichterungen durch die Verordnung für sich erwartet, so besteht doch die Hoffnung, daß die Auswirkungen ei­ner Wiederbelebung der Gesamtwirtschaft auf das Handwerk nicht ausbleiben werden. Vorläufig sieht es allerdings mit der Beschäf­tigung im Handwerk überwiegend noch trostlos aus. Lediglich aus dem olden- burgischsn Landesteil Lübeck wird von der Hand­werkskammer Altona berichtet, daß die Anrechnung eines Teils der staatlichen Orundsteuer auf Haus­reparaturen den daran beteiligten Gewerben ein recht lebhaftes Geschäft gebracht hat. Sonst werden irgendwelche Belebungen des Bauhauptgewerbes bzw. der Baunebengewerbe nicht gemeldet. Die Be­schäftigung dieser Gewerbe besteht vielmehr nach wie vor nur in der Fertigstellung von unbedingt notwenoigen Reparaturarbeiten. Auch bei den Bekleidungshandwerken hielt sich die saisonmäßige Geschäftsbelebung bis jetzt in ziemlich engen Gren- zen. Besonders das Herrenschneiderhandwerk klagt

Noch keine Besserung.

Während in normalen Jahren der Monat Sep­tember einen kaum fiihlbaren Abstieg der Höchst­beschäftigung des Sommers zu bringen pflegt, hat in diesem Jahre infolge der noch allgemein schwie­rigen wirtschaftlichen Verhältnisse die s o m m e r- liche Beschäftigung der Betriebe ein

Wir bitten die Mitglieder der Parteiorganisa. tion, von dieser Möglichkeit sich in den Sprech, stunden Rat und Aufklärung zu holen, weitgehendst Gebrauch zu machen. Auch zu den Orksgruppen- ausspracheabenden möge man vollzählig erscheinen. I J)flS Handwerk ittl SepfetttbeC.

Professor Emil Orlik,

der bekannte Maler und Graphiker, ist im Alter von 62 Jahren in Berlin einem Herzleiden erle­gen. Orliks Schaffen war von einer kultivierten Grazie erfüllt, seine großen Bildnisradierungen gehören zu den Meisterleistungen der Radierkunst.

Deutsches Wild als Volksvermögen.

Wer nicht selbst Jäger ist oder sonst nichts mit der Jagd zu tun hat, kann sich kaum einen richtigen Begriff davon machen, welche Werke in Jagd und Fischerei stecken und umgesetzt werden. Man gibt sich leicht der Täuschung hin, daß es sich um Liebhabereien handelt, um Luxus- dinge, die für das Vermöaen und die Wirtschaft unseres Volkes ohne Bedeutung sind. Der Preußische Landes- jagdverband nennt in seinem Taschenbuch einige Zahlen, die dem Nichtjäger und allen Unbeteiligten besonders auf- sallen müssen: Die Zahlen sind aus den Einzeldaten aus dem Jahre 1925 errechnet. Der Gesamtwert des im Jahre 1 925 in Deutschland erlegten Wildes betrug 28,1 MillionenMark. Bei der Ausgabe von Jagdscheinen nahmen die deutschen Staaten annähernd 8 Millionen Mk. ein. An Jagd steuern und Abgaben wurden rund 1 0,5 M i l- lionen Mark entrichtet, darin sind allein zwei Millio­nen Mark Steuern für Jagdhunde enthalten. Rechnet man zu den Erträgen der Jagdpacht den Beutewert, die Jagdscheingebühren, sowie die Einnahmen für Steuern und die Abgaben, so erhält man einen jährlichen Gesamtertrag der deutschen Jagd von 63231797 Mk, die bei Annahme eines Zinsfußes von 5 Proz. einem Kapitalwert von V/4 Milliarde entspre­chen. Die Jagdpacht und der Beutewert allein betrugen im Jahre 1925 annähernd 45 Millionen Mark.

