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Sportnachrichten derFuldaer Zeitung"

Nr. 295

Beilage zur Fuldaer Zeitung

22. Dezember

Vorufsia gehl klar in Führung

Borussia Fulda Surhesseu Marburg 4:1.

Die entscheidende Bedeutung dieser Begegnung am Sonntag wurde den erschienenen 1200 Zuschauern recht eindeutig klar, und das Resultat entspricht auch wiederum nicht ganz den gezeigten beiderseitigen Mannschaftslei- stungen, da die Tordifferenz einzig und allein

lediglich das riesige Schußvermögen von Leugers entschied.

Die Marburger Kurhessen, eine sympathische, vor- nehmkämpfende Mannschaft, bevorzugen in ihrer Spiel­weise die ^-Formation des Sturmes. Dieselbe dürste sie aber auch um den Erfolg gebracht haben, da die bei­den Halbstürmer durch starkes Defensivspiel dann im gegebenen Augenblicke vor dem gegnerischen Tore fehl­ten. Diesen eifrigen, flinken und fairen Gegner im Schach zu halten, erforderte die gesamte Arbeitskraft von Boruffias Läuferreihe, die, wenigstens in der er­sten Halbzeit, ihre so wenig abschlagsichere Verteidigung stark unterstützen mußte. Dem Borussensturm er­mangelte es dadurch an brauchbaren Vorlagen und Büchner, Boruffias Torwart, muhte mehr Können wie sein Gegenüber zeigen, sodaß auch ihm ein großer Ver­dienst am Ausgang dieses Treffens zuzuschreiben ist.

Spielbericht.

Als Schiedsrichter fungierte nach bestem Können Herr Vollmer aus Hamm. Die beiden Mannschaften stellten sich ihm wie folgt:

Kurhessen Marburg: Weyand; Wiese, Schmitz; Rueff, Merlau, Schubert; Böttner, Berndt, Fischer. Adorf, Schäfer.

Borussia Fulda: Büchner; Fischer, Christian: Bletsch, Rohberg, Hoßfeld; Bonard, Leugers, Maintz, Ka- merl, Hehberger.

Die Platzwahl fällt zugunsten der Gäste aus und Borussia muß gegen die stark blendende Sonne spielen. Der Anstoß wird von der Marburger Läuferreihe ab- gefangen, kurzes abstoßendes Feldspiel. Leugers am Ball, flankt zu Kamerl. dieser legt an Heßberger vor. Präzise Flanke Heßbergers vor das Tor, Leugers köpft ein.

Nach 3 Minuten 1:0 für Borussia.

Marburgs Anstoß setzt sich sofort durch und die Ful­daer Verteidigung kann gerade noch zur Ecke abwebren. die aber unverwandelt bleibt. Boruffias sosortiger Ge­genbesuch endigt mit einem Weitschuß von Leugers, der das Ziel verfehlt. Die Fuldaer Läuferreihe hat den Torabstoß aufgefangen, aber Maintz unterbindet durch Abseits die Chance. Beim erneuten Angriff erzielt Bo­russia die erste Ecke, die von Heßberger verschossen wird Einen anschließenden Kurhessenangriff stoppt Fsscher ab Die Kurhessenangriffe werden zahlreicher und durch schwache Verteidigerabwehr entstehen brenzliche Situatio­nen vor dem Fuldaer Tor. Strafstoß für Marburg. Büchner wehrt hervorragend. Jetzt besinnt sich der Bo- ruffensturm auf seine Kombinationsfähigkeiten und Ka­merl, Hoßfeld und Heßberger tragen den Ball nach vorn. Leugers schießt, Kamerl schießt, Heßberger schießt Weyand hält Zwei Ecken für Borussia, die Marbur­ger Verteidigung klärt beide. Borussia drängt und er­zielt eine erneute Ecke Kamerl verschießt. Jetzt kom- men die Gäste wieder auf. Zäh und unentmutigt kämp­fen sie um den Ausgleich. Fischer setzt sein ganzes Kön­nen ein und Rohberg muß unablässig eingreifen. Mar­burgs Sturm ist im Borusfenstrafraum, Schuß aus ei­nem Gedränge auf das Tor, Büchner will fausten, die

Ecken Z: 4, Halbzeit 1:1.

