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17. November

Stelle

Warum stehen wir zu Brüning ?

Nürn- 21523.

hat

2 er­ber

abends 8.15 Uhr der Führer der

Windthorstbund Fu^a.

tn Barmen vor 8000 Zuschau- Sportvereinigung Barmen mit Schalke spielte allerdings ohne

Jsmayr-München stellte im Olympischen Drei­kampf mit 700 Pfund einen neuen Weltrekord her Halbschwergewichtsklasse im Gew ichtheben auf.

baden) und Frl. Menges (Frankfurt) an erster liegt.

Germania-Marburg Borussia-Fulda dessen 09i Kassel Germania-Fulda Kurhessen-Marburg SC. 03 Kassel Kurhessen-Kassel BfB. Gießen FC. Horas FC. Ockershausen

In der Tennisrangliste des Bezirks 9 (Hes- er? $fen * af f au) führt bei den Herren Froitz- (Wiesbaden) vor Gosewich (Frankfurt), Tüscher (Kassel) und Ermen (Frankfurt), während bei den Da­men Frau Friedlsben (Frankfurt) vor Frl. Horn (Wies-

/ Plauderei von L. 31.

furchtbar viele Leute dort. Und als dann die beiden Mannschaften heiß um den Sieg kämpften und ich hörte das Geschrei aus dem Zuschauerraum, da deuchte mir, ich sei in einem römischen Zirkus, wo sich das Volk an der Brutalität der Gladiatoren ergötzte. Es war aber nur ein Derby, bei dem man neben physischer Krast- unü Gewandtheit zum mindesten auch eine kleine Portion Geist bei den Kämpfenden voraussetzt. Die war auch sicher vorhanden. Seit wann ist es aber erhört, daß man die Effekte des Geistes mit Jndianergeheul begleitet. Das nennt man Amerikanismus im Lande der Dichter und Denker. Es können halt nicht alle Leute Dichter oder Denker sein.

Dieweil wir nun jetzt am Sonntag Ernte-Dankfest feierten, liegt es doch nahe, neben dem Dank an den Ge­ber alles Guten auch jener zu gedenken, die dem kom­menden Winter mit Nahrungs- und Kleidungssorgen entgegensehen. Der Gelegenheiten zu helfen sind so viele und Bedürftige gibt es wahrlich genug. Das ist besser getan, als jedweden die Ohren von Wirtschaftskrise voll zu reden, deren Lösung wir vertrauensvoll unseren Spitzenpolitikern überlassen wollen. Nicht jenen, die na­tionalistisch opponieren, sondern den andern, die wahr­haft national handeln.

Schalke 04 wurde ern von der Spiel- und 2:1 (2:0) geschlagen. Kuzorra.

Konrad Linder, der früher beim 1. FC berg Läufer und Verteidiger spielte, ist zum Nürnberg übergetreten.

Nlannschastskritik.

WalleNburger mar, wie schon erwähnt, der beste Spie­ler dieses Treffens. Seine Abwehr ist vorbildlich klar, sicher und überlegend. Er fft die Stütze der Mannschast. Sein Partner Schäfer scheint unter einem Formrück­gang zu leiden. Die Läuferreihe war zufriedenstellend und immer wieder stellt Birkenbach, der alte Kämpe, wacker seinen Mann. Weigands Einwürfe sind hervor­zuheben. Die Stürmerreihe leidet unter der zögernden Ballverteilung des Mittelstürmers und des Ausfalls von Schmitt. Dagegen zeigte Kalb heute eine gute Spiel­weise. Eifrig und unverdrossen spielend, mit präzisen Flanken zeigte er eine gute Leistung. Roßmar war, rote immer, zuverlässig und gewandt. Er ist neben Wallen­burg er der beste Spieler Germanias. Horas stellt eine stabile Mannschaft, dies dürfte auch die hervorstechendste Eigenschaft dieser Elf sein. Nur der Torwart dürste im Gegensatz dazu etwas zu klein sein, auch hat er bei der wenig abschlagsicheren Verteidigung keine leichte Aufgabe. Völker ragt aus dieser Mannschast hervor, ja überragt sie an Können um vieles. Der Mittelläufer- Pasten scheint der gegebene Posten für ihn zu fein. Die Horcher Elf muß scharf trainieren, großen Wert aitf gute Körperbeherrschung legen und der Sturm sich größere Schußsicherheit aneignen, wenn sie noch den einen oder anderen Sieg erzielen will.

