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25, UlaL
Beilage zur Fuldaer Zeitung
Ile. 119
Zebra.
land weiter so mies geht.
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der deutschen Zugend
..Führer des Volks zu fein
Wenn mich das holt!" .
stimmt!
A. fi. eine gediegene landwirtschaftliche halten (wobei sich Herausstellen wird, Körperkräften, einigem Fleiß und dem Ahnen doch noch zu wuchern ist) und
daß mit guten Erbgut von 40 werden im betreuen Erbfeind
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In der Zeit vor und nach Pfingsten fanden viele Tagungen der Deutschen Jugendoerbände statt.
rlösung Christe Mutter gesetzt."
Aus dieser Haltung heraus will auch
die katholische Jugend Fuldas am Montag, dem
30. Mai, abends 8.30 Uhr, in der Klosterkirche
Husch, ein weißer Schatten dicht über meinem Kopf, die Hände lassen den Stein los, meine Augen gehen weit auf. — Da, der erste Blitz! Alles ist hell um mich. Drüben aus dem Ast sitzt eine Schleiereule und
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werden „das Ziel der Schule erreichen" und daher Landarzt, Lehrer, Meliorationstechniker werden. Was die Moneten betrifft, so wird bei den alten Herrschaften beantragt werden, daß sie das Ausbildungsgeld in eine Gruppenkasse zusammenschießen und daraus alle ihre Sache lernen lassen. — Entscheidung über dieses mächtig einfache Projekt schwebt noch in den Familienräten, wird aber sicher günstig ausfallen (?), wenn es Deutfch-
natswechfel etwas übrig — Rest weg: Wir suchen au unserem nächsten Turnabend mit der Arbeiterjugend einen oder zwei von den Bengels aus und lassen ihnen eine gediegene Ausbildung zu Facharbeitern zuteil werden, damit Deutschland später wieder in der Welt vor- an ist . . .
Nachwort: Die Geschichte könnte beinahe stimmen, denn ich weiß eine hündische Jugendgruppe, da haben die 14—17jährigen unter sich beraten, was jeder werden soll, weil sie sahen, daß Papa und Mama — abgebaut, wie sie waren — nicht mehr ganz durchfanden. Der Beschluß wurde am Silvesterabend im Winterlager nach einem Sturmmarsch hinter der (Beier» gucke gefaßt: Günther, Schorsch, Heinz und Klaus gehen zu Ostern ab mit Tertiaabitur, werden teils Bauhandwerker, teils Gärtner lernen, daneben etwas Kochen, Schuhflicken und soviel Musik, Zeichnen, Turnen, wie jeder braucht und kann.— Dieter, Ernst, Syphysus jedoch
Wir bitten unsere Vereine aus allen Teilen der Diözese, sich für diesen Tag freizuhalten und am gemeinsamen Treffen recht zahlreich teilzunehmen.
Dem in der nächsten Woche erscheinenden Rundbrief legen wir einen Fragebogen bei; füllt ihn bei Teilnahme aus und sendet ihn uns zu, aber bitte sofort, damit wir die Vorbereitungen in der kurzen Zeit noch treffen können.
Schon heute herzliches Willkommen und ein jugend- frisches
nach keine Sorgen — der Kampf tobte noch in dem Wald herum — sie tarnen bald näher, bald entfernten sie sich. Aber jetzt waren schon bald 10 Minuten verstrichen und kein Ton mehr zu hören. Ich hatte ja noch Mut, ober komisch war es doch. Mein letztes Brot aß ich — das brachte mich noch eine Viertelstunde weiter — und dann überlegte ich, was zu machen sei. „Allein raus kannst du nicht, die Tür ist zu hoch, und unten liegen Quadersteine. Vielleicht wollen die sich auch nur noch einmal ranschleichen und dich dann meuchlings überfallen." Also stieg ich auf der Leiter innen im Turm hoch, die durch eine enge Lucke auf die Plattform führte. Ich fetzte mich auf den Mauerrand und sah nach unten. Da merkte ich erst, wie dunkel es da schon war. Man konnte unter den Bäumen schon gar keine Einzelheiten mehr unterscheiden. Die Sonne war längst hinter einer im Westen auffteigenben schwarzen, düster dräuenden Wolkenwand verschwunden. Der dunkle Tannenwald in meinem Rücken rauschte so unheimlich und mächtig, als wenn er sich Mut zureden wollte vor dem, was die Nacht barg.
