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* Selbst am Osterfest können sie keinen Frie­den halten! In der Nacht zum Ostermontag kam es in H onnef a. Rh. zu einem Zusammenstoß zwischen Nationalsozialisten und K°m- m u n t ft e n, bei dem em Nationalsozialist durch einen Schuß in die Brust schwer verletzt wurde; ein anderer Nationalsozialist erhielt einen Streif­schuß am Kopf. Auf kommunistischer Seite wurde eine Person durch einen Messerstich in den Ducken schwer verletzt. _____

Der chilenische Senat hat dem Gesetzentwurf über den Verzicht Chiles auf den Goldstandard zu» gestimmt.

Die Bemühungen zur Bildung eines Konz en- tratiOnskabinetts in Griechenland sind gescheitert. Die Regierung Venizelos bleibt werter im Amt.

Die in den letzten Wochen in Warschau ge­führten Besprechungen zwischen der deutschen und der polnischen Regierung über die deutsch-polni­schen Wirtschaftsbeziehungen sind zum Abschluß gelangt. Das Ziel der Besprechungen, einer weiteren Verschärfung des Zollkrieges zwischen beiden Ländern vorzubeugen und die aus der letzten Zeit stammenden neuen Beschränkungen des Handels nach Möglichkeit zu beseitigen, ist erreicht worden. Im großen und ganzen sind die Einfuhrmöglichkeiten des Jahres 1931 beider­seits wiederhergestellt. Polnischerseits werden für diejenigen Waren, für welche nach dem 31. Dezbr. 1931 neue Einfuhrverbote in Kraft getreten sind, Einfuhrkontingente gewährt, während deutscher­seits die Anwendung des Obertarifs gegenüber Polen entsprechend eingeschränkt wird. Die pol­nische Regierung wird ihrerseits die Anwendung

des Marimaltarifs gegenüber Deutschland aus die­jenigen Waren beschränken, die bisher Kampfein- fuhrosrboten unterworfen waren.

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CNB. Berlin, 29. März (Eig. Meldg.). Der Abschluß der in Warschau geführten deutsch-polni­schen Wirtschastsverhandlungen wird in zuständi­gen Kreisen als eine erfreuliche Ent­spannung der Beziehungen zwischen Deutschland und Polen betrachtet. Die Verhandlungen haben dazu geführt, daß Polen gegen Konzessionen im Obertarif d i e deutsche Einfuhr auf der Grundlage von 1931 wieder zugelassen hat. Im Durchschnitt sind 80 Prozent, zum Teil sogar 100 Pro­zent unserer Einf u h r nach Polen w i e- der hergestellt.

Unsicherheit entgegen darüber, wie man unter den schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen seinen Verpflichtungen ohne Schuldenmachen gerecht wer­den kann. Man wird immer mit einer sofort greifbaren Reserve rechnen wollen.

Aber andererseits sind die Bestrebungen eben­so richtig, die darauf hinausgehen, möglichst viel von den znrückgehaltenen Geldmengen wieder in den Kreislauf der Wirtschaft einzufügen. Aber es hat bis jetzt noch kein technisches Mittel gegeben, um diese Entwicklung zu befördern. Das beste Mittel ist das moralische, nämlich das der Stärkung des Vertrauens des Publikums, das davon überzeugt werden muß daß dieSicherheit seiner an dieBanken und

Nach sorgfältigen neuerdings vorgenommenen Berechnungen wird man in der Tat mit zinslos zurückgehaltenen Noten- und Münzgeld­menge von etwa 700 bis 800 Millionen Mark rechnen können. Das ist ein ganz außerordent­lich hoher Betrag, der, in die Volkswirtschaft überführt, Tausenden und Abertausenden Arbeit und Brot gäbe. Aber man muß auch bedenken, daß die ausgegebenen Noten und Münzen nie­mals in vollem Umfange in den Zirkulationspro­zeß der Volkswirtschaft hineinkämen. Andererseits wirkt der Auflösung der gehorteten Bestände die

gierung sich über ihre künftige Stellungnahme schlüs­sig werden könne.