Schiedsrichter Lott-Göttingen war der geeignetste Setter dieses Treffens. Er griff sofort energisch durch und hat vielleicht Schlimmeres verhütet. Sein Eifer entschuldigt auch die beiden irrtümlichen Entscheidun­gen. Jedenfalls ist er ein Schiedsrichter, den man gerne noch öfters sicht. -nn.

NichtNationale Opposition"« sondern Zusammenfassung aller aufbauwilligen Kräfte mir Rettung des Vaterlandes 8

lieber dieses Thema spricht in unserer großen Kundgebung« dienst-g« den 17« Novbr

Zentrums-Jugend, Reichstagsabgeordneter Dr. Krone-Berlin im großen Stadtsaal.

I Eermanenstürmer zu lange, während der Horaser Sturm mefftsns zu schießen vergaß, und so, durch un­nütze Ballabgabe noch im Strafraum, sich um jeden Erfolg brachte.

Auch nach Wiederantritt änderte sich nichts an diesen Taffachen. Germanias Anstoß wird von der Horaser Läuferreihe abgestoppt, der Ball an Leiser oorgelegt und Schäfer verursacht durch regelwidrige Spielweise einen Elfmeter. Ein selten zaghafter ..Schuß" rollt zu Roß- mar, und so wird auch diese Chance glatt verschenkt Schultheiß!). Immer zahlreicher werden die Straf­stöße, immer seltener Kombinationszüge und scharfe Schüsse. Hat eben noch Hoffmann über das Tor ge­schossen, so glaubt auf der Gegenseite Eckhardt das gleiche zu tun zu müssen, wie der letztere überhaupt manchen Angriffserfola durch schlechtes Spiel vereitelt. Die harte Spielweise Schäfers mag ihn auch behindert haben. Der nun wieder forsch angreifende Horaser Sturm erzielt in kurzer Folge zwei Ecken, denen aber ein Torerfolg versagt bleibt Germanias linker Flügel ist plötzlich durchgebrochen und Kalb wird regelwidrig zu Fall gebracht. Elfmeter! Wallenburger verwandelt denselben in unhaltbarem Schuß. 3:0. Horas gibt jetzt im körperlichen Einsatz den Ton an, es wird keine allzu große Rücksicht im Kampf gegen den einzelnen gebraucht und kräftig durchgetreten, so daß es nicht Wunder nimmt, als Erdmann des Platzes verwiesen wird. Jetzt möchte man beinahe sagen, daß Horas mit 10 Spielern geschlossenere Leistungen zeigt, als vordem. Zahlreich werden ihre Durchbrüche und Schäfer verursacht einen erneuten Elfmeter. Aber auch diese erneute und letzte Chance bleibt unverwertet, da Leiser unplaziert schießt und Roßmar leicht halten kann. Noch ein spannender Moment tritt ein. Roßmar wehrt eine für Horas ge­gebene Ecke ob, der Nachschuß geht an die Latte und der erneute Schuß landet in den Händen Roßmars. Ger­mania erzielt jetzt die einzige Ecke in der zweiten Halb­zeit, dieseDe wird aber von Hoffmann über das Tor getreten. Das 4. Tor erzielt Germania, indem Wallen­burger einen Strafstoß zu Schmitt tritt, dieser gibt an Nöchel weiter und Nöchel erzielt bamit den 4. und letzten Erfolg für seine Mannschast.