Der schwerfällige Wind, der schwül daherstrich, machte mich frieren. „Die können dich doch nicht hier lassen. Du mußt doch mit der Dunkelheit zu Hause fein, sonst ängstigt sich die Mutter." So wollte ich die aufsteigende Angst wegreden. „Das gibt ein Gewitter da hinten. Vater sagte neulich noch: Hier in N. kommen die Gewitter immer wieder, weil sie nicht über die Berge können. — Im Wald schlägt ja der Blitz doch sicher drüben in die hohen Tannen, aber hier im Turm wird
und des Volkes, seien mit Verständnis aufgenommen worden. Jetzt sollen konkrete und praktische Wege gezeigt werden, auf denen der junge katholisch« Kaufmann diesen Zielen näher kommen kann. Anschließend sprach Bischof Antonius, der es besonders begrüßte, daß selbst Jungkaufleute aus den fernsten deutschen Gauen unter großen Opfern an der Simburger Tagung teilnehmen würden.
Di« vielen übrigen Treffen zeigen, wie stark die deutsche Jugend auch heute noch in Bünde und Grüppchen zersplittert ist. Das zeigt z. B. das von der Wochenschrift der nattonalfoz holistischen Jugend „Die Kameraden" veranstaltete Tressen in Flarchheim in Thüringen. Es waren Vertreter oder Mitglieder der Bünde Adler und Falken, Artamanen, Fahrende Gesellen, Deutsche Jungenschaft, Deutscher Pfadfinderbund, Freischar junger Nation, Junge Mannschaft, Iungsturm, Sudetendeutscher Wandervogel, Thüringer Junglandbund, Turnerjugend und Wandervogel Deutscher Bund, ferner der NSDAP., der Schwarzen Front, des Tannenberg.-Bundes und des Wehrwolfs sowie Anhänger weiterer in der Oef» fentlichkeit nicht bekannter Bündchen zugegen. Die Vorträge zielten daraus ab, Sinn und Bedeutung des neuen hündischen Aufbruchs in Deutschland zu umreißen und die gemeinsame politische Sammlungsaktion der Bünde gegenüber den geistigen Nivellierungsbestrebungen der Massenparteien vorzubereiten. Wie weit diese Absicht bei der verschiedenartigen Zusammensetzung des Teilnehmerkreises gelungen ist, wird erst die Zukunft erweisen.
Eine Fabel aus dem Jahre 1932.
Im Schwarzen Walfisch zu Askalon hat sich die sehr feudale, verehrliche „Magnesia" einmütig zu folgendem Beschluß bekannt: Infolge unserer alterprobten Auslese- Methoden sind wir in der Lage, zu sagen, daß von uns 30 Aktiven je 10 Hochbegabte, Minderbegabte, Troddel sind. Wir stehen nach unserer Devise „voll und ganz" gemäß diesem Tatbestand für Volk und Vaterland ein. Das heißt: Zehn unserer Aktiven werden weiterstudie- ren, werden „Führer des Volkes" werden, zehn andere werden eine „mittlere Laufbahn einschlagen"; denn es
Treu Heil!
Eure Diözefanführerschaft.
®ie große Kundgebung der Sturmfchar des Kakholifchen ^ungmännerverbandes am Deutschen Eck in Koblenz.
Die Pfingsttagun g der evangelischen Jugend und Jungturner, der sog. „2. Deutsche Eichenkreuztag" fand in Wilhelinshöhe bei Kassel statt. Auf dem Höhepunkt des Festes, das zugleich dem fünfzigjährigen Bestehen des Reichsverbandes der evangelischen Jungmännerbünde Deutschlands galt, sprach Reichswart T). Stange in einer Massenoersammlung in der Stadthalle über „Die wahrhafte Probe" und ver- kündete im Anschluß daran das „Deutsche Jahr" als das Jahr der Bereitschaft evangelischer Jugend zu vollem Dienst an Volk und Nation. Am Pfingstsonntagnach- mittag trat die gesamte Jungmannschaft aus der Karls- wiese zum „Lebendigen Rasen" an, der noch stärker als bisher die Eigenart des Eichenkreuz-Verbandes im deutschen Sportleben der Gegenwart heraus- arbeitete.
vom Jungmänner-verband.
Aufruf an die h. h. Präsides und Führerfchaften der kathol. Jugend- und Jungmännervereine zum «reuz- bergtreffen am Sonntag, 12. Juni, zwischen den Diözesen Würzburg und Fulda!
