FuldaerZertung
Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.
irr. 200
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Mittwoch, 31. August 1932.
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3o6tg. 59.
W 8
Ser Zusammentritt des Reichstags.
Heute schon Wahl des Präsidiums. — Man rechnet mit ruhigem Verlauf der ersten Sitzung.
Zentrums-Antwort an Papen.
Ablehnung verfassungswidriger Experimente.
Am Dienstag nachmittag 3 Uhr tritt der im Juli gewählte Reichstag zusammen. Die bisherigen Verhandlungen der NSDAP. und des Zentrums haben ergeben, daß voraussichtlich noch am Dienstagnachmittag nach der formalen Eröffnungssitzung eine zweite Sitzung zur Wahl des Präsidiums abgehalten werden wird. Den Präsidenten wird die NSDAP, stellen, den Vizepräsidenten das Zentrum, und zwar werden dies voraussichtlich S t ö h r bezw. Esser sein.
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Wie wir aus parlamentarischen Kreisen erfahren, wird sich der Reichstag, nachdem die konstituierende Sitzung erfolgt ist, und wahrscheinlich auch schon die Wahl des Präsidiums vorgenommen wird, 8 bis 14 Tage vertagen, um inzwischen die Verhandlungen zwischen dem Zentrum und den Nationalsozialisten abzuwarten.
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Im Büro des Reichstages sind alle Vorbereitungen für den großen Tag getroffen. Der kommunistische Fraktionsführer Torgler hat das Material für die Alterspräsidentin, Frau Zetkin, entgegengenommen, und diese über ihre Amtsobliegenheiten unterrichtet. Man rechnet in parlamentarischen Kreisen, wie das Nachrichtenbüro des Vdz. erfährt, mit einem ruhigen Verlauf der ersten Reichstagssitzung, da alle Parteien ein Interesse daran haben, das Parlament so schnell wie möglich arbeitsfähig zu machen. Insbesondere hat auch Adolf Hitler, wie wir hören, den nationalsozialistischen Abgeordneten den Befehl gegeben, im Reichstage st r a ff st e Disziplin zu halten.
Das Büro des Reichstages hat sich inzwischen auch darauf gerüstet, daß heute schon das Präsidium gewählt wird, obwohl nach der früheren Uebung diese Wahl erst nach einer zweiten Sitzung vorgenommen zu werden pflegt.
Stimmzettel, Urnen usw. sind vorbereitet. Ge- schäftsordnungsmäßig kann die Wahl des Präsidiums heute nicht verhindert werden. Es genügt zwar der Widerspruch eines einzelnen Abgeordneten, wenn beantragt wird, diese Wahl auf die Tagesordnung der im Gange befindlichen Sitzung zu stellen. Niemand kann aber verhindern, daß der Reichstag mit Mehrheit beschließt, sich sofort wieder zu einer zweiten Sitzung zu versammeln, auf Heren Tagesordnung dann die Wahl des Präsidiums steht.
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VDZ. Berlin, 30. Aug. (Eig. Meld.) Die kommunistische Alterspräsidentin Frau Zetkin ist in den Vormittagsstunden von Parteifreunden in das Reichstagsgebäude geleitet worden, und zwar durch ein Seitenportal, so daß sie den Tonfilmoperateuren und Photographen, die sich am Haupteingang befanden, entgangen ist. In der Nähe des Reichs- taqsgebäudes sammelte sich um die Mittagsstunden eine immer größer werdende Menschenmenge an. die langsam von einem starken Polizeiaufgebot abgedrängt wurde. Größere Absperrungsmaßnahmen setzten in den ersten Nachmittagsstunden ein. Die nationalsozialistischen Abgeordneten betraten das Gebäude zum größten Teil im Braunhemd, teils auch in der schwarzen S. S.-Uniform.
Die Eröffnungsansprache von Frau Zetkin wird, wie verlautet, fo gehalten sein, daß sie schar, fen Protest von verschiedenen Teilen des Haules hervorruft, doch nimmt man an, daß die Opposition gegen Frau Zetkin in einem Nichtbetreten Poer nn vorübergehenden Verlassen des Sitzung.?- aales zum Ausdruck kommt, daß ernste Zwischen- laue vermieden und dann die rechtliche K o n st i - ruierung des Reichstages durch den Auf
ruf der Namen der neugewählten 608 Abgeordneten etwa im Zeitraum einer Stunde erfolgen kann.
