Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.
Samstag, 7. Mai 1932
Nr. 105
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Iflirg. 59.
Kommunisten gegen Kabinett Brüning.
VDZ Berlin, 6. Mai. (Eig. Meldg.). Die kommunistische Reichstagsfraktion bat zur bevorstehenden Aussprache im Reichstag einen M i ß- trauensantrag gegen das Kabinett Brüning eingebracht, ferner besonders Mißtrauensanträge gegen die Mi nist er Groener und S t e- g e r w a l d. Die R e ch t s p a r t e i e n haben bisher noch keine Entscheidung über die Einbringung von Mißtrauensanträgen getroffen. Das wird voraussichtlich erst in den Fraktionen, die am Montag zusammentreten, geschehen.
Professor Warmbotds Abgang.
Der Rücktritt des Reichswirtschaftsministers Warmbold vollzogen.
wtb. Berlin, 6. Mai. (Eig. Meld.) Reichs- wirtschaftsminifter Dr. Warmbold hat sich infolge von M e i n u n g sv e r sch ied enh eiten in wirtschaftspolitischen Fragen veranlaßt gesehen, nach Rückkehr des Reichskanzlers um Entbindung von seinem Amte zu bitten. Der Herr Reichspräsident hat diesem Wunsche nach Vortrag des Reichskanzlers Dr. Brüning heute entsprochen. Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Reichswirtschaftsministers ist bis auf weiteres Staatssekretär Dr. Trendelenburg beauftragt.
Staatssekretär Trendelenburg, der bereits früher das Reichswirtschafts, . . .rum
verwaltete.
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Der Herr Reichspräsident hat an den Reichswirtschaftsminister Prof. Dr. Warmbold aus Anlaß seines Ausscheidens aus seinem Amte das nachstehende Schreiben gerichtet:
„Sehr geehrter Herr Reichsminister! Von Ihrem Entschlüsse, aus dem Amte des Reichswirtschaftsministers auszuscheiden, habe ich mit Bedauern Kenntnis genommen. Mit dem Ihnen anliegend zugehenden Erlasse habe ich Ihrem Anträge entsprochen und Sie aus Ihrem Amte entlassen. Für die während Ihrer Zugehörigkeit zur Reichsregierung in schwerer Zeit dem Vaterlande geleisteten wertvollen Dienste spreche ich Ihnen im Namen des Reichs wie eigenen Namens aufrichtigen Dank aus. Mit freundlichen Grüßen gez. von Hindenburg."
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Prof. Warmbold hat sich für die weiteren Arbeiten über wirtschaftspolitische Fragen dem Reichskanzler persönlich ausdrücklich zur Verfügung gestellt. Dieser Entschluß wird in politischen Kreisen außerordentlich begrüßt; denn er sichert nicht nur dem Reichskabinett weiter einen wertvollen Mitarbeiter, sondern er zeigt auch, daß in dem Vertrauensverhältnis zwischen dem Reichskanzler und dem ausgeschiedenen Minister keine Trübung eingetreten ist.
Stahlhelm will selbständig sein.
Auf der Reichsstahlhelmführertagung wurde in der Stadthalle in Magdeburg ein „Führerappell" veranstaltet, bei dem der erste Bundesführer Franz Seldte über das Thema „Unser eigener Weg" sprach. Seldte betonte erneut, daß der Stahlhelm keine Partei sein wolle. Der Stahlhelm sei in seinen Handlungen und in seiner Organisation vollkommen frei und unabhängig. Wenn der Stahlhelm zur Reichspräsidentenfrage Stellung genommen habe, so habe er dies für nötig gehallen, weil es ihm trotz selbstlosester Arbeit nicht gelungen sei, die nationale Opposition zu einen.
Bundesführer Major Wagner sprach über das Thema „Der Stahlhelm im Kamps um den Staat". Er erklärte, es sei das Ziel des Stahlhelm, daß sich das deutsche Volk wieder b e r u f s- st ä n d i s ch gliedere. Der Staat solle sich in alle Dinge des wirtschaftlichen Lebens nicht eiymischen, sondern die Staatsführung soll frei werden für die großen Aufgaben der Erhaltung und Mehrung des Reiches.
Oberstleutnant Duesterberg sprach über „Die ewige Soldatenaufgabe des Stahlhelm". Als Hüter des geistigen Erbes von zwei Millionen Gefallenen und sechs Millionen Verwundeten aller Schichten — sagte er — setzte °er Stahlhelm seinen schweren Kampf fort, bis endlich Deutschlands Freiheit wieder errungen sei.