Sonne nimmt ihm die Sicht und durch einen angrerfen- den gegnerischen Stürmer

schlägt er den Ball in das eigene Tor. Ausgleich 1:1.

Jetzt versuchen beide Mannschaften die Führung an sich zu reißen. Boruffias Sturm mangelt es an Vor­lagen und durch Eifer und Schnelligkeit kommen die Gäste immer wieder auf. Boruffias Läuferreihe vertei­digt. Marburg erzielt zwei Ecken. Ohne Torerfolg. Im Zusammenprall mit dem gegnerischen Mittelläufer zieht sich Kamerl eine Verletzung zu und wechselt mit Hetzber- ger. Borussia erzielt jetzt eine Ecke, der Marburger Rechtsaußen versäumt wenige Minuten später eine schöne Chance. Halbzeit.

Durch die Verletzung von Kamerl und die wenig produktive Spielweise von Maintz stellt Borussia nach der Pause um, sodaß Pleffch die Sturmführung über­nimmt, Maintz auf halbrechts, Kamerl rechtsaußen und Heßberger linker Läufer spielt. Marburgs Anstoß wird sofort angehalten, Borussia erhält einen Strafstoß, der schlecht abgewehrt zu Kamerl kommt. Eine präzise Flanke vor das Gastetor und

unter großem Jubel geht Borussia durch Leugers in Führung. 2:1.

Anstoß. Feldspiel. Marburg kämpft unentwegt. Fi­scher, Borussia leistet jetzt auffällig gute Abwehr. Büch­ner hat wiederholt Gelegenheit, sein gutes Können zu be­weisen. Plötzlich hat sich Boruffia wieder steigemacht. Bonard saust mit dem Ball die Linie entlang, flankt nach innen, Pleffch köpft über das Tor. Die Kurheffen ver­suchen einen Gegenangriff und Fischers Bombe platzt gegen die Querlatte. Auf und nieder rollt der Ball. Mit weiten Vorlagen schickt die Marburger Verteidigung ihre Angriffsreihe immer wieder vor. Ein Eckball für Mar­burg wird über das Tor geköpft. Boruffia im Angriff. Bonard flankt in Strafraumhöhe, der Marburger Ver­teidiger wehrt mit den Händen. ElfmeterI

Leugers verwandelt mit Bombenschuß! 3:1.

Noch einmal setzt sich die Marburger Mannschaft in Boruffias Spielhälfte fest. Angriff auf Angriff rollt ge­gen das Tor, doch leider bleibt ihnen jeder Erfolg durch Abseitsenffcheidungen versagt. Da ein unerwarteter Durchbruch des Borufsensturmes,

Pletsch erzielt durch Nachschuß'einen vierten Treffer

und Kurheffen gibt das Spiel verloren. Wenige Mi­nuten noch verhaltenes beiderseitiges Feldspiel. Schluß­pfiff-

Mannschaflskrittk.

Zur Kritik der Marburger Mannschaft fei lediglich gesagt, daß sie es verdienen in der Oberliga zu bleiben. Die Borussen elf ist zweifelsohne verdienter Sieger geblieben. Dieses Verdienst gehört in erster Linie Büchner, Pleffch, Leugers und Rohberg. Auch der verletzte Kamerl bot noch eine gute Leistung. Maintz hatte, gelinde gesagt, Pech mit seinen Aktionen.^ Chri­stian zeigt in den letzten Spielen einen Formrückgang, der den Ausgang eines Spieles direkt gefährden kann. Schlappe und unsichere Abschläge, dazu schlechte Starts sind bei ihm ausfällig. Pleffch und der unermüdliche Roh­berg sind stets in gleichbleibender Verfassung, körperlich und geistig. Hoßfeld erledigte sein Pensum in gewohnter guter Manier. Heßberger war unauffällig und gut. Bonard muß weit mehr und dann präziser bedient wer­den. N. S.

Futzball in Hessen-Hannover.

Tadelleustand in der vezrksiiga.

Gruppe

Süd:

Borussia-Fulba

EP.

sei» mttfcb. 6erL

Tore.

