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Mittwoch, 30. Dezember 1931.
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lalitfl. 58.
Lausanne als Tagungsort?
Vor französisch-englischen Verhandlungen.
wtb. London. 29. Dez. ((Eig. IRelbg.). Der französische Botschafter hat beim Staatssekretär des Aeußern angeregt, als Tagungsort für die internationale Reparationskonferenz Lausanne zu wählen.
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In einer amtlichen französischen Veröffentlichung des Büros des Ministerpräsidenten wird mitgeteilt, daß Ministerpräsident Laval keine Einladung nach London zu einer Besprechung mit Premierminister Mac Donald erhalten habe Die französischen und die englischen Sachverständigen verhandelten gegenwärtig über die Reparationen, und die Mög lichtest einer Begegnung der beiden Regierungschefs könne erst ins Auge gefaßt werden und würde auch erst opportun, wenn die Sachverständigen ihre Aufgaben gelöst hätten.
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Trotz des Dementis von Laval rechnet man mit einer bevorstehlenden Zusammenkunft Mar- donald—Laval, da zurzeit in Paris bereits Verhandlungen zwischen Vertretern des englischen Schatzamtes und des französischen Finanzministeriums über die Tributsrage stattsinden.
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In amtlichen amerikanischen Kreisen lehnt man nach wie vor eine Stellungnahme zu dem Baseler Bericht und der kommenden Tributkonferenz ab und betont, daß Amerika an der Konferenz weder aktiv teilnehmen noch außerhalb der Konferenz neue Vorschläge machen werde.
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Angesichts der amerikanischen Haltung zu dem Baseler Bericht hält man jetzt in London nur noch eine Einigung über eine zeitweilige Lösung in der
Die soeben veröffentlichte Weihnachtsdenkschrift ns Reichswirtschaftsministeriums über den „Stand Der wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands" bringt uns eine trübe Bilanz und legt uns anschaulich dar. welche dramatische Entwicklung die mirtschcifts- und handelspolitischen Beziehungen der Völker im Jahre 1931 erfahren haben. Für die deutsche Handelspolitik ergeben sich schwerste Aufgaben im neuen Jahr, von deren Lösung neben den politischen Entscheidungen die Möglichkeit eines Wiederaufstiegs bei uns wie bei den anderen Völkern abhängen wird.
3n dem Bericht wird hervorgehoben, daß bisher fast alle Bemühungen um internationale Erleichterungen des Warenaustausches zwischen den einzelnen Ländern scheiterten, ja, daß in geradezu erschreckendem Maße die protektionistischen Maßnahmen in den einzelnen Ländern anwuchsen. Die regionalen Verständigungsversuche im Jahre 1931 haben keine wesentlichen Fortschritte gemacht. Auch die außerhalb der regionalen Gruppierungen vorhandenen Ansätze zu engerer wirtschaftlicher Zusammenarbeit und zur Beseitigung der Handelshemmnisse sind so gut wie gescheitert.
Der Genfer Zollfriede vom 24. März 1930 hat sich nach einjährigen Verhandlungen als undurchführbar erwiesen. Im März 1931 scheiterte dann in Genf ein letzter Versuch zur Verwirklichung des Handelsabkommens. Umso größere Sorgfalt, erfuhren die Bemühungen um regionale Verständigung. Bereits im Jahre 1930 hat das Wirtschaftsministerium auf die stetig zunehmende Tendenz zur Gruppenbildung hingewiesen. In der letzten Zeit haben sich bann drei derartige Staatengruppen herauskristallisiert. Die erste, die nord-westliche Gruppe, umfaßt die Partner des „Osloer Abkommens", das am 22. Dezember 1930 abgeschlossen, dann weiter die belgisch-luxemburgische Zollunion, die Niederlande, Norwegen und Schweden. Aber aus den vielfachen Zusammenkünften ergaben sich dennoch keine praktischen Ergebnisse. Dasselbe gilt für die nord-östliche Gruppe, die sich aus Finnland, Polen, Estland, Lettland und Litauen zusammensetzt. Unmöglich wurde schließlich auch die Inkraftsetzung der Verträge, die die Frage der Gewährung von Vorzugszöllen für die Getreideausfuhr der süd-östlichen Agrarländer behandelten. Gelegentliche Konferenzen zeitigten nicht die erforderlichen Beschlüsse oder wurden durch Widerstände anderer Staaten unwirksam gemacht.
