Sportnachrichten der „Fuldaer Zeitung
Tabellenstand der 1. VezirksNasfe.
oerL
Gruppe Hessen:
Gruppe Südbayern:
Grupp, Württemberg:
1:3
Sogen
und sich
2:18
Gruppe Nordbayern:
i
1
2
2
3
4 4
6
Punkte 11:3 9:3 8:4 8:6 6:8 6:8 4:10 2:12
Tore 27:7 33:9 29:24 22:7 18:27 15:22 23:21 11:27 16:23 17:33
Tore 31:11 20:9 19:9 21:16 22:10 17:17 13:19 15:25 14:24 15:23 8:31
12
10
8
7
7
Punkts 17:3 16:4 12:8 12:8 11:9 10:10 9:11 8:12 4:16 1:19
8
10
12
13
13
Tore 43:18 23:9 20:17 27:19 17:16 17:10 16:18 13:28 13:28 15:33
Punkte 16:6 14:6 14:6 12:10 12:10 11:11 10:12 7:15 6:16 6:16
Tore 19:14 13:6 11:9 17:8 8:8 10:14 8:13 10:24
Spiele 10 10
9
9 10 10
10 10
10 10
Sp. 7
6 6
7
7
7
7
7
Punkte 16:2 13:5 13:5 12:8 10:6
9:11 8:10 7:11 6:12 6:14 2:18
1. FT. Nürnberg SpV. Fürth 21658. Nürnberg 1. FC. Schweinfurt Kickers Würzburg FC. Bayreuth VfR. Fürth SpVg. Weiden Bayern Hof FB. 04 Würzburg
Spiele 10 10 11 10 10 10 11 10 10 10
gern. 5
4
4
3
2
3
1
1
Spiele
11
10
10
11
11
11
11
11
11
11
Punkte 18:2 16:4 13:9 11:9 11:9
9:11 9:13 6:14 5:15 4:16
untsch.
1
1
2
2
2
Punkte 14:6 14:6 12:6 12:6
Tore 26:14 22:16 17:13 20:12 26:17 18:20 16:23 17:20 13:22 14:36
Gruppe Main:
Sviele 9 9 9
10 8
I 10 9
9 9
10 10
Zn ereignisreicher Zeil
ist die Zeitung uuenlbehrilch!
Vereine
Alsfeld Neuhof Künzell Bebra Lauterbach Elm Schlüchtern Sterbfritz
Weitere
zog meinen Revolver, legte an, ließ ihn aber sofort sirr- ken, denn ich sah ein, daß ich selbst als guter Schütze das pendelnde Ziel in der Aufregung verfehlen mußte. Ein Fehlschuß konnte das Reptil erneut reizen, oder es würde sich unter die Decke der Kleinen verkriechen. Dann durchzuckte der Gedanke mein Hirn, daß der Schuß das Kind wecken könnte, welches nach Kinderart sofort nach der vor Wut tanzenden Schlange greifen mußte oder sich sonst irgendwie bewegte und dann dem sicheren Biß der Schlange verfiel. Meine arme Frau folgte glücklicherweise der gleichen Eingebung. Mit starrem Blick flehte sie um meine Hilfe, biß sich in die bloßen Arme, um jeden Schrei krampfhaft zu unterdrücken. Ich muß gestehen, daß ich angesichts der gefährlichen Lage, in der unser Kind schwebte, vollkommen hilflos war. Und das Tier wich nicht von feiner Nähei Endlich löste sich meine Erstarrung. Ich wandte meine Augen aus denen des Reptils, die wie schwarze Glasperlen faszinierend blickten, und eilte dem Hause zu, einen Stock zu holen, um die Schlange mit einem wuchtigen Schlage von der Decke zu schleudern. In der Aufregung sah ich nicht, wie sich unser Diener raschen Laufes entfernte, der anscheinend hinter mir gestanden hatte. Er hotte den einzigen Menschen herbei, der hier helfen konnte — seinen alten Vater. Der wankte auf einer Krücke herbei, so schnell er konnte. Mit seiner dürren Hand, die Hunderte von giftigen Schlangen gefangen und gezähmt hatte, griff er nach dem züngelnden Kops, um die Schlange mit dem gewohnten Aagdgriff wehrlos zu machen. Was chm viele Male gelungen war, hier mißglückte es--und er griff fehl.