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wtb. London, 29. März. (Eig. Meld.) Eine Konferenz der unabhängigen Arbeiter­partei stimmte einem Antrag auf bedingtes Zusam­mengehen mit der Arbeiterpartei zu.

Pariser Reise Dr. Dorpmüllers.

CNB. Berlin, 29. März. (Eig. Meld.) Wie mir erfahren, hat sich der Generaldirektor der deut­schen Reichsbahngesellschaft, Dr. Dorpmuller, nach Paris begeben. Dort tritt Ende des Monats der Völkerbundsausschuß zusammen, der mit dem Stu­dium der Frage beauftragt ist, wie durch Ver­gebung öffentlicher Arbeiten Die Arbeitslosigkeit der Welt gemil­dert werden kann. Dr. Dorpmuller ist Dor­sitzender dieses Ausschusses.

Tardieu

CNB.Berlin, 29. März. (Eig. Meld.) IBie mir erfahren, Hal die deutsche Regierung im pnn- ito ihre vorläufige Zustimmung zu der Einladung bet englischen Regierung, an einer Dierrnachte- gonferenz über die Donaupläne lettzunehmen, g e -

Die Schätzungen über das Ausmaß der geham­sterten Noten- und Silberstücke gehen erheblich auseinander Sie bewegen sich zwischen 500 Mil­lionen und 1000 bis 1200 Millionen Mark. Daß sehr erhebliche, in die Hunderte von Millionen gehende Beträge im Strumpf und in der Kaffee­tasse versteckt sein müssen, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß der Zahlungsmittelumlauf sich tm letzten halben Jahr um 7 bis 800 Millionen Mark erhöht hat.

Die Hauptzunahme entfiel auf die 50-Mark- scheine mit nahezu 300 Millionen, auf die 100= Markscheine mit 200 und auf die 20-Markscheme mit etwas über 100 Millionen. Auch der Umlauf der 1000-Markscheine hat sich auf über 150 Mil­lionen im letzten halben Jahr erhöht. Dazu kom­men aber noch sehr zusätzliche Mengen an Silber, gelb.

An sich ist das Aufspeichern von Noten und Silbermünzen im Haus gar kein schlechtes Zei­chen. Denn es drückt sich in dieser Tatsache doch in erheblichem Maß das Vertrauen zur Sicherheit und Stabilität der Währung aus. Würde man dieses Vertrauen nicht haben, so würde das jetzt gehamsterte Geld 'o rasch als möglich wieder abgestoßen werden und die Flucht in die Sachwerte antreten, al o Warenkäufe herbeiführen, die, unbekümmert um den gegenwärtigen oder zukünftigen Nutzen, ledig­lich zu dem Zweck getätigt werden, um die Geld­bestände nur irgendwie praktisch zu verwerten.

geistigen Gefolgschaft der Eisner und Gandorfer, er war einer der eifrigsten Befürworter der neuen Ordnung'... Die 225 Hitler-Stimmen stammen aus Dietramszell selbst. Unter den Hindenburg- Stimmen find 60 Klosterstimmen. Selbst die Klosterfrauen wurden am Vortage der Wahl 11/2 Stunden lang von nationalsozialistischen, Agi­tatoren bearbeitet, um Hitler zu wählen. Als sie am Wahltage selbst zur Wahl gingen, wurden sie von den Hakenkreuzlern in unverschämt ester Weise belästigt. Die Hitlerleute schwangen über dem Zuge die Hakenkreuzfahne und riefen den Schwestern mit ihrem Spirituale ins Gesicht: ,Heü Hitler!' Es dürfte wenige Orte im Deutschen Reich gehen, wo Mit solcher Agitation gearbeitet werden durfte wie in Dietramszell. Es wurde sogar unge­fragt, ob es angängig ist, daß jetzt nach der Wahl die mutmaßlichen Hindenburg-Wähler aus die Liste gesetzt werden, um dann, wenn es geht, mit ihnen abzurechnen. So weit sind wir!... Dienstboten und Angestellte wurden, weil sie Hindenburg wähl­ten, angepöbelt, verschiedenen Hindenburg-Wählern

Sparkassen gegebenen Gelder absolut ge­währleistet ist, und daß diejenige Sicherheit die Darin besteht, das Geld im Hause aufzubewahren und es allen Gefahren des Verlustes preiszugeben, doch eine sehr fragwürdige ist. Aber ebenso frag- Mrdig wäre es, wenn man den Planen derer nachgäbe, die in Höhe der . wahrscheinlicherweile gehamsterten Noten und Geldmunzen zusätzlich Geldmengen in Umlauf bringen wollen. (Eine solche Aktion würde den Keim einer Wahrungs­gefährdung in sich bergen und mußte daher ent» schieden abgelehnt werden.

