Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatk.
Nr. 170
Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt im Bild" und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei In Fulda. Fernrufe: Schrift- :: leitung 3153, Fuldaer Actiendruckerei 3151 und 3152. ::
Dienstag, 26. Juli 1932.
Monatlich 1.65 einschließl. Postgebühr (48 Psg.) ohne Zustellg. Anzeigen-Preise: Kleinzeile ^Col.) lokal 0.15 RM., auswärts 0.20 ÄM. Reklamezeile: lokal 0.60 RM., auswärts 0.80 RM. Bei Wiederholungen Rabatt. Postscheckk. Frankfurt a. M 4051.
Zahrg. 59.
Soll Deutschland zum Trümmerhaufen werden?
Jtein und abermals nein! Deshalb keine Stimme den Radikalen, den Rationalsozialisten und Kommunisten.
Wähtt Zentrum! (Liste 4.)
Volksfront gegen volksenlrechkung.
Der kraftvollen Führung und zielbewußten Arbeit des Reichskanzlers Brüning ist es gelungen, das deutsche Volk in Ruhe und Ordnung durch die harten Winter der Jahre 1930 und 1931 hindurchzuführen.
Wenn die Schwierigkeit und Größe dieser Leistung eines Beweises bedurft hätte, dann wird er durch die nunmehrige innerpolitische Entwicklung unter der Regierung Schleicher-Papen erbracht. Wenige Wochen nach dem Rücktritt Brünings haben genügt, um das deutsche Volk an Den Rand des Bürgerkriegs zu bringen.
Diese Entwicklung hätte die neue Regierung verhindern können, wenn sie den Terror der Straße und der Anmaßung der politischen Kampfverbände mit der gleichen Festigkeit wie ihre Vorgängerin entgegengetreten wäre. Sie hat aber durch ihre Maßnahmen zu erkennen gegeben, daß sie in den Massen des Rechtsradikalismus jene „lebendigen und aufbauwilligen Kräfte" sieht, von denen sie ihre Politik getragen wissen will.
Wäre dieser Radikalismus wirklich Ausdruck eines nationalen, d. h. die Interessen der Gesamtnation berücksichtigenden Freiheitswillens und nicht nur eine allein in der Verneinung des Bestehenden einige Bewegung zur Eroberung des Staates durch eine Partei, wäre seine Heranziehung zu Verantwortung und Mitarbeit zu begrüßen. Die Geschichte der radikalen Bewegungen in Vergangenheit und Gegenwart zeigen jedoch, daß sie stets nur mit schweren und unheilvollen Erschütterungen für Volk und Staat verbunden sind.
,L)enn der Radikalismus ist etwas wesentlich anderes als Reformwille und Reformbewegung. Während die Reform eine Evolution, d. h. eins or- ganische Entwicklung des Bestehenden im Rahmen und auf der Grundlage des geltenden Rechts an» strebt, will der Radikalismus die Revo. l u t i o n, d. h. den Umsturz und die Ersetzung des Bestehenden durch etwas ganz Neues, etwas ganz anderes. In diesem „ganz anderen" liegt allein das Geheimnis und der Zauber des Radikalismus."
Diese Ausführungen P. Pribillas S. I. in den „Stimmen der Zeit" verdienen uneingeschränkte Zustimmung. Sie erklären es auch, daß die Führer des Radikalismus in ihrer Bewegung alles zusammentrommeln konnten, was irgendwie durch die Not der Gegenwart bedrängt, auf die Zukunft allein trügerische Hoffnungen setzt.
Von unverantwortlichen Führern werden diese Massen immer wieder in den Kampf gegen die Träger und Hüter der Ordnung und des Rechts geführt. Ohne Unterlaß werden die Leidenschaften des Volkes aufge. wühlt. Um den Einfluß her Partei zu stärken, werden die im Volke bestehenden Gegensätze in einer Weise verschärft, daß aus ihnen im Hinblick auf die radikalen Kampforganisationen eines Tages der Bürgerkrieg aufflammen muß.
Diese Tatsachen zeigen mit erschreckender Eindeutigkeit, daß man bei der Radikalisierung Deutschlands von allem anderen eher als von einer geistigen und sittlichen Erneuerung sprechen kann. Für jeden verantwortungsbewußten Deutschen ist es daher eine selbstverständliche Pflicht, der Radikalisierung mit aller Kraft entgegenzuwirken.