In der ersten Sitzung, und falls Widerspruch erfolgt in einer anzuberaumenden zweiten Sitzung, soll dann das Reichstagspräsidium gewählt werden. Nach den bisherigen Verlautbarungen wird das neue Präsidium unter Führung des nationalsozialistischen Präsidenten bei dem Reichspräsidenten in Neudeck um eine Un. terredung nachsuchen, in der das B e - denken einer Reichstagsmehrheit gegen eine Reichstagsauflösung aufgelegt und die Bereitschaft zur Bildung einer parlamentarischen Regierung bekundet werden soll.
Die Regierungsbänke dürften in der Eröffnungssitzung leer bleiben und auch an der Wahl des Präsidiums, die eine innere Angelegenheit des Hauses ist, werden Regierungsvertreter nicht teil« nehmen.
Löbs kandidiert wieder.
VDA Berlin. 30. Aug. (Eig. Meld.) Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion beschloß, wie das Nachrichtenbüro des VDZ. erfährt, am Dienstagmittag, den bisherigen Reichstagspräsidenten L8be wieder als Kandidaten für diesen Posten aufzustellen. Die Fraktion ist nämlich der Auffassung, daß man den Anspruch der größten Fraktion, nämlich der Nationalsozialisten, auf den Präsidentenstuhl in diesem Falle nicht anerkennen könne, weil die Nationalsozialisten fei ne Ge- währ für die Achtung derReichsver- f a s s u n g böten. Falls, wie mit Sicherheit anzunehmen ist, trotzdem ein Nationalsozialist zum Präsidenten des Reichstags gewählt werden würde, so werden die Sozialdemokraten Löbe auch für den Posten des 1. Vizepräsidenten in Vorschlag bringen.
Pape« bei Hindenburg.
wtb. Neudeck, 30. 8. (Eig. Meld.) Amtlich wird mitgeteilt: Reichspräsident von Hindenburg empfing heute den Reichskanzler von Pap en. den Reichsminister des Innern, Freiherr von G a y l und den Reichswehrminister von Schleicher zum gemeinsamen Vortrag über die schwebenden Fragen der Innenpolitik, insbesondere das Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung. Der Herr Reichspräsident erteilte seine Zustimmung zu dem von der Reichsregierung geplanten, vom Reichskanzler in seiner Rede von Münster in den Erundzügen bekannt gegebenen wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen. Der Reichspräsident ersuchte den Reichskanzler, bei der Ausarbeitung der einzelnen Bestimmungen insbesondere darauf zu achten, daß die Lebenshaltung der deutschen Arbeiterschaft gesichert, und der soziale Gedanke gewahrt bleibe.
Die eingehende Be'prechung der innerpolitischen Lage ergab völlige Uebereinstimmung zwischen dem Herrn Reichspräsidenten und der Reichsregierung.
Wie mir erfahren, fand am Montag nachmittag auf gesellschaftlichem Boden eine Begegnung zwischen Reichskanzler von Papen, Reichswehrminister von Schleicher und Adolf Hitler statt.
Die Zentrumsfraktion des Reichstags trat am Montagnachmittag zu ihrer ersten Sitzung nach den Neuwahlen zusammen. Die Verhandlungen wurden eingeleitet durch einen Bericht des stellvertretenden Parteivorsitzenden Abgeordneten Joos, über seine Unterredung mit dem Reichskanzler v. Papen kurz nach den Wahlen, lieber die seither zwischen einzelnen Vertretern des Zentrums und der Nationalsozialisten geführten Verhandlungen wurden Mitteilungen nicht gemacht, weil die Verhandlungen noch nickt zum Abschluß gebracht sind. Mit der Bayerischen V o l k s p a r t e i ist, wie auch im alten Reichstag, eine Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen worden, die sich auf alle parlamentarischen Fragen erstrecken wird. In der Aussprache kam es als Einheitswille der Zentrumsfraktion zum Ausdruck daß sie alles zu tun versuchen wird, um die Innehaltung verfassungsmäßiger Wege zu gewährleisten. Die Ansicht der Fraktion fand ihren Niederschlag in folgender einmütig angenommenen
Entschließung.
In der Erörterung der politischen Lage billigte die Zenkrumsfraktion des Reichstags einmütig die am 11. August von den Reichskags- abgeordneken Joos und Bolz hem Herrn Reichskanzler vorgekragenen Grundgedanken und Richtlinien einer verfassungsmäßigen Politik.
Aus dieser Haltung heraus fanden auch die seitens des Herrn Reichskanzlers v. P a p e n in feiner Sonntagsrede in Münster hinsichtlich der der- zeitigen Bemühungen des Zentrums gemachten
= Berlin, 30. Aug. (Eig. Meld.) Die Ple- narfitzung des preußischen Landtages, der heute zusammentrat, wurde von dem Landtagspräsidenten Kerrl um 2 Uhr nachmittags eröffnet.
