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Sonntag, 6. März 1932

lafjrg. 59

Groener an Adolf Hitler

Ein offener Brief

schreibt, nachdem die Genfer Konferenz mit

den

wtb. Düsseldorf, 6. März. (Eig. Meld.) Der Pa­riser Vertreter derDüsseldorfer Nachrichten"

wtb. Moskau, 5. März. (Eig. Meld.) Hiesigen Vlättermeldunqen aus Schanghai zufolge, loll die Kuomintang Aufnahme der diplomatischen B e - zieh ungen zwischen China und der Sowjet-Union beschlossen haben.

- Die Wirtschafts-Sanierung. ,

wtb. Wien, 5. März^ sEig. Meld.) Zn einer Besprechung der Mitteilungen Tardieus und einer Erklärung der deutschen Gesandten Dr.. Rieth schreibt die Reichspost, es sei falsch und irreführend, wenn man in der Antwort Deutschlands einen Ge­genzug gegen Tardieu suche. Oesterreichs Bundes­kanzler habe einen Appell an alle gerichtet und gegenüber allen Staaten sich zu Verhandlungen über die Erweiterung der wirtschaftlichen Beziehun­gen ausgesprochen. Oesterreich sei in der Lage, etwas anderes vorzuschlagen. Oesterreich könne weder Deutschland, das als größter Importeur und Exporteur gegenüber Oesterreich austrete, noch die Nachfolgestaaten der Donau-Monarchie, mit denen ein umfangreicher Warenverkehr bestehe, in einer künftigen besseren Ordnung der Wirt­schaftsbeziehungen misse n. Es sei zu hoffen, daß nach Stellungnahme Italiens und Englands eine Neutralisierung d e s Problems eintritt und die Auseinandersetzungen in das richtige Gleise kommt. >

ist in Schanghai einaetroffcn; dadurch erhöht sich die Zahl der japanischen Streitkräfte auf 55000 Mann. An der Front herrscht Ruhe.

wtb. Schanghai. 5. März. (Eig. Meld.) Die ja­panische Truppenverstärkung von 10 000 Mann

3h der Vollversammlung des Völkerbundes hüt der Vertreter Chinas die Mitteilung gemacht, daß am Freitag nachmittag wieder acht japanische Transportschiffe 35 000 Mann Truppen mit Tanks und Artillerie in der Nähe von Schanghai gelan­det habe.

; * l .i T"i.

Tardieu wird am kommenden Montag wieder nach Genf zurückkehren. Am Montag vormittag findet unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten noch einmal ein Ministerrat statt, an dem auch der Ministerpräsident teilnehmen wird. Die Rückkehr Tardieus nach Paris ist im Augenblick noch nicht bekannt.

Das Reich mutz überall helfen

wtb. Berlin, 5. März. (Eig. Meld.) 3n einem Abendblatt vom 4. März wurde mitgeteilt, das Reich habe durch das Finanzministerium einer Bank, die eine Forderung an die Handelsbank A.-G. hatte und auf Rückzahlung drängte, die Bürgschaft für diesen Betrag, der recht ansehnlich gewesen sein soll, geleistet. Diese Nachricht trifft nicht zu. Der Reichsfinanzminister hat weder einer Bank gegenüber für einen bereits hingegebenen

Das China-Problem.

In der Vollversammlung des Völkerbundes wurde am Freitag abend eine Entschließung ein­stimmig angenommen, in der die japanische und chinesische Regierung ersucht werden, unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um eine Einstellung der Feindseligkeiten zu erreichen.

Einer chinesischen Agenturmeldung zufolge will China nunmehr ein Heer von 200 000 Mann auf­stellen, um die Mandschurei von den Ja­pan e r n 3 u befreien. Der chinesische Mi­nisterpräsident erklärte, daß China bis zum Rück­zug der japanischen Truppen von chinesischem Ge­biet seinen Kampf fortseßen werde.

als deutsche Meldungen wieder in den französischen Zeitungen erschienen.

