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Sport-Blatt der Deutschen Iugendkraft

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld, Kinzig-Jossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und Vorder-Rhön

Nr. 221

Beilage zur Fuldaer Zeitung

25. September

DIM Wochen-Run-fchau.

Die Verbandsspiele vom Sonntag. Die DIA im Vogelsberg.

Aus den

Nach 14tägiger Pause war am letzten Sonntag auf den Sportplätzen wieder reger Betrieb. Bei schönem Herbstwetter konnten die Verbandsspiele alle absolviert werden. Die strahlende Herbstsonne hatte viele Zuschauer auf die Platze gelockt, so daß manche Vereine von zahl­reichen Zuschauern berichten und zum Teil gute Einnah­men hatten. Allerdings ist dies nicht überall der Fall. Viele Vereine klagen wegen der Einnahmen. Wegen der allgemeinen Arbeitslosigkeit, die mancherorts sehr stark ist, können die Vereine kein Eintrittsgeld erheben. Oft kommen noch nicht einmal die Schiedsrichterspesen her­aus. Da ist guter Rat teuer. Sparsamkeit überall ist hier unbedingte Notwendigkeit, um die Verbandsspiele finan­ziell durchzuhalten. Wir möchten an dieser Stelle deshalb auch die Schiedsrichter bitten, den Vereinen nur das notwendigste, das heißt, nur die wirklichen Auslagen, abzunehmen. Es wäre in einer solchen Zeit wenig an­ständig, diesen Posten zu benutzen, um vielleicht Geld zu verdienen. Es soll dies kein Vorwurf sein gegen die Schiedsrichter, nur ein Hinweis, auf die Verhältnisse der Vereine und eine Bitte, auf die heutige Zeit Rücksicht zu nehmen. Das fordert schon der Kameradschaftsgeist. Wir wissen, daß es Schiedsrichter gibt, die fast gar nichts nehmen, wenn sie keine Fahrunkosten hatten, aber es gibt auch andere Fälle. Am letzten Sonntag soll es bei einem Spiel vorgekommen sein, daß ein Schiedsrichter weit über die Kilometerzahl hinausgegangen ist, so daß der Platzverein bei 2 Spielen 7 Mk. Unkosten allein für die Schiedsrichter hatte. Das ist bestimmt zuviel und ent­spricht nicht Jugendkraftgeist. Wir machen nochmals aufmerksam auf die Beschlüsse der Schiedsrichtervereini­gung selber auf der letzten Hauptversammlung betreffs der Schiedsrichterspesen.

Im Bezirk F u l d a-H ü n f e l d waren 20 Verbands­spiele angesetzt, die alle reibungslos vvnstatten gingen. Die Ergebnisse sind ziemlich ausgeglichen. In der B- und C Klasse scheinen Poppenhausen und Johan­nesberg sehr starke Mannschaften zu haben, die viel­leicht für ihre Klasse zu stark sind. Ein Spiel Macken­zellWiesen mußte als Freundschaftsspiel ausgetragen werden. Cs waren in der ersten Halbzeit des Verbands­spieles beide Bälle pleite gegangen, so daß das Spiel län­gere Zeit, die zum Flicken benutzt wurde, unterbrochen werden mußte und als Freundschaftsspiel auf Wunsch zu Ende geführt wurde. Sicher ein Fall, der nicht oft vorkommt. Man kann schließlich auch nicht von einem kleinen Verein in der heutigen Zeit verlangen, daß er mehr als 2 komplette Bälle auf dem Platz hat. Das Verbandsfpiiel wird selbstverständlich wiederholt werden. Mackenzell wird in Wiesen ein Freundschaftsspiel austra­gen für dar Spiel in Mackenzell, damit beide Mannschaf­ten auf ihre Rechnung kommen.