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VDZ. Berlin, 30. Aug. (Eig. Meld.) Der De- ratungsplan des Landtages, der ursprünglich geplant war, wird voraussichtlich eine Äende - run a erfahren. Die Zentrumsfraktion hat, wie das Nachrichtenbüro des VDZ. meldet, den Wunsch geäußert, daß der Landtag sich bereits heute nach Erledigung dieser Debatte über die Ein - setzuna des Reich.skommissars bis nach dem Katholikentag vertagen möge. Es würden bann heute nicht mehr die zahlreichen Anträge der Fraktionen über die blutigen Zusammenstöße in Angriff genommen. Der Aeltestenrat wird sich mit der Anregung des Zentrums noch zu beschäftigen haben. Im übrigen setzte die Z e n t r u m s f r a 11 i o n ihre am Vorabend begonnene politische Aussprache fort. Die übrigen Fraktionen hielten Verhandlungen ab, die lediglich der Stellungnahme zu den Gegenständen auf der Tagesordnung galten. Man glaubt in par- lamentarilchen Kreisen, daß die Anträge gegen die Einsetzung des Reichskommissars voraussichtlich eine Mehrheit im Landtag finden werde.
Wie das Nachrichtenbüro des VDZ. weiter meldet, hat der stellvertretende Reichskommisiar Dr Bracht seine Auffassung über die Stellung der kommissarischen Regierung gegenüber dem Landtag schriftlich in der Weise festgelegt, wie er sie dem Landtagsvräsidenten mündlich vorgetragen hatte. Das Schriftstück ist dem Landtagspräsidenten zugegangen. Es steht noch nicht fest, ob der Präsident es als Erklärung der kommissarischen Regierung im Parlament verlesen will.' Dagegen wird wiederholt betont, daß weder der stellvertretende Reichskommissar noch die kommissarischen Minister sich persönlich an den Landtagsverhandlungen beteiligen werden.
Sitzung des Aeltestenrates.
VDZ. Berlin, 30. Aug. (Eig. Meld.) Während der Beratungen des Aeltestenrats des preußischen Landtags wurde bekannt, daß der für 1 Uhr in Aussicht genommene Beginn der Landtags- sitzung auf 2 Uhr verschoben werden soll. Mit Zustimmung der Nationalsozialisten und des Zentrums wurde beschlossen, heute nur den erften Gegenstand der Tagesordnung zu erledigen, der die Einsetzung des Reichskommissars für Preußen betrifft. Die weiteren Tagesordnungsgegenstände sollen in der n ä ch st e n Vollsitzung des Landtags, am Mittwoch, dem 21. September 1932 erörtert werden.
Präsident Kerrl teilte mit, daß er eine Propst erklär u ng gegen das letzte Schreiben des stellvertretenden Reichskommissar. Dr. Bracht verlesen werde, worin der stellvertretende Reichs- kommissar bekundet hatte, daß seine Regierung sich dem Landtag gegenüber nicht verantwortlich suhle, und sich um seine Beschlüsse nicht kümmern werde. Abg. Kube (Rat. Soz.) fügte hinzu, die ™örItLrtarf03iaJiften erstrebten die Herstellung einer verfassungsmäßigen Regierung.
Ausführungen grundsätzliche Ableh» nu n g.
Wenn die Zentrumspartei nach gangbaren Wegen sucht, um in der deutschen politischen Ent- Wicklung klare verantwortlich keilen zu schaffen und verfassungswidrige E x p e r i m e n t e a u s z u s ch l i e ß e n, so ist das kein „taktisches Spiel", kein „fiuüffcnfpiel in der Rot des deutschen Volkes", sondern das pfllchkmäßige handeln einer Partei, für die die Wahrung verfassungsmäßiger Zustände Volkswohl bedeutet und politischer Lebensinhalt ist.
In der klaren Erkenntnis, daß jede Regierung, die, ohne Mehrheit und vertrauen in der Volksvertretung zu besitzen, notwendigerweise aus eine abschüssige Bahn kommen muß, arbeitet die Zen- krumsparkei, unbekümmert um Drohungen und Einschüchterungen, ihrerseits mit an der Schaf, fung einer Regierung, die sich auf eine klare Mehrheit des Parlaments stützen kann und gewillt ist. mit ihm zusammenzuarbeiten. Denn dieses ist der eindeutige Sinn der Reichsverfassung.
Dabei leitet sie der Gedanke, daß es verfassungsmäßig unmöglich und für das Reich verderblich ist, eine Reichstags- auflöfu ng nur deswegen zu befürworten und vorzubereiken, weil der gegenwärtigen Regierung die Mehrheit versagt bleibt.