Schon in den vergangenen zwei Jahren war die» Treffen vorbereitet, aber noch konnte unser Vorhaben nicht verwirklicht werden. Jetzt wollen sich aber die beiden Nachbardiözesen auf dem Kreuzberg treffen. Im Zeichen des hohen Kreuzes wollen wir tagen, sie von Würzburg unter dem Schutze des Frankenapostels Kilian, wir die Hüter des Apostelgrabes der Deutschen, des hl. Bonifatius, in vereinter Kraft die Zeichen Christi auf alter geweihter Erde in die neue Zeit tragen.
Auf Christi Himmelfahrt waren die Diözefanleitun- gen beider Diözefanverbände im Kloster Kreuzberg Gast, um gemeinsam den Marsch zu bestimmen, die Tagung festzulegen.
auf dem Frauenberg
der Maienkönigin huldigen. Sämtliche katholischen Jugendvereine der Stadt nehmen mit ihren Bannern und Wimpeln an der Feierstunde teil. Die ganze Jugend der Stadt ist herzlich eingeladen.
„wir treten mit Maria vor die wett."
Im Einzelnen:
Als Tagungsplatz ist gewählt, die mitten im Walde, nahe beim Kloster liegende „S t ad t sch r ei b er- wiese". Dort, abseits vom Strom der Sonntags- touriften, versammeln wir uns als Christusjugend. Die Tagung beginnt schon Sonntag früh, spätestes Eintreffen auf dem Berg, besser am Kloster, 7.30 Uhr, pünktlich 8 Uhr ist in der Klosterkirche eine Gemein- schaftsmesse. Darum wird notwendig: Schon Samstag Anmarsch!
Die teilnehmenden Gruppen marschieren Samstag bis zum Fuße des Kreuzberges. In den anliegenden Ortschaften wird für Uebernachtungsgelegenheit gesorgt. Es ist felbstverständlich, daß wir Jungmänner (Jung- mannhaften), für die ist in der Hauptsache das Treffen geplant, kein flaumenweiches Federbett erwarten, aber solides Nachtlager. Darum kommen wir auch nicht in Lackschuhen und hohen Kragen, sondern in festem Zeug. Für die, die schon Samstag anmarschieren, ist es ratsam, eine Decke mitzubringen, auch zum Lagern auf dem Berg; Stöcke und Schirme bleiben zu Haufe.
Als Uebernachtungsdörfer kommen in Frage außer Wildflecken und Bischofsheim für unsere Diö- zese hauptsächlich Oberweißenbrunn, Reußen- darf, Gersfeld.
Für die, die sich entschließen, erst Sonntag aufzubrechen, empfehlen wir, sich mit Nachbargruppen zusammen- zutun und Sonntag in aller Frühe aufzubrechen, dann um
8 Uhr Gemeinschaftsmesse in der Klosterkirche.
Dazu werden gesungen: 1. Lob froh den Herrn; 2. Meerstern, ich dich grüße; beide aus dem „Singe- schiff".
Die Gemeinschaftsmesse wird aus dem vom Jugendhaus Düsseldorf herausgegebenen „Kirchengebet" gebetet (Preis 30 Pf.); mir raten dringend allen Gruppen, das „Kirchengebet" zu beziehen. Vor dem Gottesdienst ist Gelegenheit zur hl. Beichte. Gegen 9 Uhr Abmarsch zur Tagungswiese.
Gegen 9.30 Uhr Arbeits- und Aussprache» kreise für Land- und Stadtjugend.
Die Mrbeitsfreife unter freiem Himmel im Schatten knorriger Buchen werden von Jungführern beider Diözesen geleitet.
12.30 Uhr gemeinschaftliches Mittagessen im Pilger- faal des Klosters.
2 Uhr Rückmarsch ins Lager, von da geschlossener Aufstieg auf die Höhe, dort jugendfrohes Treiben, ©Ingen, Spiele der Sturmfcharen und Pfadfinder. (Beide erhalten noch näheren Stellungsbefehl von ihrem Scharführer!)
Gegen 3.30 Uhr Schlußfeier am Kreuz. Christkönig, weihe. Wir sprechen nach einer Ansprache das Fuldaer Bekenntnis, und fingen die letzte Strophe: „Heiligem Kampf sind wir geweiht.. ."