„Es ist klar, daß eine U e b e r w i n d u n g des Radikalismus nicht von heute auf morgen möglich ist, sondern nur zäher, geduldiger und zielbewuß- tsr Arbeit gelingen kann. Es hat keinen Zweck, sich mit Radikalen in eine Diskussion einzulassen; denn Gründe sind nur dort angebracht, wo Empfänglichkeit und Bereitwilligkeit vorhanden sind, auf Gründe einzugehen. Ebenso ist Nachgiebigkeit gegen radikale Parteien verfehlt; sie wird von diesen als Schwäche ausgelegt und verstärkt nur ihre Anmaßung. Zum Ziele führt einzig eine feste, ruhige Hand am Steuer des Staates, wirksamer Schutz für Leben. Ehre und Gut, die Hinlenkung der Aufmerksamkeit auf praktische, konkrete Ziele und eine unverdrossene Arbeit zur Linderung der herrschenden Not."
Diese Worte P. Pribillas S. I., geschrieben bereits im April dieles Jahres, sind eine einzige Anklage gegen die „Herren" der neuen Regierung. Ihre innerpolitischen Maßnahmen sind eine ununterbrochene Kette schwächlicher Konzessionen an den extremen Radikalismus..
Das Volk lehnt diese grundsätzlich neue Staatsführung ab. Es will zurück zu dem Werk Brünings, dem Staat der Ordnung und der Autorität.
Nicht Radikalismus, sondern Ak- t i v i s m u s ist das Gebot der Stunde. Aus dem Dunkel politischer Unverantwortlichkeit sind die Kräfte ausgetaucht, deren Intrigen zum Rücktritt Brünings geführt haben. In das Dunkel des Chaos droht die von ihnen heraufbeschworene Krise das deutsche Volk zu führen.
Darum ist die Losung in diesem entschechenden Wahlkampf:
Zurück zu Aukoriköt und Ordnung!
Zurück zu Brüning
und seinem Werk!
Anträge aus einstweilige versüguug abgetehnt.
Die Entscheidung des Staaksgerichtshoses.
wtb. Leipzig, 25. Juli. (Eig. Meldg.). In der Streitsache zwischen dem Lande Preußen und dem Deutschen Reich verkündete heute mittag um 13.10 Uhr der Vorsitzende des Staatsgerichtshofes für das Deutsche Reich als Entscheidung, daß die Anträge auf Erlaß einer Einstweiligen Verfügung a b- gewiesen werden.
In der Streitsache selbst, die in den nächsten Wochen zur Beratung gestellt werden soll, ist damit eine Entscheidung noch nicht gefallen.
Im weiteren Verlauf des Prozesses Preußen gegen Reich am Samstag verlas Ministerialdirektor Badt ein
Gukachlen des Professors Anschütz
des bekannten deutschen Staatsrechtslehrers, das dieser auf Grund eingehender Rücksprache mit Badt erstattet hat. Er erklärte sich wohl mit der Klage Preußens vollkommen einverstanden. Es fehlen sowohl die Voraussetzungen von Absatz 1 und Absatz 2 des Artikels 48. Es kann weder von einer Nichterfüllung der dem Lande Preußen dem Reich gegenüber obliegenden Verpflichtungen die Rede sein, noch davon, daß die vorgekommenen Störungen der Ordnung nur durch die Einsetzung eines Reichskommissars und die Absetzung der Ministerien bekämpft werden könnten. Ein Reichskommissar hat äußerstenfalls das Recht, den Ministern der Landesregierungen die Ausübung ihrer Aemter zu untersagen, sie also gewissermaßen beiseite zu schieben. Er hat über nicht das Recht, Minister und anders Beamte rechtswirksam abzusetzen und ihre Amtsnachfolger zu ernennen. Die Maßregeln der Reichsregierung leiden an Ermessensfehlern, und zwar sowohl an Ermessensüberschrei- tung wie Crmessungsmißbrauch. Diese Fehler lassen ihre Maßregeln als verfassungswidrig erscheinen.
Dr. Bumke erklärte, er halte den Vorschlag eines Vergleiches nicht für zweckmäßig. Ministerialdirektor Gottheiner (Vertreter des Reichs) gab die Erklärung ab, daß die Reichsregierung von der Verfassungsmäßigkeit ihres Vorgehens gegen die preußische Regierung völlig überzeugt sei. Er könne sich deshalb auch nicht über die Folgen äußern, die eine vielleicht gegenteilige Entscheidung des Staatsgerichtshofes haben könnte.
Der Vorsitzende Dr. Bumke erklärte darauf, die Frist für die Abgabe der Gegenerklärung der Reichsregierung zur Hauptsache laufe am 5. August ab. Er legte dem Vertreter der Reichsregierung nahe, diese Frist nicht bis zum Letzten auszunutzen.