Es mögen wohl ca. 1400 Zuschauer gewesen sein die am Sonntag, wohl auch durch das schöne Herbstwetter angelockt, sich auf dem Horaser Sportplatz eingefunden hatten. Aber weder die Sonne noch der Kampf ver­mochten 'xinen Ausgleich gegen den kräftigen Nordost, der dort oben wehte, zu schaffen. An den Leistungen des Platzvereins gemessen ist das Resultat nahezu nch- tig und der augenblickliche Tabellenstand enffpndjt den gezeigter Leistungen beider Vereine. Ja man könnte meinen, daß beide es darauf angelegt hatten, ihre Schwachen zu zeigen. Da in den Verbandstreffen vor ollem einzig und allein Tore entscheiden und diese zu erzielen Aufgabe der Stürmerreihen sind, dürfte ein darauf zielendes Training diesen Mannfchaftsteilen bei­der Vereine nicht schaden, denn auch bei Germania ' der hervorragende Verteidiger Wallenburger Tore direkt und das dritte von den vieren indirekt zielt. Mit anderen Worten Wallenburger ist eigentliche Bezwinger des F. V. Horas.

Oberleutnant Sahla mitWotan"

gewann in einem prächtigen Ritt das schwere Jagd­springen des Berliner Reitturniers,

Germania schlägt Horas 4:0

Halbzeit 2:0. Cckenverhalknis 7:5.

den Kasselern die besseren Aussichten zugebilligt. Der Kasseler Sturm spielte aber zu zerfahren, um sich gegen öte gute Hintermannschaft der Marburger erfolgreich durchzusetzen. Ein Elfmeter brachte die Marburger in der ersten Halbzeit in Führung und ein weiterer Tref­fer bald nach der Pause durch den Mittelstürmer stellte den Sieg der Marburger sicher.

Tabellenfiand.

Gruppe Süd:

Der Fuß b all- n de r k a m pf Italien Tschechoslowakei in Rom endete Überraschender­weise mit einem Unentschieden von 2:2 (0:0). Jrn Wett- bewerb um den Europa-Pokal für Ländermannschaften fuhrt letzt Ungarn mit 5:3 Punkten vor Italien mit 4:2, Oesterreich mit 4:4, Tschechoslowakei mit 4:4 und Schweiz mit 1:5 Punkten.

Sport im Bild

... -Turn- und Sportverein Künzell (Liga) schlug in Mnzell nach hartem Kampf Fußballverein Neuhof 3:2.

Sport-Aeuigkeiten in kürze.

Beim Stuttgarter Sechs-Tage-Ren- u e n tagen nach 43 Stunden Sonntagnachmittag 5 Uhr bte Kölner Rausch-Hürtgen mit einer Runde Vorsprung oor Rlchli-Buschenhagen in Führung. Die übrigen Paare lagen zwei bis neun Runden zurück.

Nokizblätter

Die Kirmes fft vorbei. Die Jugend beklagt den zu Ende gegangenen Schrumpfungsprozeß ihres Geldbeu- tels, die Wirte klagen über schlechte Einnahmen und die alten Leute über die leichtlebige Jugend. Ob sie damit recht haben, weiß ich nicht. Ich kenne aber die Strophe eines Stubentenliebes, in der es heißt:

Drum Alter, laß ab von dem scheltenden Ton und denke der Söhne, der lieben, und denke der Zeit, in der Du voreinst vielleicht es noch ärger getrieben.

Man sagt aber, daß die Leute, die ihr Geld auf der Kirmes ausgeben, damit der deutschen Volkswirtschaft einen Dienst erweisen nach dem bekannten Grundsatz Heraklid's:Alles fließt". Damit ist weniger das Bier gemeint, als das Geld. Denn der Wirt, der das Geld einnimmt, bezahlt damit feine Schulden und jeder in dem großen Kreislauf bezahlt seine Schulden und soweit wäre alles gut und schön und sollte so sein. Aber da ist noch ein Hacken. Es bezahlt eben nicht jeder feine Schul­den oder er bringt das Geld dem Finanzamt. Das hat aber keine Schulden und kann niemand durch Geld glück­lich machen, bas Gegenteil schon eher. Da hat also die Kirmes doch nicht auf all den vielen Krisengesichtern die Falten geglättet. Schade! Denn sonst könnten wir ja öfters mal Kirmes feiern. Dann hätten auch manche Leute mehr Grund zum Schimpfen und sie lebten desto län­ger, denn Schimpfen soll sehr gesund fein. Wegen der Gallensekretion.