Ein Verein, der uns als zuverlässig und fairspielend bekannt ist .beschwert sich über das harte und holzige Spiel des Gegners, sieht aber selbst die Schuld in dem Schiedsrichter, der nicht genügend durchgriff. Es mag dies eine kleine Entschuldigung fein für den schuldigen Verein, aber keine ausreichende. Kann man nur dann anftänNg spielen, wenn man gewinnt und wenn man dazu gezwungen wird? Hier muß noch Aenderung ge­schafft werden.

In der Veröffentlichung der Tabellen der Ver- bandsspiele vom August sind einige Irrtümer un­terlaufen. Wir möchten ausdrücklich bemerken, daß es nur Druckfehler sind, weil sich einige schon darüber auf­geregt haben. Cs gehört aber tatsächlich nicht viel Grütze dazu, um selber diese Druckteufel herauszufinden. In der B Klaffe am 4. Oktober ist Rückers zweimal ausgesetzt. Das Spiel SteinauRückers fällt an diesem Termin aus und wird später angesetzt. In derselben Klasse muß es am letzten Termin statt 25. September 25. Oktober heißen. In der C Klasse muß es am letzten Termin statt 21. September 27. September heißen. Hoffentlich kommt uns der Druckfehlerteufel nicht wieder dazwischen sonst kommen einige Leute überhaupt nicht mehr aus der Aus-1 regung heraus und das wäre doch schade.

Ein Verein wendet sich in sehr unvornehmer Weise an den Spielausschuß wegen Neuansetzung eines Spieles von feiten des Spielausfchuffes. Dabei war die Sache vor 14 Tagen an dieser Stelle lang und breit ausgetreten und begründet worden. Warum lieft man nicht das DIK-Sportblatt regelmäßig? Wo soll die

Bezirken.

Leitung das Portogeld und die Zeit all hernehmen, jede Kleinigkeit schriftlich erledigen? Was irgendwie mög­lich, wird in der Sportecke oeröffenticht aus oben ange­führten Gründen. Uebrigens fei bemerkt, daß ein Be­schluß des Spielausschusses, der nach den Satzungen und wohlüberlegt gefaßt ist, nicht durch die Willkür eines Ver­einsleiters umgestoßen wird, erst recht nicht, wenn er in solch unfeiner Art kommt. Solche Sachen wandern in Zukunft in den Papierkorb und ziehen eine Strafe nach sich. Angesichts der Tatsache, daß all die Arbeiten im Be­zirk, die bei 44 Vereinen jetzt im Spielbetrieb keine Klei­nigkeit ist, von Leuten, die von morgens bis abends in ihrem Beruf stehen, unentgeltlich und nebenher noch er­ledigt wird, sollte man doch sich eine andere Form an­gewöhnen und Einsehen haben. Hoffentlich hilfts!

Es fei hier noch moniert, daß einige Vereins- stempel sich immer noch nicht umgestellt haben. Bei manchen dauerts halt lang! Die Stempel müssen lauten: D. I. K. T(. N., nicht Sportverein D. I. K. N. N.

Im Vogelsberg hat sich der D. I. K.-Bezirk Fulda ein neues Arbeitsfeld erschlossen. Am letzten Sonntag weilten die Herren Waider, Gesang und Dr. Murawski von der D. I. K. in Hosenfeld, ivo sie auf Einladung der Nachbarvereine über die D. I. K. referier­ten. Es waren 5 Ortsoereine vertreten. Man besprach die Spielmöglichkeit in diesem Bezirk, der, wenn alle Ort­schaften erfaßt werden, eine starke Gruppe bilden wird, die durch die nahen örtlichen Verhältnisse zu einem billi­gen Spielbetrieb kommen wird. Zunächst werden die Vereine sich einen Platz beschaffen müssen, wo sie dann zunächst in einer Versuchsrunde Freundschaftsspiele aus­tragen werden. Wir hoffen und wünschen im Interesse der Voglsberger Jugend der angefangenen Arbeit einen weiteren guten Verlauf.