4 Uhr Abmarsch ins Tal.
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Weitere Pfingsttagungen hielten ob: Die SBettju« g e n b I i g a, Verband Deutschland, der „Schar n- h o r st b u n d", die Stahlhelm-Jugend in Groß-Görschen bei Leipzig, die Jungdeutsche Ordensjugend in sieben Teillagern, die W ehrlo gen im Suttern- plerorben auf dem Knüll, der Bund der Reichspfadfinder m Bebra, ufw.
ter Verein für bas Deutschtum im Aus» lonb hielt feine diesjährige Pfingsttagung zu Elbing inO st preußen ab. Etwa 7000 Teilnehmer waren zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Vorträge stunden vor allem die Probleme des Ostens, des Korridors, der Siedlung und Mitteleuropas.
Trotz des äußeren festlichen Gepräges und viel ehrlicher Begeisterung, trotz des Umfanges der materiellen Hilfe, wie sie die Betreuungsarbeit vermittelt, muß aber doch auf die kritischen Stimmen gehört
blinzelte mich an, in den Fängen zappelt eine Maus; das alles sehe ich blitzschnell.
Einen Augenblick herrscht jetzt Ruhe. — Und nun platzt es direkt über mir los. Ich krieche in mich zusammen — dicke Trapsen fallen, mit Mühe fühle ich mich am Rand der Mauer entlang. Jetzt bin ich an der Lucke, schwinge mich hinein und lande auf den Tannenftämmen des ersten Stockwerkes. Das war ein Schrecken! Die Hönde und Knie zittern, nun saß ich auf dem Tannenbalken, die Beine hingen nach unten durch die nächste Lucke, und oben entlud sich das Gewitter mit feiner ganzen elementaren Wucht, Blitz folgte auf Blitz. Jedesmal konnte man ringsum alles erkennen und dazwischen der furchtbare Donner, der mich noch mehr erschreckte. So ging es ungefähr eine halbe Stunde lang; da lieh bas Ungewitter nach. Aber was sollte aus mir werben? Immer noch rauschte der Regen. Hier und ba wetterleuchtete es über bem schwarzen Wölb. Dumpf grollte der Donner. Leise raschelte es im Gras. Von ben Bäumen tropfte es.
Dann hörte auch ber Regen auf, nur bie Tropfen hüpften von Blatt zu Blatt, nur bie Tannen rauschten ihr schwermütiges Gespräch. Ich schlief ein. Als ich aufwachte, ba schien bie golbene Sonne in bie Lucke über mir. Ich saß ganz nahe am Ranb ber Lucke, bie nach bem unteren Stockwerk führte; ein Ruck hätte genügt, unb ich wäre hinuntergestürzt. Unten stand unser Gruppenführer mit schreckensbleichem Gesicht.
Am Bundesfeste erhielt ich das Zeichen Christi unb - wurde „Turmwächter" in seinem Dienst.
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Die katholische deutsche Kaufmannsjugend im KKV. hielt ihren 8. Bundestag in Limburg ab. Mehrere Hundert katholische Jung» taufleute hatten sich eingefunden, die in einem Zeltlager untergebracht waren. Der eigentlichen Tagung ging ein Führerschulungslager voraus. Die Eröffnungsfeier fand tm St. Georgshof statt. Generalpräses A l b r o d konnte unter den Ehrengästen besonders Bischof Dr. Antonius Hilfrich begrüßen. Er sprach dann über die Aufgaben des 8. Bundestages. Die großen Ziele des Sichbinein» ftellens in bie Lebensgebiete bes Berufes, ber Familie
drohten Osten bas Bollwerk gegen ben verstärken als schlichte Siedler. — Recht besehen, bleibt unter diesen Umständen von der Summe unserer Mo»
Wir warten!
agir warten, wir wachen in tiefer Nacht;
Die Menschheit wartet, die Menschheit wacht. Geschlagen, verwundet, zerrissen, verderbt, Das Antlitz erhoben, vom Elend gekerbt.
Jeder ist einsam und sehr allein.
Wo mag unseres Wartens Erfüllung sein?
In diesen äußersten Stunden, Dies in des Elendes Gründen Warten wir sehr auf das Licht, Ach, unb im Dunkel der Nacht Will es uns scheinen noch nicht?
t Franz Herwig.
ber Zug ber Gläubigen vor bie Welt hinausziehen. Wer ba fürchtet, baß eine Kirche geschlossen wirb, aus ber Tausenbe von Männern in bie Öffentlichkeit hinausziehen, ber ist ein Kleingläubiger, ein Narr. Wer Angst hat, ber bleibe in den vier Mauern. Wern das Leben aber welteroberndes Christentum ist, der trete mit Maria vor die Welt. . . .