Punkte

13

11

2

62:19

22:4

Germania-Marburg

12

8

1

3

33:30

17:7

Hessen 09 Kassel

11

7

1

3

38:18

15:7

SC. 03 Kassel

12

7

5

40:26

14:10

Kurheffen- Marburg

11

6

1

4

24:24

13:9

Germania-Fulda

10

5

1

4

26:15

11:9

Kurhessen-Kassel

11

4

3

4

24:24

11:11

DsB. Gießen

11

3

8

16:44

6:16

FC. Horas

10

1

1

8

12:45

3:17

FC. Ockershaufen

11 Gruppe Nord:

11

14:44

0:22

Sv.

sei».

nttch. berL

To«

Punkte

SC. 05 Göttingen

12

10

2

42:10

22:2

Sport Staffel

13

9

1

3

50:27

19:7

Spielvereln Kassel

13

8

2

3

45:25

18:8

Hessen-Hersselb

13

7

4

2

33:18

18:8

Hermannia-K ssel

12

7

2

3

43:2.4

16:8

FC. Großalmerobe

13

5

2

6

21:25

12:14

FC. Grone

12

5

7

13:35

10:14

Tura-Kassel

13

3

4

6

23:24

10:16

FC. 05 Einbeck

12

1

4

7

15:37

6:18

Sp. u. Sp. Northeim

13

2

1

10

14:40

5:21

SV. Göttingen

12

1

11

16:45

2:22

Die erwarteten Ergebnisse.

Der Sonntag brachte in der Oberliga in Hessen-Han- nooer auf der ganzen Linie die erwarteten Ergebnisse, wenn man von dem unentschiedenen Ergebnis von 3:3 absieht, das in der Nordgruppe Tura Staffel gegen >en Spielverein Kassel herausholte; die Tura wird aber NDtz dieses Gewinnpunktes kaum noch norm Abstieg zu retten fein. Sport Staffel schlug Einbeck 05 5:1, der Ta- oellenführer Göttingen 05 bezwang SuS Northeimspie­lend" 6:1 und Gr. Almerode konnte den Hersfelder Hessen nach einem 2:2 einen Punkt abnehmen. Nach wie vor fuhrt Göttingen 05 mit 22:2 Punkten klar die Tabelle an gefolgt von Sport Kassel mit 19:7 und Spielverein Kassel mit 18:8 Punkten. In der Südgruppe bezwang Borussia Fulda erwartungsgemäß die Marburger Kurheffen mit 4:1, während der VfB. Gießen sich in Oyershausen einen 4:2-Sleg holte. Borussia Fulda liegt mit 22:4 Punkten an der Spitze, während Germania- Marburg mit 17:7 Punkten vor Hessen 09 Kassel (15:7 Punkte) den zweiten Platz hält.

Die Spiele bet Jtorbgrappe.

Sport KasselEinbeck 05 5:1 (4:1).

Sport Kassel war auf eigenem Gelände natürlich den Einbeckern immer klar überlegen. Die neue Mannschafts­aufstellung bewährte sich gut Alle Spieler taten ihre Schuldigkeit, so daß die Mannschaft eine erheblich bessere Leistung zeigte als am letzten Sonntag und während des ganzen Spieles stets das Feld beherrschte. Die Einbecker mußten sich auf einige Durchbrüche beschränken. Die Gäste brachten nach dem Wechsel eine harte Note in das Spiel, so daß zwei ihrer Spieler auf Geheiß des Unpar- teufchen das Spielfeld verlassen mußten.

Tura KasselSpielverein Kassel 3:3 (1:3).

Die Tura-Els, von dem Abstieg schwer bedroht, lie­ferte einen überraschend guten Kampf. Entgegen den Er­wartungen war sie den Rothenbitmolbern nicht nur ein gleichwertiger Gegner, sondern sie hätte sogar bei etwas mehr Glück den Kampf für sich entscheiden können.

Gr. Alm er o deHessen Hersseld 2:2 (1:2).

Die Hersfelder fanden in Groß-Almerode den erwar­teten Widerstand, obwohl sie zunächst mit 2:0 in Führung lagen und auch noch bei Halbzett mit 2:1 das bessere Ende für sich hatten. Sie mußten aber am Schluß ft ah jein,

wenigstens einen Punkt gerettet zu haben. Gr. Alme­rode war in der zweiten Halbzett ständig im Vorteil.