Der Stahlhelm ist eine sehr romantische Angelegenheit, die in unserer Zeit harter Jtectinaten nur neue Verwirrungen schafft und Schwierigkeiten auslöst. Man kann der Bundes- liung des Stahlhelm viel guten Willen zubilligen.
Was er in der Politik der letzten Zeit angerichtet hat, kann man nur als Fiasko ansprechen.
Die Lausanner Konferenz.
wtb. London, 6. Mai. (Eig. Meld.) Die englische Regierung soll, Daily Telegraph zufolge, für die Lausanner Konferenz einen Arbeitsplan ausgearbeitet haben, der drei Stadien umfaßt.
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Poincare erklärte in einer Unterredung mit einem Pressevertreter u. a., er meine, daß der Krieg noch nicht b e e n d e t sei, unh daß man daher nicht das Recht habe, sich (innerpolitisch) untereinander zu bekämpfen.
Hoovers Forderung.
Präsident H o o v e r verlangte eine entschiedene Verminderung der Ausgaben in Höhe von 700 Millionen Dollar. Er sagte, eine solch« Verminderung würde zusammen mit der Steuervorlage, die eine Milliarde Dollar erbringen soll, das Budget ausgleichen, das Geschäftsleben wieder in Gang bringen, der Landwirtschaft Hilfe gewähren und die Arbeitslosigkeit v e r - minder n.
Die Forderung Hoovers ist eine deutliche Absage an jede Inflations-Politik.
Nach der Memel-Wahl.
wtb. ftorono, 6. Mai. (Eig. Meld.) Wie aus litauischer autoritativer Quelle verlautet, soll nach dem für Litauen ungünstigen Ausfall der Memel- Wahlen nunmehr eine Verständigung mit den Mehrheitsparteien gesucht werden. Das D i - r e k t o r i u m Imaitid soll noch vor Zusammentritt des Memel-Landtages z u r ü ck t r e t e n, jedoch stellt man sich auf den Standpunkt, daß der neue Präsident ein memelländischer Litauer sein müsse. Die anderen Mitglieder des neuen Direktoriums sollen den Mehrheitsparteien angehören. Eine neue Landtagsauflösung komme nicht in Frage. Der Rücktritt des Gouverneurs Merkys fei wahrscheinlich. Als erste offiziöse Stellungnahme resümiert der Lietuves Didas das Wahlergebnis in Memel und zieht die Folgerung einer Verständigung und beiderseitigen Innehaltung des Mernel- statüts. Gouverneuer Merkns ist heute in Kowno eingetroffen. Es finden Kabinettssitzungen und verschiedene Besprechungen im Laufe des Tages statt, in denen die künftige Innen- und Außenpolitik Litauens auf Grund des Memeler Wahlergebnisses festgelegt werden soll.
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ERB. Berlin, 6. Mai. (Eig. Meld.) In h i e- f i g en politischen Kreisen sieht man in dem eindeutigen Wahlsieg der deutschen Parteien absolut keine Ueberraschung. Das Ergebnis ist lediglich eine Bestätigung des von Deutschland immer vertretenen Standpunktes, daß das Memelland durchaus deutsch ist. Die Wahlen bedeuten ein klares Dementi aller von litauischer Seite versuchten Verdrehungen und Verfälschungen des deutschen Charakters des Memellandes. Man darf nun wohl hoffen, daß das Ergebnis den Litauern die Augen öffnen wird, und daß Litauen in Zukunft die Bestimmungen des Memelstatuts besser als bisher beachten und dem deutschen Charakter des Memellandes Rechnung tragen wird.
Regierungskrise in Wien.
Kabinett Buresch zurückgetreten.
wtb. Wien, 6. Mai. (Eig. Meld.) In einem um 10.30 Uhr stattgefundenen Ministerrat beschloß die Regierung ihre Demission. Bundeskanzler Buresch erstattete dem Bundespräsidenten Miclas darüber Bericht. Der Bundespräsident wird, wie verlautet, das Kabinett Buresch mit der vorläufigen Fortführung der Geschäfte betrauen und mit den Parteiführern in Besprechungen über die Bildung der neuen Regierung eintreten. Der Verfassungsausschuß, der um 11 Uhr über die bekannten Auflösungsanträge beschließen sollte, wird verscho- ben, da es nicht üblich ist, daß Ausschüsse während einer Regierungskrise tagen.
Der christlich-soziale Parteivorstand hatte sich in einer kurzen Sitzung um 10 Uhr für die Demission der Regierung ausgesprochen.