Ministerialdirektor Badt bemerkte, daß die Rückäußerung der Antragsteller sich verzögern könnte durch die Tatsache, daß sie nicht an ihre Akten im Ministerium herankönnten. Ause eine Anregung Dr. Dumkes, die Reichsregierung möge in dieser Frage En t g eg e n k o m m en zeigen, erwiderte Gottheiner, hier handele es sich um eine innere Maßnahme Preußens. Unter Heiterkeit des Publikums erwiderte Bumke, der Reichsregierung sei doch immerhin ein gewisser Einfluß auf das Kommissariatskollegium in Preußen nicht abzusprechen.
Hierauf wurde Sitzung geschlossen. Die Verkündigung der Entscheidung wurde auf Montag 13 Uhr angesetzt.
*
Wie setzt bekannt wird, sind die ursprünglich nur mit der kommissarischen Wahrnehmung der Staatssekretärgeschäfte in den einzelnen preußischen Ressorts beauftragten Herren inzwischen mit der Wahrnehmung der Geschäfte der einzelnen preußischen Ministerien betraut wor
den und haben danach auch den Eid abgelegt, der nach Artikel 56 der preußischen Verfassung allen Staatsministertl_ beim Amtsantritt abzunehmen ist. Das ist offenbar deshalb geschehen, um die staatsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausübung sämtlicher Ministergeschäfte durch die amtierenden Herren zu schaffen, besonders für die Entscheidungen in Personalfragen.
Rach Popens Stuttgart-Reise.
Reichskanzler von Papen kehrte am Sonntag» vormittag von Stuttgart wieder nach Berlin zurück. Er erklärte sich über das Ergebnis von Stuttgart, wo er mit den Länderministern sieben Stunden verhandelt hatte, als befriedigt.
Die Länderkonferenz der Ministerpräsidenten in Stuttgart befaßte sich, wie das „Stuttgarter Neue Tagblatt" meldet, vorwiegend mit der Frage der Einsetzung des Reichskommissars in Preußen. In dem Bericht des Reichskanzlers sei besonders die bündige und vorbehaltlose Erklärung bemerkenswert, daß gegen irgendein anderes Land ein derartiger Schritt nicht geplant sei. Die Voraussetzungen dafür lägen nirgends vor, weil in den anderen Ländern die Organe, die für Ordnung und Sicherheit zu sorgen hätten, tn den besten Händen seien. (Bekanntlich hetzen die Nazis in aller Schärfe gegen die bayerische geschäftsführende Regierung.) Die Tatsache, daß die Länderregierungen tn Süddeutschland nur geschäftsführende Regierungen seien, biete keinen Grund zur Einsetzung eines Reichskommissars. Die Berhandlun- gen, die sich an den Bericht des Reichskanzlers anschlossen, seien in der Sache scharf gewesen, aber in ruhigem Tone geführt worden. Vor allem hätten die größeren Länder schwere Bedenken und Einwendungen varge.- bracht, die sich in erst er Linie auf dem Gebiete der Reich s p o l i t i k bewegten. Auch die Vorgänge und Ergebnisse in Lausanne seien in die Aussprache mit einbezogen worden.
*
WTB., das Sprachorgan der Reichsregierung, meldet weiter:
„Am Montagnachmittag wird der Kanzler auch dem Ueberwachungsausschuß des Reichstags Antwort stehen. Es ist anzuneh- nehmen, daß die formulierten Fragen, die der Staatssekretär des Reichskanzlers in seinem Auftrag erbeten hat, inzwischen eingetroffen sind, so daß auch die Sitzung dieses Ausschusses verhältnismäßig schnell abgewickelt werden kann. Wesentliche praktische Ergebnisse oder Entscheidungen sind natürlich von chr nicht zu erwarten.
Am Dienstag wird das Reichskabinett seine Beratungen über die wirtschaftlichen Fragen, namentlich über das Problem der Arbeitsbeschaffung, wieder aufnehmen. Es ist ja bereits bekannt geworden, daß sich die FertigsteD- lung des Programms durch die preußischen Dinge so verzögert hat, daß eine Veröffentlichung vor den Wahlen kaum noch möglich sein dürfte. Das Reichskabinett will aber auch tn dieser letzten Woche vor dem Wahltermin alle verfügbare Zeit ausnützen, um so bald wie möglich auch aus diesem Gebiet zu praktischen Ergebnissen zu gelangen."
*
ENB. Berlin, 25. Juli. (Eig. Meldg.) Das Reichskabinett ist heute vormittag um 11.30 Uhr zu einer Sitzung zusammengetreten, in der neben her Berichterstattung des Reichskanzlers über die Stuttgarter Länderkonferenz und einer Besprechung
M
M
■
Blick auf die Gerichtsverhandlung. Am Mtkeltifch Reichsgerichtsprästdent Dr. Bumke (X)
der für heute nachmittag vorgesehenen Tagung 8e« Ueberwachungsausschusses des Reichstages, wie angekündigt, auch die wirtschaftlichen Aufgaben der Reichsregierunq auf der Tagesordnung stehen.