Heraklid hat da mit feiner Theorie vom Fließen etroas gesagt, was auch auf das augenblickliche Wetter zutrifft. Am Himmel fließen die Wolken und dann und wann fließen sie über. Das nennt man dann Regen und ist ärgerlich, wenn man für längere Zeit den Regenschirm aus dem Schrank holen muß. Von Regenschirmen bin ich ja eigentlich auch nicht begeistert. Ich habe nämlich schon deren fünf an allen möglichen und unmöglichen Orten stehen lassen. Hab sie aber alle wiederbekommen. Und da sagen sie immer, die heutige Welt sei so schlecht. Ehrlichkeit fei überhaupt nicht mehr zu finden. Nun, man urteilt ja gewöhnlich von sich aus. Ich habe den Stauben an die Menschheit noch nicht verloren eben wegen der Regenschirme.

Einen von ihnen ließ ich in einer Kleinbahn stehen. Diese Kleinban in ihrer Gegend heißt sie Mattebooh" ist ein Juwel der deutschen Reichsbahngesellfchaft. Sie hat den Vorzug, daß man sie, wenn man zur einen Haltestelle zu spät kommt, auf der nächsten sicher noch erwischt, wenn man ein guter Fußgänger ist. Aber da­für hat sie den Nachteil, daß sie wieder zu langsam fährt. Immerhin findet man bei ihr nicht die Gepflo­genheit von bayerischen Kleinbahnen, bei denen die Personenwagen für dieG'scherten" und die Viehwagen für diePreißen" sein sollen, wie ein etwas zweifelhaf­ter Witz besagt.

Ueberhaupt diese Kleinbahnen sind ein eigen Ding. Saft um jede von ihnen rankt sich ein Kranz von Anek­doten, so wie man sich früher von der Postkutsche allerlei Gereimtes und Ungereimtes erzählte. Das ist auch leicht erklärlich. Alle Dinge, die ein persönliches, charakterffti- <f)es Gepräge tragen, treten zu uns in Beziehung. Alles, »as mit der Volksseele Fühlung nimmt, fordert Beach­tung, ja, man könnte fast sagen, innere Anteilnahme.

Mit der Volksseele fft es leider auch nicht mehr so gut bestellt, wie in der guten, alten Zeit. Auch auf dem Lande. Da singt manWaideslust" und weiß von fast nichts anderem mehr zu reden als vom Fußball. Neu­lich war ich auch mal bei einem Fußballspiel. Es waren

Sportbrief aus Geisa.

I. n. Spo. Geisa 1. 2R.Sportklub Unferalba 1.2H. 3:0.

Die Turner mußten auf einem trostlosen Platz in Unteralba mit zwei Ersatzleuten antreten. Trotzdem beherrschten sie von Anfang an das Feld vollkommen und gaben während der ganzen Dauer das Heft nicht aus der Hand. Im großen und ganzen sah man wenig geschlossene Leistungen, weil sich der Sturm auf dem Diel zu engen Platz nicht genügend entfalten konnte. Der Platzverein suchte das technische Plus der Gäste durch allzu harte Zerstörungsarbeit aufzuwiegW. In der 25. Minute lenkte Geisas Mittelläufer zum Führungstor em. 10 Minuten später konnte der Halblinke den zwei­ten Treffer buchen. Damit werden die Seiten gewech­selt. In der zweiten Halbzeit war Unteralba wohl ab uad ZU im Angriff, wurde aber von der wachsamen und schtagstcheren Verteidigung der Schwarz-Weißen immer wieder zuruckgeschickt. Einen gegen die Gastgeber dik­tierten Strafstoß verwandelte der Mittelläufer zum drit-

Treffer. Mit 3:0 für Geisa endete ein Kampf, der fußballtechnisch nicht auf hohem Niveau stand.