Von Zentrumsseite wurde angeregt, daß man im Landtagsplenum der früheren Staatsregierung Gelegenheit zur Aeußerung geben könnte. Präsident Kerrl erwiderte, da ein Verfassungsstreit der früheren Staatsregierung schwebe, könne er einem Vertreter dieser Regierung nicht als Regierungsvertreter das Wort erteilen. Es wurde vereinbart, baß ein Mitglied der früheren Regierung in feiner Abgeordneten-Eigensckaft vor Eintritt in die Tagesordnung eine Erklärung ab g e» b en soll.
preußische Reqierunasbeamte dürsen den Landtag nicht betreten.
V.D.Z. Berlin, 30. Aug. (Eig. Meld.) Wie das Nachrichtenbüro des VDZ. meldet, ist den Beamten der preußischen kommissarischen Regierung heute am Zusammentritt des Preußischen Landtages ein Ministerialbeschluß in Umlauf zur Kenntnis gebracht worden, wonach es den Beamten der Regierung verboten ist, das Landtagsplenum, die Wandelaänge und die Restaurationsräume des Landtages zu betreten. Da es sich bei diesen Räumen um die wesentlichsten Teile des Landtagsge- bäudes handelt, kann man von einem völligen Verbot für die Regierungsbeamten sprechen, das preußische Landtagsgebäude zu betreten. Inwieweit die kommissarische Regierung von diesem Verbot Ausnahmen zuläßt im Sinne der von ihr erklärten Bereitschaft zum Entgegenkommen bei der Zusam. menarbeit mit dem Landtag, steht bisher nicht fest.
preußische Kabiuektssitzung über verwallungs- reforrn.
VDZ. Berlin, 30. Aug. (Eig. Meld.) Wie bas Nachrichtenbüro bes VDZ. meldet, wird die kommissarische preußische Regierung in einer Kabinettssitzung heute nachmittag sick mit der Verabschiedung der großen Verwaltungsreform beschäftigen, die Reichskanzler von Papen in Münster äntünbigte.
Juskizuntersuchnngsausschuß geht nicht nach Beuthrn
VDZ. Berlin, 30. Aug. (Eig. Meldg.) Der Vorsitzende des Justizuntersuchungsausschusses des preußischen Landtags, Aba. Dr. F r e i s l e r (Rat.. Soz.) hat dem Aeltestenrat mitgeteilt, daß die für den 2. und 3. September in Aussicht genommene Beratung dieses Ausschusses in Beuthen, der das Beuthener Urteil an Ort und Stelle nachprüfen sollte, nicht stattfinden wird. Die Angelegenheit ist deshalb im Aeltestenrat nicht erörtert worden.
kardinal van Roffum t-
Wie aus Maastricht gemeldet wird', ist Kardinal van R o f f u m, der einzige holländische Kardinal, im Maastrichter Krankenhaus in der Nacht zum Dienstag gestorben.
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Kardinal Guilhelmus van Rossum wurde 1854 zu Zwolle in Holland geboren; 1879 empfing er die Priesterweihe und wurde bald Professor im Iuve- nat zu Roermond und dann Rektor in Wittern. Seit 1895 war er in Rom tätig, wo er feit 1911 als Karbinalpriester bei den Kongregationen hohe Aemter bekleidete. Bei dem Eucharistischen Kongreß in Wien 1912 führte er als Vertreter des Hl. Stuhles den Vorsitz. Außer seinen Berufstätigkeiten hat er sich auch mit wissenschaftlichen Arbeiten befaßt.
Ver Reichstag und die Persönlichkeiten, zwischen denen das politische kräslefpiel in der neuen
Sitzungsperiode entschieden wird.
Oben",oben: Die Front des Reichstagsgebäudes (1884—1894 von P. Wallot erbaut). Reick°;mc> Don Pape«, der sich voraussichtlich auf keine Majorität in dem neuen
Atw's ; h o ns^an,11, Darunter: Otto Wels, der Führer der Sozialdemokratischen Partei. Mitte: Fraktion ' ®er selbst dem Reichstag nicht angehört, dessen Direktiven jedoch von der größten SeuHA„„t;„„nreuen Reichstags befolgt werden.llnten: Geheimrat Hugenberg, der Führer der utlchnatwnalen. Rechts: Reichskanzler a. 3. Sr. Brüning, Her Führer des Zentrums.
Das Prentzen- Parlament tagt.
Der veratungsplan. — Protest gegen den Relchskommiffar. — AnfchNetzend Vertagung.