Von Fischereisachoerständigen ist der Ertrag der deutschen Binnenfischerei auf 38,5 Millio­nen Mark und der deutschen Seefischerei auf 13,8 Mil­lionen Mark berechnet worden. Die Reineinnahme der preußischen Staatsforsten betrug 1925 nach Abzug der Einnahmen für Jagd- und Nebenbenutzungen etwa 53 Millionen Mark. Diese Zahlen geben einen Anhalt zur Einschätzung des Wertes der deutschen Jagd. Jagdindu­strie und Wildhandel setzten im Jahre 1925 über 52 Mil­lionen Mk. um. An allgemeinen Jagdunkosten, Treiber­lohnen, Wildfutterung, Einfriedigungen usw. wurden im Jahre 1925 zusammen etwa 17,3 Millionen Mk. umae- setzt.

überraschend frühes und

Fall der Valerie C. Ein medizinisches Lehrstück von Avicenna. 22.00 SWF: Englische Lieder. Altenglische Lieder, Volkslieder, Somerset, Irish, Hebridean, Zeitge­nössische engl. Komponisten. 22 45: Funkstille.

Freitag, 7. Oktober.

7.05 SWF Frühkonzert auf Schallplatten. 12. SWF (®l): Konzert. 13.30 SWF: Konzert auf Schallplatten. 17.00 WR: Konzert. 18.25 SWF: „Auf Vorposten für das Auslandsdeutschtum", Vortrag von Dr. Focko Lüp­fen, Berlin. 18.50 SWF: Deutsche Reden. Werner Deu­bel spricht. 19.30 SF: Lessing und wir. Einführung in den Lessing-Zyklus. Rede von Paul Enderling. 20.05 SF: Festsaal der Liederhalle Stuttgart: Symphonie- Konzert des Philharmon. Orchesters Stuttgart. 22.45 SF: Tanzmusik auf Schallplatten. 23.10—23.45 SF: Ufa-Palast Stuttgart: Den Nachtregen regnen hören in Karasaki. Ein Melodram nach einer japanischen Novelle aus dem Zyklus „Die acht Gesichter am Biwasee" von Max Dauthendey. Für eine Sprechstimme und Kam­merorgel bearbeite! von Wilhelm Locks.

Samstag, 8. Oktober.

7.05 SWF: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.00 SWF: Konzert auf Schallplatten. 13.30—14.30 SF: Mittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 15.30—16.30 SWF (M): Stunde der Jugend. 1. Märchen von Ander­sen. 2. Der Schülermusikchor der Oberklasse der Volks­schule Schlitz unter Leitung von Rektor Adolph bringt Lieder mit Instrumentalbegleitung. 17.00: BR: Nachmittagskonzert. 18.25 SWF: Stunde der Arbeit: „Die Arbeiterbewegung in Frankreich", Vortrag von Johannes ©affenbad). 18.50 SWF: „Die praktische Aus­bildung von Luftfchutzanlagen", Vortrag von Dipl.-Jng. K. Lautmann, Koblenz. 19.30 SF: Karlsruhe: Lieder aus der späten Romantik : 1. Sapphische Ode, Brahms; 2. Vor dem Fenster, Brahms; 3. Der Schmied, Brahms; 4. Träume, R. Wagner; 5. Im Treibhaus, R. Wagner; 6. Waldeinsamkeit, Reger; 7. Hans und Grete, Mahler. 20.00 SF: Schwenningen: Bunter Abend. 22.45—24.00 SWF: Von Budapest: Zigeunermusik.

Sir John Gilmour, bisher Landwirtschoitsminister im Kabinett M« donald, wurde nach dem Ausscheiden Snombei und der drei liberalen Minister zum Jnnenminjst ernannt. Damit vermochte Macüonald die wi< tifffte Lücke, die durch den Austritt entstanden im sehr rasch wieder zu schließen.

Aus der Zenkrumsvarkel der thüringischen Rhön.

Anser Reichstagsabgeordneler spricht.

Um unseren parfeimifgliebern die Möglichkeit iu geben, persönlich unserem Reichstagsabgeordne- ken ihre Nöte und Sorgen vortragen zu können und um im engeren kreise der Zenkrumsorksgruppe Aufklärung über die politische Lage zu geben, ver­anstaltet die Zentrumsparkei vom Dienskaag, dem anstallet die Zenkrnmsparkei vom Dienstag, dem kober, Sprechtage und Ausspracheabende, auf denen unser Abgeordneter Skudienrat Pra. d e l anwesend sein wird.