Aus den Bezirken Kinzig-Joffa und den bei­den Rhönbezirken liegen noch keine Meldungen über den Spielbetrieb am Sonntag vor. Wir bitten noch­mals recht herzlich wöchentlich eine kleine Ueberficht, die am Dienstag ober Mittwoch ankommt, uns (dem Preffe- roart) zu schicken. Es darf hier auch angeregt werden für die übrigen Bezirke, in Kürze den Stand der Spiele (Tabellen) einmal in der Sportecke zu veröffentlichen, außerdem auch die Vereins- und Leitungs-Anschriften, wie es der Bezirk Fulda in der letzten Sportecke getan hat. Es ist dies unbedingt nötig, damit sich die Vereine einander besser kennen lernen und Mannschaften aus un­serer Bewegung anfordern können.

Im Bezirk Kassel war am Sonntag reger Spiel­betrieb. Mit einer Ausnahme wurden alle Verbands- fpiele gut absolviert. Es wird uns von dort geschrieben: Naumburg war am letzten Sonntag das Ziel der Blauweißen (Kassel), die einer Einladung der dortigen Abteilung zu einem Freundschaftsspiel gefolgt waren. Die Kasseler waren mit 2 Mannschaften und einigem Anhang nach Naumburg gefahren: auch der Präses der Abteilung, Herr Kaplan Botthof, war habet. Der Zweck der Fahrt war neben der Spielmöglichkeit auch das freundschaftliche Verhältnis zwischen beiden Abteilungen enger zu gestal­ten, was voll und ganz erreicht wurde. Da viele unserer Gauvereine die Blauweißen kennen, wird interessehalber auch das Ergebnis bekannt gegeben: D. I. K. Naumburg 2.Blauweiß Kassel 2. 1:2 und Naumburg 1.Blau- weiß 1. 2:7. Der alte Bezirksmeister in Staffel scheint also seine alte Erfahrung und Kraft noch zu besitzen.

In der Gau klasse Gruppe Süd sind alle Spiele gut verlaufen mit interessanten Ergebnissen: DomPe­tersberg 1:1; KleinlüderBimbach 1:1, SteinauJohan­nesberg 4:2.

Die Ergebnisse des Arbeitskreises der D. I. K. auf dem Diözesantag werden gegenwärtig überarbeitet und erscheinen demnächst im DIK-Sportblatt. Sie ent­halten außer dem Grundsätzlichen über Stammverein und D. I. K. besonders Fragen der Organisation.

Die Spielberichte sind diesmal etwas besser und pünktlicher eingelaufen (6). Einer mußte, da er vom ersten Sonntag im September war, als verspätet zurück- gestellt werden. Wir bitten, gerade den Spielberichten in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden. Objektiv, kurz und sauber! Jeder muß mithelfen, daß die Sport­ecke nicht das Organ einiger Vereine ist, sondern Allge­meingut wird, indem sich alle Vereine finden und aus­sprechen. B.

Bezirk Fulda-Hün e Id.

Amtliche Bekanntmachungen des Spielausfchuffes.

1. Folgende Verbandsspiele am 27. September begin­nen um folgende Zeit: Mittelrode 1.Müs 1. 2 Uhr: Mittelrode 2Dietershausen 3.45 Uhr, Büchenberg 2. Kerzell 2. 2 Uhr, Büchenberg 1.Dalberg 1. 3.45 Uhr; Almendorf 2.Dietershausen 2. 3 Uhr.

2. Wir erinnern noch einmal an die Abholung der neuen Kreisspiel- und Strafordnung.

Waider, Spielwart.

Bezirk Vorder-Rhön.

Mitteilungen der Bezirksleitung:

Aus wichtigen Gründen müssen am nächsten Sonntag einige Steuerungen in den angesetzten Spielen ein­treten. In der Gruppe Thüringen spielt Geismar in Bermbach und Borsch in Spahl. In der Gruppe Preußen spielt Eiterfeld in Großentaft.