05 GöttingenSuS. Northeim 6:1.

Northeim war für den Spitzenreiter nicht der Gegner, der ihn ernsthaft hätte gefährden können, zumal die Göt­tinger noch den Vorteil des eigenen Platzes hatten. Ohne sich auszugeben siegten die Platzherren nach Belieben. Sie hätten das Ergebnis leicht noch höher gestalten können.

3n bet Südgruppe nur zwei Spiele.

Ockershause nVfB. Gießen 2:4 (1:0).

An und für sich stand das Spiel auf keiner besonders hohen Stufe. Die Ockershauser Mannschaft spielte recht schlecht, aber auch der VfB. Gießen zeigte nur wenig Borussia FuldaKurh. Marburg 4:1 (1:1)

lieber den Spielverlauf vgl. den an anderer Stelle wiedergegebenen ausführlichen Bericht.

1. Spv. Teutonia GtGoßenlüderT. u. Spo. Bachrain 8:4 (5:1).

Bachrain mußte am Sonntag in Großenlüder eine schwere Niederlage einstecken. Bis zur Halbzeit konnten die Teutonen bereits 5 Tore erzielen, denen die Gäste nur eins entgegensetzen konnten. In der zweiten Hälfte des Spiels gelang es Bachrain, noch 3 Tore aufzuholen, während Großenlüder ebenfalls noch dreimal erfolgreich war Die technisch überlegene Mannschaft stellte unzwei­felhaftTeutonia" Der Sturm konnte gefallen, nament­lich der jugendliche Linksaußen, auf dessen Konto allein 4 Treffer fielen, während der Rechtsaußen oft zu wün­schen übrig ließ Die Hintermannschaft beider Vereine er­laubte sich leichtsinnige Schnitzer. Der Schiedsrichter leitete zufriedenstellend. °j.

T. u. Spo. Giesel 1.Rot-weiß Großenlüder 1. 2:3 (1:2). Der FußballneulmgRot-Weiß" konnte sein Freundschaftsspiel gegen T. u Sp. V. Giesel knapp mit 3:2 verdient für sich entsibeiden. Die Technik der Gäste siegte über die noch nicht feststehende Spielweise der Platz­mannschaft. Der Schiedsrichter konnte nicht immer befrie­digen. -j-

Die Süddeutschen verdnnds'piele.

Vor dem Abschluß bet verbandssvlele. Das erste End­spiel um die Süddeulfche Meisterschaft. Eintracht-

Frankfurt schlägt Mainz 05 mit 4:1.

Bei den süddeutschen Gruppenmeisterschastsspielen des Goldenen Sonntags* fielen noch weitere Entscheidungen über Absteigende.Endspielteilnehmer und Gruppenmeister; der größte Teil der Mannschaft hat die Meisterschaftsspiele bereits abgeschlossen. In der Abteilung Nordwest fand sogar schon dasersteEndspiel um die Süd­deutsche Meisterschast statt. In Mainz gewann die Frankfurter Eintracht verdient mit 4:1 (2:0) gegen Mainz 05; 12 000 Zuschauer sahen ein sehr schönes Spiel. Die bisherigen Entscheidungen in den Gruppenspielen sind: Meister: 1. FC. Nürnberg (Nordbayern), Bayern München (Südbayern), 1. FC. Pforzheim (Württemberg), Karlsruher FV. (Baden), SB. Waldhof (Rhein). FK. Pirmasens (Saar); hier sind also nur die Meister der Gruppen Main und Hessen noch nicht ermittell; Endspielteilnehmer: (Gruppe Südost), komplett: 1. FC. Nürnberg, Spvgg. Fürth, Bayern München, München 60, FC. Pforzheim, BfB. Stuttgart, Karlsruher FD. und FV. 04 Rastatt. Abtei­lung Nordwest: SV. Waldhof, VfL. Neckarau, FK. Pir­masens, FV. Saarbrücken, Wormatia Worms, Mainz 05. Eintracht Frankfurt. Es fehlt noch der Zweite der Gruppe Main. Absteigen müssen: Bayern Hof, Weiden (Nordbayern), Straubing (Südbayern), Zuffenhausen, DfR. Heilbronn (Württemberg), Dillingen, Rheinfelden (Baden), Kirchheim. Sandhaufen (Rhein), Westmark Trier. DfR. Pirmasens (Saar). Walldorf, SV. 98 Darm­stadt (Hessen), Germania 94 Frankfurt (Main).