Weit bog sich das Reptil zurück, schnellte sofort wieder vor und hieb ihrer, todbringenden Gistzahn in die entblößte Brust des alten Mannes. Dann ließ sie sich fallen
Mainz 05 Wormatia Worms FDg. Kastel Alemannia Worms Olympia Lorsch 1 FC. Langen SB. Wiesbaden Vittoria Walldorf Vittoria Urberach SV. 98 Darmstadt
Die Stute „Fachia" unter Jockey Otto Schmidt siegte überraschend beim diesjährigen Rennen um den großen Preis der Republik (60 000 M.) das auf der Rennbahn Berlin-Grünewald ausgetragen wurde.
FC. Pforzheim Union Böckingen Germania Brötzingen SV. Feuerbach VfB. Stuttgart SFr. Eßlingen FE. Birkenfeld Stuttgarter Kickers FV. Zuffenhausen VfR. Heilbronn
Cinttacht Frankfurt Rot-Weiß Frankfurt FSV. Frankfurt Kickers Offenbach Union Niederrad V.f.L. Neu-Isenburg Heusenstamm SV. Griesheim 02 Germania Bieber Hanau 03 Germania Frankfurt
Gefahr und Schicksal.
Ein Erlebnis auf Java von Eric Trecht.
Wohl nirgends auf der Well ist die Furcht vor gifti- gen Reptilien und deren Biß so groß und berechtigt wie in den tropischen Ländern nahe am Aequator. Sterben doch dort trotz aller Sera und Gegengifte nach der jährlichen Statistik Tausende von Menschen am Schlangenbiß.
Nachstehendes Erlebnis erfuhr ich von meinem Vater, der aus einer holländischen Kaufmannsfamilie stammend größere Pflanzungen auf Java besaß. Ich lasse chn selbst erzählen:
.Lungverheiratet kaufte ich mir eine große Plantage in der Nähe der Stadt Semarang und siedelte mit meiner jungen Frau nach dort über. Wir bauten uns ein neues, geräumiges Landhaus und freuten uns unseres jungen Glückes in der gewaltigen, tropischen Cinsamkell. Als mir meine Frau bald ein Töchterchen schenkte, stellte ich den dritten Diener ein, denn dort versehen meistens Minner die Hausarbeit. Am Aage seines Dienstantrttts brachte er feinen alten SBater mit in mein Haus, einen Gaukler und Schlangenbeschwörer, mit der Bitte, ihm eine Unterkunft zu geben und ihn als Gegenleistung die niedrigste Hausarbeit verrichten zu lassen. Ich wehrte mich auf das entschiedenste, den Kreis auszunehmen, aber die inständigen Bitten und das Mitleid meiner Frau ver- anlaßten mich schließlich doch, mein Einverständnis zu geben. Ihre Dankbarkeit bewiesen Vater und Sahn bald dadurch, daß sie zu der Zeit, als meine Frau außerhalb des Hauses weilte, den kleinen Blondkopf bewachten. Beide schienen mit herzlicher Liebe an chrn zu hängen.
und verschwand spurlos im hohen Grase. Mit einem Aufschrei sank der Alte in Die Arme des Sohnes, der sofort einen Kreis zog und ein Kreuz über die Bißwunde schnitt, während ein dunkelroter Blutstrom der Wunde entquoll. Aber es half nichts mehr! Das Schicksal, das unserem Töchterchen drohte, nahm der Tapfere auf sich. Er krümmte sich und starb unter gräßlichen Qualen in meinen Armen — in einer knappen halben Stunde."
