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Sportnachrichten derFuldaer Zeitung"

Nr. 299 Beilage zur Fuldaer Zeitung 29. Dezember

Borussia 1:0

Ecken 4:10!

Kickers Offenbach

Halbzeit 1:0.

Ser Gegner des zweiten Gesellschaftsspieles F. C. F. C. Kickers Offenbach am Sonntag hatte eine grö­ßere AnziehuiWskaft, so daß immerhin 1400 Zuschauer sich hierzu eingefunden hatten. Wiederum konnte die Borussenelf ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein unentschiedenes Resultat wär« dem Spiel­verlauf gerechter geworden. Einen Sieg der Borussen verhinderte aber auch ihre völlig verkehrte Sturmaufstellung. (Siehe zweite Halbzeit.) Dadurch, daß Beugers auf vollständig verlorenem Posten stand, wurde, vor. allem in der ersten Halbzeit, manch gute Chance verpaßt. Die Zweikämpfe MeidHeßber- ger, die den letzteren immer wieder siegen ließen, wa­ren eine von Borussias Anhängerschaft gern gesehene Abwechselung in dem flott durchgeführten Treffen, bei dem ein ideenreiches Felüspiel dominierte. Die Glätte des Bodens verhinderte leider auf beiden Seiten die vollständige Entfaltung manch guter Aktion.

Borussia:

Christian

Heßberger

Peter Beugers

Matche Meid

Katsch

Bobrum

Kickers:

Spielbericht.

Büchner

Rohberg

Pletsch

Stein

Müller

Müller I

Fischer Hümmler Bonard Schätz

Belle Gerth

Baier Neid!

Offeickachs Anstoß wird von Borussia sofort abge­faßt und in schnell durchgeführtem Angriff die erste Ecke erzielt, die Beugers neben das Tor köpft Sofor­tiger Gegenangriff Offenbachs, Stein verschießt. Feld­spiel. Borussia erzwingt die zweite Ecke. Ohne Erfolg. Rohberg wehrt einen gut geschossenen Strafstoß ab. Pe­ter Meid am Ball, Vorlage nach rechts, Flanke zum Linksaußen, dieser vermag den Ball noch hart an der Linie über Büchner hinweg an Stein vorzulegen, der unhaltbar verwandelt. Das einzige Tor des Tages! An­stoß. Borussia im Angriff, erzielt einen erneuten Eck­ball, der wiederum durch die Aufmerksamkeit der Of­fenbacher Verteidigung unverwertet bleibt. Jetzt folgt em intensiver Gegenangriff der Kickersleute, der ihnen aber auch nur zwei unverwertet bleibende Ecken ein- bringt. Verteiltes Feldspiel. Schätz hat zu Beugers ge- flcmkt, dieser zögert zu lange. (Gute Chance!) Pletsch wirst den Sturm immer wieder nach vorne. Eine er­

neute Ecke für Borussia. Mit 1:0 für die Gäste und 4:2 Ecken für die Fuldaer werden die Seiten gewechselt. Borussia nimmt jetzt die notwendige Umstellung vor. Bo­nard fungiert jetzt als Mittelstürmer, Pletsch Halbrechts und Beugers auf seinem gewohnten Posten. Offenbach geht sofort energisch zum Angriff über. Folge: zwei Strafstöße für Borussia. Schußpech und gute Abwehr verhindern Torerfolge. Borussias Gegenbesuch bringt wiederum eine Ecke ein, leider verschießt Peter dieselbe in aussichtsreicher Positton. Beinahe hätte ein Irrtum des sonst gut leitenden Schiris, Herrn Stamm, den Gä­sten ein zweites Tor eingebracht. Noch einmal setzt Bo­russia alles zum Ausleich an. Zwei Eckbälle in kurzer Folge, aber ohne Torerfolg. Offenbach versteht sich auf die Abwehr. Christian scheidet aus. Pletsch geht in die Verteidigung zurück. Trotzdem offenes Feldspiel. Kickers verschiedentliche Durchbrüche werden von Fischer vor­züglich adgewehrt. Noch einen zehnten Eckball erzielt Borussia, aber dennoch bleibt ihnen jeder Torerfolg ver­sagt.

MannschaflskrMk.