*
Im Zusammenhang mit diesen Fragen wird von unterrichteter Seite betont, daß in dem Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung n i ch t s v o n irgendwelchen Zwangsanleiheplä. nen enthalten ist. Im übrigen trifft es auch nicht zu, daß der frühere Reichsbankpräsident Dr. S ch a ch t als Reichskommissar ober als Treuhänder der Reichsregierung für die Gelsenkirchener Bergwerksangelegenheit eingesetzt wer. den soll. Allerdings wird die Reichsregierung die ganzen in der letzten Zeit erfolgten Reichsbeteili. gungen an den verschiedenen Betrieben in den Kreis ihrer Beratungen einbeziehen.
*
Der hessische Staatspräsident Adelung hatte den Wunsch ausgesprochen, über die Auffassung der jüngsten Vorkommnisse bei der hessischen Bevölkerung dem Herrn Reichspräsidenten persönlich Dor- trag zu halten. Er ist jedoch gebeten worden, von einem Besuch in Neudeck 21 b ft a n b zu nehmen. Der Herr Reichspräsibent werbe vom 9. bis 12. August voraussichtlich in Berlin sein und behalte sich vor, während dieser Tage die Herren Staats- und Ministerpräsidenten der Länder bei sich zu empfangen.
*
Die „Berliner Volkszeitung" ist vom Militärbefehlshaber auf die Dauer von fünf Tagen verboten worden.
*
Die Montagspost veröffentlicht einen Brief des früheren preußischen Ministerpräsidenten Dr. h. c. Otto Braun an den Reichskanzler v. Papen, in dem der Ministerpräsident auf das Schreiben des Reichskanzlers vom 21. Juli antwortet. Braun nimmt zunächst zu der vom Kanzler gegebenen erchtlichen Begründung seines Schrittes Stellung, wobei er nochmals Verwahrung gegen das Vorgehen der Reichsregierung einlegt. Am Schluß seines Briefes gibt er dem Wunsche Ausdruck, feine Stellungnahme im Rundfunk ebenfalls darlegen zu dürfen.
AutzenpolitischerSchrittVapens.
Beteiligung Deutschlands an dem Meinungsaustausch auf Grund des Dertrauensabkounnens.
wtb. Berlin, 25. 7. (Eig. Meld.) Wie wir von unterrichteter Seite hören, hat die Reichs- regierung in der Angelegenheit des sogenannten Vertrauensabkommens aus Grund der von chr eingezogenen Erkunbigungen der britischen Re- gterung nunmehr mitteilen lassen, baß sie bereit |et, sich gemäß der englisch-französischen Erklä- rung vom 13. Juli in den eintretenden Fällen an einem offenen Meinungsaustausch über die in der Erklärung erwähnten europäischen Fragen zu beteiligen. Eine entsprechenbe Mitteilung geht auch bet französischen Regierung zu, die inzwischen gleichfalls an die Reichsregierung die Aufforderung zum Beitritt zu der Erklärung gerichtet hat. । , । >
Zur Siedlungsfrage.
Gründung einer Reichsgemeinschaft für deutsche» Siedlungswesen.
ERB. Essen, 25. Juli. (Eig. Meld.) Nachdem vor kurzem in Berlin eine vorbereitende Konferenz der Siedlerführer und Siedlungspolitiker zum Zwecke einer gemeinsamen Aktion stattgefunden hatte, ist jetzt eine Reichsgemeinschaft für das deutsche Sieblungsroefen gegründet worden. Zum Führer dieser Reichsgemein- schaft wurde der Chefredakteur der Wochenzeitung „Freies Volk", Fritzsche, gewählt. Dem erweiterten, als Reichssiedlerausschuß gebildeten Vorstände gehören auch die Vertreter der einzelnen Siedlungsverbände aus dem ganzen Reich an. Die Reichsgemeinschaft für das deutsche Siedlungswesen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vaterländischen Belange durch eine Aktivierung der Siedlungs Politik und die Siedlerbewegung zu fördern und die deutsche Landwirtschaft nach Kräften zu beleben und zu pflegen. Sie hat 10 Richtsätze ausgestellt.
* Wiedereröffnung der englisch-irischen Derhand- l ungen. Den englischen Blättern zufolge hat die Regierung des irischen Freistaates entgegen den§ Erwartungen noch keine Erhebung von Einfuhrzöllen auf britische Waren angeorbnet, obwohl )as einschlägige Gesetz seit Samstag in Kraft tft. In Dublin sind Gerüchte im Umlauf, daß hinter i)en Kulissen Besprechungen wegen Wieder- eröffnitng der englisch-irischen Verhandlungen Im Gange seien.