Dem jungen Jaoanen gab mein Vater aus Dankbar- keit einen führenden Posten in feiner Faktorei, als wir in me Heimat fuhren, aber erst, nachdem er mein Schwesterchen und mich erziehen geholfen hatte. Meine Mutter überstand ein schweres Nervenfieber, eine Folge der ungeheuren Aufregung, und gebar mich sechs Monate nach diesem Ereignis.
Ich habe von ihr eine unbeschreibliche Furcht vor jeder Schlange mit in das Leben bekommen.
— Höflichkeit auch in Inseraten! Die Höflichkeit der Japaner ist bekannt. Aber auch in ihren Anzeigen sind sie von der gleichen Liebenswürdigkeit. Eine große japanische Buchhandlung annociert ihre Bücher folgendermaßen: Unsere Leser finden bei uns die folgenden Vorteile: 1. Preise, so billig wie in der Lotterie; 2. Bücher, elegant wie eine Sängerin; 3. einen Druck, so klar wie Kristall; 4. das Papier ist so widerstandsfähig wie die Haut des Elefanten; 5. unsere Kunden werden genau so höflich bedient, wie sie es von den konkurrierenden Schiffahrtsgesellschaften gewöhnt sind; 6. die Waren werden mit der Schnelligkeit einer Gewehrkugel befördert; 7. die Pakete werden mit derselben Sorgfalt behandelt, mit der ein Mann die Frau, die er liebt, umgibt. — Mehr kann man wirklich nicht verlangen.
Resultate: Bebra-^Sterbftitz 9:0, Lauterbach—Elm 3:0, Künzell—Alsfeld 1:3.
Der Faktoreibetrieb, den ich neu übernommen hatte, nahm tagsüber meine Tätigkeit in Anspruch, und ich war doch ftoh, zwei Dertrauenspersonen im Hause zu haben, denn zu solchen hatten sich beide bald heraus- gebildet. 1
Ms ich eines Spätnachmittags von meinem Dienst heim kam, und durch das Bambustor den Vorgarten unseres Bungalows betrat, sprang mir unser kleines, zahmes Aeffchen entgegen und zeigte ein ungewöhnlich aufgeregtes Benehmen. Mein Interesse daran schwand aber sofort, als sich mir vor dem Haufe das gewohnte Bild bot. Meine Frau lag auf einem Ruhebett, ähnlich den europäischen Liegestühlen, in einem leichten Schlummer. Sie hatte mein Kommen nicht bemerkt. Ein paar Schritt von ihr entfernt stand das Bettchen unserer Kleinen im Schatten einer Fächerpalme. Das Kind schlief ebenfalls fest. Leise näherte ich mich der Kleinen, um sie zu bettachten. Doch plötzlich stockte mein Schritt. Auf der rotseidenen Decke in Brusthöhe lag zusammengerollt eine schwarze, schillernde Schlange von der gefährlichsten Art, deren Biß unbedingt tödlich wirkt. Sie mußte sich durch di« rote Decke angelockt, von der Palme Herabgelaffen haben. Das Herz stockte mir bei dem Anblick, und mir entfuhr ein unterdrückter Schrei . Meine Frau erwachte und ersah sofort aus meinem kreidebleichen, schreckoer- aerrten Gesicht und dem Zittern meiner Hand, daß unser Kind in Gefahr sein mußte. Sie fuhr von ihrer Lagerstadt empor, erkannte die Gefahr, die ihrem Liebling drohte, stürzte vor, um gleich mit einem ängstlichen Schrei in die Knie zu sinken. Die Schlange sah mich jetzt. Sie richtete ihr Oberteil senkrecht auf und wippte nach Schlangenart hin und her, um zu spähen, während ihre spitze, gespaltene Zunge aus dem dreieckigen Kopse zuckte. Ich
Aus der ersten vezirksklasfe.