JnderGruppeMain rückte der FSV. Frankfurt

durch einen in Griesheim errungenen 3:2 (1:2) Sieg auf die zweite Stelle der Tabelle vor, da sich der bisherige Tabellenzweite Rotweiß-Frankfurt gegen Union Nieder­rad eine 3:5 Niederlage holte.

In Hessen gab es an diesem Sonntag keine Ver­bandsspiele.

An der Saar wurde ein neuer Truppenmeister er­mittelt. FK. Pirmasens sicherte sich den Titel erneut und endgültig durch einen 6:3 Sieg über Saarbrücker Sportfreunde.

In Württemberg fft der BfB. Stuttgart nun endgültig Zweiter, und zwar durch das Unentschieden von 3:3, das er gegen Eßlingen erzielte. Zuffenhausen und Heilbronn müssen in dieser Gruppe enogültig den Weg in die zweite Klasse antreten.

Badens Zweiter heißt Rastatt 04, und zwar auf Grund eines hohen Sieges von 7:1 über den Freiburger SC. Der Freiburger FC. kam in Karlsruhe gegen den VfB. nur zu einem 0:0.

In Südbayern hat sich nun München 1860 durch einen 2:0 Sieg über VfB. Ingolstadt-Ringsee endlich und endgültig den zweiten Platz sickern können. Wer mit Straubing zusammen in die zweite Klasse abfteigen muß, steht bis setzt noch nicht fest. Der Meister dieser Gruppe, Bayern" München fertigte den DSV. 5:2 ab, während 1860 mit dem 2:0 Sieg über Ringsee nicht sehr emponie- ren konnte. Die Münchener Teutonen, die allein noch 1860 hätten erreichen können, verloren gegen Jahn Re­gensburg 0:3.

Nordbayern hatte seinen letzten Spieltag, der zwei sehr torreiche Tressen brachte. Der 1. FC. Nürn­bergüberfuhr" Die Würzburger Kickers 9:1 und Bayern Hof besiegte den FV. Würzburg 04 mit dem gleichen Er­gebnis. FC. Bayreuth befiegte den FC Schweinfurt 4:1 und die Spvgg. Weiden wurde auf eigenem Platz von ASD. Nürnberg 3:2 geschlagen. DerClub" ist Meffter vor der Spvgg. Furth, während Weiden und Hof abfteigen müssen.

Tadellevstlmd der süddeutschen LeMsliga.

©nippe Main:

Spiele

Tore

Punkte

Eintracht Frankfurt

16

63:14

28:4

F2D. Frankfutt

16

43:19

24:8

Rot-Weiß Frankfutt

17

44:24

23:11

Union Niederrod

16

49:31

20:1?

Kickers Offenbach

16

33:27

19:13

Germania Bieber

17

32:42

16:18

D.fL Neu-Isenburg

16

31:33

14:18

Hanau «3

17

28:44

12:22

Heufenstamm

17

20:42

12:22

SD. Griesheim 02

16

24:54

8:24

Germania94 Frankfutt

16

22:58

4:28

Gruppe Hessen

Spiele

To«

Puukte

Mainz 05

17

67 :24

28:6

Wormatia Worms

17

43:12

26:8

FDg. Kastel

18

31:26

21:15

1. FC. Langen

18

30:21

20:16

Alemannia Worms

18

38:31

19:17

SD. Wiesbaden

18

30:31

17:19

Olympia Loffch

18

28:36

16:20

Viktotta Urberach

18

26:45

13:23

Dittotta Walldorf

18

22:49

10:26

SD. 98 Darmstadt

18

27:66

8:28

Grupp» Württemberg:

Spiele

Tore

Punkte

FC. Pforzheim

18

54:28

27:9

VfB. Stuttgart

18

42:28

22:14

SFr. Eßlingen

18

48:37

21:15

SV. Feuerbach

18

43:35

21:15

Germania Brötzingen

18

31:31

19:17

Union Böckingen

18

33:34

19:17

Stuttgarter Kicker»

18

32:30

16:20

FC. Birkenfeld

18

28:39

14:22

FV. Zuffenhau'en

18

22:40

12:24

VfR. Heilbronn

18

25:55

9:27

Gruppe Aordbayeru:

Spiele

Zote

Puntte

1. FC. Nürnberg

18

.6:17

30:6

SpB. Fürth

18

48:20

25:11

ASB. Nürnberg

18

42:36

23:13

1. FC- Schweinfurt

18

37:35

18:18

DfR. Fürth

18

41:38

17:19

Kickers Würzburg

18

30:46

17:19

FC. Bayreuth

18

28:36

16:20

FV. 04 Würzburg SpVg. Weiden

18

31:50

14:22

18

24:50

11:25

Bayern Hof

18

36:48

9:27

Grupp» Südbayern:

Spiele

To«

Punkte

Bagern München

18

66:33

29:7

186u München

18

46:21

26:10

Teutonia München

18

45:34

22:14

Jahn Regensburg

18

36:33

22:14

Wacker München

18

32:32

16:20

DSV. München

18

34:39

15:21

SSV. Ulm

17

27:40

14:20

Ingolstadt/Ringlee

17

26:48

13:21

Schwaben Augsburg

17

26:39

12:22

FC. Straubing

17

30:48

8:26

Mehr Ritterlichkeit und Zurückhaltung beim Jutzballipiel.

Von Bezirks-Sch-iri-Referent Jos. W i n g e n f e I &, Fulda.

Es herrscht in mancher Fußballelf ein Geist, der voll­kommen im Widerspruch mit dem Ziel und Zweck des Fußballsportes steht. Durch einzelne Spieler wird ein Spiel vorgeführt, das nur zu Unannehmlichkeiten führen muß; durch andere wird auf so grobe und unfaire Weise gespielt, daß sie eine fortwährende Gefahr für die Ge­genpartei sind; ja leider gibt es einzelne Spieler, die den Gegner mit brutaler Straft angeben, wenn sie sehen, daß sie dem technisch besseren Spiel des Gegners nicht gewachsen sind, damit der Gegner nicht mehr weiter am Spiel teilnehmen kann Hier muß unbedingt mit allen Mitteln auf eine Besserung hingewirkt werden. Durch diese Zeilen werden die Schiedsrichter beauftragt, ihre ganze Aufmerksamkeit nachdrücklichst auf die unzulässi­gen und unfairen Praktiken zu richten. Uebertretungen sind nicht zu leicht zu bestrafen, sondern die Schiedsrich­ter müssen mit aller Strenge von ihrer Macht Gebrauch machen. Merkt das der Spieler gleich bei Beginn des Spiels, so kann viel Unheil verhütet werden. Die Der» einsoorftänbe weise ich besonders daraufhin, daß der Derbandsfußballausschuß hohe Strafen für rohes und unfaires Spiel festgesetzt hat. Bei Wiederholungen wird der Verband nötigenfalls von dem ihm zustehenden Recht Gebrauch machen, den Ausschluß eines Vereins, der solche Spieler in seinen Reihen hat, auszusprechen. Jeder Schiedsrichter beachte die Ausgabe, zu der er be­rufen ist: zu leiten und zu schützen. Jeder Dereinsvor- sitzende halte sich die Gefahr einer schweren Bestrafung vor Augen, die dem Spieler feines Vereins, ja selbst evtl, dem ganzen Verein auferlegt werden kann, wenn durch einen ober mehrere Spieler Anlaß bazu gegeben ist. Ich hoffe, baß biefe an bie Herren Schiedsrichter und Vereinsvorsitzenden gerichtete Warnung zu Herzen genommen und den Spielern davon Kenntnis gegeben wirb. An bie Sportplatzbesucher, ganz befonbers aber an bie Anhänger ber Mannschaften, wird bie bringenbe Bitte gerichtet, mehr Zurückhaltung gegenüber bem Schiebsrickter zu mahr?"1 'e fen ü "antroortungs« volle Tätigkeit nicht burch Zurufe und Anpöbeleien zu erschweren. Der Schiebsrichter hat bie Pflicht, bas Spiel nach ben bestehenden Faßballregeln durchzuführen Wür­den nun die Spieler und die Zuschauer bie Regeln genau |o wie ber Schiedsrichter beherrschen, bann würbe bie falsche Einstellung ber Spieler und Zuschauer dem Schiedsrichter gegenüber ganz von selbst unterbunben. Es ist nichts dagegen einzuwenden. wenn die Anhänger ihre Spieler in fachlicher Weife anzufeuern versuchen, aber Sachlichkeit und Objektivität muß hierbei vorherr­schend fein, wenn ber Fußballsport nicht feinen Wert unb feinen Ruf verlieren soll