Dr. Karl Buresch, der bisherige österreichische Bundeskanzler.
Am Donnerstag ist das W a f f e nst i l l st a n ds- a b kommen zwischen China und Japan unterzeichnet worden. Danach werden die Feindseligkeiten in Schanghai endgültig eingestellt.
Prof. Dr. Riester gestorben.
wtb. Berlin, 6. Mai. (Eig. Meldg.). Der langjährige Präsident des Hansa-Bun- be5 und frühere Vizepräsident des Reichstags, Geheimrat Prof. Dr. Rießer, ist im 79. Lebensjahr gestorben.
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Rießer war 1853 in Frankfurt a. M. geboren. Zunächst Rechtsanwalt in Frankfurt a. M., wurde Rießer 1888 Mitglied des Vorstandes der Tank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank in Berlin). Im Jahre 1906 schied er aus und wurde ordentlicher Honorar-Professor an der Berliner Universität. Er gründete 1900 den Zentralverband des deutschen Bank- und Bankiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er seitdem gewesen ist, Im Jahre 1909 rief er den Hanfa- Bund ins Leben und bekleidete lange Jahre den Vorsitz dieses Bundes.
Politisch ist Rießer erst 1916 hervorgetreten, als er Mitglied des Reichstags wurde. Er gehörte der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung und seit 1920 wieder dem Reichstag an, dessen Vizepräsident er vom Mai 1921 ab bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1928 war. Rießer war Mitglied der volksparteilichen Reichstagsfraktion.
Geheimer Jnsiizrak Prof. Dr. Jakob Rießer,
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Aus der Reihe feiner zahlreichen wissenschaftlichen Werke ragt sein Buch: „Die deutschen Großbanken und ihre Konzentration" hervor.
Rießer ist ein Neffe des berühmten Vizepräsidenten des Frankfurter Parlaments (1848) Gabriel Rießer.
Führer ohne Gefolgschaft.
Schlußkagung der bisherigen Skaaksparkeilichen Fraktion im Preußischen Landtag.
DDZ. Berlin, 6. Mai. (Eig. Meld.) Die Fraktion der Staatspartei im bisherigen Preußischen Landtag hielt am Himmelfahrtstag in Bad Pyrmont eine Schlußtagung ab, über die von der Partei folgender Bericht herausgegeben wird:
„Die Fraktion war nahezu vollständig erschienen. Auch der preußische Handelsminister Dr. Schreiber war anwesend. In einer ernsten und hochstehenden Aussprache kam einmütig der Wille zum Ausdruck, trotz des ungünstigen Wahlausfalls im Kampfe für die volitllcben Grundbegriffe — Vaterland und Freiheit — nicht zu erlahmen, sondern jetzt erst recht hierfür alle Kräfte einzusetzen und der Sammlung des freiheitlichen Bürgertums zu dienen. Der bisherige Fraktionsgeschäftsführer wurde beauftragt, für die Aufrechterhaltung der persönlichen und politischen Beziehungen zu den bisherigen Fraktionsmitgliedern regelmäßig Sortge zu tragen, damit die bisherige Fraktion jederzeit ihre politische Kraft wieder geschloffen einfetzen kann".
Hier zeigt sich das tragische Schicksal einer Gruppe des öffentlichen Lebens, die es nicht verstanden hat, im Volke verwurzelt zu bleiben.
Exkaiser und Exkronprinz.
Der Korrespondent der „Gazetta del Popolo", Pietro Solari, veröffentlicht ein Gespräch mit dem Exkaiser Wilhelm, von dem er im April aus Schloß Doorn empfangen wurde. Italien, so erklärte der Kaiser danach u. a„ habe Bewunderungswürdiges geleistet. Das, was Mussolini geschaffen habe, habe die Aufmerksamkeit der Well auf sich gelenkt und werde von Allen nachgeahmt werden. Cäsar sei der erste große moderne Staatsmann der Antike gewesen. Beachtenswert sei, daß auch Cäsar, der schließlich Diktator wurde, seine politische Karriere als Mann des Volkes begonnen habe. Er sei der erste Regierungschef der Antike gewesen, der unsere Unterscheidung zwischen einem Militärkabinett und einer politischen Regierung formal angewandt habe. Dessen ungeachtet habe er während seiner Diktatur wenig Rücksicht auf die Form genommen. Augustus habe diesen Fehler nicht wiederholt.
Zum Schluß sprach der Kaffer seine Zufriedenheit darüber aus, daß er Gelegenheit hatte, über Italien zu sprechen und trug dem Korrespondenten
der „Gazetta del Popolo" Grüße fü r Musso» ® t n i auf, wenn er ihn sehen würde.
