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Die Schausammlung In der Landesbibliokhek.

Von Bibliotheksdirektor Dr. I. T h e e l e.

II

Im Mittelpunkt der Ausstellungen des großen Schausaals stehen naturgemäß die wertvollen Handschriftenschätze der Bibliothek. Es ist bekannt, daß leider der größte Teil dieser Stücke nicht aus altfuldischem Besiß stammt, also nicht in der berühmten Klosterbiblioth<k des Mittel­alters war, auch nicht hier entstanden ist und sonst kein Zeugnis mittelalterlichen Kunstschaffens von Fulda darstellt, sondern daß sie durch einen politi­schen Akt bei der Säkularisation zu Anfang des vorigen Jahrhunderts von Kloster Weingarten in Württemberg nach hier gekommen sind. Diese Tat­sache mindert freilich nicht den hohen künstlerischen und damit auch materiellen Wert dieser nunmehr im Besitz der Landesbibliothek befindlichen Stücke.

Aus der Fuldaer Schreib st ube haben wir aber wenigstens eine Probe mit dem Blatt ei­nes Sakramentars, das die charakteristischen For­men der fuldischen Jnitialmalerei und der Gold­schrift zeigt. Als Ergänzung nach der figürlichen Seite dient die handkolorierte Kopie von zwei Sei­ten aus der jetzt in der Nationalbibliothek zu Wien aufbewahrten Handschrift von Rhabanus Maurus „Lob des Kreuzes" (9- Jh.) mit der in unserer Zeil des Kreuzworträtsels bemerkenswerten Darstellung des Gekreuzigten über einem die ganze Seite be­deckenden Text, der so geschickt zusammengesetzt ist, daß die in die Konturen des Körpers, in den Nim­bus ufw. fallenden Buchstaben in sich wieder einen eigenen Text ergeben. Durch den melodischen Klang der altdeutschen Namen fällt außer durch die har­monisch« Schrift auf das Totenbuch der Benedikti­ner aus dem 9.—10. Jahrh., ähnlich die Regula S. Venedicti aus dem Fuldaer Kloster. Die ältesten Stücke der nach hier überführten Handschriften sind die im 5. Jahrh. in Konstanz geschriebenen Frag­mente des Prophetentextes. Die unter dem Einfluß von S. Gallen und der Reichenau stehend« Buch­malerei mit ihrem Flechtwerk der Initialen und Ornamentik und dem Wechsel der Farben ist durch drei charakteristische Stücke vertreten. Es folgen in bunter Reihe solche des 10. bis 15. Jahrhunderts, darunter fallen besonders auf ein Meßbuch des 12. Jh. mit Neunten, den frühen Notenzeichen, und mit großen Mesfingfchließen, ein Weingartner Brevier mit zahlreichen ganzseitigen Miniaturen, Bibeln mit der zierlichen Schrift des 13. Jh. auf zartem Pergament, Graduale und Missalebände. Nach Zeichnung und Farbe beachtenswert ist das Regi- strum Gregorii und der Welfenstammbaum mit dem Porträt des Kaisers Friedrich Barbarossa. Nicht allein durch seine wundervollen Evangelienbilder verdient das aus dem Besitz der Welfenherzogin Judith stammende Evangeliar Beachtung, sondern auch durch seine Geschichte, über die demnächst be­sonders gehandelt werden soll. Die kunstgewerb­lichen Zusammenhänge auch früherer Zeiten kann man beobachten an der aus übereinanderaestellten Medaillons bestehenden Randleiste eines Breviers des 14. Jh. und der daneben gelegten Reproduk­tion eines gleichzeitigen gotischen Kirchenfensters. Etwas ganz Köstliches sind außer der farbenfrohen Pandektenhandfchrift mit Glosse und der vermutlich in Böhmen entstandenen reich bebilderten Welt­chronik des Rudolf von Ems, die drei französischen bezw. niederländischen Gebetbücher (Livres d'heu- tcs) des 14.-15. Jahrhunderts mit ihren bis in alle Einzelheiten sauber durchgeführten Bildern und dem blütenreichen Rankenwerk der Textumrah- mungen. Neben diesen jeweils für ihre Zeit cha­rakteristischen Proben der abendländischen Buch­kunst finden wir auch einige ganz anders geartete orientalische Buchformen, Ritzschriften auf Palm­blätter aus Malabar von 1742, arabische Koran­texte, ein koptisch-arabisches Wörterbuch mit orien­talischem Flechtwerkmuster, das Buch Esther in Hebräisch auf einer Pergamentrolle mit Kupfer- ftirfr'mrnhmungen.