.. Die 3 Mannschaft des T. u. Spv. Geisa schickte die schwache Wiesenfelder 1. M. mit einer haushohen 7:0 Niederlage nach Hause. Geisa war während des ganzen Spieles weit überlegen. E. D.

-Dr- deutsch-amerikanische Mannschaft Dulberg (Dortmund)-Grimm (USA.) konnte das Chi­cagoer Sechstagerennen nach einem erbitterten End- fampf mit Rundenoorsprung vor den Franzosen Letour- neur-Gumibretiere und der italienisch-belgischen Kombi­natton Giorgetti-Debaets gewinnen.

Bunte Zeitung.

Auch eine Verwechslung. Seit einiger Zeit lebt in London ein gewisser Noz, der aus polnisch Radom stammt. Der wollte nun feinen Bruder aus Radom ebenfalls nach London holen, schrieb diesem aber vorher, er möge englisch fernen. Also begab sich Moses, der Bruder, alsbald in eine öffentliche Schule und erhielt dort einen Studenten namens Mruck als Lehrer zuge­wiesen. Moses lernte eifrig und ließ feinen Bruder durch einen Brief wissen, daß er des Englischen nun mächtig sei und kommen werde. Der Brief begann: Salve, fra- ter tuns, Moses, te fehltet! Quid novi in familia noftra? Zu deutsch: Dein Bruder Moses grüßt dich, was macht unsere Familie? Man kann sich den Schrecken denken, den Noz bekam, als er statt eines englisch geschriebenen Briefes feines Bruders einen lateinischen erhielt.

Reise und Wanderung.

Das Schreibzimmer im Frankfurter Hauptbahn­hof hat sich bewahrt. Nachdem Hotels und Speisegast­häuser dazu übergegangen sind, ihren Kunden in ihren Häusern Gelegenheit zu schaffen, in besonderen Räumen Schreibmaschine zu schreiben oder zu diktieren, hat sich die Reichsbahndirektion Frankfurt (Main) entschlossen, ihren Kunden etwas Gleichartiges zu bieten. Trotz räum­licher Schwierigkeiten gelang es, einen zweckmäßig geleg­ten Raum im Hauptpersonenbahnhof Frankfurt (Main) hierfür zur Verfügung zu stellen, nachdem, ein Unterneh­mer sich gefunden hatte, die Schreibstube einzurichten und ab 1. Juni zu betreiben. Im Juni wurde die Schreibstube von 312, im Juli bereits von 612 Benutzern aufgesucht, im August von 897. Die Einrichtung hat sich also bewährt und soll nun auch in anderen Hauptbahn­höfen eingeführt werden.

Frankfurter Schauspielhaus.

Samstag, 21 Nov., 20 bis nach 22% Uhr: Zum er- ten Mal: Der Streit um den Sergeanten Grischa. Drama in 5 Akten von Arnold Zweig.

Sonntag, 22. Nov., 15 bis nach 17% Uhr: Strafqe- etz- Schauspiel in 12 Bildern von Martin Flavin. 20 bis nach 22% Uhr. Ermäßigte Preise: Der Streit um den Sergeanten Grischa.

Montag, 23. Nov., 20 bis nach 22% Uhr: Bobby weint, Bobby lacht. Groteske von Norbert (Sarai. Musik von Erwin Strauß.

AntzbaN in Hessen-Hannover.

Es waren in der Hauptsache nur Positionskämpfe, r E Sonntag m der Ligaklasse in Hessen-Hannover als die letzten Spiele der ersten Serie durchgeführt wur­den. Größere Bedeutung hatte nur das Treffen Sport- Kassel gegen Hermannia-Kassel, da von sei­nem Ausgang viel von der Gestaltung der Tabelle in der °9 p ? e "bhing. Sport blieb in dem span- nenden Kampfe mit 6:3 Sieger und hat damit wieder etwas mehr Anschluß an die führenden Göttinger ge­wonnen. Die Elf des Spielvereins brachte in t em mageres 2:2 heraus und Grone

fetzte sich gegen die Göttinger Sp. Vg. mit 2-0 erfolgreich durch. Die Tabelle wird jetzt von Göttin- 8en 05 mit 16:2 Punkten angeführt vor Sport-Kassel mit 15:5 und Hermannia-Kassel mit 13:7 Punkten

