Donnerstag, 21. Januar 1932.
Ar. 16
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Laval besteht auf Tributen.
Scharfe Auseinandersetzungen in der französischen Kammer. Die französische Linke kämpft für Verständigung mit Deutschland. Die Friedens-Sabotage der französischen irationalisten. — Immer wieder taucht der amerikanische Gläubiger auf, der im Hinblick auf die europäischen Militär-Ausgaben keinen Groschen der Schulden nachlassen will.
Die französische Regierung stellte sich mn Dienstag nachmittag der Kammer vor. Ministerpräsident Laval verlas die Regierungserklärung, in der die Haltung der Regierung zu den großen internationalen Fragen —Tribute und Abrüstung — festgelegt ist. Laval betonte, daß die französische Regierung keiner Lösung der Tributfrage zustimmen könne, die, ohne die Krise zu verbessern, die französischen Interessen und Rechte verletzen würde. Frankreich lasse sich das Recht auf die Reparationen nicht nehmen. Es habe die Pflicht, zu verhindern, daß nichts geopfert werde, ohne eine gleichzeitige Herabsetzung seiner eigenen Schulden. Außerdem müsse jedes Abkommen einen gerechten Ausgleich von Erzeugungs- und Lebenshaltungskosten schaffen. In der Frage der A b r ü st u n g verwies der Ministerpräsident auf die französische Denkschrift vom 15. Juli 1931, in der die Haltung der französischen Regierung klar auseinandergelegt sei. Die übrigen Ausführungen Lavals betreffen die bevorstehenden Haushastsberatungen sowie die allgemeine Wirtschostslage Frankreicks, die durch das nationale Aufrüstungsprogramm genügend gekennzeichnet sei.
Während sich der Senat nach Verlesung der Regierungserklärung vertagte, trat die Kammer auf Antrag des Ministerpräsidenten sofort in die Beratung der vorliegenden Interpellationen über die allgemeine und auswärtige Politik der Regierung sowie die Zusammensetzung des Kabinetts ein.
Die Eröffnungsrede des Kammerpräsidenten und ebenso die von Ministerpräsident Laval abgegebene programmatische Erklärung fanden an den Stellen, die Frankreichs Anspruch auf Reparationen und Sicherheit betonten, fast ein- m t l g e Zustimmung. Als im Zusammenhang PH* Erwähnung der Bemühungen um Sicherheit Briands Name fiel, brach die Kammer in ungeheuren Beifall aus.
Als erster Interpellant erklärte der Abgeordnete Ledour (radikal), er könne dem neuen Kabinett das Vertrauen nicht schenken.
- Der nächste Interpellant, der s o z i a l i st i s ch e Abgeordnete Frossard, sagte, man habe sich in Frankreich anscheinend der I l l u s i o n hinoeg-den, daß Frankreich von derWeltwirt schäft s- krije verschont bleiben werde. Heute könne man eine solche Meinung nicht mehr aufrecht erhalten. Frossard erklärte, daß Maginots ~ob keineswegs die Gesamtdemission des Kabinetts hätte zur Folge haben müssen. Doch scheine C3t . at "ur darauf bedacht gewesen sei, ohne Briand wiederzukehren. Er spendete unter frenetischem Beifall von rJ” e V-J L*.1e r n Kammer der politischen Tätigkeit B r i a n d s Anerkennung.
uisq )miryg §moF spuqiosöair iscx Hugerrberg entspricht) rief: Heute verschwin- Briands; morgen wird seine Politik verschwinden.
Frossard erwiderte: Die Mehrheit reiae ,'st-t ihr wahres Gesicht. Aber die Friedenspoliti/ser rren-' dNehrheit unmöglich. Mini- S?ÜaI "klären, Dß cr tatsächlich Briands Werk vernichten wolle.
Dann interpellierte der Führer der Sozialisten
£ -Blum die Regierung über die bevor- Menden Konferenzen. Er sagte, man dürfe die Erklärungen des Reichskanzlers Dr. Brüning nicht durch die Bnlle der Pressekommentare betrachten sondern müsse fragen, ob sie nicht dem französischen und englischen Botschafter gleichzeitig abgegeben worden seien. Der Reichskanzler habe im Grunde genommen von der vorübergehenden Zahlunqs- unfähigkeit Deutschlands auf eine d e f i n i t i ve geschlossen. Für ihn und für Deutschland sei die Reparationsfrage geregelt. Unter wiederholten Protestrufen aus der Mitte und von der Rechten des Hauses fragt Blum, ob die verschiedenen Regierungen Frankreichs alles getan hätten, um die republikanischen und demokratischen Elemente Deutschlands zu unterstützen. Wenn Frankreich sich an den Buchstaben seines Rechtes klammere, begünstige es die Propaganda Hitlers.