5n Ergänzung der wertvollen Originalstücke der Bibliothek sind auch mehrere Reproduk­tionen von Handschriften anderer Bib­liotheken des In- und Auslandes ausgelegt, die einmal deren Kenntnis vermitteln sollen, gleichzei­tig aber auch zeigen, bis zu welchem Grade der Originaltreue heute die technische Wiedergabe mög­lich ist. Dadurch ist die Kenntnis und Bewunde­rung solcher Schätze auch später noch gegeben, wenn einmal durch Berlust oder Zersetzung die Originale nicht mehr sprechen können. So sehen wir hier mit allen Eigentümlichkeiten des Perga­ments, der Zeichnung und Farbe das irische Eväm geliar von Kells (nm 900). den Folchart-Psalter (9. Jahrh.), dis Bamberger Apokalypse, die Manessesche Liederhandschrift, den Codex Gisle (14. Ich.) aus dem Cgrolinum zu Osnabrück, Blät-

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ter aus dem berühmten Breviarium Grimani zu Venedig, eine reichgeschmückte Dantehandschrift, die Darmstädter Pesach Haggadah u. a. Ganz beson­dere Aufmerksamkeit werden finden die von der Wiener Nationalbibliothek gestiftete Probe des auf schwarzes Pergament gemalten Gebetbuchs mit den herrlichen Bildern und eine Probe der Repro­duktion des Coder Vergilianus, die von Mussolini dem Reichskanzler Brüning bei seiner Romfahrt geschenkt wurde.

Auch die Entwicklung der Buchkunst im ge­druckten Buch kann in der Landesbibliothek an charakteristischen Beispielen dargelegt werden, de­ren reiche Auswahl allerdings zu Gunsten der

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Die Schatzkammer des Hauses.

anderen Abteilungen zur Zeit etwas eingeschränkt werden mußte Von frühen Holzschnittwerken sieht man die große Weltchronik des Hartmann Schedel mit den rund 2000 Holzschnitten von Michael Wohlgemut und Wilhelm Pleydemvurff, das Reise­werk von Bernard o. Breydenbach mit den ersten auf wirklicher Aufzeichnung an Ort und Stelle be- N'.henden Ansichten von Venedig, Jerusalem usw., die Werke der Roswitha von Gandersheim mit dem Titelholzschnitt von Albrecht Dürer, die Nürn­berger Bibel mit den kraftvollen Holzschnitten der Kölner Bibel, den Teuerdank Kaiser Maximilians (Augsburg (1519), das Narrenschiff (Straßburg 1511), Holbeins Totentanz (Bafel 1554). Aus dem 18. und 19. Jahrhundert finden wir zierliche Kup- ferstichtitel zu Lesiing, Hagedorn, Goethes Werther (Chodowiecki), Musenalmanache, Holzschnitt« nach L. Richter und M. v. Schwind usw.

Ein besonderer Schrein enchält eine Auswahl von Urkunden und Briefen, so von Papst Honorius ITT. v. I. 1222, von M. Luther, Ph. Melanchton, Eobanus Hessus, Maria Theresia. Durch ihre Siegel fallen auf eine päpstliche Ur­kunde (Bleisiegel mit den Köpfen der Apostelfür­sten), ein Entscheid des Ritters Hans von Ebers­berg (viele Wachssiegel), der Adelsbrief von Kai­ser Franz II für die Familie v. Winckler (großes Kaisersiegel in goldener Kapsel), die Statuten des Fürst!. Hessen-Cassel. Ritterordens vom Goldenen Löwen (Kabinettsexemplar des Kurfürsten Fried­rich II. mit Siegel in Holzkapfel.