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Auch Exkronprinz Wilhelm richtete au§ Anlaß seines 50. Geburtstages in einer Unterredung mit dem Berliner Vertreter der Associated-Preß einen Appell an Amerika, in dem er auf die Not in Deutschland hinwies.
Der Vollzugsausschuß der französischen Radikal- sozialistischen Partei beschloß, überall eine Verständigung mit den republikanischen Kandidaten herbeizuführen. Die Sozialisten haben fast die gleich« Haltung eingenommen.
Aktenkar auf ägyptische Minister
wtb. Kairo, 6. Mai. (Eig. Meld.) Als ein Zug, in dem der Ministerpräsident, der Derkehrs- und der Unterrichtsminister, der Vizepräsident der Kammer und zahlreiche andere angesehene Persönlichkeiten saßen, heute vormittag den Bahnhof Tamcals in der Provinz Cirga Fula durchfuhr, explodierte eine Bombe. Zwei Streckenwärter wurden getötet und drei andere schwer verletzt.
* Der neue Präsident der ostpreußischen Landwirtschaftskammer. In der ersten Hauptversamm- hing der neugewählten ostpreußischen Landwirtschaftskammer wurde Freiherr von Butlar- Vene dien, der auf einer nationalsozialistischen Liste in die Kammer gewählt worden ist, mit 47 Stimmen gegen 28 für den bisherigen deutschnationalen Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Dr. Brandes-Althof, zum Präsidenten gewählt.
Neue völkerbundsratstagung.
Botschafter Welczek Führer der deutschen Delegation.
C. N. B. Berlin, 6. Mai. (Eig. Meld.) Da Reichskanzler Dr. Brüning in der kommenden Woche durch die anstehenden Reichstagsverhandlungen in Berlin festgehalten ist und auch Staatssekretär von Bülow aus dem gleichen Grunde nicht abkömmlich ist, wird die deutsche Delegation bei der kommenden Völkerbundsratstagung unter Führung des Botschafters Grafen Welczek stehen. Graf Welczek ist schon deshalb der berufenste Mann für die Vertretung der deutschen Interessen, weil die diesmalige Ratstagung sich mit einer Reihe für uns wichtiger .Oft frag en beschäftigen wird, und Graf Welczek einer der besten Kenner des Ostproblems ist. Neben verschiedenen Fragen, die die Beziehungen Polens zu Danzig betreffen, so die Frage des polnischen Hafens und Gdingen und der polnischen Eisenbahnen, wird der Völkerbundsrat sich auch mit rein deutsch-polnischen Fragen zu beschäftigen haben. Ausgabe der deutschen Delegation wird es sein müssen, zu verhindern, daß durch die Durchführung polnifcher Agrarsätze die Liquidierung deutschen Grund und Bodens, die auf Grund der bestehenden Abkommen eingestellt werden mußte, auf anderem Wege wieder eingeführt wird. Außerdem muß der Völkerbundsrat Stellung nehmen zu der polnischen Beschwerde über die Behandlung der polnischen Minderheit in Deutschland. Da Polen zu dieser Frage vor kurzem eine Zusatzbeschwerde eingereicht hat, ist damit zu rechnen, daß diese Beschwerde auf der gegenwärtigen Tagung nicht endgültig erledigt wird. Deutschland hat seinerzeit bei Einreichung der Beschwerde bereits darauf hingewiesen, daß ein Teil der von Polen vorgebrachten Angelegenhei- ten sich auf deutsches Gebiet bezieht, das nicht den Minderheitsschutzbedingungen unterliegt und deshalb eine Erörterung abgelehnt und lediglich rein informatorisch dem Völkerbundsrat Auskünfte gegeben. Da auch die Klage des Fürsten P l e ß, die ebenfalls auf der Tagesordnung des Völkerbundsrates steht, sich gegenwärtig noch im Stadium der Verhandlungen befindet, ist auch hier mit der Möglichkeit zu rechnen, daß eine endgültige Erledigung noch nicht erfolgen wird.
VUder vom Tage.
Generaloberst Ludwig Freiherr v. Falkenhausen, im Weltkrieg Verteidiger des Elsaß, Oberbefehls- Haber der Küsten-Verteidigung, dann der 6. Armee und von 1917 ab General-Gouverneur von Belgien, feiert am 6. Mai sein 70 jähriges Militär- Jubiläum. Der Generaloberst, der auch als Militär-Schriftsteller einen hervorragenden Namen besitzt, steht im 88. Lebensjahre.