„Sportverein Neuhof (Liga) — Schlüchtern (Liga) 2:0 (0:0). Zum vorletzten Verbandsspiel der 1. Serie weilte am Sonntag die Liga-Mannschaft des Fußballver- ein Schlüchtern in Neuhof. Der ziemlich schlechte Ta- bellenstand der Schlüchterner zwang dieselben zur Her- §abe ihres ganzen Könnens, um unter allen Umständen Anschluß an die Mittelgruppe zu erhalten, während Neuhof bestrebt war, durch 2 weitere Punkte seine Position in der Spitzengruppe $-t befestigen. Beide Mannschaften waren auf Erfolg eingestellt. Daher bot bas Spiel sehr wenig an Feinheiten und nahm infolge der mangelnden Energie des Schiri manchmal etwas harte Formen an.
In der 1. Halbzeit war das Spiel vollkommen offen. Ein vom Linksaußen Neuhofs erzieltes Tor wurde von dem Schiri wegen angeblichen Abseits anulliert, obwohl der Ball zuletzt vom Gegner gespielt worden war. Eine weitere Chance wurde durch einen nicht gegebenen Händeelfmeter versiebt. In der 2. Halbzeit sah man Neuhof überlegen. Etwa m der 21. Minute konnte der Halbrechte Neuhofs zum 1:0 einsenden. 8 Minuten vor Schluß erhöhte der Rechtsaußen das Resultat auf 2:0
Neuhofs Mannschaft enttäuschte gegen den Vorsonntag etwas. Im Sturm vermißte man vor allem das Schußverrnöaen. Schlüchtern zeichnete sich durch unermüdlichen Eifer aus.
Sportbrief aus Geisa.
I. Spv. Geisa 1. m.—Spv. Zella 1. 21t. 3:6.
Geisoi war stark ersatzgeschwächt zum fälligen Der- bandssplel in Zella angetreten. Der Platzverein zeigte gleich zu Beginn eine sehr rohe und harte Spielweise die bei einem besseren Schiri zu einer Menge von Straf- stoßen geführt hätte. In den ersten 10 Minuten schon mußte/Geisas rechter Verteidiger mit einer schweren Fuß- Verletzung ausscheiden. Durch einen Elfmeter kommt Zellel in Führung. Geisa versucht auszugleichen, doch im Sturm fehlt der angriffsfreudige Halbrechte, welcher die Stelle des Verteidigers eingenommn hat und dadurch
Engelhelms 1. — Schmalnau 1. 2:0 (0:0). Am vergangenen Sonntag standen sich obige Mannschaften .chuf dem Sportplatz Engelhelms zum fälligen Verbands- / Wl gegenüber. Schmalnau hat Anstoß. Einige ge- ' jährliche Durchbruche beider Mannschaften dringen aber mdlts em. Mit 0:0 geht es in die Halbzeit. Nach Wie- xra«lt0Lf0m.mtvEustAhelms mehr auf und erzielt in der 6S. Minute durch den Halbrechten durch prächtigen Schuß das erste Tor. Kurz daraus erhöht Engelhelms abermals durch den Halbrechten auf 2:0. An diesem Re- “''V n.’rf)ts mehr geändert. Der Schiedsrichter leitete das Spiel korrekt. *
wenden zunächst alle Angriffe abgewiesen. Zella kann etwa in der 20. Spielminute Nr. 2 verbuchen. Jetzt kämpfen aber die Schwarz-Weißen mit eiserner Energie den Vorsprung aufzuholen. Besonders der Rechtsaußen leistete ganz hervorragende Arbeit und brachte feinen Farben nach schönem Alleingang den ersten Erfolg den die Gastgeber aber anschließend daran mit Nr. 3 quittiert. Kurz vor Halbzeit kann Geisa nach einer schö- nen Vorlage des Rechtsaußen das Resuttat auf 3:2 verbessern. Damit geht es in die Pause.
Nach Wiederbeginn sind die Gäste zweifellos Überlegen. Das Tor der Gegner wird hart bedrängt, bis der verdiente Ausgleich gefallen war. Als nun aber ein weiterer Spieler der Schwarz-Weißen verletzt vom Platz gehen mußte, war es für den Platzverein nicht mehr allzu Ichwer, weitere Erfolge zu erzielen. Noch dreimal mußte der Geisaer Torhüter das Leder aus dem Netz holen.