Die Kickersleute führten einen guten, temperament­vollen Flachpaß vor und zeigten eine überaus faire Spielweise. Lediglich Peter Meid glaubte seine kämp­ferischen Fähigkeiten zeigen zu müssen, eine für süd­deutsche Berbandsspiele vielleicht angebrachte Hätte. Seine technisch reife Spielweise, gepaart mit großem Eifer und Uneigennützigkeit, würde man gerne in Bo­russias Sturmreihe bewundern. Die Offenbacher Ver­teidigung ist vorzüglich im Abschlag und Stellungsspiel. Sobald sich Fischer in der Borussenverteidigung auch noch dieses angeeignet hat, dürfte er eine große Verstär­kung für den Fuldaer Verein sein. Hümmler war in der ersten Halbzeit sehr gut, nach der Pause müde. Roh­berg lieferte das gewohnte gute, vor allem eifrige Spiel. Heßberger dürfte der beste Spieler am Platze gewesen fein. Nicht allein, weil er Meid so gut hielt, sondern auch fein Aufbau ist durchdacht. Beugers hatte Pech mit feinen Bomben, seine Ballannahme und -führung las­sen manchmal viel zu wünschen übrig. Pletsch füllte alle drei Posten sehr gut aus. Büchner zeigte sich in beiden Spielen als sicherer Torhüter. Die Elf wird die jetzt ein tretende Pause ausnützen, um als festbesetzte Mann- schastseinheit die kommenden Verbandskämpfe zu be­stehen. S. N.

BotnfN FuldaF.v. 04 Würzburg 5:3.

Halbzeit 2:0.

Nur 600 Unentwegte hatten sich am 1. Weihnachts­feiertag trotz starkem Frost und der Glätte der Straßen auf dem Sportplatz Johannisau zu obiger Begegnung ejngesimden. Immerhin entschädigten sie die beiden Mannschaften durch ein flottes, kombinationsreiches Spiel, ein wirkliches Freundschaftstreffen. Die beiden Vereine traten mit Ersatz an, der aber kaum aus dem Rahmen der gezeigten Leistungen fiel. Borussias Rechts­außen erzielte sogar zwei Tore. Für Christian spielte Müder und für Heßberger, der den linken Läuferposten wiederum fehr gut ausfullte, debütierte Peter, früher F. B. Horas, als Rechtsaußen.

Die Gäftemannfchast findet sich nach Anstoß sofort und setzt sich für mehrere Minuten in der gegnerischen Spiel- Hälfte fest. Durch Ueberkombination und mangelnde Schuhfreudigkeit bleibt ihr aber jeder Torerfolg versagt. Jetzt findet sich auch die Fuldaer Mannschaft. Verteiltes offenes Feldspiel folgt. In gutem, beiderseitigem kom­binationsreichen Flachpaß versuchen sich abwechselnd beide Stürmerreihen. Was auf der Borussenseite die Läufer­reihe und der forsch dreingehende Fischer unterbindet, verhindert auf der Gegenseite die schlagsichere Würzbur­ger Hintermannschaft, bis Peter hart an der Strafraum­grenze einen Flankenball von Schätz den Weg ins Tor fachen (!) läßt. Würzburg drängt jetzt, aber der ver­harschte Boden ermöglicht ihren beiden vorzüglichen Flü- S'"' Innern, Detter und Müller-Luft, keine schnellen kenläuse. Auch sind Heßberger und Hoßfeld in der Deckung vorzüglich. Eine schöne Kombination Peter- Maintz-Pletsch ermöglicht es Beugers, den zweiten Treffer anzubringen. Halbzeitstand 2:0. Kurz nach An­

stoß erzielt Beugers ein drittes Tor, dem in der nächsten Minute das erste Würzburger Gegentor folgt. Würzburgs Sturmreihe geht immer wieder zum Angriff über und nach drei Minuten schon steht es nur noch 3:2. Mit gehobener Schußfreudigkeit drängen jetzt die Gäste, und schon winkt ihnen der Ausgleich durch einen ihnen zu­gesprochenen Elfmeter. Büchner hält aber denselben in schöner Manier. Jetzt geht Borussia wieder energisch zum Angriff über. Pletsch, der vorzügliche Sturmführer, kommt zum Schuß, der Würzburger Hüter wehrt ab, Maintz verwandelt im Nachschuß. Jede der beiden Mann­schaften erzielt noch ein Tor und mit dem 5:3^5taube pfeift der unauffällig und gut leitende Schiedsrichter, Herr Maul-Fulda, das schöne und faire Spiel ab.

