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Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblakt.

Nr. 23

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen:Die Well im Bild" undBuchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufs: Schrift. :: leitung 3153 Fuldaer Actiendruckerei 3151 und 3152 ::

Freitag, 29. Januar 1932.

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lnfitg. 59.

Einstiger Gegenkandidat über Hindenburg.

Das ist eine ritterliche Haltung. Hoffentlich kehren wir aus der politischen Barbarei bald wieder zu Methoden des politischen Meinungskampses zurück, wie Wilhelm Marx sie anwendet.

Sn Halber st adt hielt der frühere lang­jährige Reichskanzler Wilhelm Marx einen poli­tischen Vortrag Aus seinen Erinnerungen als einstigen Gegenkandidat Hindenburgs und aus fei­ner späteren Zusammenarbeit mit dem Reichspräsi­denten gestaltete er ein Bild von dessen überpar­teilichem Wirken, das den stärksten Eindruck machte. Die Stunden mit Hindenburg gehörten, so sagte Marx, z u d e n s ch ö n st e n Z e i t e n s e i- ner Kanzlerschaft. Besonders rühmte er Hindenburgs unbegrenzte Onferbereitlchaft und seine Ehrfurchtvorder Weimarer Ver- fassung. Ein anderer Kandidat als Hindenburg für das Amt des Reichspräsidenten käme nicht in Frage, der vielgenannte General von Epp schon deshalb nicht, weil er Katholik sei und als solcher, so sagte Marr mit berechtigter Ironie,zur Zeit ein verfemter Mitbürger". Hitler, der in ir- aendeinem der deutschen Länder die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen suche, sei der Taufe nach zwar auch Katholik, mache aber von seiner Religion keinen Gebrauch.

In einer Abrechnung mit den Nationalsozia­listen wies der Redner u. a. auf die Tatsache hin. daß man in letzter Zeit dazu übergegangen sei, den Weltkrieg zu unterschlagen. Die Not der Gegenwart werde demherrschenden System" in die Schuhe geschoben. Man spreche auch nicht mehr von der Sozialdemokratie, man spreche vomMarxismus", obwohl eine Partei sol­chen Namens noch niemals existiert habe. Das System der nationalen Front sei das System der Verneblung. Deutschland wird bestehen, wenn wir es nicht selbst vernichten.

Die vielgeschmähteErfüllunospolitik" habe dazu geführt, daß heute auch die Wirtschaftler der Sieger st aaten zugeben, daß die R e p a r a - tonen beseitigt werden müssen. Dem Welt­gewissen und dem Weltentscheid kann sich Frankreich auf die Dauer nicht entziehen. Stahlhelmauf­züge von hunderttausend Mann im Westen und Osten, die heute noch in Filmen durch ganz Frankreich laufen, müßten freilich unterblei­ben. Arbeit für Volk und Vaterland sei die einzige

wahre Gesinnung, die aus der Not uns besseren Zeiten entgegenführen könne.

Zur ReichsprSsidenkenwahl.

Der Oberbürgermeister der Reichshauptstadt. D r. S a h m, ist seit mehreren Tagen um die Bildung eines überparteilichen Aus­schusses führender Persönlichkeiten aus allen Kreisen des deutschen Volkes bemüht, der die Wiederwahl des gegenwärtigen Reichspräsidenten von Hindenburg in die Wege leiten soll. Es ist dabei an Männer und Frauen gedacht, die in maß­gebender Stellung mit großen Bevölkerungsschich­ten in enger Fühlung stehen. Dr. Sahm wird die Einladungen an die in Aussicht genommenen Per­sönlichkeiten in kürzester Frist hinausgehen lassen, so daß derHindenburg-Ausschuß" schon Anfang nächster Woche mit einem Aufruf an die Oeffent- kichkeit treten dürfte.

Von Persönlichkeiten, die dem von Dr. Sahm begründetenHindenburg-Ausschuß" zur Wieder­wahl des Reichspräsidenten angehören sollen, wer­den Dr. Eckener, Dr. Goerdeler, Pro­fessor Kahl, Oberbürgermeister Bracht und Dr. Krupp von Bohlen und Halbach ge­nannt.

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Im Zusammenhang mit einem Empfang von Dr. Grüner und Dr. Brüning beim Reichspräsi­denten sind in Berliner politischen Kreisen Ge­rüchte aufgetaucht, die von einem bevorstehenden Rücktritt des Reichskanzlers und seine Ersetzung durch Reichsminister Grü­ner wissen wollen. Wir können feststellen, daß alle derartigen Ausstreuungen falsch sind.

Eine größere Reihe bekannter bayerischer Persönlichkeiten hat einen Aufruf zur Reichs­präsidentenwahl erlassen, der sich für eine Volkswahl des jetzigen Reichspräsi­denten ausspricht.