Die Verhandlungen besonders mit Rumänien und Ungarn gehen weiter, aber ein Erfolg ist nur dann gegeben, wenn die Zustimmung der meistbegünstigten Staaten zu den Vorzugszöllen gefunden werden kann. Der diplomatisch äußerst ungeschickt inszenierte Plan der deutsch-österreichischen Zollunion mußte ebenfalls aufgegeben werden.
Konnte also so schon kein einziger der verschiedenen Pläne zur Durchführung gelangen, welche auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Staaten abzielten, so zeigte sich im Gegenteil feit der Mitte des Jahres 1931, wie wir bereits kurz erwähnten, ein geradezu erschreckendes Anwachsen der protektionistischen Maßnahmen in den verschiedensten Ländern Die weitere Verschärfung der Weltwirtschaftskrise und die
Tributsrage für möglich. Es wird aber damit ge rechnet, daß noch vor der Tributkonserenz ein Einvernehmen mit Frankreich erzielt werde.
Die Gerüchte über eine Verschiebung der Abrüstungskonferenz.
cnb. Berlin, 29. Dezember. (Eig. Meld.) Zu den immer wieder auftauchenden Gerüchten über eine Verfchiebung der Abrüstungskonferenz wird von unterrichteter Seite darauf hingewiesen, daß die deutsche Regierung nach wie vor an ihrem Standpunkt fest hält. Auch wenn wegen der angeblichen Ueberschneidung der Abrüstungskonferenz mit der Reparationskonferenz von einer kurzfristigen Verfchiebung der Abrüstungskonferenz um etwa 2—3 Wochen gesprochen wird, so sieht die deutsche Regierung keinen Grund für eine solche kurzfristige Verfchiebung, da die einzelnen Regierungen verschiedene Delegierte zu den beiden Konferenzen entsenden werden.
Die Sozialversicherung im Saargelnel.
wtb. Saarbrücken, 29. Dezember. (Eig. Meld.) Vertreter der politischen Parteien des Saargebietes hatten gestern eine Besprechung mit den Mitgliedern der Regierungskommission Koßmann, Morize und von Ehrnrooth über die Anwendung der in der letzten Notverordnung vorgesehenen Einschränkungen in der Sozialversicherung für das Saargebiet. Die Milglieder der Regierungskommission erklärten, daß bis zum Inkrafttreten des Leistungsabbaues am 1. Febr. auch über die Maßnahmen, die eine wirtschaftliche Entlastung der Bevölkerung bedeuten, Beschluß gefaßt werden soll.
Von amtlicher Seite werden weitere Durchführungsverordnungen zu den Ausführungsbestimmungen über die Zinssenkung angekündigt.
dadurch herbeigeführte Entblößung der meisten Notenbanken der Welt von den ihnen zur Verfügung stehenden Devisen und Goldreserven hatten zur Folge, daß eine große Anzahl von Staaten sich veranlaßt sah, einschneidende Vorkehrungen zum Schutze ihrer eigenen Wirtschaft, zur Verringerung der ausländischen Einfuhr und zur Erhaltung des Devisenbestandes zu treffen. In fast allen diesen Ländern hat eine starke Propaganda für die Bevorzugung inländischer Erzeugnisse und zur Abwehr ausländischer Waren eingesetzt.