Auch durchaus nicht bedenkenfrei ist der Plan, die zurückgehaltenen Geldmengen durch eme b e sondere Anleihe zu mobilisieren die mit ft art en Anreizen, mit guter Verzi n - sunq, mit Prämiengenuß und noch mit ©teuer d er günftifiungeri ausgestattet wäre. Eine Sicherheit dafür, daß gerade diejenigen Gel­der an die man mit einer solchen Anleihe heran- kommen will, nämlich die aufgespeicherten Be­träge erfaßt werden, hat man ja gar nicht Es ist vielmehr eher anzunehmen, daß die Anleihe von Kreisen gezeichnet würde, die aus einer wi­chen Beteiligung eine höhere Rente für ihre Kapi­talien herauswirtschasten wollen.

Das beste, sicherste und, zuverlässigste Mittel, die z ii rückgehaltenen Geld bestände zu lockern, be­steht einzig und allein in der R ü ck k e h r des Vertrauens. Sobald das Publikum steht, daß die Wirtschaft aus ihrer Starrheit sich wieder löst, daß die Geschäfte wieder in Gang kommen, daß die Sicherheit der wirtschaftlichen Verhältnisse gewährleistet ist und das wird erst dann in vollem Maße der Fall sein, wenn die politische Basis gefestigt, stabilisiert ist und dauerhafte En.- wickelungen ermöglicht dann werden die Hun­derte von Millionen jetzt noch zurückgehaltener Noten und Münzen auch allmählich wieder in den Verkehr einfließen; und je mehr das geschieht, desto rascher wird auch die Erleichterung der Geld- und Kreditwirtschaft sich vollziehen.

Zu dieser Entwicklung können mir alle, kann jeder Einzelne beitragen durch unausgesetzte Auf­klärung nicht nur über den wirtschaftlichen Scha­den, der mit dem zinslosen Darliegen solcher, auch jederzeit dem völligen Verlust un­terworfener Gelder verknüpft ist, und über die Ge­fahren, die diese Zurückhaltung für die allgemein» Wirtschaft und für das soziale und wirtschaftliche Gedeihen des Einzelnen mit sich bringt.

Neben dieser Aufklärung tut dann die Festi­gung und Stärkung des Vertrauens not, die, wie oben ausgeführt, mit der politischen und wirtschaftlichen Befriedung unseres Landes und Volkes untrennbar verknüpft ist. und an der mitzuarbeiten ebenfalls jeder Einzelne unmittel­bar in der Hand hat.

wurde nach der Wahl mit Raub, Plünderung und Gurgelabschneiden gedroht!..

Das ist HitlersDrittes Reich"!

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Nachdem in Braunschweig eine größere Kund- aebunq der NSDAP nicht durchgeführt werden konnte, fand nur eine interne Arbeitstagung der Führer der Hitlerjugend statt. Hitler selbst war nicht nach Braunschweig gekommen. ,Die Stabt zeigte an beiden Ostertagen das sonst gewohnte Bild.

Auf dem Vertretertag der D V P. W ürtte m- b e r g wurde für die bevorstehende Landtagswayl ein Wahlbündnis mit der Volk5 to nservati- ven Vereinigung (Gruppe Westarp, Trevi- ranus) abgeschlossen.

Italien hat in London mitgeteilt, daß es die englische Einladung zur Viermachtetonferenz in London annimmt.

SeiM-Mische Leziehimgen enffpannl Erfolge der deutschen HandelspolMk.