Sie Steuertarten können für die Gruppe Thü­ringen und Rasdorf bei der Bezirksleitung, für die Gruppe Preußen bei Herrn Lehrer Ehrlich,- Leibolz, be­zogen werden. Der Preis beträgt 1 Mark für jede Karte und Mannschaft. Von Sonntag ab sind alle Spiele ohne Steuerkarte für die betreffende Mannschaft verloren. Die Karte ist vor dem Spiel dem Schiri vorzuzeigen.

Die Schiri werden nochmals daran erinnert, daß die Spielberichte sofort an die Bezirkseitung einzufenden sind. Ferner sind mit einzufenden die vorgeschriebenen Formulare für Mannschaftsaufstellung mit eingetragenen Paßnummern der Spieler. Etwa fehlende Formulare können die Abteilungen bei her Bezirksleitung beziehen.

Die Spieler A. V. Paßnummer 59, A. H. Paßnum­mer 60, beide Leibolz und I. H. Rasdorf, Paß-Nr. 15 sind vorläufig gesperrt. Der Verhandlungstermin wird bekanntgegeben.

Die Bezirksleitung.

Futzbatt.

Spielergebnisse vom Sonnlag.

Ergebnisse aus dem Bezirk FuldaHünfeld.

A.-Kla f f e:

WelkersNeuhof 1:2.

DöngesmühleRothemann 3:1

VeitsteinbachKohlhaus 3:2.

MackenzellWiesen 0:0 (Freundschaftsspiel).

DirlosDietershan 5:0.

WisselsPilgerzell 3:5.

NeuenbergHerbstein 4:4

MittelrodeMichelsrombach 0:3.

B.-Klasse:

SargenzellRückers 1:5.

HünfeldMarbach 3:3.

MichelsrombachSteinau 1:1.

KerzellDöngesmühle 4:1.

Dalberg 1.Memlos 1. 2:3.

BimbachBernhards 4:2.

DietershausenAlmendorf 3:3.

PoppenhausenBüchenberg 6:1.

C.-Klasse:

WisselsDom 2:7.

DietershausenMargretenhaun 0:7.

NeuhofBüchenberg 2:2.

KerzellJohannesberg 0:4.

Ergebnisse ans dem Bezirk Vorderrhön.

WölfEiterfeld 2. 2:0.

OberufhausenRasdorf 5:2.

GroßentaftLeibolz 2:1 (abgebrochen).

ButtlarGeismar 4:3.

SpahlSchleid 1:2.

BermbachBarsch 2. 1:2.

Spielberichte.

Steinau Johannesberg 4:2 (2:2).

Am Sonntag trafen sich obige Gau-Mannschaften in Steinau zum fälligen Verbandsspiel. Die Leitung des Spieles lag in den Händen des Schiedsrichters Müller. Döngesmühle. Sofort nach Antritt beginnt ein flottes Tempo In der 15 Minute konnten die Einheimischen durch einen Strafstoß in Führung gehen. Kurz darauf glichen jedoch die Gäste, ebenfalls durch einen Straf­stoß, aus. Nach etwa weiteren 15 Minuten buchte Steinau ein weiteres Tor, dem Johannesberg wiederum bald darauf das Ausgleichstor entgegensetzte'.

Nach der Halbzeit bedrängten die Gäste zeitweise stark das einheimische Tor, sodaß man fast annehmen mußte, Johannesberg würde die Führung an sich reifen Etwa 5 Minuten vor Schluß gelang es Steinau den Führungstreffer zu erzielen. Sofort nach Mitteantritt der Gäste konnte die Platzmannschaft durch einen gut gelungenen Durchbruch des sehr flinken Halblinken Fr einen vierten Erfolg es war das schönste Tor des

Tages für ihre Farben buchen Der Schiedsrichter hatte das Spiel jederzeit in der Hand.

DJK Johannesberg, die in der Gauklasse schon gute Erfolge hatte, in dieser Serie jedoch durch Ersatz sehr geschwächt ist, lieferte trotzdem ein flottes und tech- risch gutes Spiel. Hervorragendes leistete Verteidigung und Läuferreihe. Die Steinauer Mannschaft, körperlich etwas schwächer, gab ihr Bestes her. sie spielte unermüdlich, wofür ihr ein Gesamtlob ausgesprochen werden darf. E Fr.