Zella hat das Spiel nur durch die allzu harte Spiel- weise, gegen die der Schiedsrichter leider nicht einschritt, gewonnen. — Die Turner haben, mit Ausnahme des Ersatzmannes, in ihrer Gesamtleistung gefallen können, mit etwas mehr Glück hätte der Tormann einige Erfolge des Gegners vereiteln müssen.
T. u. Spv. Geisa 2. M.—Spv. Oberweid 2. 217. 5:1.
Am heimischen Platz hatte die 2. M. des T. u. Spv. Geisa gegen Oberweid mehr Glück als ihre Vereinskameraden. Anfänglich waren sich beide Gegner in ihren Leistungen gleichwertig, doch gewann Geisa, wenn auch langsam, immer mehr die Oberhand und ging in der 15 Min. durch einen unhaltbaen Schuß des Halblinken in Führung. Auch die Gäste warteten zeitweise mit guten Leistungen auf, kamen aber infolge der guten Wachsamkeit des Geisaer Hüters zu keinem Erfolg. Eine von feiten »es Gegners rückwärts gegebene Flanke nahm der Halb- unke von Geffa auf und sandte zum 2. mal unhaltbar ein. Sie weitere Zeit bis zur Pause verlief torlos. Nach dem Wechsel hatten die Oberweider vorteilhaft umgeftellt und waren dadurch weit gefährlicher geworden. In der 50. Minute gelang es ihnen, den Ehrentreffer anzubringen. Die Turner decken, um den knappen Vorsprung zu halten, gut ab, und der Sturm geht weiter zum Angriff vor.' Nachdem das 3. Tor für Geifa gefallen, war der Siegeswille der Gäste gebrochen. Bis zum Schluß war der Ortsverein durch den Halblinken und den rechten Flügel noch zweimal erfolgreich. Der Unparteiische war etwas zu phlegmattsch.
T. u. Spv. Geisa 3. 217.—Spo. Sechsen 1. 217. 3:0.
- Germanias 2. Elf siegt im verbandssplel gegen Borussias 2. 217. mit 5:0. Diese Begegnung der beiden Fuldaer Lokalrivalen im Punktespiel, das sog. kleine Lokalderby, das am Sonntag vormittag auf „Waldheim" zum Austrag gelangte, zeitigte ein völlig unerwartetes Resulat, indem die Germanen mit 5:0 Sieg und Punkte für sich erspielten. Die Sieger gebliebene Germanenelf beherrschte in der ersten Spielhälfte das Spiel ziemlich vollkommen und für die zweite Spielzeit war sie ebenfalls offensichtlich stark überlegen. Man darf sagen, daß im Spiel der beiden Gegner sich ein direkter Klassenunterschied offenbarte. Den ersten Erfolg buchte Fink in der 10. Minute durch Vewandlung des 1. Eckballes den der Borussentorwart Wittayer passieren lassen mußte. Mit 1:0 wurde die erste Hälfte beschlossen. In der zwei- ten Hälfte, in der 65. und 70. Minute erhöhten Schröder und Fink auf 3:0, während Willkomm dann noch zweimal den mit Wittayer ausgewechselten Torwart Jehn überraschen konnte. Der Verteidiger Müder war Borussias bester Mann, er spielte aber über Gebühr hart. Bei Germania waren besonders Derbort als Verteidiger und die gesamte Läuferreihe mit Weigand jr in der Mitte hervorragend. Der Torhüter war reich- lich unsicher. ,
Kreisverwaltung Fulda—Dedidank Fulda 4:2 (3:1). Nach längerer Zeit trat die Fußballabteilung der Kreis- Verwaltung Fulda wieder einmal in die Oeffentlichkeit Im Rückspiel (das Vorspiel endete 4:4) stand sie der SportabteHung der Dedilxmk gegenüber. Die KV.-Elf konnte das Spiel schon m der ersten Hälfte für sich entscheiden 3:3 hieß es bis dahin. Nachher erzielte jede Partei noch einen Treffer. Bei der siegenden Mannschaft waren der Linksaußen Stamm und der rechte Verteidiger Mahr die besten Spieler, während bei den Unterlegenen Pachten! und Groß sich hervorhoben. Herr Schneider war dein Spiel ein gerechter Leiter.