Auch die E i n b a n d k u n st, in den letzten Jahren durch eifrige Forschung besonders gepflegt, ist mit einigen für die verschiedenen Techniken be­zeichnenden Stücken vertreten. Ein ganz seltenes Stück in seiner Art ist ein Einband, auf dessen Vorderdeckel das Bild der hl. Katharina mit einem Holzschnitt-Stock eingeprestt ist. Daneben wirken sehr lebendig durch die Fülle kleiner Bilder und Ornamente die Bände mit Rollen und Mcitten- stempeln (spätgotische Verkiindungsszene, Renais­sance-Wappen), durch die Filigranarbeit der Li­nienstempeln fällt auf ein italienischer Band für Andrea Zorzi, dann besonders der in der Art le Gascon behandelte Einband zu einem Gebetbuch von 1728. Dieses ist auch sehr interessant durch folgende Eintragung des Pfarrers von Hl. Geist Adam Ney: „Als Hieronymus Napoleon Bona-

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parke gewesener König von Westfalen im Oktober 1813 von seiner Residenz Cassel flüchten mußte, fand man in seiner Betlog« der kath. Kirche dort- selbst dieses Buch „Semaine Sainte". Wie die Anschrift zeigt (auf dem Titelblatt steht eine lat. Widmung), erhielt ich dasselbe von Herrn Hosrat Dr. Braun in Schlitz zum Geschenke. Ich ver­mache dieses Buch der Landesbibliothek meiner Vaterstadt Fulda. 26. März 1856. Adam Ney, Pfarrer ad sanctum Spiritum."

Auch für die moderene Einbandkunst finden wir einige prächtige Proben aus den Beständen der Bibliothek und als Leihgaben ihres Schöpfers, des Buchbindermeisters Hans Ludwig (Fulda). Beson­ders künstlerisch ist das von ihm zur Einweihung des Neubaus gestiftete Ehrenbuch der Latches­bibliothek, ein weißer Schweinslederband mit Schrift in Linienpressung, von dem sich der hes­sische Wappenlöwe in eingelegtem roten Leder wirkungsvoll abhebt, und dessen Seidenvorsatz von abwechselnd weißem und rotem Leder dekorativ umrahmt ist Eine bedeutende Leistung ist auch dec Einband einer Faustausgabe (Besitzer: Quast) mit schwarz eingelegter Schrift und gespritzten Vorsatz­bildern nach Motiven aus dem Inhalt des Wer­kes.