Em hoher Sieg der Horoser.

J. V. horas Spottg. Alsfeld 7:2 (2:2).

Die Bezirksligisten aus Oberheffen hatten für den 1. Feiertag die Horcher Sportler zu einem Freundschafts­spiel verpflichtet. Horas hatte eine ziemlich ersatzge­schwächte Els zur Stelle, demgegenüber die Alsfelder als der derzeitige Tabellenführer der Bezirksliga die stakste Besetzung in den Kamps schickte. Wenn Horas trotzdem einen so hohen Sieg daoontrug, so muß man vor allem dem eingefprungenen Ersatz volle Anerkennung zollen. Die Horcher hatten folgende Vertretung zur Stelle: Gün- kel: Aschenbrücker, Eckardi; Michel E., Erdmann, Beier; Knips, Hohmann, Stübinger, Kramm und Schreiner.

In der 10. Minute geht Horas durch den Mittelstür­mer Stübinger in Führung. Ein zweiter Treffer, eben- falls vom Mittelstürmer erzielt, reiht sich an. Nun sieht man beiderseitig schöne Angriffe. Durch zwei Elfmeter

für Alsfeld, übrigens zwei harte Entscheidungen, erzie­len die Platzbesitzer den Ausgleich.

Nach der Pache fft vorerst keine Partei im größeren Vorteil. Wegen Handspiel bekommen auch die Horcher einen Elfer zugesprochen, den Knips glatt verwandelt. Jetzt wird die Ueberlegenheit der Horcher immer größer. Alsfeld muß sich mehr und mehr auf einzelne Durch­brüche verlegen. Bis zum Schluffe haben die Horcher sieben Treffer gebucht, in die letzten Tore teilen sich sich Schreiner mit 2, Knips und Kramm waren je ein« mag erfolgreich.

Mannschaftskritik.

Die Alsfelder hatten in der Läuferreihe ihre besten Leute, überragend war der Mittelläufer. Bei den Horaser sah man diesmal ausnahmsweise keinen Ver­sager. Besonders in der 2. Spielhälfte sah man von der viel geschmähten Angrfffsreihe gute Leistungen Hoffentlich hält dies an!

Schiri Dietz aus Blitzenrod war einwandfrei; ledig­lich feine 3 Elfmeierentscheidungen waren zu hart.

Weitere Ergebnisse: Horas 2. Flieden 2. 2:0, Horas 3. Hofbieber 1. 2:1.

Futzball in Hessen-Hannover.

Das Fußballprogramm wies an Weihnachten in Hes­sen-Hannover nur eine geringe Ausbeute auf, die mei­sten Mannschaften feierten. Die Bodenverhältnisse wa­ren auf der ganzen Linie sehr schlecht, sodaß die weni­gen Spiele, die zur Durchführung kamen, obendrein un­günstig beeinflußt wurden. Im Brennpunkt der Ergeb­nisse stand das Städtespiel Kassel - Halle, das die Kasseler mit 7:4 verdient zu ihren Gunsten enffchie- den. Am 2. Feiertag spielten dann die Kaffeler Kur- heffen gegen Halle 96 und kamen hier zu einem glück­lichen 2:l«Siege, nachdem die Mitteldeutschen noch bei der Pause mit 1:0 geführt hatten. Sport Kaffel hatte sich den vorjährigen Bezirksmeister SC. 03 Kassel zu einem Freundschaftsspiel verpflichtet. Nach gleichwertigem Kampfe trennten sich die Gegner verdientermaßen 3:3 (3:3). Die Fuldaer Borussen schlugen am ersten Feier­tag den FV. Würzburg 04 mit 5:3 (2:0), sie unterlagen aber am Sonntag, wenn auch nicht ganz verdient, den Offenbacher Kickers mit 0:1 (0:1).

Siädlekampf fiaffel Halle 7:4 (3:2).