. . = .-Fußballverejn Horas 2. — Sp. v. Neuhof 2. 1:1 (0:1). Neuhof. Liga-R. weilte in Horas, um gegen ben derzeitigen Tabellenführer das fällige Berbandslpiel auszutragen. Bis 9 Minuten vor Schluß stand das Spiel 1:0 für Neuhof., Alsdann konnte Horas durch einen Hande-Elfmeter den Ausgleich erzielen.
Die neu eingruppierte Gästemannschaft mußte sich erwartungsgemäß eine Niederlage von der reiferen und technisch besseren Elf der Turner gefallen lassen. Obwohl letztere nur mit 10 Mann spielten, waren sie den Grünen doch jederzeit überlegen. Bis zur Pause stand die Partie 2:0 für Geisa . Ungefähr in der 70. Minute fiel das 3. Tor für Geffa. Weitere Ergebnisse konnten infolge der hereinbrechenden Dunkelheit nicht mehr erzielt werden. — Bei beiden Vereinen war der Hüter der beste Mann. — Der Schiri leitete korrekt.
. Die Iugendmannschaft hat das Gefellschaftsspiel in Zella, Rhön, gegen die dortige Jugend bei dem Stande von 2:1 für Zella abgebrochen. E. D.
Die Süddeutschen Verbandsspiele.
Gruppe Main.
Die Gruppe Main hatte am Sonntag wieder einige sehr interessante Kämpfe auf dem Programm. Unerwartet sicher gewann die führende Eintracht ihr Spiel in Offenbach gegen die Kickers in großem Stil 5:2 (4:1). Da FSV. und Niederrod in ihrem 1:1 (1:0) Spiel je einen Punkt einbüßten, liegt nach Verlustpunkten gerechnet die Eintracht wieder mit drei Punkten klar in Front. Der FSV. Frankfurt hätte allerdings sem Spiel gegen Union Niederrad gewinnen können, wußten seine Innenstürmer besser zu schießen. — Isenburg verlor auch wieder einen Punkt, die Mannschaft mußte sich in Heusenstamm mit einem 1:1 begnügen. Germania 94 Frankfurt zeigte eine weitere Formverbesserung, mußte aber den Sieg Rot-Weiß Frankfurt mit 1:3 (1:1) überlassen. Griesheim 02 verbesserte feine Position durch einen 4:2 (2:0) Erfolg über Hanau 93.
Gruppe Hessen.
Mainz 05 wieder Tabellenführer. Wormatia kommt auf.
3n der Gruppe Hessen büßte der Tabellenführer K a- I fiel 06 feine Position durch eine 2:0 (1:0 Niederlage ein, die er in Worms durch den Altmeister Wormatia I bezog. Wormatia lieferte allerdings auch nur ein fchwa- I djes Spiel, und wenn die Elf jetzt auch den zweiten I Tabellenplatz erreicht hat, so bleibt es doch weiter frag« I lich, ob sie noch einmal die Meisterschaft an sich bringen kann. Mainz 05 schlug zu Hause die in der Ab- wehr versagende Alemannia Worms 4:2 (1:0) und setzte sich damit erneut an die Tabellenspitze. Wormatia und I Kastel folgen mit je zwei Punkten Abstand. Wiesbaden I erlitt in Langen eine 0:1 (0:0) Niederlage und kommt nun für die beiden ersten Plätze schon nicht mehr in I Frage. Olympia Lorsch hält nach seinem 2:1 (1:0) Sieg über Urberach zusammen mit Alemannia Worms den I vierten Tabellenplatz. Darmstadt 98 schlug Walldorf 2:1 und hat nun die gleiche Punkt ahl wie Urberach er- I reicht. Die beiden bilden das Tabellenend«.
Gruppe Nordbayern.