3n der Sudgruppe gab es eine Ueberra- f <L?n.9 9eIan9 ^n Kasseler Kurhessen 'M, m Marburg gegen die dortigen Kurhessen emen Sieg ,?u landen. Mit 2:0 blieben die Kasseler im Nachteil. In Horas behielt Germania Fulda mit 4-0 öte Oberhand. Germania Marburg liegt nach wie vor an der Tabellenspitze mit 17:3 Punkten, gefolgt von Borussia Fulda mtt 14:4 und Hessen 09 Kassel mit 11:5 Punkten.

Sport KasselHermannia Kassel 6:3.

Das äußerst spannende Spiel fand vor 3000 Zu- Mauern statt. Die erste Halbzett sah Sport leicht im Vorteil. Die Mannschaft konnte auch in Führung gehen doch kurze Zett darauf glückte den Hermannen der Ausgleich. Noch vor der Pause erzielte Sport ein zweites Tor; mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Die zweite Halbzett zeigte ein ganz merk­würdiges Bild, denn obgleich die Hermannen 20 Min. lang Dauern* im Angriff lagen und den Gegner stark zuruckdrangten, brachte Sport das Kunststück fertig, nach schnellen Durchbrüchen zwei weitere Tore vorzu- ct elrc-J?amTcer^ kannte Hermannia auf 4:2 verringern. Im Endkampf war Sport noch zweimal und Hermannia noch emma-l erfolgreich.

NortheimSpielverein Kassel 2:2.

Die Rothenditmolder hatten in Norcheim einiges Pech, denn sie hätten dem Spielverlauf nach eigentlich mit knapper Differenz Sieger bleiben müssen. Bor der Pause waren beide Mannschaften je einmal erfolgreich Nach dem Wechsel ging Spielverein in Führung und konnte seinen Vorsprung bis kurz vor Schluß verteidi­gen. Dann kam Northeim durch einen von der Kas­seler Verteidigung verursachten Elfmeter zum billigen Ausgleich.

Kurhesien MarburgKurhessen Kassel 2:0 (1:0).

Das Treffen brachte für die Kasseler eine recht un­angenehmen Ueberraschung, denn man hatte allgemein

SC. 05 Göttingen Sport Kassel Spieloerein Kassel Hessen-Hersfeld Hermannia-Kassel FC. Grone FC. Großalmerode Tura-Saffel FC. 05 Einbeck Sp. u. Sp. Northeim SB. Göttingen

Vorufsia-Eschwege 6:1 (5:1).

Die Fuldaer Borussen absolvierten m Eschwege ein Freundschaftsspiel. Sie konnten das Treffen, obwohl der dortige Sportverein durch vier Göttinger »Spieler verstärkt war, klar für sich entscheiden. Borussia war oertreten durch:

Jehn;

Fischer, Christian;

Hoßseld, Rohberg, Hümmker;

Heßberger, Kammerl, Beugers, Bo narb, Schätz.

Die Tore wurden erzielt von ßeugers (2) Kammerl (2) und BonarD (2). Ein Elfmeter verhalf Eschwege zum Ehrentreffer. Borussia traf auf keinen großen Wi­derstand, so daß nach den erzielten 6 Toren, dieses Treffen sehr lustlos, vornehmlich in der zweiten Halb­zeit durchgeführt wurde. Die schlechten Platzverhältnisse trugen ebenfalls dazu bei.

Ene Begegnung zwischen den beiden 1. Jugend mann- chaften von Borussia und Germania verlief torlos.

S. N.

Horas:

Günkel

Stübinger Schultheiß Michel Erdmann Kramm

Cckardt Völker Leiser Schneider Knips

Germania:

Kalb Hoffmann Lerner Nöchel Schmitt Weigand Birkenbach Ulmicher

Schäfer Wallenburger Roßmar.