Der Sieg der Kasseler Vertretung war aus Grund ihrer belferen Gesamtleistung verdient. Kassel war schneller und wuchtiger, während die Hallenser technisch besser waren und ein gepflegteres Zusammenspiel zeig­ten. Den Hauptanteil an dem Sieg der Einheimnischen hatte die Kasseler Läuferreihe, die mit großem Elan kämpfte. Die Kasseler Torschützen waren Brüssel (2), Trebing (2), Kleim, Kellner und Knackstedt, für Halle waren Meißner (2), Thomas und Gold erfolgreich.

Surheffen Kassel Halle 96 2:1 (0:1).

Die Kasselaner konnten in diesem Spiele einen knap­pen und recht glücklichen Sieg herausholen. Trotz schlech­ter Bodenverhältnisse wurde ein schönes Spiel vorge­führt, in dem beide Mannschaften überraschend gut kom­binierten. Die Kurhoffen sipelten ohne den Jnter- nationalen Weber, für den sich Schröder in der Ver­teidigung ausgezeichnet hielt. In der ersten Halbzeit wa­ren die Gäste aus Mitteldeutschland auf Grund ihres besseren Zusammenspiels und der produktiven Arbeit der Läuferreihe leicht im Vorteil und konnten eine halbe Minute vor der Pause den Führungstreffer erzielen. Nach dem Wechsel ließen die Gäste nach und die Kur- heffen gewannen leicht die Oberhand. Zwei sehr schöne Tore durch den neuen Mittelstürmer Pritsch und Jordan verhalfen den Einheimischen zum Siege.

Aeiertagsfutzball in Süddeutschland.

Die leidige Terminnot, bedingt durch die infolge des in Stuttgart beschlossenen neuen Spielsystems erfolgte Vergrößerung der einzelnen Gruppen hat dazu geführt, daß ein grotzer Teil der süddeutschen Vereine, die sonst die Festtage zu Privatspielen oder zur Ruhe benutzten, diesmal Punktespiele austragen mußten. Trotzdem gab es aber auch noch zahlreiche Privatspiele führender süd­deutscher Mannschaften, sowohl zu Hause als auch auf Reisen im Reich und Ausland Das erste Endspiel der Abteilung S Ü d o st zwischen den Gruppenmeistern von Württemberg und Baden, FE. Pforzheim und Karls­ruher FV. endet« mit 2:2 vor 7500 Zuschauern, nach-

Die Sporkhelden des Jahres 1931.

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1. Wolf,gang von Gronau, überquerte in zwei Etappenflügen den Nordatlantik. 2. Der Breslauer Schwimmer G. Deutsch gewann in Paris die Europameisterschaft im 200 - Meter - Rückenschwim­men. 3. Jsmayr-München stellte im olympischen Dreikampf (Reitzen, Stotzen, Drücken) mit 695 PsurÄ» einen neuen Weltrekord auf. 4. Nützlein Mvcmn gegen Roman Najuch die deutsche Be- rtchsspieler-Tenmsmeisterschast. 5. Herta Wunder- Leipzig stellte einen neuen Weltrekord im 100 Meter-Brustschwimmen auf. 6. Rudolf Caraciola Swann das italienische 1000 Kilometer Auto- ennen sowie die Rennen auf dem Nürburg-Ring und auf der Berliner Avus. 7. Günter Groenhoff errang einen Weltrekord im Langstreckenstug für Segelflugzeuge. 8. Mar Schmeling verteidigte er­folgreich seinen Weltmeistertftel gegen Stribling. 9. Ellen Braumüller-Berlin verbesserte mit einem

Wurf von 40,29 Meter den Damenweltrekord im Speerwerfen. 10. Marga von Etzdorf erreichte im Sportflugzeug von Berlin aus die japani'che Haupt­stadt Tokio. 11. Eugen Mühlberger, Europamei­ster in der Federgewichtsklasse der Schwerathleten, stellte einen neuen Weltrekord im Gewichtsheben beim Fest der Frankfurter Sportpresse auf. 12. Hanni Köhler durchquerte Vorderindien mit dem Motorrad. 13. Der englische Rennfahrer Camp­bell stellte mit 395 Stundenkilometern einen Ge­schwindigkeitsweltrekord für Automobile auf. 14. Der Mittel- und Langstreckenläufer Sühring er­rang auf der 5000-Meter-Strecke mit 14:49,5 einen neuen deutschen Rekord. 15. Ernst Übet, der deutsche Kunstflieger, startete mit größtem Erfolg beim Welttreffen der Kunftflieger in den Ver­einigten Staaten. 16. Walter Sawall gewann bei den Radrennmeisterschasten in Kopenhagen die