Dienstag, den 4. Oktober, in G e i s a, ab 5 Uhr Sprechstunden; 8 Uhr Orksgruppenversammlung.

Mittwoch, den 5. Oktober, in Geismar, 5 Uhr Sprechstunden; 8 Uhr Orksgruppenversammlung.

Donnerstag, den 6. Oktober, in Dorsch, 5 Uhr Sprechstunden; 8 Uhr Ortsgruppenversammlung.

Freitag, den 7. Oktober, in Schleid, 5 Uhr Sprechstunden; 8 Uhr Orksgruppenversammlung.

Samstag, den 8. Oktober, in Dermbach, 5 Uhr Sprechstunden; 8 Uhr Orksgruppenversammlung.

Die Sprechstunden finden jeweils in der Ge- meindewirkschast statk. Die Lokale für die Orks­gruppenversammlung werden örtlich bekannt ge­geben.

Was soll ich hören?

Sendebezirk Frankfurt a. 21t.

Sonntag, 2. Oft : 8.15 Katholische Morgenfeier. 10.50 Einsührungsoortrag in Wagners „Tristan und Isolde". 12 Harmonium-Konzert. 14.10 Stunde des Landes. 18 Moselländische Kirmes. 18.25 Erlebte Zeit: Detlev von Liliencron. 19 Feierstunde zum 85. Geburtstag der Reichspräsidenten von Hindenburg. 20 Reger-Fest in Baden-Baden: Orchesterkonzert. 22.45 Philadelphia: Hindenburgfeier.

Montag, 3. Oft: 15.20 Die Mutter im Beruf, @«* spräch. 21 „Bei uns zu Lande auf dem Lande". 23 Klaviermusik.

Dienstag, 4. Oft: 13.30 Konzert: Szenen aus Ver­dis „Aida". 18.25 Zinssenkung, Vortrag. 18.50 D>« Deutsche Woche 1932, Vortrag. 19.35 Landsknechts- Sol­daten- und rheinische Trinklieder. 20.15 Erntefest und ... Crntebräuche. 21.15 „Tristan und Isolde", von Richard, Wagner, 2. Akt.

Mittwoch, 5. Ott.: 18.25 Frankfurts älteste Häuser. 18.50 Warenaustausch mit dem Südosten. 20.30 Karls­ruhe, ein Städtebild. 21.30 Altitalienische Lieder und Arien.

Donnerstag, 6. Oft.: 13.30 Aus „Aida" von Verdi. 18.25 Stunde des Films. 19.00 Chorkonzert. I9?" Mandolinen-Konzert. 21.00 Der Fall der Valerie C., «>" medizinisches Lehrstück. 22.00 Englische Lieder.

Freitag, 7. Off: 13.30 Konzert 18.50 Deutsche ft«* den: Werner Deubel spricht. 19.30 Lessing und wir. j 20.05 Symphonie-Konzert. 23.10 Den Nachtregen regnen hören in Karasaki, Melodram.

Samstag, 8. Oft. 12.00 Opernfonzert. 18.25^®*« , Arbeiterbewegung in Franfreich. 18.50 Die Pra“1*® ' Ausbildung von Luftfchutzanlagen. 19.30 Lieder aus D« g Spätromantif. 20.00 Bunter Abend aus Schwenningen- M

Möglichfeifen die unorganisierten, voll- und furz-, sowie auch die arbeitslosen christlichen Metallarbeiter starker für

Sonntag, 2. Oktober.