Wir kennen alle diese Tatsachen aus der jüngsten Zeit, so daß wir nur auf sie hinzuweisen brauchen, um gleichzeitig aufzuzeigen, wie verheerend die Folgen dieser Maßnahmen für die Wirtschaft, nicht allein des einzelnen Landes, sondern für die gesamte Weltwirtschaft find: Erhöhung oder Einführung von Zöllen mit außergewöhnlichem Ausmaß, Einfuhrkontigentierungen, Einfuhrmonopole, Zwangsbewirtschaftung der Devisen. England hat höchstens Zölle auf zahlreiche Halb- und Fertigfabrikate eingesührk. Allein die erste Zolliste trifft 12 Proz. der deutschen Ausfuhr nach England. Die Niederlande haben ihren allgemeinen Finanzzoll um durchschnittlich 25 Proz. heraufgefetzt und besondere Zölle auf die Einfuhr von Fleisch gelegt Belgien hat Zölle aus Butter und Fleisch, Dänemark Zölle auf Luruswaren eingeführt. Frankreich hat mehrfach Zölle erhöht. In Italien ist neben einer starken Zollerhöhung für Rundfunkgerät ein allgemeiner Zuschlagszoll in Höhe von 15 Proz. des Wertes der eingeführten Waren geschaffen worden. Die österreichischen Tarifnovelle, ebenso wie die jüngsten Maßnahmen Bulgariens, Polens, Litauens, Estlands und Finnlands brachten gleichfalls Zollerhöhungen. Von den überseeischen Ländern haben vor allem Britisch-Indien, die Südafrikanische Union, Neuseeland, Kanada und Argentinien ihre Zölle heraufgefetzt.
Daneben ist die Liste der G.infuhrtontingenie gewachsen. Frankreich schränkt den Import zahlreicher Aararprodukte ein, Spanien hat eine allgemeine Registrierung der gesamten Einfuhr an- geordnet: die Schweiz verlangt die Beschränkung wichtiger Teile der Einfuhr aus Deutschland auf bestimmte Kontingente: Oesterreich und die Tschechoslowakei hoben Kontingente für einzelne Aarar- erzeugnisse, Jugoslawien ein Außenhandelsmonopol für Agrarprodukte eingefüürt. Estland und Lettland beschränken die Einfuhr von Fertigwaren, Estland monopolisierte ferner den Import von Agrarerzeugnissen, mineralischen Brennstoffen und Luruswaren. Einfuhrverbote erließen Dänemark und — verbunden mit Ausfuhrprämien — auch Polen. Die Türkei griff zu Kontingentierungen und zu einer staatlichen Einfuhrregelung Persien sogar zum Außenhandelsmonopol.
In nicht weniger als 17 europäischen und 9 überseeischen Ländern ist die Zwcmgsbewirtschaf- tung der Devisen eingeführt, die sich aber nicht nur auf Erfassung und rationelle Zuteilung von Devisen für Einfuhr- und gegen schädliche Kapita'- verkehrszwecke. wie das noch in Deutschland der Fall ist, beschränkt sondern ein großer Teil nutzt die Devisenzwangswirtschaft zur Manipulierung der Einfuhr aus. Alle diese Maßnahmen haben
naturgemäß für die deutsche Ausfuhr beträchtliche Schwierigkeiten gebracht.
„Unter diesen Umständen ist für das nächste Jahr eine wesentliche Verschlechterung unterer Handelsbilanz zu erwarten. Diese Entwicklung wird auch durch weiteren Ausbau des Handelsvertragssystems, der nur in verhältnismäßig engen Grenzen möglich fein dürfte, nicht aufzuhalten ein."