Germania hat Platzwahl und zieht es vor, mit dem starken Winde aber gegen die Sonne zu spielen. Der Horaser Angriff kommt gut durch, geht zur rechten Seite, eine Flanke nach linksaußen folgt, aber Knips verschießt. Torabstoß und schon ist Horas wieder am Ball, aber durch Abseitsstellung des Halbrechten wird dieser neue Angriff unterbunden. Germania greift jetzt energisch durch und schon hat die massive Horaser Hin­termannschaft einen Strafstoß verwirkt. Wallenburger, Germanias Strafftoßspozialfft, verwandelt denselben direkt. 1:0. Nach Wiederanstoß einige Minuten ver­teiltes Feldspiel, der Germanensturm geht zum An­griff und erzielt einen Eckball. Derselbe wird von Kalb präzis zum Einköpfen hereingegeben und Lerner stellt das Resultat aus 2:0 für Germania. Jetzt greift Horas energisch an und versucht sich in Fernschüssen, womit Roßmar natürlich nicht so leicht zu bezwingen fft Ger­manias ßäuferreifje, die heute eine gute Aufbauarbeit leistet, schickt ihren Sturm jetzt wieder zum Angriff vor. In kurzer Folge werden von diesem auch drei Ecken «zielt. Während die erste hinter das Tor getreten wird schaffen die beiden anderen brenzliche Situationen, jedoch durch Ueberföpfen des Tores und ungenaue Schüsse bleiben die Torerfolge aus. Horas stellt jetzt um, indem Erdmann mit Völker seinen Platz wechselt. Der Horaser Sturm profitiert davon, aber seine zaghaften und un­genauen Schüsse hält Roßmar mtt Leichtigkeit. Zahl­reicher werden jetzt die auf beiden Seiten von dem streng durchgreifenden Schiedsrichter verhängten Strafstöße. Aber auch aus diesen erzielt keiner der beiden Gegner einen Erfolg. Plötzlich zeigt Germania für Minuten eine glänzende Kombination (Weigand Kalb Lerner) von Fuß zu Fuß läuft der Ball und hinter ihm die Horaser Läufer, doch auch diesmal kam der Ball nicht in den gegnerischen Strafraum. Dennoch ist dieser Augenblick das schönste Spielmoment gewesen. In der Folge versuchen die Horaser Läufer und Verteidiger durch starken körperlichen Einsatz sich der Germanen- 'turmer zu erwchren, die sich ihrerseits durch ungenaue Schüsse selbst um den Erfolg bringen. Auch trugen schlechte Ballannahme und der Ausfall des Rechtsaußen viel dazu bei. Die fünfte Ecke für Germania bleibt un­verwandelt, so daß beim 2:0-Stande die Seiten gewech­selt werden. Torchancen waren bis zur Halbzeit auf beiden Seiten genügend vorhanden, jedoch zögerten die I

Sportnachrichten derFuldaer Zeitung

266____________ Beilage zur Fuldaer Zeitung

Sv.

Beto.

untich.

deck.

Tore.

Punkte

9

7

1

1

30:18

15:3

9

7

2

44:15

14:4

8

8

1

2

27:13

11:5

9

5

1

3

25:12

11:7

9

5

1

3

18:19

11:7

9

5

4

32:20

10:8

9

3

3

3

16:20

9:9

9

2

7

11:37

4:14

9

1

1

7

11:38

3:15

8

8

9:32

0:16

Gruppe Nord:

Sv.

Beto.

unlieb.

Verl.

Tore

Punkte

9

7

2

30:9

16:2

10

7

1

2

36:19

15:5

10

6

1

3

30:20

13:7

9

5

2

2

21:13

12:6

10

5

2

3

29:26

12:8

9

5

-

4

11:19

10:8

10

4

1

5

16:17

9:11

9

1

3

5

10:17

5:13

9

1

3

5

13:27

5:13

10

2

1

7

12:19

5:15

9

1

8

11:33

2:16