-> .^'2-0: SWF Von Königsberg: Militär-Frühkonzert. 8.15 SWF: Katholische Morgenfeier. 1 Missa brems in C-Dur, Köch.-Verz. Nr. 258, Kyrie und Gloria, W. A. Mozart, 2. Lesung; 3. Missa brevis: Credo; 4. Ansprache: „Die Wunde der Christenheit und ihre Hei­lung" (Trennung und Wiedervereinigung); 5. Missa bre­ms: Agnus Sei; Mitwirkende: Regens Prof. Dr. Dr. E. Weber-Fulda (Ansprache), der Kath Kirchenchor Frankfurt a. M.-Griesheim unter Chorleiter Karl Ha­mann, Frankfurt a. M.-Griesheirn. 9.15 SWF: Stunde des Chorgesangs, Erwin Lendvai (geb. 4. Juni 1882). 10.00 SWF: Vorn Hof der neuen Kaserne, Gießen: Feld- gottesdienst. 10.50 SWF: Einführungsvortrag zu Ri­chard Wagners. „Tristan und Isolde", 2. Akt von Hans Rosbaud. 11.50 SWF: „Wir und der deutsche Osten", Vortrag von Karl Hasselbach, Sck)riftführer der Orts­gruppe Kassel der Vereinigung heimattreuer Ost- und Westpreußen und Danziger. 12.00 SWF: Harmonium- Konzert. 13.90 WR: Mittagskonzert. 14.00 SWF: Zehnmiutendienst der Landwirtschaftskammer Wies- badem 1. „Verwertungsfchwierigfeiten bei der diesjähri­gen Kartoffelernte". 14.10 SWF: Stunde des Landes (unter Leitung von Dr. Carl Gebhardt). 1. Nassauischer ■Bauerntag in Hachenburg. Hörbericht von Dr. Paul Laven; 2. „Das Landvolk und der Arbeitsdienst", Vor- *£°9 v. Direktor Richard Pleimes, Dranienftein. 15.00 ^AJEunde der Jugend „Zum Welt-Tierschutztag". 16.00

(WR): Konzert des Rundfunkorchesters. 18.00 SWF: Mofellandifche Kirmeß. 1. 699 Jahre Weißegäffer Armes m Koblenz; 2. Die Bernkafteler Weinkirmes.

(Schallplatten) von W. W Knoeckel. 18.25 ©iffitf: Erlebte Zeit. Detlev von Liliencron. Unterhal- tung zwischen einem Detter des Dichters Hugo Andresen und Professor Friedrich-Karl Roederneyer. Anschließend Sportnachrichten.19.00 SWF: Vorn Deutschlandsender: Reichsfendung: Feierstunde zum 85. Geburtstag des Reichspräsidenten von Hindenburg. 20.00 SF- Zwei musikalische Märchen von Wilhelm Mathießen. Mozarts ^öulem —Gevatter Tod. Erzählt von Walter Schwarz. 20.20 SF: Baden-Baden: Reger-Fest. 2. Orchesterkon- 22V0 SF: Anekdoten Erzählt von Martin Lang. 22.45 6®i): Aus Philadelphia (USA)- Hindenbura- Feier^Botschaft des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika an Hindenburg. Sprecher: Kurt G. Sell. 23.05—24.00 WR: Nachtmusik der Kapelle Georg Aiange. °

Montag, 3. Oktober.

7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.00 ©F- Psorzheun: Mittagskonzert des Symphonie-Theater-Or­chesters Pforzheim. 13.30 WR: Msttagskonzert des Or­chesters des Westd. Rundfunks. Das Wiener Ballet. 15.20 SWF: „Die Mutter im Beruf", Gespräch. 17.00 BR: Nachmittagsfonzert. 18.25 SWF: Zur Internat io-

Gewerkschaftliches.

Die 13. Generalversammlung des Christlichen Metall- arbeiteroerbanbes Deutschlands erklärt zu den Entrech­tungen und Verschlechterungen der Arbeiter und Ar- I beitslosen:

Ihre Haupturfachen sind die allgemeine Wirtschasts- not, die geschlossenere aktivere Interessenvertretung son­stiger Berufsstände, sowie das starke Anwachsen der sozialen und politischen Reaktion. Weite Kreise der Ar­beiter und Arbeitslosen haben jedoch auch selbst mitver­schuldet, daß ihre Rechte, Interessen und Bewertung so stark zurückgeworfen und die Folgen der Notzeit so furchtbar einseitig aus sie abgewälzt wurden.

Während die Gewerkschaften und ihre vielgestaltigen Vertretungen zu weiteren Eroberungen vorstießen, Ge­fahren und Schäden abwehrten, ist der notwendige Nach­druck und die erforderliche Mitarbeit durch viele u n - organisierte Arbeiter und Arbeitslose stark oer- nachläßigt worben. Mehr als bie Hälfte ber Metall­arbeiter unb Arbeitslosen sind unorganisiert. Manche davon gingen sogar zu den Gegnern über und fielen da- durch ihrer eigenen Interessenvertretung in den Rücken. Ueberfpanntes Unterstützungswesen unb mangelnber Beitragswille gehen ebenfalls auf Kosten gewerkschaftli­cher Aufklärung, Aktivität unb Kämpfe.