Das neue Haus der Bibliothek, geboren aus dem Geist der neuen Zeit, soll auch der neuen Buchkunst eine Heimstätte bieten. Neben den Schätzen vergangener Zeiten an kostbaren Hand­schriften mit kunstvollen Miniaturen, an Holzschnitt- und Kupferstichwerkeu sollen auch die Erzeugnisse moderner Buchkunstpflege ihre Würdigung finden. Denn auch die Gegenwart bemüht sich ernsthaft um die künstlerische Gestaltung des Buches nach Schrift und Bild, und chre Erzeugnisse dürfen sich in ihrer Art wohl neben den älteren sehen lassen. So soll denn auch die neue Buchkunst eine ständige Abteilung der Schausammlungen bleiben zur Vermittlung der Kenntnis und zur Anregung. Es ist freilich eine andere Welt als die vorher gesehene, aber auch sie — oder vielleicht gerade sie — wird als zeitgemäße uns etwas zu sagen haben. Ein wesentlicher Teil der neuen Buchkunst ist die Gestaltung der Schrift, das heißt der Type und ihrer Anordnung, wofür mehrere charak­teristische Beispiele ausliegen. Die verschiedenen Werkstätten konzentrieren sich meist auf einige wenige Erzeugnisse, die aber jeweils mit besonderer Sorgfalt bis in alle Einzelheiten durchgearbeitet und in ihrer Komposition berechnet werden, so daß sie im Gesamtbild etwas Harmonisches und darum Schönes ergeben. Unter diesem Gesichts­punkt verdienen vor allem die Erzeugnisse der Bremer Presse (jetzt in München) Beachtung und Bewunderung. Was es auch immer sein mag, ob die Biblia deutsch, ob I. H. Voß: Luise, Homers Ilias, — jedes Werk ist seinem eigenen Geiste nach gestaltet in einer eigenen Type. Nicht minder beachtlich sind auch die in den letzten Jahren unter Ch. H. Kleukens' Leitung geschaffenen Werke der Mainzer Presse. Durch die ganz vorbildliche Anpassung von Type und Illustration mit kräfti­gen Holzschnitten oder zarten Steinzeichnungen und Kupfern wirken vorbildlich die Werke des Avalun- Verlags, von dem mehrere gute Proben vor- llegen. Ein ganz eigenes Gebiet liebevoller buch­künstlerischer Ausstattung sind jene meist in klei­nerem Format.erscheinenden Bücher, die jeweils nur für ein Jahr Gültigkeit haben, die Kalen­der, die aber dann gerade wegen ihrer künstleri­schen Ausgestaltung zu Gegenständen des Sam­melns werden und so auch dem Besitzer und Be­trachter noch später Anregung und Freude ver- mtiteln. Hier seien nur die köstlichen Schöpfungen der Schriftgießerei Klingspor in Offenbach ge­nannt, an denen man in ihren abwechslungsvollen

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Der Raum für $ulbcnfieti

(s. Teil 1 des Berichts.)

Reizen immer neuen Genuß empfindet. Als Ab­schluß noch eine ganz besondere Arbeit: eine mit viel Liebe und Kunst in Anlehnung an alte Vor- bKder von dem Fuldaer Maler und Graphiker A. H. Kalb geschaffene und der Bibliothek am Einweihungstage geschenkte Handschrift der Minne­lieder Walthers v. d. Vogelweide, in der auch die Technik der Goldauflage mit Geschick versucht und

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Einen bevorzugten Raum hat man schließlich geschaffen für die wertvollsten Stücke in der Landes. biMothek: die Bonifatiusbücher und die Gutenbergbibel. Schon die in warmem Alt. gold gehaltene schwere Tür mit den leicht angetön- ten Symbolen: Kreuz, Mitra, Krone und Wappen- löwe, in denen sich die Geschichte Fuldas und der Bibliothek abspiegelt mit der Andeutung von Kloster, Bistum, Kurfürstentum, Hess. Bezirks» verband, lckßt ahnen, daß sich dahinter etwas Besonderes birgt. iDas feierliche Rot der Wände göbt mit dem Schwarz des Fußbodens und dem Dunkelblau der Decke dem schmalen Raum eine fast mystische Stimmung. In einem Glasschrein, dessen Füße von Bronzeplatten gebildet werden, aus denen die eben bezeichneten vier Symbole ausgeschnitten sind, ruhen auf schwarzem Samt die drei ehrwürdigen Bonifatiusbücher und der gewaltige Band der Gutenbergbibel. Es darf hier verraten werden, daß gerade am Tage der Ueber- führung der Gutenbergbibel aus der alten in die neue Bibliothek das Angebot eines Berliner Antiquars zum Ankauf für einen Ausländer ein- ttaf, dessen Verwirklichung aber auch in der Zeit größter Geldnot natürlich nicht in Frage kam! Der Geist Gottes, der aus diesen vier wertvollsten Büchern uns entgegenweht, spricht auch durch das prächtige Majolika-Kruzifix, das von Buch- und Kunsthändler Oskar Kramer gestiftet wurde. In einem alten Holzschnitt von Hans Leonhard Beck (Augsburg 1480=1542) mitt der Darstellung des hl. Bonifatius als Bischof und mit einer lebens- vollen Radierung „Joh. Gutenberg" von HanS Köhl (Stiftung des Eutenberg-Museums-Mainz), einer winterlichen Nachtstimmung am Bonifatius, denkmal (Aufnahme W. Rathmann), ist auch durch den Bildschmuck der Inhalt des Raumes betont. Eime kleine Vitrine vor dem Fenster weist mit den Kopien der Einbände der vier Bände auf deren buchkünstlerische und einbandtechnische Bedeutung hin. (S. Abb.)