Die ungläubigen Menschen sehen zwar die großen unb kleinen Kirchen, sehen auch, baß Menschen dort aus- und eingehen, sie sehen auch Bilder und Symbole. Es muß ihnen aber so vorkommen, als wenn viele von den Kirchenbesuchern, die sie sonst im Leben beobachten, jedesmal nur eine Versicherungsprämie zu zahlen glauben für den Eventualfall, daß das, was die Prediger über die Vergeltung nach dem Tode verkünden, richtig sein sollte. Nein — das ist nicht Christentum. Geben wir den Symbolen Leben, und bann führen wir mit Maria, der Mutter des Erlösers, die Menschen zu ihrem Sohne. Es nützt auch der Welt nicht, wenn eine kleine Herde die Heilkraft des Evangeliums Christi genießt, aber die Arznei nicht den Brüdern reicht.
Nur geistig Verkümmerte mögen diese Stunde versäumen. Bald wird es offenbar fein: Wer ba vermeint, bie Menschen zu führen, wird ihr Knecht. Wer sich ihnen schenkt, der wird dienend ihr Bruder. Die für Christus die Welt erobern, setzen gegen bas Begehren bas Opfer, gegen ben Fluch das Gebet, gegen den Neid den Verzicht, gegen den Haß bie Liebe. Das ist Erlösung. Mit ber Sehnsucht nach ihr verbindet sich immer das Heimweh nach der Mutter. Uns ist ja auch als Mittlerin der
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werden auch tüchtige Reichswehrunteroffiziere, Gefäng- nisaufieher, Köche — sogar Oberköche gesucht; die restlichen zehn werden durch Vermittlung unserer A. H. ' ....... Ausbildung er»
Die Nacht im Turm.
„Sie scheinen nicht wieder zu kommen." Es begann hon zu hämmern, als ich so dachte. Die Sonne leuch- lete matt burch das grüne Laubdach. Die Schwüle des heißen Tages lastete auf Feld und Wald. In dem allen Gemäuer war es noch einigermaßen kühl — aber ®enn man die kahlen Wände fo anschaute, da fröstelte einen, unb darum trat ich wieder hinaus in den sinkenden Tag.
Wir waren am Mittag mit wohl 20 Jungen hier heraufgezogeu auf unseren Wartturm. Er lebte neu auf, ber alte Recke, ber im Zeitalter ber jöauerntriege die Stadt beschützen half. Er war ein m?, r Schutz, die Mauer am Fuß wohl einen guten eler stark und oben in der Hohe von 10 bis 12 Wie- un nmmer gute 50 Zentimeter. Was ihn aber .... erwindlich machte und uns so besonders an ihm jjg'A das war bie Tür. Sie befand sich erst in einer mit'c.0? einigen Metern über dem Erdboden unb nur Stunb e ber Strickleiter, bie ein Gutmütiger bie hier J tOc9s getragen hatte, konnten wir überhaupt °u°,„J"?"8en. Nun hatten wir am Nachmittag uns »ar im ben Turm berannt mit starker Macht — ich sich bei der Befatzungspartei, da brauchte man
bi/ etrirft • an3uftrengen — bann hatten die „Feinde" sich eraeh ltcr ausgehängt, nachdem alle unsere Leute ich J? et? und den Turm verlassen hatten. Nun war m lm Turm zurückgeblieben. Ich machte mir
der Eisenring an unserer Fahnenstange ihn wohl be- sonders anziehen. Im ersten Stock liegt auch noch ein Paket dicker Nägel. Ich hätte gar nicht mitgehen sollen, nun sitze ich hier allein auf dem oben Turm. — Vorige Woche erzählte noch einer, daß früher öfter Landstreicher mit einem Tannenbalken hochgeklettert seien und hier übernachtet hätten. Jetzt grollte es im Westen, dort wo die Wetterwanb stand, zum ersten Male fo ganz tief unb rollend, und der Wind strich stärk'i. Das dumme Sporthemd war doch ein schwacher Schutz.