Heuenberg 1. Herbstein 4:4.

Das Spiel, das beide Mannschaften am Sonntag zu- sammensührte, trug keinen schönen Charakter. Durch den Schiedsrichter, der dem Spiele nicht gewachsen war, kam eine harte Note von feiten der Platzmannschaft ins Spiel. Bereits in der 4. Minute kommen die Gäste zu einem Handelfmeter, der glatt verwandelt wurde. Einige Zeit später gleichen die Einheimischen aus und gehen durch ein zweites Tor in Führung. Ein direkt verwandelter Strafstoß stellt das Resultat auf 2:2. Bis zur Pause erringen Neuenberg zwei Tore und Herbstein ein Tor.

In der zweiten Halbzeit spielen die Gäste meistens überlegen und erzielen, nachdem ein Elfmeter verschos­sen war, kurz vor Schluß den Ausgleich. I. K.

Kerzell 2. Johannesberg 2. 0:4.

Obengenannte Mannschaften trafen sich am Sonntag zum fälligen Verbandsspiel der C-Klasse in Kerzell.

Kerzell hat Antritt. Johannesberg fängt den Ball ab und schon muß Kerzells Torwart eingreifen. Die Drangperiode beginnt. Aber erst in der 13 Minute gehen die Gaste durch einen Nach schuß in Führung. Sie­ben Minuten später heißt es 2:0. Kerzell verteidigt stark und die linke Sturmseite bricht vereinzelt durch aber ohne Erfolg. Bis Halbzeit ändert sich an dem Ergebnis nichts 'mehr.

Nach Wiederbeginn drücken die Gäste weiter, trotz­dem kann Kerzell das Spiel zeitweilig offen gestalten. Fünf Minuten nach Halbzeit heißt es 3:0. Kerzells Torwart hat schwer zu halten, mußte sich aber noch einmal geschlagen bekennen. Kurz daraus ertönt der Schlußpfiff. Das Spiel verlief ruhig und war beider­seits sehr eifrig. Der Schiri, ein Herr aus Wiesen, lei­tete gut.

Bei Johannesberg, her körperlich stärkeren Mann­schaft, ragte die Verteidigung und die rechte Sturm» feite hervor. Die Kerzeller hatten ihren besten Mann in dem jugendlichen Torwart. Auch Verteidigung und Mittelläufer hielten sich gut, während der Sturm gegen Johannesbergs starke Hintermannschaft nicht aufkorn- men konnte. A. W

Kerzell Döngesmühle 4:1.

Als das Spiel der 2. Mannschaft beendet war, stell­ten sich obige Mannschaften im Verbandsspiel der B.- Klasse hem Schiri Rothmann, Dirlos, gegenüber. Nach einigem Hin und Her bringt ein Nachschuß, der von her Querlatte ins Tor springt, bereits in her zweiten Mi­nute has erste Tor für Döngesmühle. (Erft in her 22. Minute gelingt dem Gastgeber her Ausgleich. Der Kampf wogt "auf und ab. Kerzell bekommt einen Elf­meter zugesprochen. Dieser wird vom Halblinken an den Torpfosten geschossen Die Chance, die Führung an sich zu reißen, ist für Kerzell vorbei. Kurz darauf ist Halbzeit. Die Partie steht 1:1.

Die zweite Spielhälfte bringt einen spannenden Kampf. In her 12. Minute nach Halbzeit wurde her Bann gebrochen. Kerzells Mittelläufer D. sandte zum 2. Tor ein. Kurze Zeit darauf heißt es 3:1. Dönges­mühle versucht das Resultat zu verbessern. Aber hie Hintermannschaft von Kerzell läßt keinen Erfolg zu. Kerzells Linksaußen erwischt den Ball, spielt sich durch und stellt durch einen unhaltbaren, wuchtigen Schräg­schuß das Endergebnis her. Der Schiri leitete zufrieden­stellend. A. W.