Me Beöeulung der Sonau-Konferenz Deulfchland nimmt teil an der Tagung in London. - Auch kommt.

beobachtende Praris der tatsächlich zwangsweisen Vergesellschaftung der Kühe und des Kleinviehs einzelner Kollektivwirt'chaftler aus das Gröblichste gegen die Parteipolitst verstoßt. Das Zentralkomitee der kommunistischen Partei er­klärt, die Aufgabe der Partei bestehe darin, baß je­her Kollsktivwirtschaftler seine eigene Kuh, fein Kleinvieh und Geflügel habe. Der Ausbau der Kollektivwirtschaftssarmen soll lediglich durch Auf- züchtung von Jungvieh in Farmen oder durch Viey- ankaus erfolgen. Die örtlichen Organisationen wer­den angewiesen, Uebertreter der Weisungen des Zentralkomitees aus der Partei auszuschließen und Kollektivwirtschaftlern, die keine Kuh ober rem Kleinvieh besitzen, beim Ankauf ober her Auszuch- tung von Jungvieh für den eigenen Bedarf behilf­lich zu sein.

Nach einer Havas-Mekdung aus Angora ist tn ber Frage her ottom anisch en Schuld eine grundsätzliche Einigung erzielt worden.

den Nationalsozialisten.

Kalkreuth gehören. Den Nationalsozialisten steht, das muß man sagen, für ihre Spekula­tion auf die Dummheit, die sie bei den breiten Massen in Deutschland voraussetzen, ein starker Apparat zur Verfügung. Das muß man zugeben. Es wird nur darauf an­kommen, ob in dem überwiegenden Teile der beut« fdjen Bevölkerung die vermutete Dummheit tat­sächlich zu finden ist. Wir hoffen immer noch: die Deutschen sind klüger als die Drahtzieher im Nazi-Lager es voraussetzen. Arn 10. April muß der Beweis geführt werden.

Aederall wird gewühlt.

Aushebung illegaler kommunistischer Druckereien.

wtb. Hamburg, 29. März. (Eig. Meld.) Er­mittlungen der Hamburgischen Staatspolizei im Zusammenwirken mit ber politischen Polizei in Altona führten zur Aufhebung von zwei in Ham­burg befindlichen Druckereien und zur Festnahme mehrerer Personen. In einer der Druckereien wurden illegale kommunistische Druck­schriften, darunter eine Polizeibeamtenzeitung und die ZeitschriftDas Sturmbanner" gefunden und beschlagnahmt. Einer der beiden Inhaber die­ses Betriebes wurde verhaftet. Sein Kompagnon ist fluchtig. Auch in der zweiten Druckerei konn­ten Nummern des Sturmbanners beschlagnahmt werden. Gleichzeitig mit den Schriften wurden die Maschinen eingezogen. Die Inhaber der 2. Druckerei und 2 weitere Personen, die mit der Herstellung illegaler Schriften beauftragt waren, sind in Haft genommen worden.

Die Wahl in Dietramszell.

Am 13. März wurden in Dietramszell, dem Urlaubsort des Herrn Reichspräsidenten, für Hin­denburg 157, für Hitler 228 Stimmen abgegeben. Ursprünglich wurde angenommen, daß die Natio­nalsozialisten Leute mit Stimmschemen nach Diet­ramszell gebracht hätten. Das hat sich nicht be­wahrheitet. Doch west schlimmer ist das, was jetzt derBayerische Kurier" in einer Zuschrift aus Dietramszell, die er erhielt, bekannt gibt. Danach ging die Opposition gegen Hindenburg ausgerechnet vom Bürgermeister, dem Lehrer und dem Ort sargt aus:

Bürgermeister Jaud war bisher Sauern»

hündler und gehörte in her Revolutionszeit zur

Groeners Verhältnis zn

C. N.B. Berlin, 29. März. (Eig. Meld.) In einigen Zeitungen wird behauptet, Reichsminister Groener habe den nationalsozialistischen Befehl über die Zusammenziehung ber S. A.-Mannschäften am Wahltage vorher gekannt.