Die Frage der Kredit-Erneuerung.

wtb. London, 28. Febr. (Eig. Meld.) Nach Auf­fassung des diplomatischen Korrespondenten der Financial News" herrscht in englsicben Bankkrei- fen einiges Unbehagen über die Möglichkeit, daß die Bank von Frankreich durch die Verweige­rung an der Krediterneuerung das Berliner Still­halteabkommen gefährden werde. Man fürchte in diesen Kreisen, daß es ein französisches Ziel sei, Deutschland vor die Wahl zu stellen, ent­weder den französischen Forderungen in der Re­parationsfrage nachzugeben, oder, wenn das Srill- halteabkommen abläuft, ein Moratorium zu erklä­ren. Der Korrespondent sagt: Es ist aber noch ein dritter Weg offen, nämlich, denselben Schritt zu tun, wie im September vorigen Jahres. Damals wurde bestimmt, daß solchen Gläubigern, die nicht bereit waren an der Stillhalte-Vereinbarung teil» ^nehmen, nicht gestattet sein sollte, die Rückzah- luna zu erzwingen. Schließlich waren diele Gläu­biger damals gezwungen, sich den anderen an­zuschließen, die der Vereinbarung zugestimmt haben. Cs ist nicht einzusehen, warum jetzt nicht dieselbe Methode gebraucht werden soll.

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wtb. Paris, 28. Ian. (Eig. Meld.)Petit Pa- risien" zufolge wird die Bank von Frankreich den der Reichsbank gewährten 25 Mill. Dollar-Kredit für einen Monat erneuern.

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Aus Washington wird gemeldet:

Lavals neuer Vorschlag eines vorläufigen rein europäischen Moratoriums wird in parlameniari- schen Kreisen nicht abfällig beurteilt Man hält einen Kommentar für unangebracht, da Amerika an dieser Regelung unbeteiligt sei. Man warnt lediglich davor, zu große Hofsnun- gen auf die amerikanischen Novem­ber-Wahlen zu setzen. Die Verzögerung der Lösung der europäischen Schwierigkeiten mache hier bei beiden Parteien einen ungünstigen Eindruck, und es sei durchaus unwahrscheinlich, daß die Wahlen die Einstellung Amerikas plötzlich und radikal ändern würden. Eine amtliche Stel­lungnahme wurde abgelehnt.

Frankreichs RjjslungS",.EmschrZn!ung".

wtb. Paris, 28. Jan. (Eig. Meld.) In der Republique" beschäftiHt sich der linksgerichtete Ab­geordnete Daladisr mit der französischen Abrüs­tungsthese und mit der Behauptung, daß Frank­reich bereits seine Rüstungen beträchtlich vermin­dert habe. Welche wesentlichen Rüstungsherabset­zungen habe Frankreich denn eigentlich vorgenom­men, fragt er. Im Jahre 1922 habe Poincare in einem Memorandum an den Völkerbund den da­maligen Esiektivbedars Frankreichs mit insgesamt 690 000 Mann angegeben. Mehr als 200 000 standen damals in den Kolonien, außerdem seien schätzungsweise 160 000 Mann für zeitlich '-earenztc Missionen des französischen Heeres, als Beschützer der Verträge in Konstantinopel, im Rheinlande, in Oberschlesien usw. notwendig gewesen. 1931 dürste also ein Heer, das dem von 1922 entsprechen würde, nach dem Memorandum des vergangenen

Jahres die Stärke von 530 000 Mann nicht über­steigen. Am 1. September 1931 habe Frankreich dem Völkerbund zur Kenntnis gebracht, daß die Gesamtstärke der französischen bewaffneten Macht unter dem normalen Regimes der jetzt gültigen militärischen Gesetze 660 000 Offiziere und Solda­ten einschließlich der Mobilgarde umfasse. Das sei diebedeutende Herabsetzung", die Frankreich der ganzen Welt angekündigt habe.

Likwinoff in Berlin eingetroffen.

ERB Berlin, 28. Jan. (Eig. Meld.) Die Sow- iet-Delegation für die Abrüstungskonferenz in Genf, die unter Leitung des Volkskommissars für auswärtige Angelegenheiten Litwin off5 steht und der u. a. Lunatscharski und Stein anqehö- rei, ist heute in Berlin eingetroffen und fährt an­schließend nach Genf weiter.

Henderson nach Genf abgereist.

wtb. London, 28. Jan. (Eig. Meld.) Der Vor­sitzende der Abrüstungskonferenz Henderson, ist nach Genf abgereist.

keine Hoffnung;

wtb. London, 28. Jan. (Eig. Meld.) Die Hoffnung, das verschollene Unterseeboot M 2 noch rechtzeitig bergen zu können, schwindet immer mehr und mehr. Die Nachforschungen sind während der ganzen Nacht mit größtem Eifer fortgesetzt worden, blieben aber ohne jeglichen Er- folg.