Döngesmühle 1. Rotzemann 1. 3:1.

Arn vergangenen Sonntag trafen sich die beiden Mannschaften auf hem SportplatzWaldheim" in Magdlos zum fälligen Verbandsspiel. In der 35. Mi­nute ging Döngesmühle durch Schönherr in Führung. Mit 1:0 wird gewechselt. Gleich nach Wiederbeginn können hie Rothemänner den Ausgleich erzielen. Meh­rere Eckbälle werden von Döngesmühle nicht ausgenutzt. Die letzten 10 Minuten bringen Döngesmühle durch den Mittelstürmer noch 2 weitere (Erfolge. Bet hem Stande 3:1 ertönte her Schlußpfiff. D

BermbachBorsch 2. 1:2.

Auf dem schon gelegenen Sportplatz in Bermbach trafen sich obige Mannschaften zum fälligen Verbands- fpiel. Bermbach hat Platzwahl und spielt zuerst gegen die Sonne. Nach einer schonen Vorlage erzielt Borsch in der 10. Minute den ersten Treffer. Nach abwechs­lungsreichem Spiel kann Bermbach in her 20. Minute den Ausgleich erzielen. Nach der Halbzeit wird das Spiel schärfer und Borsch kann für sich das Siegestor buchen.

Schwarzweib Hilders Borsch 8:0 (2:0).

Auf dem neu hergerichteten Platze her DJK Hilders trafen sich obige Mannschaften zu fälligem (Baufpiele. Es entwickelten sich ein gleichwertiges und sehr flottes Spiel. Besonders war es immer wieder der Sturm der Einheimischen, unterstützt von ihrem sehr eifrigen Läufer, her has Tor des Gegners schwer bedrängte. Des­gleichen strengte sich Borsch mächtig an. Hin und her wogte der Kampf, bis in her 18. Minute her Mittel­läufer von Hilders unhaltbar den Führungstreffer ein-

fanhte Unvermutet landete kurz daraus eine schöne Flanke des Linksaußen von Hilders in dem Netz.

Nach Wiederantritt spielte Borsch mit dem Winde. Alle Verstöße scheiterten an der Hintermannschaft von Hilders, die glänzend in Form war. Ein Elfmeter wurde von Hilders zum dritten Tor verwandelt. Nun spielten die Einheimischen stark überlegen und in kurzer Reihenfolge konnten fünf weitere Treffer verzeichnet werden. Schiedsrichter Frohnapfei aus Steinau war dem Spiel jederzeit ein korrekter Leiter. Ecken 13:1.

E. W.

WölfEiterfeld 2:0.

Die Mannschatten beginnen pünktlich 3 Uhr das Spiel. Obwohl die Wolken die Sonne manchmal verhängten, war doch ein herbstliches Sommerwetter wie selten in der letzten Zeit Die Eiterfelder haben Anstoß. Sofort nimmt das Spiel einen flotten Verlauf, aber keiner Mannschaft gelingt es, in der ersten Halbzeit einzu­senden. Erst in der zweiten Spielhälste, in her 20. und 35. Minute fallen zwei Tore für Wölf. Mit freu­digem Iugendkraft Heil trennten sich hie beiden Mann­schaften von ihrem Schiedsrichter, der zur Zufriedenheit leitete. Den Zuschauern gebührt Dank für ihr Verhal­ten und ihre Anteilnahme.

Allerlei aus dem Verband.

Wenn man interessiert die Arbeit her DJK. im Reiche verfolgt, so finden wir gerade im elften Jahre einen ganz erfreulichen Fortschritt. Achtungserfolge überall, in sportlichen Höchstleistungen, in Massenbesuch, in anerkennenden Worten berufener Männer. All das danken wir straffer Führung, gutem Beispiel, einer dis­ziplinierten Sportschar, den von DJK. Geist durchdrun­gen und beherrscht ist.