Weltmeisterschaft der Steher. 17. Der englische Fliegerleutnant Stainsforth, der Sieger beim Schneiderpokalrennen, erreichte eine Stundenge- schwindigkeit von 724 Kilometern, wurde aber kurze Zett darauf bei einem Absturz getötet. 18. Cilly Autzem erwies sich beim Tennisturnier in Wimbledon als beste Spielerin der Welt. 19. Wolf Hitth, der Stuttgarter Segelflieger, kreiste im Segel­flugzeug über den Wolkenkratzern von New Bork. 20. Elli Beinhorn, die junge deutsche Sportflieg- rin, durchquerte ohne Begleiter Nordafrika und startete zu einem neuen Asienflug. 21. Der Ham­burger Zehnkämpfer Sievert erzielte bei den deut­schen Mehrkampfmeisterschaften eine so hohe Punkt­zahl, datz er jetzt als zweitbester Zehnkämpfer der Welt gilt.

dem der KFV. bei Halbzeit 2:0 geführt hatte, nach Halb­zeit aber einen der Verteidiger durch Platzverweis ver­lor.

Die Verbandsspiele in den süddeutschen G r u p p en sind jetzt bis auf die Gruppen Main, Saar und Baden abgeschlossen. Die Meister der acht Gruppen stehen jetzt mit 1. FC. Nürnberg (Nordbayern), Kapern München (Südbayem), 1. FC. Pforzheim ('Württem­berg), Karlsruher FV. (Baden), SV. Waldhof (Rhein), FK. Pirmasens (Saar), Mainz 05 (Hessen) und Eintracht Frankfurt (Main) fest. Eintracht Frankfurt benötigt zwar aus drei ausstehenden Spielen zur Meisterschaft der

Maingruppe

noch einen Punkt, der ihr aber nach der glänzenden Leistung gegen den Fußballspottverein, den sie am zwei­ten Feiertag 6:0 überrannte, sicher zufallen dürste. In der Gruppe Main steht der Zweite noch nicht fest, wäh­rend alle anderen süddeutschen Gruppen ihren zweiten Endspielteilnehmer schon vor Weihnachten ermittelt ha­ben. Fußballsportverein und Rotweiß haben die mei­sten Aussichten. Neben Germania 94 wurde Griesheim 02 zum Abstieg verurteilt, während Heusenstamm und Hanau in Gefahr sind, derDritte im Bunde" der Ab­steigenden zu werden.

In der

Gruppe Hessen

sicherte sich der FSV. Mainz 05 am Sonntag die Mei­sterschaft, da er bei Wormatia Worms ein 1:1 erreichte und feinen Abstand von zwei Punkten behalten konnte.

Die Spiele in Gruppe Saar (FK. Pirmasens SB. 05 Saarbücken 3:1) und in Gruppe Rhein (Pho- nix LudwigshafenVfR. Mannheim 2:1) haben keine Bedeutung mehr. Dagegen waren die Spiele in Sa­ite n für den Abstieg entscheidend. FC. Rheinfelden und FC. Villingen sind dem Adstteg verfallen. Auch in Südbayern ging es um den Verbleib in der Liga. Während sich Schwaben Augsburg sichern konnte, müs- sen Jngolstadt-Ringsee und Straubing absteigen.

In den Privatspielen waren bekannte auslän­dische Profimannschaften wie FTC. Budapest und die Wiener Teams Vienna, W. 21. C. und Austria ®a|te süddeutscher Vereine und blieben fast durchweg erfolg­reich. Nur der FTC. Budapest, der am ersten Feiertag gegen den FV. Saarbrücken 6:1 siegte, wurde am zwei­ten Festtag von einer Mannheimer Kombination 23. f. R.- Waldhof 3:2 geschlagen. Austria Wien siegte gegen Teu-

Dieses Jahr kein Katarrh!!

tonia-Wacker München 5:0, gegen VfB. Stuttgart 3:0 und in Schweinfurt 7:3. Der W. A. C. besiegte am zweiten Festtag die Spvg. Fürth 3:1 und siegte am Sonntag gegen den FV. Würzburg 5:1, wahrend Vienna Wien gegen Bayern München und Kickers Stuttgart mit je 3:2 siegreich blieb.