Dom Reichsinnenministerium wird demgegenüber festgestellt, daß diese Behauptung nicht zutrifft. Der Minister hatte lediglich Kenntnis von der Tatsache, daß die S. A.-Leute in besonderen Unterkünften zUsammengeiogen werden sollten. Der Befehl selbst oder der Entwurf eines Befehles hat dem Minister nicht Vorgelegen. Im übrigen hat her Minister von vornherein die schwer­sten Bedenken gegen derartige Pläne gehabt. Den Wortlaut des Befehls hat er erst bei dem Besuch der nationalsozialistischen Führer Göhring und Frank II am Freitag, dem 18. März, einge- fefjen. Bei diesem Besuch hat Minister Groener erklärt, daß er sofort gegen derartige Pläne Ein­spruch erhoben haben würde.

Viel Geld zur Verfügung!

Presse-Propaganda der R.S.D.A.P. zum 2. Wahl­gang.

CNB München, 29. März. (Eig. Meld.) In einer" von der nationalsozialistischen Parteikor­respondenz veröffentlichten Kundgckung Hitlers wird für den 2. Wohlgang der Reichsprastdenten- wahl eine umfassende Pressep_ro।pi ai ganda angekündigt. SieFsamle national ozia- listische Presse werde ab Ende Marza u f 10 Tage in beschranktem Umsange, aber in einer verdreifachten is verzehnfachten Auflage erschein n.

Man muß annehmen, daß die Blätter der Na­tionalsozialisten, die nichts taugen, für einige Zeit Lurch besser geleitete vertreten und diese kostenlos verteilt werden sollen. Die Maßnahme setzt ganz erhebliche Geldmittel voraus, die man nur deshalb bei einerArbeiterpartei" finden wird, weil zu ihren Befürwortern Herren wie der Herzog v. Coburg-Gotha, der Graf v. d. Goltz, der Admiral v. Schöder, der Prinz August Wilhelm, der rhei­nische Großindustrielle Thyssen und die Groß­grundbesitzer im Landbund wie u. a. der Graf v.

wtb. Schanghai, 29. März. (Eig. Meld.) Einer amtlichen japanischen Mitteilung zufolge ist heute früh zwischen Japan und China ein Abkom­men getroffen worden, wonach die Feindselig­keiten voAständig eingestellt werden.

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wtb. Schanghai, 29. März. (Eig. Meld.) Reu­ter: Wie zu der amtlichen japanischen Mitteilung über eine Einstellung der Feindseligkeiten noch be­kannt wird, ist eine Einigung über die wichtige Frage der Zurücknahme der japani­schen Truppen noch nicht geglückt. Die Bespre­chungen sollen am 31. dieses Monats fortgesetzt werden.

Unvermeidlich.

Aus Moskau meldet TU.: Die amtliche Heeres- zestungDer Rote Stern" schreibt in ihrer Sonn­tagsausgabe, daß ein Krieg zwischen Amerika und Japan um die Beherrschung des Stillen Ozeans unvermeidlich" sei. In einigen politischen Kreisen glaube man an die Möglichkeit eines gemeinsamen Vorgehens Amerikas und Sowjetrußlands, um denjapanischen Eingriffen auf dem asiatischen Festland" entgegenzutreten.

* Der Schutz her Kleinbauern in ber Sowjet­union. (Telegraphen - Agentur der Sowjet-Union.) In einem Beschluß der kommunistischen Par-ei oer Sowjet-Union wird darauf hingewiesen, daß die zu

CNB. Berlin. 29. März. (Eig. Meldg.). Die enMche Einladung zu einer Donau-Konferenz wirb, wie wir von unterrichteter Seite erfahren, oon den amtlichen Stellen sympathisch be­grüßt. Ucker Zeit und Ort der Konferenz ist ach keine endgültige Entscheidung gefallen. Wenn hie britische Regierung an London denkt, so mürbe dangen deutscherseits nichts einzuwenden sein. Es ist möglich, daß die Konferenz im Laufe der näch­sten Woche zusammentreten wird.

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wtb. Buenos Aires, 29. März. (Eig. Meld.) Nach eingehender Aussprache zwischen dem Außen­minister und dem Landwirtschaftsminister über die bevorstehende Donau-Konferenz wurde ber argentinische Gesandte in London beauftragt, nähere Auskünfte einzuholen, damit die argentinische SRe=

fmfiSiÖÖ I Mittwoch. 30. März 1932

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FuldaerZertung

^Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Iulda. Amtliches Kreisblatt.