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Im Osten Deutschlands, in der Stadt BeutheN veranstaltete die Iugendkraft Oberschlesiens ihr 8. Kreistreffen als eine machtvolle Jugendkundgebung für Kirche und Staat, zu her u. a. Gästen auch der Ober« ] räsident und der Landeshauptmann her Provinz er­schienen. 30 000 Zuschauer. Und Kardinal Fürstbischof Dr. Bertram spricht zu den Jugendkraftlern Es spielen R. K. I. Wien D. I. K. Ob erschienen 0 : 0.

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In her Reichshaupt stad t fand ebenfalls ein Jugendtreffen statt Das Fest her 15 000. Alle Jugendverbände tarnen mit Fahnen und Bannern an« marschiert. Bischof Dr. Schreiber, Berlin hielt einen feierlichen Feldgottesdienst. Die Iugendkraft hat im Stadion 5 000 Zuschauer.

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In Sachsen besucht Bischof Dr. Gräber das 3. Gausporltssst der deutschen Iugendkraft. Unerwartet trifft er ein und wird spontan mit einem herzlichen über den Platz weithin schallendenIugendkraft Heil" be­grüßt.

Bei den 8. Aachener Sam pffpielen erzielte der Iugendkrast-Kreismeister Wals-Würselen im Speer­werfen die gute Leistung von 56,20 Meter.

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Gute Sportleiftungen her DJK. am 6. September in Dortmund beim Fest des Verbandes. 4 mal 100 Meter-Staffelsieg der DJK. in 45 Set. über W. 6. V.

Aus der übrigen Sportwelt

Motorsport.

Internationales Motorradrennen um den Großen preis der Stabt Berlin auf der Avus!

Der FuldaerRennfahrer Kahrmann mit feinem Partner Witzei startet in her Seitenroagentlaffe auf Horex. Ferner startet Kahrmann um den Großen Preis her Stabt Berkin auf Herkules-Jap.

Zu dem am 27. b. Mts. in Berlin stattfindenden Avusrennen ist schon die Rekordzahl von 232 Meldungen erreicht. Darunter haben die bekanntesten ausländischen Fahrer aus England, Italien, Tschechoslo­wakei und Oesterreich-Ungarn gemelbet. Auch hat der Weltrekordsahrer Henne, München auf BMW. seine Meldung abgegeben. Henne hat schon vor einiger Zeit Traistingsrunden mit seiner Weltrekordmaschine von annähernd 200 Kilometer Stundengeschwindigkeit her« ausgefallen.

Ferner finden wir in dem Rennen alle deutschen Fahrer von Ruf. In her Klasse bis 250 Kubikzentime­ter starten neben namhaften Ausländern die beiden, in der deutschen Straßen-Meisterschäft der 250 ccm-KlassS gleichstehenden Gegner Kahrmann Fulda, Geiß, Pforzheim. Außerdem Gras Bismarck-Darzin und Kirch­ner-Offenbach auf Herkules-Jap, Winkler-Chemnitz auf DKW. In der Elst auf Ardie-Jap u. a. m.

Die Seitenwagen-Klaffen weisen eine ganz hervor, ragende Besetzung auf. Kahrmann, vorjähriger Avus- Sieger, dürfte neben Theo Bork-Berlin, auf Norton und Heyer- Krefeld auf AIS. hie besten Aussichten haben.

Das Fuldaer Paar beginnt am Donnerstag mit sei­nem Training, auf her Avus.

England will sein Lustschiff verkaufen.

Das englische LuftschiffR 100" am Ankermast von Cardington

Infolge der neuen Sparmaßnahmen der englischen Regierung hat das Kabinett beschlossen, das LuftschiffR 100", das Schrvesterschiff der seinerzeit unter so tragischen Umständen verunglückten R ,101", zu verkaufen. Offenbar hat sich die Konstruktion der englischen Luftschiffe immer mehr als unzulänglich herausgestellt.