Neues Arbeiksbeschaffungsprojell.

Reichstagspräsident L ö b e hat dieser Tage in einer Versammlung von Plänen gesprochen, wo­nach eine Million Arbeitsloser durch Beschäfti­gung mit umfangreichen öffentlichen Arbeiten wie­der in den Produktionsprozeß emgegliedert werden soll. Wie wir erfahren, wird der Reich stagspräsi- dent mit Reichskanzler Dr. Brüning eine Be­sprechung über Neses Problem haben.

* Glückwünsche zum 60. Geburtstag des preu­ßischen Ministerpräsidenten. Der Herr Reichsprä­sident hat dem preußischen Ministerpräsidenten Braun in einem persönlichen Schreiben seine Glück­wünsche zur Vollendung des sechzigsten Lebensjah­res ausgesprochen. Reichskanzler Brüning hat dem preußischen Ministerpräsidenten zu seinem 60. Geburtstag telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt, ebenfalls der Staatsse­kretär in der Reichskanzlei Dr. Pünder. Reichs­minister des Innern Dr. h. c. Grüner hat dem preußischen Ministerpräsidenten Dr. Otto Braun zur Feier seines 60. Geburtstages telegraphisch die herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen.

* Jteue Verzögerung des preußischen Haushalts, planes. Da der preußische Haushaltsplan für 1932 vom Staasministerium noch nicht verabschiedet werden konnte, ist der für den 4. Februar ange- setzte Sitzungsabschnitt des verstärkten Hauptaus­schusses, sowie die für Donnerstag, den 11. Fe­bruar in Aussicht genommene Vollsitzung des preußischen Staatsrates abgesetzt worden. Die

nächste Sitzung des Staatsrates wird im Febrauar erst angefetzt werden, sobald sich übersehen läßt, zu welchem Zeitpunkt sich die Einbringung des Haus­halts beim Staatsrat ermöglichen läßt.

* Sein Umbau der Arbeitslosenversicherung. Von einem Berliner Blatt wird die Nachricht ver­breitet, daß sich das Reichskabinett und das Reichs- arbeitsministerium mit der Frage eines Umbaues der Arbeitslosenversicherung beschäftigen. Wie wir hierzu von unterrichteter Seite erfahren, entspricht diese Meldung nicht den Tatsachen.

* Aufrechterhaltung des Haftbefehls gegen ®. Karl Lahusen Die Justizpressestelle Bremen teilt mit: In der Voruntersuchung gegen die Gebrü­der Lahusen hat die Strafkammer Bremen ent­sprechend dem Anträge der Staatsanwaltschaft be­schlossen, den Haftbefehl gegen G Karl Lahusen aufrechtzuerhalten. Das Gericht nimmt an, daß Fluchtverdacht auch bei Stellung der von dritter Seite angebotenen Sicherheit sowie Verdunke­lungsgefahr fortbestehen.

* kommunistischer Landlagsabgeordneler et- schlägt in der Rotwehr einen Angreifer. Der kom­munistische Landtagsabgeordnete Tunke! aus Lokokwitz (Oberschlesien) befand sich abends in Begleitung von zwei Männern auf dem Heim weg. Der eine Begleiter verabschiedete sich nad kurzer Zeit, während der andere mit Tunke! nocl eine Strecke weiterging. Plötzlich fiel nach Aus­sage Tunkels der Mann über Tunkel her, ver­suchte ihn, niederzuschlagen und zu berauben. In der Notwehr griff Tunkel zu einem Stemmeisen das er zufällig bei sich trug, und schlug den Angrei­fer nieder, der bald darauf seinen Verletzungen er­lag. ___________________________

Feuerkampf in Lemberg mit einem Schwer­verbrecher. Eine mehrstündige Schießerei entspann sich tn den Straßen Lembergs zwischen Polizet- agent und einem Schwerverbrecher namens Grze- bewjuk. Nach einer aufregenden Flucht war es dem Banditen gelungen, sich in einem Schuppen zu ver­schanzen, von dem aus er aus mehreren Revol­vern auf die ihn belauernden Polizisten schoß, 'bis er endlich durch eine schwere Verwundung kam pf- unfähig gemacht wurde. 'Erzebewfuk erlag fei­nen Verletzungen.

Modus vom Zuge erfaßt.

vier Tote, achtzehn Personen lebensgefährlich verletzt.