Eine Reihe süddeutscher Mannschaften unternahm auch Reisen ins Reich und Ausland. Der 1. FC. Nürnberg siegte gegen Schalke 5:3 und Preußen-Münster 4:1, Rot- weiß Frankfurt besiegte Schwarzweiß Essen 3:1 und der VfR. Fürth meldet aus Mitteldeutschland drei Stege und zwar gegen Riesaer SV. 4:2, gegn Gutsmuts Dresden 3:2 und gegen Budissta Bautzen 2:1, wahrend 1860 München den Chemnitzer BC. 5:2 besiegte, vom Bres­ben er SC. aber 1:0 geschlagen wurde.

SpotWtemgteiten in kürze.

Tennisborufsia Berlin wurde durch einen 6:0-Sieg über Wacker 04 Berliner Pokals t e g e r und gualiftzierte sich damit als erster Teilnehmer für die Endspiele um die Berliner Meisterschaft.

Im Berliner Sportpalast trugen an den Festtagen die kanadischen Eishockeyspieler von Ottawa zwei Spiele gegen den Berliner Schlittschuhklub aus. In beiden Spielen siegten die Kanadier 6:1.

*

Die Einweihung der Brunhildis-Eis- bahn auf dem Feldberg (Taunus) am zweiten Festtag hatte wieder unter schlechtem Wetter ZU leiden, so daß nur ein stark verkürztes Programm zur Abwick- lung kommen konnte.

Der Europameister im Weltergewichtsboxen, Gustave Roth-Belgien hat auf feinen Titel wegen Ge- wichtsschwierigkeiten verzichtet.

Bei 4 Grad Kälte gewann am zweiten Festtag der Belgier Malsat das traditionelle SchwimmenQuer durch die Seine" in Paris. Die meisten Teilnehmer gaben wegen der großen Kälte auf.

Der DFB. hat jetzt endgültig bestimmt, daß das Bundespokalspiel Süddeutschland gegen Norddeutschland am 10. Januar in Sa ar- brücken stattzusiichen hat. Die Berliner Einsprüche wurden also abgelehnt.

Schön-Göbel gewannen auf der neuen Frank­furter Winterbahn vor 6000 Zuschaeur ein 100 Km.- Mannschaftsrennen vor Kroll-Maidorn und Petn-Man- they. Alle anderen Mannschaften erlitten Runden- Verluste.

Metze (Dortmund) gewann die Rad-Dauer- re n n e n in der Dortmunder Westfalenhalle vor Erich Möller, Schindler und Dülberg.

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17 Nationen haben für die Olympischen Winterspiele in Lake Placid ihre Meldungen ab­gegeben, darunter fft bekanntlich auch Deutschland.

JV' Berichte über sportliche Veranstaltungen em Sonntag müssen der Schrlstleitung spätesten» am Montagabend vorliegen. Rach tiefem Termin ein- lausende Berichte können nicht mehr derücksich« tigl werden. __________

Tagessprüche.

Eilig schwindet die Zeit, unmerklich beschleicht uns das Alter, und die Tage entfliehn, da sie ein Zügel nicht hemmt. (Ooid.)

Du darfst nicht in den Freuden die Kräfte selbst vergeuden; neu sollen sie ersprießen aus müßigem Ge­nießen. (Rückert.)

Me wird das Wetter?

Während sich über den nördlichen Gebieten Deutsch­lands allgemein bei kräftiger Westströmung ausgespro­chen mi lde Luft durchgesetzt hat, ist es dem West­strom bisher noch nicht gelungen, die über Süddeutsch» iand lagernden Kaltluftmassen gänzlich zu verdrängen/ wenn auch die Temperaturen etwas über dem Gefrier­punkt liegen. Die Warmluftzufuhr wird zunächst auch bei uns noch weiter an Einfluß gewinnen, wenn auch später (etwa nach Mitte der Woche) ein neuer Kaltluft» oorstoß nicht ausgeschlossen erscheint.

Witterungsaussichten für Dienstag: Bei west­lichen Winden Fortdauer des müden, zu Niederschläge» (Regen) neigenden Wetters.