In dieser Gruppe interessierten in erster Linie die Spiele der beiden Tabellenersten, des 1. FC. Nürn- I berg und der S p. 58 g. Fürth, die beide auf fremden I Pl.°den zu spielen hatten. Der „Club" kam gegen VfR. Furth zu einem äußerst knappen 1:2 Erfolg, der bereits I bet ber Jßaufe feststand, und sicherte sich damit auch mei- I tertftn die Tabellenspitze. Ebenfalls sehr knapp schnitt I oie Sp. 58g. Fürth in Bayreuth gegen den dortigen I FC. ab Mit 3:2 Treffern sicherten sich die Fürther Sieg und Punkte. Die Ueberraschung des Tages bildete der 5:0 Sieg, den Bayern Hof gegen die Würzburger Kickers errangen. Eine derartige Leistung hatte man öcn Jjofern nach Srern mannigfachen Versagen wirklich nicht zugetraut. FV. Wurzburg 04 und 21658. Nürn- *
Sp. ». Schwarz-weiß Kommen 1. - Neuhof 3. (1:0). Pteuhofs 3. Mannschaft konnte in Rommerz en„ den favorisierten Sv. V. einen 3:1 Sieg erringen > sich dchmit an die 2. Stelle der Tabelle setzen. Bis zum Seihdnwechsel stand der Kampf noch 1:0 für Rom- werz. Ncach Halbzeit tonten die Neuhöser in kurzen Abständen Au 3 Toren und konnten sich damit beide Punkt« sichery-l
berg trennten sich mit 3:3 unentschieden, während FC. Schweinfurt gegen Sp. 58g. Weiden einen 1:0 Erfolg feierte.
Gruppe Süöbagern.
In der Gruppe Südbayern konnten die beiden Tabel- lenerften ihre Spitzenposition mit Erfolg verteidigen. Die 58atjern gewannen mit 3:1 gegen den Neuling 6658 Ulm, und München 1860 fertigten ihren Lokalgegner DSV. mit 4:1 ab. Dagegen wunde, was immerhin eine kleine Sensation bedeutet, Wacker München von Jngol- stadt-Ringsee mit 2:0 bezwungen und muß daher jetzt den bislang allein verwalteten dritten Platz mit Jahn Regensburg teilen. Die Regensburger holten sich an diesem Sonntag mit einem 2:1 Ergebnis gegen Straubing zwei weitere Pluspunkte. Eine schwache Leistung boten wiederum die Augsburger Schwaben, die sich mußt n aU$ 9e9'en Teutonia München geschlagen geben
Gruppe Württemberg.
Union Böckingen—Stuttgarter Kickers 2:0, FD. Zus- ^uten-SG• JBirfenfelb 0:3, 1. FC.. Pforzheim-VfB. ötuttgart 3:0, Sportfreunde Eßlingen—VfR. Heilbronn 3:2, SV. Feuerbach—Germania Brötzingen 2:0.
Gruppe Baden.
VfB. Karlsruhe-Phönix Karlsruhe 3:7, SC. Frei- ^ar or-^e 1:9, Spielog. Schramberg—FC. Muhlburg 2:1, FC Rheinfelden-Freiburger FC. 1:0, FC. VIllingen—FV. Rastatt 2:3.
Gruppe Khein.
Arnicitia Viernheim-Phönix Ludwigshafen 2:2, Sp. Dg- Mundenheim- FC. 08 Mannheim 2:1, Spva Sandhofen-VfL. Neckarau 0:0, SV. Waldhof—FD Sandhaufen 11:0, VfR. Mannheim-FC. Kirchheim 4:0."
Tabellenstmid her süddeutschen vezlrksliga.