Botschafter Nadolny beim Reichspräsidenten.

wtb. Berlin, 5. März. (Eig. Meld.) Der Reichspräsident empfing heute den Führer der deutschen Delegation auf der Abrüstungskonferenz in Genf, Botschafter Nadolny, zur Berichterstat­tung über die bisherigen Verhandlungen der Kon­ferenz.

Der belgische Außenminister Hymanns wurde von der außerordentlichen Völkerbundsver­sammlung zum Präsidenten gewählt.

französischen Vorschlägen überrascht worden ist, traut man dem neuen Chef am Quai d'Orsay auch sensationelle Pläne in seiner Poli­tik gegenüber dem Deutschen Reiche zu. Inzwischen ist Francois Poncet, der große Neigung hatte, nach Paris in das politische Leben zurückzukehren, von dem Ministerpräsidenten mit einiger Mühe dazu bestimmt worden, auf sei­nem Berliner Posten zu bleiben. Zum llebersluß hatte dann Tardieu noch auffallend lange Unterredungen mit dem deutschen Botschaf­ter in Paris und dem deutschen Delegationsführer in Genf.

3n dielem Augenblick mußten die Enthüllung- gen von Dertinax imEcho de Paris", der von konkreten französischen Vorschlägen, namentlich in der Abrüstungsfrage an die Deutsche Regierung sprach, das größte Aufsehen erregen. Sie sind von der deutschen Presse aufgegriffen und besprochen worden. Von Berlin sind sie in die Pa­riser Presse zurückgelanqt, um hier sofort von dem Kabinett des Ministerpräsidenten dementiert 3u werden. Tatsächlich sind die Besprechungen des Ministerpräsidenten mit dem deutschen Vertreter nicht über eine erste Fühlungnahme und eine Erörterung allgemeiner Fragen hinausgegangen. Trotzdem ließ der Quai d'Orsay die erheblich darüber hinaus« gehenden Meldungen desEcho de Paris" passie­ren. So konnten sie ihre Rolle als Versuchs - ballon in der deutschen Oeffentlichkeit spielen und man dementierte sie dann in Paris, als sie

Der japanisch-chinesische Konflikt vor dem Haupt- ausschutz des Völkerbundes.

wtb. Genf, 5. März. (Eig. Meld.) Der Haupt- ausschuß der außerordentlichen Völkerbundsver­sammlung setzte heute vormittag die Beratungen über den japanisch-chinesischen Konflikt fort. Nach­dem der Generalsekretär des Völkerbundes mitge­teilt hatte, daß das amerikanische Staats­departement die amerikanische Militärbehörde in Schanghai telegraphisch 'zur Mitarbeit in dem Sinne der gestrigen Entschlie­ßung der Völkerbundsversammlung aufgefordert hatte, entwickelte sich der üb- liche Dialog zwischen dem chinesischen,und dem japanischen Vertreter über die Zuverläs. sigkei 1 der von beiden Seiten verbreiteten Nach­richten. Die Auseinandersetzungen wurden abge­kürzt durch das Eingreifen des Präsidenten und des französischen und englischen Vertreters, die übereinstimmend darauf- hinwiesen, daß vor dem Eintreffen authentischer Nachrichten von «e u - t r a 1 e r Seite die Aussprache in der Versamm­lung über diesen Gegenstand nutzlos sek.

3m Auswärtigen Ausschuß der Kammer gab Ministerpräsident Tardieu die Erklärung ab, daß niemals, ganz gleich, unter welchen Umständen oder Vorwänden, von der Wiederaufrüstung ir­gendeines Landes die Rede sein könne".

Am Freitag abend sand beim Reichskanzler eine Besprechung mit dem Führer der deutschen Abord­nung auf der Abrüstungskonferenz, Botschafter Na­dolny, statt. Auch der deutsche Botschafter in Paris, v. Hoesch, wurde am Freitag vom Reichs­kanzler empfangen.