In der Nähe von K r a j o w a (Rumänien) ereignete sich ein verhängnissvoller Zusammenstoß zwischen Auto­bus und Schnellzug. Ein Autobus ,in dem sich 26 Ar­beiter und Arbeiterinnen befanden, wollte einen Bahn­übergang überqueren, trotzdem die Schranke bereits

herabgelassen war. In diesem Augenblick brauste der fällige Schnellzug heran. Der Autobus wurde von der Lokomotive erfaßt und vollständig zertrümmert. V i er I n s as s e n waren sofort tot, achtzehn wurden so schwer verletzt, daß die meisten von ihnen i m Sterben liegen. Der Autobusführer wuchs verhaftet. Er hatte keine Fahrberechtigung.

* Eingeborenenlämpfe in Algier. Aus Paris wird gemeldet: Nach einer Meldung desJour­nal" aus Algier ist es zwischen zwei gegnerischen Kabylenstämmen, den Bem' Slima und den Bem Abbes, zu einem Zusammenstoß gekommen, wobei 20 Eingeborene getötet und etwa 40 verwundet wurden. <

Kabinettskrise in Wien.

Das österreichische KabinettBuresch ist- zrückgetreten. Bundespräsident Miklas hat Dr. Surefd) mit der Neubildung der Regierung beauftragt.

VMM

Der bisherige Bundes­kanzler Dr. Buresch.

wurde nach dem Rück­tritt seines Kabinetts mit der Neubildung der Regierung beauftragt.

Dr. Ignaz ^eipel, der frühere Bundes­kanzler und Führer der christlich-sozialen Partei, mit dessen Eintritt als Außenminister in die neue Regierung gerech­net wird.

wtb. Wien, 28. Jan. (Eig. Meldg.). Einstim­mig kommt in der ganzen heutigen Morgenpresse zum Ausdruck, daß es sich bei dem Rücktritt der Regierung in der ersten Linie darum ge­handelt habe, einen Wechsel im Außenmini­sterium vorzunehmen. Der Grundton aller Kom­mentare, daß es um Dr. Schober und mehr oder weniger um den von ihm vertretenen außen­politischen Kurs gegangen sei, wird je nach der Parteirichtung der Zeitungen variiert.

kommt es in Schanghai zu Kämpfen?

Gespannte Lage im fernen Offen.

Die verschiedenen Versuche zur Umbildung der chinesischen Regierung. haben, wie aus Nan­king berichtet wird, bisher nur zu einer äußerst unübersichtlichen Lage geführt. Der zum Außenminister ernannte General Tschenmingschu lehnt die Uebernahme dieses Portefeuilles ab. Er hat den stellvertretenden Außenminister zur Füh­rung der Geschäfte aufgefordert.

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Bei den Meldungen aus Moskau, Tokio, Nan­king usw. über eine Besetzung Charbins, des Mit­telpunkts der russischen Interessensphäre in der Mandschurei, handelt es sich nicht, wie zuerst ange­nommen wurde, um japanische Soldaten, sondern um die Truppen des chinesischen Gouver­neurs der Provinz Kirin, Sisia, der allerdings als Parteigänger Japans gilt. Den Anlaß zum Einmarsch Sisias haben Streitigkeiten und Un­ruhen zwischen den chinesischen Bahnpolizisten der Oftchinabahn und chinesischen regulären Soldaten gegeben. Russische Interessen sind durch General Sisias Eintreffen nicht berührt.

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wtb. Shanghai, 28. Januar. (Eig. Meld.) Ein japanischer Kreuzer und 12 Zerstörer sind einge­troffen und haben 500 Seesoldaten gelandet.

wtb. Shanghai, 28. Januar. (Eig. Meld.) Die internationalen Str et tk räfte der aus­ländischen Konzessionszone haben Stel» langen bezogen.

Das japanische Konsulat in Nanking verläßt die Stadt.

wtb. Nanking, 28. Ian. (Eig. Meldg.). Das Personal des japanischen Konsulats ist an Bord eines japanischen Kriegsschiffes gegangen.

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wtb. London, 28. Ian. (Eig. Meldg.). Nach einer Meldung derMorning Post" hat die ame­rikanische Regierung in einer Note an die eng­lische Regierung eine gemeinsame Aktion wegen des japanischen Vorgehens in Schanghai angeregt.

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wtb Newyork, 28. Ian. (Eig. Meld.). HeralÜ Tribüne befaßt sich heute in einer Meldung aus Washington besonders über die Verhandlungen über ein gemeinsames Vorgehen mit England in der Schanghai-Frage Das Blatt hebt in einer Schlagzeile hervor, daß die Vereinigten Staaten den Boykott Japans erstrebten Auch die übrigen Blätter nehmen zu den Ereignissen im fernen Osten eingehend Stel­lung.

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Straßenbild ans Chardin, dem wichtigen Etsembahn-Knotenpnnkt an der nordmandjchurljchen Strecke,