Infolge biefer Schwächen unb Mängel ließen sich Arbeiter bei politischen Wahlen unb Parteiaktionen g e ■ gen s i ch selb st unb itjren Stand mißbrau­ch e n. Die vielgestaltig. Ablenkungs- u. Verb urnrn- ungsversuche der Arbeiterschaft fan­den hier Anklang. Der parteipolitische Mißbrauch der Arbeiter, durch wahnsin- nige Hetze und Versprechungen ermög­licht, mit all seinen Not- und Elendserscheinungen, ist das furchtbarste Arbeitermihgeschick der Zeit.

Somit bedingt dieser Kamps um Freiheit, Leben und Fortschritt, insbesondere um Zurückeroberung der ver­lorenen Rechte und Interessen, daß Arbeiter, Kurzarbei­ter und Arbeitslose wieder stärker für die gewerkschast- liche Front erobert und gewonnen werden. Die Not lehrt dieses gebieterisch und zwingt dazu. Jnsbeson- I dere ist dieses auch notwendig, um bestens gerüstet zu sein, wenn die Wiederbelebung der Wirt, schäft wirksam wird. Die Möglichkeit dazu ist ge­geben unb wirb vielerorts bestens bewiesen.

Der Berbanbstag ruft baher bie Ver­bandskräfte und Verbandsmitglieder I allerorts auf, mit allen Sräften und

den „Stand ber Devisenpolitik in Deutschlanb unb int Auslanb".

Mittwoch, 5. Oft., wirb um 18.30 Uhr die Reihe „Geschichte der Tribute" fortgesetzt. Die Stunde bei Beamten um 19.35 Uhr bringt einen Vortrag „Zivil- versorgung unb Personalpolitik ber öffentlichen Ser* j waltung".

Donnerstag, 6. Oft, hört man um 17.30 Uhr einen Vortrag „Neue Wege beutfch-türkischer Wirtschaftsbezie­hungen".

Freitag, 7. Oft, behanbelt ein Zwiegespräch um 18 i Uhr bas Thema „Film als Zeitkunst". Die Stunbe bet Arbeit bringt in ihrer Reihe „Arbeit unb Dichtung" * einen Vortrag über fübbeutfdje Dichter.

Samstag, 8. Ott., ist um 17.50 Uhr ein Vortrag« „Hellas unb bie alte Kultur bes Westens". Die Reihe „Deutsch für Deutsche" wirb um 18.30 Uhr fortgesetzt mit einem Vortrag „Umgangssprache".

naten Spinoza-Woche: „Spinoza in unserer Zeit", Fest­rede von Dr. Carl Gebhardt, gehalten im Haag (auf Schallplatten). 18.50 SWF (M): Englischer Sprach­unterricht. erteilt von Oberstudienrat Paul Olbrich. 19.30 SWF (M): Militär-Konzert. 21.00 SWF (M) Bei uns ZU Lande auf dem Lande. 21.30 SWF: Abschied vom Lederstrumpf III. Von Paul Laven. 22.00 SWF: Kla­viermusik. 22.45—24.00 BR: Nachtmusik.

Dienstag, 4. Oktober.

7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.00 BR: Un­terhaltungskonzert 13.30 WR: Konzert. 3 Szenen aus Verdis „Aida" 15.20—15.50 SWF: Hausfrauen-Nach- mittag, veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauenverein e. V. 1. Wochenschau, 2. Von der Kochtante: „Herbstli­cher Küchenzettel". 17.00 BR: Nachmittagskonzert der Kapelle Alois Detzer. 18.25 SWF: „Zinssenkung", Vor­trag von Dr. A Gras Brockdorff, Berlin 18.50 SWF: „Die deutsche Woche 1932", Vortrag von Dr. Fritz Langsdorf. 19.20 SWF: Kleiner Knigge für 1932 (TV) Von Stefan Großmann 19.35 SWF: Landsknechts, Soldaten- und rheinische Trinklieder. Zur Laute gesun­gen von Karl Wallenda, Koblenz. 20.15 SWF: Ernte­fest und Erntebräuche. Eine herbstliche Hörfolge. Lei­tung: Manfred Marlo. 21.15 SWF: Tristan und Isolde, von Richard Wagner. 2. Auszug. 22.45—24.00 SWF: Tanzmusik auf Schallplatten.