Die Ausführungen Blums wurden von rechtsstehenden Abgeordneten wiederholt unterbrochen. Blum meinte, daß der Streit darüber, ob Deutschland die Wiederaufbaukosten schon erlegt habe, e i - item internationalen Schiedsgericht unterbreitet werden müsse. (Lebhafter Protest rechts.) Der Reparationsgläubigeranspruch Frankreichs sei berechtigt, aber Deutschland könne wegen seiner gegenwärtigen Lage nicht zahlen. Wolle die Regierung etwa zur Politik des Zwanges und der Pfänder zurückkehren? Er wolle nicht, daß der Poungplan einseitig zerrissen werde, aber ebenso wenig, daß man'ihn gewaltsam aufzwinge. Blum trat für die französische These ein, daß an die Vereinigten Staaten kein Centimes mehr gezahlt werden dürfe, als Frankreich selbst von Deutschland erhalten werde. Zum Abrüstungsproblem übergehend erklärte Blum, wenn die französische Regierung bei der These, wie sie im Memorandum entwickelt sei, bleiben sollte, würde es sich nicht lohnen, die Abrüstungs- onferenz zu beschicken. Frankreich würde dort nicht
nur politisch, sondern auch intellektuell isoliert werden.
Zum Schluß richtet Blum an die Regierung die Frage, ob sie die Politik Briands sortsetzen wolle. Als Louis Marin in die Debatte eingreisen wollte, begannen die Sozialisten ein Pultdeckelkonzert. Die Fortsetzung der. Debatte ist am Donnerstag zu erwarten.
Die französischen Minister trafen am Dienstagvormittag zu einem Ministerrat zusammen. Es wurden die Vertreter Frankreichs auf ber bevorstehenden Abrüstungskonferenz endgültig ernannt. Kriegsminister T a r d i e u wird, wie bereits an- gekündigt, den Vorsitz führen, während Panik B o n c o u r zum stellvertretenden Vorsitzenden ernannt wurde. Der französischen Abordnung werden außerdem der Kriegsmarineminister Dumont, der Lustfahrtminister Dnmesnik, der Kolonialminister Paul Reynaud, der Unterstaatssekretär Eignoux und der Vorsitzende des Heeresausschus- ses der Kammer,'Fabry, angehören.
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wtb. Paris, 20. Ian. (Cig. Meld.) Die Regierungserklärung Lavals findet naturgemäß i n der Regierungspresse starken Bei, fall.
„Malin" betont die völlige Einigkeit von ber Rechten bis zur äußersten Linken über den wesentlichen Punkt der französischen Außenpolitik, daß Frankreich keinesfalls zahlen werde, wenn Deutschland nicht zahle, und „Echo de Paris" warnt das Ausland vor Illusionen über das Ausmaß der innerpolitischen Streitigkeiten in Frankreich.
Die Oppositionspresse verhält sich, kritisch. So charakterisiert dis radikale „Rspubliqüe" in einem Artikel die C n g h e r z i g k e i t in der Reparationsfrage und stellt in einer anderen Auslassung die Tendenz Briands einer Tendenz Marin gegenüber. - ,
Der „Onotidien" schreibt, die Regierungserklärung habe keinen Schwung. Sie beziehe sich nur auf die unmittelbaren Probleme und sei in un« bestimmten Wendungen gehalten, die in Frankreich weder beruhigen noch zufriedenstellen könnten. Laval habe sprechen müssen, aber nichts gesagt.
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In der Erklärung Lavals erblickt die Berliner Presse eine Verschlechterung der Aussichten für die kommenden Konferenzen und hebt vor allem hervor, daß zum erstenmal ein französischer Ministerpräsident zugegeben hat, daß die Tribute nur dazu da sind, dem deutschen Volk den Wiederaufbau unmöglich zu machen.
Amerika und die Anfrage Lavals.
wtb. Paris, 20. Januar. (Eig. Meld.) Wie Havas aus Washington berichtet, beobachtet das Staatsdepartement noch immer Stillschweigen zur Anfrage Lavals über eine Verlängerung des Hoover-Moratoriums.
Dem „New Pork Herald" dagegen wird aus Washington berichtet, daß das Staatsdepartement Botschafter Edge beauftragt habe, Laval davon zu unterrichten, daß die amerikanische Regierung sich nicht verpflichten könne, einneuesMora- torium zu versprechen und daß die Parteiführer im Kongreß das Weiße Haus vor jeder Ausdehnung des Hoovermoratoriums gewarnt hätten.
Rach dem „Figaro" soll die Antwort Washingtons ferner hervorheben, daß die Ansicht der amerikanischen Regierung dahin gehe, die europäischen Staaten könnten ihre Schulden bezahlen, wenn sie untereinander das Vertrauen wieder herstellen und ihre Rüstung s kosten herabsetzen.