Die Aeußerung bezieht sich auf Gerüchte, die über neue weitgehende Vorschläge der Franzosen für die' Abrüstungskonferenz entstanden sind.

Reichsinnenminister Groener hat das Schrei- ben Hitlers an den Reichspräsidenten in einem offenen Brief beantwortet. Der Brief lautet:

Sehr geehrter Herr Hitler!

Sie haben am Sonntag, den 28. Februar 32 Vertreter, der ausländischen Presse empfan­gen, um ihnen den Inhalt eines Brieses an den Herrn Reichspräsidenten mitzuteilen, der erst meh­rere Stunden nach diesem Empfang in die Hände des Adressaten gelangt ist. Die Würde des deut­schen Staatsoberhauptes gebietet, die persönliche Beantwortung dieses Schreibens zu verwei­gern, das nur formell an feine Adresse gerichtet war. praktisch aber einer on das Ausland gerichteten Propaganda dienen sollte.

Die Dinge, die Sie vorgebracht haben, erfordern aber eine öffentliche Antwort.

Sie haben in dieser Kundgebung gegenüber der ausländischen Presse einen Appell an den Reichs­präsidenten gerichtet, in die Handhabung der Maß­nahmen einzugreifen, die die Regierungen des Reichs lind der Länder zur Wahrung der öffent­lichen Sicherheit und Ordnung während des Wahl­kampfes zu treffen haben. Sie erwarten vom Ge- neralfeldmarfchall von Hindenburg, daß er hierbei mit Rücksicht auf feine persönliche Kandidatur, die ihm als Reichspräsidenten gegebenen Rechte zur Anwendung bringen solle. 3hr Appell an die Prin- zivien der Ritterlichkeit, den Sie damit verbinden, veranlaßt mich zu der öffentlichen Klarstellung daß der Versuch, einen Mann, der 7 Jahre lang ein bewunderungswürdiges Zeugnis seines Bemühens um eine objektive Amtsführung abge­legt hat. in Gewissenskonflikt zwischen Amtspflicht und persönlicher Loyalität zu bringen, meinem Empfinden für Ritterlichkeit w iber- sspricht. Ich hätte jedenfalls erwartet, daß die persönliche Behandlung, die Ihnen noch vor weni­gen Monaten durch den Herrn Reichspräsidenten zuteil geworden ist, an den Methoden ihrer Wahl­propaganda nicht spurlos oorübergehen würde.

, Zu einzelnen Ihrer Beschwerden habe ich fol­gendes zu bemerken: Als Reichsinnenminister bin ich für die Sicherung der Wahlfreiheit verantwortlich. Wahlfreiheit bedeutet die Sicherung der freien Wahlentschließung des einzelnen Staats­bürgers, gegen einzelne Versuche von Terror und Zwang eine Wahlbeeinflussung auszuüben. Wahlfreiheit bedeutet aber nicht einen Freibrief für alle Ausschreitungen un politischen Kamps. Der Hinweis auf eine an­gebliche Verfassungswidrigkeit der bestehenden Ver­ordnungen während des Wahlkampfes geht an dem klaren Sinn des Artikels 125 der Reichs­verfassung vorbei.

Sie rufen den Schutz des Reichspräsidenten an gegen Teile des Wahlaufrufs der SPD., in denen die Befürchtung ausgesprochen wird, daß Ihre Wahl Krieg und Bürgerkrieg und die Ver- nichtung aller staatsbürgerlichen Freiheiten zur Folge haben könne. Vergleicht man diese dunklen Prophezeiungen mit den Aufrufen und Kund­gebungen, die Ihre Partei feit Jahr und Tag üb er ihre Gegnerin Deutschland verbreitet hat, so kann die mit einem Male gegeigte Empfindlichkeit nur Verwun­derung auslösen. Ich bin zwar kein poli­tischer Propagandist, aber ich möchte doch anneh­men, . daß 'es für Sie ein einfaches Mittel gäbe, sich selbst gegen die Ihnen unberechtigt erscheinen­den Befürchtungen zu wahren nämlich endlich einmat die klare Hervorhebung Ihrer positiven Ziele, um damit die ernste Sorge Millionen Deutscher um die Entwicklung unserer Außenpolitik und die in späterer Zukunft liegenden Gefahren einer bolschewistischen Entwicklung zu zerstreuen.