Da erschreckte mich ein Stein, ben ich unfreiwillig mit der Hand gelöst hatte. Er schlug unten auf, rollte noch ein Stück, bas Laub raschelte etwas. „Wie bas einen erschrecken kann. Da unten lief hoch etwas! Was ist bas?! Ein Fuchs? Ich hab noch nie einen gesehen. Vielleicht war es auch ein Reh! Jetzt raschelt es ba drüben! Das war an der dicken Tanne. Was leuchtet denn ba so? Zwei grüne Punkte bireft vor bem schwarzen Walb. Was ist benn das? Jetzt werben bie Punkte größer! Jetzt kommen sie auf mich zu. Da auf bem nächsten Baum wieder still und starr. Unheimlich! Ich sitze ganz starr auf dem Stein mitten auf dem Turm. Das ist ein schlimmes Tier! Ne
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ierte „anragt irbe-
Die laser
werden, die sich von Jahr zu Jahr mehren unb gerade aus dem Kreise ber jungen Generation innerhalb unb außerhalb bes VDA kommen. Man darf sich durch bie festliche Stimmung ber Pfingsttage nicht darüber tauschen lassen, daß die Führung bes VDA gegenüber den Aufgaben — bie bas Werden einer neuen Volksordnung ihr stellen — noch völlig blind ist. Kennzeichnend dafür ist gerade das Verhältnis bes VDA zur Jugend. Wohl bestimmt die Jugend das äußere Bild der Tagung, aber dennoch ist die dort im wesentlichen nur Objekt der Belehrung und Umrahmung der festlichen Veranstaltungen. Vereinzelte Ansätze einer eigenständigen Jugendbewegung im VDA sind noch viel zu schwach, um bestimmend wir- ken zu können, unb die gesamte hündische Jugend aller Richtungen steht vollends außerhalb bes VDA als Verein, obgleich sie selbst mitten in ber volksbeutschen Bewegung steht. Wie lange mag es nach dauern, bis die Führung des VDA sich daranmacht, diese Jugend für sich zu gewinnen? Bedauerlich bleibt auch, daß nationalsozialistische Kreise auch auf solchen Tagungen ihre einseitige Parteipolitik nicht mehr zurückstellen können. Das kam besonders in ihrem Verhalten gegenüber den Teilnehmern aus den katholischen Bünden zum Ausdruck.
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Besondere Beachtung verdient in unseren Reihen weiter das erste Reichstreffen der Sturmfchar bes kath. Jungmännerverbanbes auf der Feste Alexander in Koblenz. 3500 Mann aus der jetzt 30 000 zählenden Sturmschar waren aus allen Teilen bes Reiches gekommen. Sie erregten durch ihre zuchtvolle Haltung allgemeine Bewunderung. Man muß auf dieses Treffen, das feinen Widerhall im deutschen Vaterland finden wird, später noch einmal zurück- tommen. (Vergleiche auch nebenstehendes Bild.)
„Mr Christus mit Maria!"
Huldigung der katholischen Jugend Fuldas an die Maienkönigin auf bem Frauenberg am 30. Mai,
abends 8.30 Uhr.
? „Für Christus mit Maria!" Das ist der Ruf der ent« ! tf1(o[(enen katholischen Jugend in dem gigantischen ©ei» teefampf unserer Zeit. Katholische Jugend hat sich mutig um Dienst für Christus, den König des fiimnrels und der Welt, bereit erklärt. Dabei weiß und iM sie ihre eigene armselige Menschlichkeit, die auch I Atzen Besten immer wieder durchbricht unb den ent« ' Leidenden Sieg — den gegen sich selbst — gefährdet.
jn dieser Bedrängnis wendet sich die Jugend vertrauensvoll an die Mutter ber Gnade, an bie reine Himmelskönigin um Hilfe. Das Vertrauen zu ihr macht sie stark genug, um nicht resigniert unh bequem über die Jämmerlichkeit biefer Erde zu klugen, sondern mutig die Gestaltung des Lebens anzu- • packen. Was auch kommen mag, wir sind geistig gerüstet. Wir wollen mit Maria vor die Welt treten. Ihr Name soll unser Programm sein. Ihr i wollen wir stolz und freudig folgen, sie wollen wir de- ; mütig um Hilfe anflehen, wenn wir in Not sind. Mögen die anderen uns verspotten, uns in ihrer Anmaßung schwächlich nennen, wir wissen, daß wir unbesieglich bleiben, wenn wir zur Gefolgschaft der Maienkonigin gehören. Uns hat Josef Kuckhoff aus dem Herzen gesprochen, wenn er schreibt:
„Nicht Mauern, auch nicht Gesetze schützen bie Kir- , chen, sondern die Menschen. AusdenKirchenmuß
NILS