Die Lausanner Konferenz.
Die aus ausländischer Quelle verbreitete Nachricht, daß die englische Regierung der Reichsregierung offiziell vorgeschlagen habe, das Tributmoratorium bis zum 1. Juli 1933 zu verlängern, bestätigt sich nicht. Dagegen ist es anscheinend richtig, daß in den diplomatischen Verhandlungen, die zwischen Berlin, Paris und London geführt werden, unter vielen anderen Plänen auch ein derartiger erörtert worden ist. Deutscherseits steht man diesem Vorschläge gegenüber jedoch auf dem Standpunkt, daß er untragbar ist, weil man nicht wissen könne, wie nach Ablauf von einem Jahr die Sage sein würde. Angesichts der sich tändig zuspitzenden Krise erscheint es vielmehr )ringend wünschenswert, daß eine Lösung der Reparationsfrage möglichst umgehend gefunden wird. Ein Verzögerung der Lösung würde nur zu einer weiteren Verschlimmerung der Weltkrise beitragen. Die Deutsche Regierung besieht nach wie vor auf der Forderung, daß angesichts riefer Sage die Konferenz von Lausanne statt- tn öen muß. Sollte es sich tatsächlich heraus- tellen, daß in Lausanne keine Lösung gefunden werden kann, so bliebe ja noch die Möglichkeit offen, daß die Konferenz vertagt wir- und dann zu
einem späteren Zeitpunkt wieder zufammeniritt. Dieser spätere Zeitpunkt müßte jedoch, selbstverständlich in möglichst naher Zukunft 'liegen, da die Lösung der Tributfrage eine längere Vertagung nicht verträgt.
Amerikas Verkreker in Genf.
Aus Washington wird gemeldet: Das Ereignis des Tages ist die Ernennung des Staatssekretärs S tim son zum Führer der Abordnung der Vereinigten Staaten zur Genfer Abrüstungskonferenz. General Dawes, der ursprünglich als Führer der Abordnung.ausersehen war, bleibt in Amerika. Hoover ernannte den Botschafter zum Leiter der Großen Wiederausbaugesellschaft zur Ankurbelung des Kredits mit einem Kapital von zwei Milliarden Dollar. , > , .
Der Preutzen-Fehrbetrag.
V.D. Z. Berlin, 20. 1. (Eig: Meld.) . Eine auch nach Berlin gelangte. Zeitungsmeldung stellt die Behauptung auf, daß . das preußische .Etats- defizit' für 1932 bereits auf 220 Mill, an- g e w a chsen sei und daß andererseits keine Möglichkeit bestehe, die Zustimmung maßgebender Teile der Regierungsparteien zur S ch l a ch t st e u e r zu erhalten, so daß Finanzminister Dr. Klepper mit dem Rücktritt gedroht habe, falls der Etat nicht ausgeglichen vorgelegt werden könne. Hierzu wird dem Nachrichtenbüro des V. D. Z. an zuständiger Stelle erklärt: Die preußische Staatsregierung hält nach wie vor an der Absicht fest, einen ausgeglichene n Etat vorzulegen und sie glaubt auch, daß diese Absicht durchgeführt
werden kann. Alle sonst gebrachten Meldungen über Anwachsen des Etatsdefizit auf 200 Milt, und bevorstehenden Rücktritt des Finanzministert Klepper sind haltlose Kombinationen, die sich von selbst erledigen. Es werde sich voraussichtsich bereits bis Ende dieser Woche ent- scheiden, auf welche Weise der preußische Etat ausgeglichen werden rann.
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Reichstagspräsident Löbe sprach in einer Der- sammlung der SPD in Breslau, wobei er sich u. a. rückhaltlos für die Streichung der Tribute einsetzte und zu erkennen gab, daß die SPD für die Wahl Hindenburgs sei, um eine nationalsozialistische'Kandidatur zu verhindern.
Im Haushaltsausschuß des Reichstages erklärte 'Reichssinanzminister D i strich zur San« kenfrags, daß der Einfluß der Reichsrsgierung auf die Banken wieder a b g e b a u t werden faste.
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V:D.Z. Berlins 20. Jan. (Eig. Meldi) Im Haushaltsausschuß des Reichstages fand eine vertrauliche Aussprache über d t e L a g e der deut s chob e rsch le s i s ch e n Industrie statt.
* Der. Preußische Landtag trat am Dienstag zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahre zusammen. Er erledigte kleine Vorlagen und führte dabei eine Agrardebatte durch, wobei Landwirtschaftsminister Dr. Steiger weitere Einwirkung auf das Reich im Sinne einer Preisbesserung für landwirtschaftliche Erzeugnisse zusagte.