Sie nehmen mit Recht für sich in Anspruch, daß der PZahlkarnps auch gegen Ihre Person ritter­lich geführt werde. Ich zögere deshalb nicht, auf Grund der von Ihnen oorgelegten Bescheinigung der österreichischen Behörde in Linz die Behaup­tung, Sie seien österreichischer Deserteur gewesen, als unrichtig zu bezeichnen. Ich stelle auch mit Befriedigung fest, daß der Abgeordnete Dr. Goeb­bels in einem an mich gerichteten Brief von der Absicht einer Beleidigung des Herrn Reichspräsi­denten durch seine Aeußerung im Reichstag weit abgerückt ist. Dies ändert nichts an der Tatsache, daß seine Worte in jener Reichstagssitzung nicht anders verstanden werden konnten, als ich es getan habe. Ich bedauere, daß Dr. Goed- bels nicht die erste Gelegenheit dazu benutzt hat. aus freiem Antrieb eine Erklärung vbzugeben, die unter dem Ausdruck

Aeue Vege in der Außenpolitik?

Was haben Tardieu und Hoesch besprochen?

, -Srldiemt lechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen:Die Well

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Fulda er Zertung

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des Bedauerns feine Worte zurück- nah m und die mich der Pflicht zu meiner Erklä- tung im Reichstage enthoben hätte.

Abgesehen von diesem Einzelfall muß ich aber doch feststellen, daß in der von Ihnen betriebenen Propaganda die unangreifbare Persönlichkeit des Reichspräsidenten o. Hindenburg immer wieder durch eine völlig entstellte Darstellung der Träger seiner Kandidatur herabzusetzen versucht wird. Ich will den Fall nicht öffentlich aufgreifen, der kürzlich zur Beschlagnahme, einer von Ihnen herausgegebenen illustrierten Zeitschrift führen mußte. Aber ich bin es dem Manne, der mit seiner Kandidatur ein, tief- erschütterndes, persönliches Opfer ge- bracht hat, schuldig, die Wahrheit fest zustellen: Hindenburg i st nicht der Kandidat C h r i s p iens, ist nicht der Kandidatei­ner P a r t ei, sondern er ist der K an dida t v o n Millionen deutschen Arbeitern genau so roie von Millionen deutschen Volks­genossen in anderen Ständ e n. Es wider­spricht den Gepflogenheiten deutscher Tradition, Männern, die ein langes Leben an der positi­ven Entwicklung der deutschen Geschicke mit­gewirkt haben, deren positive Leistungen bereits der Geschichte angehören, ohne weiteres mit denen auf eine Stufe zu stellen, die den Beweis ihrer histori­schen Bedeutung erst er bringen w oll e n. Ich werde als Reichsinnenminister dafür sorgen, daß niemand in seiner freien Entschließung bei der Wahl gehindert wird. Aber ich betrachte es als meine Pflicht als Staatsdiener, mich schützend vor di e Person des amtierenden Reichspräsidenten zu stellen und als meine Ehrenpflicht als alter Soldat, über bie Ehre und Ansehen des Gene­ra l f el d ma cf cha lls von Hindenburg zu wachen. In dielem Geiste werde ich bie ge­setzlichen Bestimmungen auch im Wahlkampf hand­haben.

Kameradschaft der ssronksoldalen.