Befonbers bei brei Regeln steht ber Schiebsrich­ter mit ben Spielern unb Zuschauern bes öfteren auf Kriegsfuß. Es sink» 1. Die Abfeitsregel, 2. HanbspieI unb 3. Unfaires unb rohes S p e I. Die Abseitsregel sagt folgenbes: Wenn ein Spieler ben Ball spielt, ist jeber Spieler ber gleichen Partei, ber in biefem Augenblick bes Spielens ber gegnerischen Tor­linie näher ist, aus bem Spiel unb barf weber selbst ben Ball spielen, noch auf irgenbeine Weise auf einen Geg­ner ober bas Spiel ftörenb einwirken, es sei denn, daß in bem Augenblick, in bem er ben Ball erhält, minbe- stens zwei Gegner ihrer eigenen Torlinie noch näher ftnb. Bei Abstoß, Eckstoß, Einwurf, ferner wenn ber Ball zuletzt von einem Gegner gespielt worden ist, ober wenn er sich m bem Augenblicke, in dem ber Ball durch einen Spieler feiner eigenen Partei gespielt wird, in seiner eigenen Spielhälfte befindet. Beim Handspielen unterscheiden wir absichtliches Handspiel und unabsicht­liches Handspiel. Absichtliches Handspiel liegt oor. wenn ein Spieler bewußt bem Ball eine anbere Flugrichtung gibt, ober einen Angriff bes Gegners, ben er auf er­laubte Weise nicht mehr unterbinben kann, dadurch ver­eiteln will. Unabsichtliches Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler durch den Ball angeschossen wird, ohne daß vorstehende Voraussetzungen hierbei erfüllt sind. Ge­rade bei dieser Regel besteht in ben Zuschauerkreisen noch große Unklarheit, ba sie unabsichtliches Handspiel und absichtliches Handspiel nicht auseinanderzuhalten vermögen. Endlich sagt bie Regel über unfaires unb rohes Spiel, baß Beinstellen, Unterlaufen, Treten, Schla­gen, Anspringen, Halten unb Stoßen bes Gegners ver­boten sinb. Verstößt ein Spieler hiergegen, so erhält bie Gegenpartei einen biretten Freistoß, bas heißt ein Freistoß, aus bem unmittelbar ein Tor erzielt werben kann.

Mögen vorstehende Richtlinien, welche nur einen Bruchteil ber Spielregeln barstellen, mit dazu beitragen, bie Unklarheit bei ben Zuschauern zu beheben unb sich etwas mehr Zurückhaltung gegenüber bem Schieds­richter auszuerlegen. Nur bann wirb es möglich sein, die restlichen Derbandsspiele reibungslos durchzuführen unb bem Spiel ben Charakter als Spiel zurückzugeben.

jflr Berichte über sportliche Veranstaltungen am Sonntag müssen bet Schriftleitung spätesten» am Montagabend oorliegen. Rach diesem Termin eia- lausende Berichte können nicht mehr derücksich« tigt werden.

Auftakt zum Wintersport in der Rhön.

Ciuvtauf des Sti-Cluds Fulda.