So darf die Landesbibliothek Fulda gerade auch durch di« Art und Weise, wie sie chre Schätze auszubreitten und bekannt zu machen versucht, als in jeder Beziehung modern und chrer Eegenwarts- auf gab en bewußt gelten. Niemand wird chre Schausammlung ohne Bereicherung seines heimat- geschichtlichen Wissens, Ehrfurcht vor dem Können vergangener Jahrhunderte und ehrlichem Streben der Gegenwart, geistige Anregung und seelische Erhebung verlassen!

Turnen und Spott.

Jutzba«.

--- Schiedsrichter-Vereinigung Fulda. Man schreibt uns: Sonntag, den 13. Dezember, findet die monat- liche Schiedsrichter-Pflichtversammlung des W. S. V. in der „Alten Post" statt Auch die Schiedsrichter, welche Spiele leiten an diesem Tag, müssen es ermöglichen, zu erscheinen. Die Spielausschüfse der Vereine und die Sportberichterstatter sind herzlich willkommen

— Germania Fulda 2. HZ. gegen Spo. Petersberg 2. IN. Am Sonntagnachmittag, um 1.30 Uhr, treffen sich auf „Waldheim" die vorgenannten zweiten Garni­turen zum fälligen Verbandsspiele. Die gastgebende Ger­mania-Elf, die nach der kürzlich verösfentlichten Tabelle diese immer noch anführt, war erst letzten Sonntag in Neuhof zu Gast und konnte das dort ausgetragene Punktespiel mit 5:2 Toren für sich entscheiden. Sie wird aller Voraussicht nach auch diese neuerliche Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden. Resultat vorn Sonntag: Gerrnania's 3. gegen Hosbieber'2. (in Hofbieber) 7:0. Er.

— F. L. Brifannia, Eichenzell. Die 1. Mannschaft fährt Sonntag nach Mittelkalbach, um dort gegen den Tabellenführer das festgesetzte Verbandsspiel aus­zufragen. Die 2. M. empfängt die spielstarke Liga- Reserve von Neuhof L.

Motorsport.

Kahrmann erhält den wertvollen englischen Zapp-Wan­derpreis.

Don der Japp-Verfretung Eldeko, Berlin, wurde im Auftrage der Motorenfabrik Japp in London (England) dem Fuldaer Rennfahrer Hans Kahrmann (Deutscher Meister, Motorradstraßenmeister 1931 in der 250ccm« Klasse als erfolgreichster Jappfahrer der Saison 1931 der Wanderpreis der Motorenfabrik Japp in London, im Werte von 1000 RM. überreicht. Dieser wert­volle Preis, welcher dieses Jahr zum dritten Mal seinen Besitzer wechselt, ist einige Tage im Schaufenster des Herrn Juwelier Ferd. Müller, Fulda, Marktstraße, ausgestellt. Der Wanderpreis muß zweimal hin­tereinander errungen werden, bis er endgültiges Eigen» tum des Erringers wird.

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ist wirklich nicht fo schwer. Gerade in der Hauswirtschaft hängt's von unscheinbaren Dingen ab. Schneller fertig werden — freie Zeit herausholen — das ist die Losung, .fiter kommt's ganz darauf an, wer die „Rechte f)anb* spielen darf. iMi zum Beispiel — Sie kennen doch dieses Reinigungswunder — ist eine Stütze, die nicht mit Gold aufzuwiegen ist.

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