Neuregelung des deutschen Vukkerzolls.
Eine Frage des völligen Znfammenbrnchs der preise am intet* nationalen Vnttermartt.
Der wichtigste Zweig der bäuerlichen Veredelungswirtschaft, die deutsche Milchwirtschaft, stand in den letzten Wochen in zunehmendem Maße unter dem unerhörten Druck des v ölli g en Z u- sammenbruchs am internationalen Butts rm arkt. Dieser wurde, abgesehen von der sich in den letzten Jahren ständig steigernden Buttererzeugung in ber Wt, vor allem verursacht durch die Entwertung verschiedener maßgeblicher Wn h r u n g e n und die sich mehr und mehr Derrfnge'rnbe Aufnahmefähigkeit des englischen Buttermarktes. In -ununterbrochener Folge sanken aus diesen Gründen die für den Weltbuttermarkt entscheidenden P r ei fe in Kopenhagen feit Mitte September 1931 von 118 Rm. je Zentner auf gegenwärtig 75 Rm. je Zentner, d. h- um 43 Rm. je Zentner. Bei der bisherigen Abhängigkeit des deutschen Buttermarktes vom Wellbuttermarkt drohte sich dieser Preissturz in vollem Umfange auch auf die deutschen Butterpreise zu übertragen. Unter diesen Umständen wurden die Verhältnisse für die beut» sche Milchwirtschaft, die mit' einem Produktionswert von rund vier Milliarden Rm. in normalen Zeiten neben der Fleischerzeugung mit an der Spitze aller Produktionszweige stand, völlig unerträglich. Die Berliner Butternotis- rung ging auf 97 Rm. je Zentner oder bei einem Friedenspreis von 131 Rm. je Zentner im Januar 1931 auf 7 4 Pr oz. des F r i ed en s pr e i- s e s zurück. Demgegenüber belaufen sich die P r o-
duktions kosten der Landwirtschaft a u f e t m a 12 0 Proz. des Friedenswertes. Die sich aus dieser Situation für die Milchwirtschaft ergebenden Verluste müßten täglich auf Millionen ober jährlich auf Milliarden Verlust veranschlagt werden. Angesichts der verzweifelten Lage dep bäuerlichen Betriebe und im Hinblick auf die Unmöglichkeit, durch staatliche Maßnahmen zum Ausgleich eine angemessenere Gestaltung der Viehpreise herbeiMführen, da deren Tiefstand'fast ausschließlich eine' Folge for durch starken Import an. Fut- tergetreibe und Rekordsuttermiltelernten ber letzten Jahre überhöhten Viehbestände ist, gab es für die Reichsregierung unter söräsälti"er Abwägung und Berücksichtiaung d-r idei'Ä^»n wusfubrinh’fef= sen keine andere M ö g l idjle.it, d i e d e nt- s ch e Landwirtschaft und damit den wichtigsten Faktor des deutschen Binnenmarktes vor der Vernich tung zu bewah ren, als dis Milch- und Buttererzeugu n g gegen d ieverheerenden Auswirkungen ber internationalen Butterkrise zu schützen. -
Die neuen Zölle.
Der autonome Butkerzoll für den Doppelzentner wird von 50 auf 100 Mark erhöht. -
Die Reichsregierung hat den autonomen Bu11srzoll von 50 Mark auf 100 M a r k
Spanien not einet neuen revolutionären Welle?
Polizei geht gegen Demonstranten in der Stadt Bilbao vor. 1
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l>^..^^l>1panischen Stadt Bilbao kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Kommunisten und basknchen Konservatlven, bei denen zahlreiche Personen getötet und verletzt wurden. In Bilbao herrscht Generalstreik, bte Lage wird als sehr gespannt angesehen.
In Sagnnto hat sich eine Menge von etwa 50 Personen mehrerer Gendarmen bemächtigt, das Postamt besetzt und sämtliche telephonischen und telegraphischen Leitungen durchschnitten. Soldaten stellten die Ruhe wieder her.
Im Kohlenrevier F i g o l s bei Barcelona bewaffneten sich 800 streikende Bergleute und griffen ein Polizeidepot an. In Berga bei Figols sind Truppen gegen Streikende eingesetzt worden.
wtb. Madrid, 20. Jan. (Eig. Meld.) Der j u r i- stische Beirat hat nun die Ausweisung der Jesuiten aus Spanien beschlos- s e n. Man erwartet, daß der Justizminister demnächst den Jesuitenorden auflösen wird. (Ein Justizminister kann wohl einen Orden verbieten, solange er regiert. Auch preußische Minister haben so etwas zeitweilig fertiggebracht. Auflösen kann aber ein Minister einen Orden nicht!)