Das ist die Charakteristik der zukünftigen Lage, i)ie uns das Wirtfchaftsminifterium selbst bei der Mutmaßung über die Entwicklung des deutschen Außenhandels im kommenden Jahre gibt. Trotzdem wird aber die Reichsregierung weiter den Gedanken prüfen, auf welchen Gebieten durch das System der Vorzugszölle Erleichterungen geschaf- en werden können. Mit Jugoslawien, Bulgarien, Ingarn und Rumänien soll in dieser Richtung verhandelt werden, sobald die Haltung derjenigen Staaten, deren Einverständnis auf Grund ihrer Meistbegünstigungsrechte erforderlich ist, geklärt ein wird. Wenigstens sollen die Teile der bereits fertiggeftellten Verträge, die sich nicht auf Präferenzzölle beziehen, sobald wie möglich in Kraft gesetzt werden.
Weiter wird Deutschland alle Kräfte auf die Abwehr des internationalen Protektionismus verwenden müssen. Ueber Milderung des neuen Wertzolls schweben schon Verhandlungen mit Italien. Gegenüber Großbritannien hat die deutsche Regierung die Aufnahme von Verhandlungen geordert, weil durch den Kurswechsel der englischen Zollpolitik die Grundlage des alten Handelsvertrags erschüttert wird. Ein Zolltarifabkommen wird auch mit Rußland angestrebt.
Größte Bedeutung erfahren die deutsch-französischen Besprechungen Zwischen den beteiligten Industriegruppen sollen private Vereinbarungen den Zweck haben, die protektionistischen Maßnahmen Frankreichs erträglicher zu gestalten.
Da aller Voraussicht nach im nächsten Jahre ein Umschwung zuungunsten der Aktivität unserer Handelsbilanz eintreten wird, muß unser Ziel darin bestehen, faire Absatzbedingungen zu erzielen, unseren Export zu sichern, Kontingente aber abzulehnen. Dieses Ziel haben die zahlreichen Handelsvertragsverhandlungen zu verfolgen, welche Anfang 1932 beginnen. Es muß gelingen, un'eren Erport, der ohnehin durch Valutadumping schwer bedroht wird, mindestens von politischen Hemmungen zu befreien.
* Die Vereinheitlichung der Reichswasserstratzen- verwaltung. Wie wir von Seiten des Reichsverkehrsministeriums erfahren, ist der Gesetzentwurf über die Vereinheitlichung der Reichswafferstraßen- verwaltung so weit vorbereitet, daß er am 5. Januar mit den beteiligten Länderbehörden durchberaten werden kann.
* Der Berwaltungsrat der Reichsbahn vor dem Reichskabinett. Wie wir erfahren, ist das Reichskabinett Dienstag vormittag um 11 Uhr zu einer Sitzung zusammengetreten, um die Neubesetzung eines Teiles des Verwaltungsrates der Reichsbahn
Linsen ;um chinesischen Skaakspräsidsnken gewählt.
In der Vollversammlung der Kuomintang wurde nach einer Meldung aus Schanghai am Montag Linsen zum Vorsitzenden des Staatsrates (Staatspräsident) gewählt. Zum Vorsitzenden des Vollzugsausschusses (Ministerpräsidenten) wurde Sunfo gewählt. Vorsitzender des Kontrollausschusses wurde Iujujan, Vorsitzender des Gesetzgebungsamtes wurde Tschangtschi und Vorsitzender des Iustizamtes Wangtschinghui. Ferner wurde Tschankungpo zum Industrieminister gewählt. In den ständigen Ausschuß der Kuomintang wurden Dschiangkaischek, Tschangrning,
vorzu:..h,nen. Rach § 13 des Reichsbahngefetzes scheiden jährlich sechs von den 18 Mitgliedern des Verwaltungsrates aus. Dabei handelt es^ sich in diesem Jahre um die Mitglieder: von Siemens, Grund-Breslau, von Miller, von Batocki, Jeidels und Staatssekretär Bergmann. Rach den gesetzlichen Bestimmungen ist die Wiederwahl der aus* scheidenden Mitglieder möglich. Die Kabinetts- sitzuna ist voraussichtlich die letzte dieses Jahres.