I Schwimmern. Bei den Jugendlichen wurde Kurt Ehler, 0erk .?atf,bem sich ^e Läufer vom Lauf erholt und ihnen die Siegespreise ausgehändigt worden m er9Vff ?*r 1; Schwimmwart des Vereins. Herr Oiio Paul, das Wort, um die Sieger der diesjährt- t5u et)Ten‘ Der Schwimmverein erulöa bat wahrend seines achtjährigen Bestehens schon Ele ichvne,Erfolge errungen. Die in diesem Jahre er- hnr*'m*1 rtxejv i'od angesichts der starken Konkurrenz I , rch die ständig wachsende Schwimmsportbeweguna be- Achtenswert. Auf dem 11. Kreisweiffchwim- Oberaula wurde d,e Mannschaft des Schwimm- Vereins Fulda m der 4mal 100 Meter Bruststaffel erster
I ~l?9er unJ> somit Kreismeister, nachdem zehn Jahre ununterbrochen diese Staffel vom C. T. 48 Kastel verteidigt wurde. Von den aktiven Schwimmern sind " °erf. vergangenen Saison 55 Einzel- und 10 Mann- ^u^en worden. Hinzu kommen noch eine Anzahl Einzeistege der Jugendlichen und Schüler. Dank der mühevollen und hingehenden Arbeit der beiden «chwimmwarte des Vereins, der Herren Otto Pa ul und Josef Schmitt, kann der Schwimmverein Fulda °UJ. erfreuliche Leistungen zurückblicken, die auch für die
I 3ukunft zu den besten Hoffnungen berechtigen.
Handball.
— Heiser Gedenkspiele im Turnbezirk Fulda. Die von der Deuffchen Turnerschaft angefetzten Max H eifer Gedenkspiele kamen am Sonntag auf den emijelnen Sportplätzen zum Austrag. Es trafen sich in £ £Ilei>en 1 — Neuhof 1. 2:5, Flieden 2. —
Neuhof 2- 3:2; in Dipperz: Dipperz 1. — Petersberg 1. 4:3 Sämtliche Spiele nahmen einen einwandfreien Ver- laus, wobei Neuhof 1? und Dipperz 1., sowie Flieden 2. als Sieger hervorgingen.
Sporf-rteuigfeiten in kürze.
D.er Mitbegründer der Sp. 58g. Fürth Hans . ^uff, der zuletzt das Training von Bayern Hof leitete, ist letzt bei einer zu spät vorgenommenen Blinddarm- Operation gestorben. <
♦
3m Wasserball wurde Frankreich in London Don der englischen National-Sieben unerwartet hoch mit 7:3 Treffern geschlagen.
♦
. Für den erkrankten Stuttgarter Bernlöhr wird der Kölner Rennen am kommenden Montag in der deutschen Amateur-Boxstaffel gegen Amerika im Berliner Sportpalast stehen.
v ' Sport im Bild.
(Eine gefährliche Szene vor dem Münchener Tor.
Der Tormann ist gestürzt, die Berliner haben freien Schuß.
Das Hockey-Städtespiel München-Berlin, das vor einem zahlreichen Publikum in Berlin ausgetragen mürbe, endete wie erwartet mit einem überlegenen 3:0 Sieg der Berliner.
Schwimmsport.
Vom Schwimmverein Fulda
wird uns geschrieben:
Gelegentlich eines Ausflugs nach Haimbach, zu dem der Schwimmverein Fulda (Mitglied der Deuffchen Turnerschaft) seine Mitglieder und deren Angehörige eingeladen hatte, wurde am Sonntag der als Abschluß der diesjährigen Sporffaison vorgesehene Gelände- lau f durchgeführt. 15 Aktive und Jugendschwimmer durchliefen die ca. 4 Kilometer lange Strecke. 1. Sieger wurde Andreas Hohmann, 2. Sigismund Mazurowski, 3. Josef Schmitt, 4. Heinrich 5Bau bei den aktiven
Spiele
Tore
Bayern München
10
35:16
1860 München
10
24:9
Wacker München
10
22:16
Jahn Regensburg
10
22:18
Teutonia München
10
18:16
DSV. München
10
21:20
Jngolstadt/Ringsee
10
17:25
SSV. Ulm
10
15:24
Schwaben Augsburg
10
14:27
FC. Straubing
10
11:28
——
WWW
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