Mllwoch, 5. Oktober.

7.05 SWF: Frühkonzert. 12.00 SWF: Konzert auf Schallplatten. 13.30 WR: Mittagskonzert. 15.15—16 00 SWF: Stunde der Jugend 17.00 SWF (M, WR): Un­terhaltungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25 SWF: „Frankfurts älteste Häuser", Vortrag von K. Fr. Baberadt (In Zusammenarbeit mit der Frankfurter Zei­tung). 18.50 SWF: „Warenaustausch mit dem Sud­osten", Vortrag von Herbert Kayser. 19.20 SWF: Nach­richten aus Kunst und Wissenschaft. 19.30 SF: Unter­haltungskonzert des Philharmonischen Orchesters. 20.30 SF: Karlsruhe. Ein Städtebild. 21.30 SWF: Altitalie­nische Lieder unb Arien. 22.45—24.00 WR: Nachtmusik.

Donnerstag, 6. Oktober.

7.05 SWF: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.00 SF: Mannheim: Unterhaltungsmusik für Blasorchester. 13.30 SWF: Konzert auf Schallplatten. 15.30 ©F- ©tunbe ber Jugenb. 17.00 WR: Nachmittagskonzert bes Orchesters bes Westb. Runbfunks. 18.25 ©WF: Stunbe bes Films. 19.00 SWF: Chor-Konzert (aus bem Pro- gramm ber 1. Westgrenzlanbfahrt ins ©aargebiet). 19.30 SWF: Manbolinen-Konzert. Ausführung: Manbolinen- Orchefter 1911 Bad Kreuznach. 20.00 ©WF (M): Kon­zert des Rundfunk-Orchesters. 21.00 ©WF (M): Der

Eine interessante Mndhosenbildnng, die man am Strang des Nordseebades Spiekeroog beobachten konnte.

Die Windhose, durch deren ungeheure Saugwirkung Strandkörbe hoch in die Lust geschleudert wurden, forderte glücklicherweise kein Menschenleben. B 1 J

über das verspätete spärliche Einsetzen des Saison- geschästs. Dem Töpfer- und Ofensetzerhandwert brachte das Einsetzen der Heizperiode eine ver­mehrte Auftragserteilung von Reparatur- undJn- standsetzungsarbeiten, während für die Schmied«. Schlosser-. Sattler usw. mit Beendigung der Ernte ein Rückgang der Reparaturaufträge verbunden war. Die mit Beendigung der Reisezeit erhoffte Belebung des Absatzes ist in den Nahrungsmittel­handwerken überwiegend geringer geblieben als man annahm.

Ein starker Nachteil erwächst nach Meldung der Handwerkskammer Dortmund dem Handwerk in den letzten Monaten durch die neu gegründeten N o t g e m e i n s ch a f t e n der Erwerbslo- s e n. Diese sind großenteils dazu übergegangen, Gegenstände des täglichen Bedarfs, Lebensmittel ufw. gemeinsam aufzukaufen und nicht nur an Erwerbslose, sondern auch an andere mit einem geringen Aufschlag abzusetzen. So wird beispiels­weise aus einer Jndustriegemeinde in der Nähe von Unna berichtet, daß an einem Tage nicht me« Niger als 1000 Brote und 25 Zentner Fleisch auf s diese Weise von der Notgemeinschaft vertrieben ; wurden. Alle Versuche, gegen dieses Unwesen ein- 1 zuschreiten, sind big jetzt erfolglos geblieben. Eine i weitere erhebliche Beeinträchtigung erfuhr dar Handwerk nach wie vor durch die Schwarz* arbeit. Alle Maßnahmen, die bisher hiergegen i ergriffen wurden, erwiesen sich als unwirksam. — j

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