Truppen für die Mandschurei.
wtb. Tokio, 29. Dez. (Eig. Meldg). Der Kaiser von Japan hat die Entsendung weiterer Truppen nach der Rlandschurei genehmigt.
Die Kämpfe vor Tschintschau.
Die Station Tawa an der P e k i n g - M u k« den - Bahn wird von einem chinesischen Panzer, zug und etwa 200 Soldaten verteidigt, während ein japanischer Panzerzug 7 Klrn. südlich von Tawa stationiert ist. Außerdem rückt eine Kavallerie- Weitung mit zehn Pnazerautos von Tientschuang- tat gegen Tawa vor.
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Die mongolischen Fürsten haben angeblich beschlossen, unter dem Schutz Japans ein neues Mon. golenreich zu bilden, das aus der Innen- und der Außenmongolei bestehen soll.
* Dr. Petersen Erster Bürgermeister von Hamburg. Aus Hamburg wird gemeldet. Der Senat wählte für das Jahr 1932 Bürgermeister Dr. C. Petersen zum Ersten und Bürgermeister Roß zum Zweiten Bürgermeister.
Rußland und Baltikum.
wtb. Helsingfors, 29 Dez. (Eig. Meld.) Wie die Zeitung „Uusi Suomi" meldet, werden der finnische Außenminister und der russische Gesandte in Helsingfors demnächst in Verhandlungen über den Plan eines finnisch-russischen Nichtangriffpaktes eintreten. ______
Wettere Preissenkungen.
cnb. Berlin, 29. Dezember. (Eig. Meld.) Die deutsche Reichsbahn gesel'lschaft hat im Rahmen der Preissenkungsaktion ab 1. Januar eine weitere Ermäßigung der Tiers racht- tarife in Aussicht genommen, die bis zu 15 Prozent geht, nachdem bereits am 1. Februar und am 1. November d. I. Ermäßigungen der Tierfrachten durchgeführt worden find.
Außerdem haben eine Reihe weiterer Gewerbezweige die Preise für ihre Erzeugnisse bereits vor dem 1. Januar herabgesetzt, so die Wandplattenindustrie (Fließen) um 10 Prozent, der Feuertonbund (hygienische Gefäße) um 10 Prozent, die mitteldeutschen Gipswerke um 10 Prozent, der westdeutsche und süddeutsche Zementverband um 10 Prozent. Die Preise für Leinenzwirn und für
Wangtschinghui und der neue Ministerpräsident Sunfo gewählt.
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Aus Bombay wird gemeldet: Vithalbai Patel, der auf demselben Dampfer wie Gandhi eintraf, bemertte in einem Interview, daß die dritte R u n d t i f ch k o n f e r e n z s i ch als Fehlschlag erweisen werde. Es seien Anzeichen dafür vorhanden, daß Indien rasch einer Agrarrevolution entgegengehe. Der Boykott britischer Waren, britischer Handels- und Versicherungs- geselkschasten müßte viel strenger durchgeführt werden. Der Besuch Gandhis und seine Tätigkeit in England, schloß Patel, habe das Ansehen des Indischen Kongresses kaum erhöht.
Die Aussichten für die Handelspolitik.
Mus der Denkschrift des Reichswirtfchaftsmmifteriums. — Vo. Verschlechterung der Handelsbilanz. — Reue Verhandlungen werden erfolgen.
Zu den neuen schweren Anruhen in Aordwesk-Indien.
Indische Truppen ziehen in Peschawar, dem Hauptunruheherd, ein.
Oben links: Pandit Iawaharlal Nehm, Präsident des allindischen Kongresses, der von den englischen Behörden in Haftgenommen wurde.
Das Wiederaufkommen der Unruhen in Norkwestindien hat in England größte Beunruhigungen heroorgerufen. Es scheint sich um organisierte kommunistische Tumulte zu handeln, die am selben Tage losbrachen, als Gandhi von feiner Europafahrt nach Indien zurückkehrte.