Begünstigt von idealen Schneeverhältnissen (Pulver­schnee) u. bei befriedigendem Wetter (Nebel war zeitwei­lig etwas störend) hat der SkiklubRhön"-Fulda am Sonntag feinen Clublanglauf am Dammers- feld ausgetragen. Dank ber guten Vorbereitung burch ben Sportmart Gaul verlief bie Veranstaltung in bester Wesse Der vorjährige Clubmeister, Hans Flamme, hatte seinen Titel zu verteibigen, was ihm mit einem beachtlichen Vorsprung vor dem zweitt>esten Herrn Otto Weber gelungen ist.

Die etwa 14 Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel am Wiesenhaus führte für die Herrenklasse bei etwa 300 Meter Steigung über Dalherdaer Kuppe, Puloerloch, Dammersfelberkuppe, Frankenhaus, Raben­stein, bie Neffelköpfe zum Ziel. Di« Jnngmannen- strecke führte bereits vom Frankenhaus zurück zum Ziel. Für die Jugend und Damen war der Start auf ber Dammersfelder Kuppe nach Frankenhaus und zurück zum Ziel.

Ergebnisse:

Herrenklasse 2032 Jahre (14 Km.): 1. Hans Flamme 1.13.16 (Clubmeister); 2. Otto Weber 1.17.40; 3. Josef Schäfer 1.19.33; 4. Gert Westhoff 1.24.29; 5. Karl Hammer 1.27.50; 6. Bernharb Hartung 1.31.45; 7. Willy Vogel 1.39.06. , _

Altersklasse 2 40-50 Jahre (14 Km.): 1. Otto v. Scherbening 1.29.10

Jungmannen 1820 Jahre (9 Km.): 1. Erwin Abam 1.08.33; 2. Egon Bellinger 1.10.51; 3. Eugen Kntt- td 3ugVnb (männlich) 16-18 Jahre (Abfahrtslauf): 1. Kurt Ehlers 14.44; 2. Julius Heß 15.34; 3. Wllhelm Schneemann 15.41 _ ,,

Jugenb (weiblich) Abfahrtslauf: 1. Lotte Mol- ler 20.15.

Damen (Abfahrtslauf): 1. Hanne Arnold 18.01; 2. Elvira Ballmeier 18.41; 3. List Kreß 18.43; 4. Lotte Thöne 19.21.

Vom Segelflug.

Segelflug mit Autoschleppstart in Frankfurt.

Die technischen und wiffenschaftlichen Letter ber Rhön-Rosttten-Gesellschaft" haben gemeinsam mtt dem Deuffchen Automobilklub für Touristik E. D." (Der- bandsmitglied des Automobilklubs von Deuffchland) in diesen Tagen auf dem Flugplatz zu Frankfurt a. Main bie ersten Segelflüge mit Autoschleppstart erfolgreich burchgefühtt. Der bekannte Segelflieger G r o e n h o s s unb ber Fluglehrer ber Wasserkuppe Stahmer wür­ben mit ihren Flugzeugen von ben bekannten Automo­bilisten Momberger und Direktor C h r i st vermit­tels schneller Sportwagen an 200 Meter langen Kabeln aus Stahldraht gestartet und bis zur Erreichung der ge­wünschten Flughöhe von ca. 80 bis 100 Meter ge­schleppt. Es wurden hierbei Startgeschwindigkeiten bis zu 80 Stdkm. erreicht unb bei allen Versuchen eine aus­

reichende Flughöhe gewonnen. Die Versuche wurden an mehreren Tagen wiederholt und ergaben die praktische Möglichkeit Segelflugzeuge unter Verwendung geeig­neter Autos zum Anschleppen auch in der Ebene zu starten. Die Versuche werden in aller Kürze fortgesetzt.

Sport-Neuigkeiten in kürze.

Meister der Gruppe Saar wurde der FK- Pirmasens, der sich den Titel durch einen 6:3 Sieg über die Sportfreunde Saarbrücken endgültig sicherstellte.

Austria Wien siegte in Saarbrücken gegen ben SV. 05 vor 4500 Zuschauern nur knapp mit 5:4 (3:1). _ ,

Das Enbspiel um ben Hockey-Silber­schi lb wirb zwischen Berlin unb Norbdeuffchland am 20. März in Berlin ausgetragen.

Im Hallen-Tennislänber kämpf Frank­reich-Schweben in Stockholm führten bie Franzosen am zweiten Tag« mtt 3:2 Punkten.