.DasLandvolk" schreibt:

In diesen Tagen sind der Parteiorganisation zu Liebe Traditionen zerschlagen worden, die echte­stes nationales Gut bedeutet. Die Einheit des al­ten preußischen Offizierkorps besteht nicht mehr. Generale sind aufgetreten und fordern die Mann­schaft auf, sich gegen ihren Generalfeldmarschall zu erklären, dem der Generalstabsoffizier Düsterberg als Gegenkandidat gegenübersteht. Und schlimmer noch: Jene aus Blut und jahrelangen Kämpfen erwachsene Kameradschaft der Frontsoldaten scheint ein Opfer der Parteiagitation zu werden.

Als der nationalsozialistische Propagandaleiter Dr. Joseph Goebbels, bie Sozialdemokratie zu einer Partei der Deserteure erklärte, da konnte man die­ses Wort noch für eine Entgleisung halten. Aber es ist bezeichnend, baß sich der Vorstand des B ay e- rischen S ehr er ne rein s in feinem Organ, derBayerischen Lehrerzeitung" gleichermaßen und in der gleichen Sache zur Wehr setzen muß, und zwar gegen die Angriffe des Vorsitzenden des Nationalsozialistischen Lehrerbundes Hans Schemm. . Man kann sich nur dessen schämen so wird auf die Angriffe Schemms geantwortet was hier in einem Blatte steht, das in großen Lettern bie UeberschriftNationalsozialistische Lehrer Zeitung" trägt. Schämen darüber, was hier ein Lehrer, ein Volksbildner sich erlaubt." Äm Hauptausschuß des Bayerischen Lehrervereins, so heißt es weiter, sitzen mindestens drei Männer, die das Eiserne Kreuz 1. Klasse tragen und im ganzen wohl ein halbes Dutzend, bie den Weltkrieg als Frontoffizier mitgemacht haben. Diese Männer mußten sich in einer nationalsozialistischen Lehrerzeitung sagen lassen, baß sie nicht verdienten, den Namen Deut­scher zu tragen. Das ist allerdings umso erstaun­licher, als Schemm ebenso wie Goebbels ober Ro­senberg selber n icht Frontsoldat ist.

Alle diese Methoden der Agitation müssen von jedem nationalen Mann auf bas Tiefste bedauert werden. Denn sie zerschlagen die festgefügte Ka­meradschaft der Frontsoldaten, schaffen Unfrieden zwischen Männern, bie dasselbe Ziel, nämlich bie, Befreiung Deutschlands, anstreben. Noch mehr aber muß man es bedauern, daß es gar gewagt wird, ben Generaffeldmarschall von Hindenburg auf eine Linie mit Deserteuren zu stellen.

In diesen Tagen fand man an ben Anschlag- fäulein Berlins ein rotes Plakat, mit dem bie Na­tionalsozialisten für eine Versammlung warben, bei der ber 2Ibg. Rosenberg über das ThemaDer Sanbibat Crispiens" sprechen wollte. Hier wird also der Generalfeldmarschall von Hindenburg zum Kandidaten des Mannes umgefälscht, von dem das Wort stammt, er kenne kein Vaterland, das Deutsch­land heiße! Denn, wenn es nach ihren Worten ginge, hätte sich ja 1914 auch niemand von uns kriegsfreiwillig melden dürfen, nur deshalb, weil viele Sozialdemokraten das Gleiche taten.

* Die Entführung tm Hause Lmdderghs. Wir aus Newyork gemeldet wird, har sich Oberst Lind- bergh mit den Entführern seines Sohnes durch einen Aufruf in direkte Verbindung zu setzen ver­sucht. Lindbergh schlägt vor, daß sich Vertreter an einem neutralen Ort treffen sollen, um über bie Herausgabe des Kindes zu verhandeln. Er verspricht, em etwa zustande gekommenes Abkom-

Deutschland bietet Oesterreich Zollhilfe an.

Dr. Kurth Riet h,

ber deutsche Gesandte in Wien, hat ber öster­reichischen Regierung das deutsche Angebot über­bracht, in Zukunft Oesterreich anstelle der Meist- bcgünstigung Vorzugszölle zu gewähren, um so für die notleidende österreichische Industrie neue Ausfuhrmöglichkeiten zu schaffen.