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Anzeiger für die Stadk Fulda und denLandkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.

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(Sricbeint jechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: ^Die Welt im Bild" und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift- ::: leitung 3153, Fuldaer Actiendruckerei 3151 und 3152. :::

Donnerstag, 27. August 1931.

Monatlich 1.80 einschließl. Postgebühr (48 Psg.) ahne ^ufteUg Anzeigen-Preise: Kleinzeile (Col.) lokal 0.15 RM., auswärts 0.20 RM. Reklamezeile: lokal 0.60 RM., auswärts 0.80 RM Bei Wiederholunaen Rabatt Pasticherkk ;lrnnfi a M 4051

3d)tg. 58.

Ein gewaltsamer Umsturz nicht zu befürchten Die Reichsregierung ist auf den kommenden Winker gerüstet. Moralische und materielle Vorbereitungen werden getroffen. Mitteilungen über die Beratungen der Zentrums-Araktion.

Reichskanzler Dr. Brüning nahm am Dienstag in Stuttgart, wohin er sich nach einer Unterredung mit General von Hammerstein begeben hatte, an der Tagung der Zentrums-Fraktion teil. In dieser erweiterten Fraktionssitzung berichteten Reichs­kanzler Dr. Brüning und die Reichsminister Dr. Stegerwald und Dr. Wirth über die gegenwärtige Lage. Die Versammelten nahmen die Berichte in vertrauensvoller Stimmung entgegen und es er­gab sich eine volle Einmütigkeit sowohl in der Auffassung der Sachlage wie auch der be­sonderen Ausgaben, die gelöst werden müssen, um die Schwierigkeiten des kommenden Winters zu überwinden.

Besondere Beachtung fanden in der Aussprache die Fragen, die mit den in Fluß geratenen Reparatronsdebatten zusammenhängen, und Umfang und Methode von Sparmaß­nahmen bei Ländern und Gemeinden sowie die Kürzung der hohen Pensionen. In letzter Frage wird von der Reichsregierung eine beschleunigte Aktion erwartet.

Am späten Nachmittag trat die Zentrumsfrak- tion des Reichstages noch zu einer besonderen Sitzung zusammen, die sich mit internen Fraktions- sragen besaßte.

Bei einem parlamentarischen Abend, den die Zentrumsparter im Vereinshaus St. Vinzenz aus Anlaß der Tagung der Reichstagsfraktion des Zentrums veranstaltete, richtete Reichskanzler Brüning an die Parteifreunde eine Begrü­ßungsansprache, in der er davon ausging, daß es ein Nachteil der überreichlich mit Arbeit geseg­neten Zeit der vergangenen Wochen gewesen sei, daß es für die Minister und für ihn persönlich nicht in dem Umfange wie früher möglich gewesen ser, häufiger in das Land hinauszugehen.

Der Reichskanzler fuhr fort: Die Welt kann nur gesunden, wenn eine Reche von Maßnahmen auf internationaler Basis in diesem Augenblick und in dieser Zeit der größten Wirtschaftskrise, die die moderne Geschichte zu verzeichnen hat, erfolgt. Die Regierung ist sich bei allen Ueber- legungen und bei allen Maßnahmen, die sie ge­troffen hat, daricher klar gewesen, daß, wenn nicht das Vertrauen, die Disziplin des deut­schen Volkes vorhanden gewesen wären, diese Maßnahmen nicht von Erfolg begleitet gewesen wären.

Und es gibt keinen größeren Erfolg im ganzen Ausland, keine größere Erhöhung der Achtung und des Prestiges, als daß in den Wochen, wo die Banken und die Sparkassen vorübergehend ihre Zahlungen einstellen mußten, es niemals zu einer Ausschreitung und nirgendwo zu einem Tumult gekommen ist und daß die kritischen Ausländer festgestellt haben, daß das deutsche Volk noch nie so ruhig gewesen sei, als in diesem Augenblick höchster Not. Und das soll uns die Hoffnung geben, getrost trotz aller Schwierigkeiten dem außer­ordentlich schweren Winter entgegenzusehen.

Es ist ja so, daß durch die Botschaft des Prä­sidenten Hoover, wenn sich ihre Auswirkungen auch nicht sofort in voller Tragweite zeigen konn­ten, immerhin die erste Grundlage gelegt wurde für eine dauernde Besserung. Damit ist es nicht allein geschafft, und viele internationale Bespre­chungen und Vereinbarungen müssen folgen, wenn die Völker der Welt diese ungeheuer st e aller Wirtschaftskrisen werden überstehen sollen. Und ich betone das ausdrücklich, um Ihnen auch zu sagen, wo die Grenzen unserer Möglichkeiten liegen. Und wir sind der festen Ueberzeugung, daß, wenn das deutsche Volk diese Probe durchmacht, so witz es diese Proben in den vergangenen Mo­naten zur Bewunderung der ganzen Welt durch­gemacht und überstanden hat, dann wird es ge­lingen, die deutsche Wirtschaft und das deutsche soziale Leben bis zu dem Punkt zu bringen, wo wir mit sicherem und begründetem Optimismus sagen können, daß eine weitere Hilfe zur Ueber- windung der Weltwirtschaftskrise nicht mehr nötig ist.

Der Reichskanzler schloß mit der Feststellung, daß nach dem Vorbild von Württem­berg, seiner Politik und seiner Finanzgebarung alle deutschen Länder wiederum aus eigener Kraft nur genesen und gesunden können, und sprach die Hosfnung aus, daß das deutsche Volk mit den Maßnahmen, die die Re­gierung getroffen hat und zu treffen haben wird, über den schwersten aller Winter glücklich hinüber­komme, damit dann endlich die Grundlage für einen Aufstieg und für eine glücklichere Zukunft gefunden ist.

wtb.Skutkgark, 26. Aug. (Gig. Meld.) lieber die gestrige geschlossene Sitzung des Zentrums berichtet das „Deutsche Volksblatt", das Landesorgan des Württembergischen Zentrums, u. a. noch folgendes: „Daß bei der wohlbedachten Arbeitsweise des Kanzlers ein H u s a r e n r i t t in der Frage der Reichsreform nicht zu befürchten ist , war die Antwort eines dem Reichskanzler besonders nahestehenden Parlamentariers auf die diesbezüg­liche Frage eines süddeutschen Abgeordneten. Das war aber auch der einzige Satz, der in der ganzen Fraktionssitzung der Frage der Reichsreform gewidmet war. Die in der Stuttgarter und Berliner Oeffentlichkeit geäußerten Vermutungen, die Reichsreform werde im Mittel­punkt der Sitzung stehen, gingen alle fehl. In sei­nem Schlußwort erklärte Parteiführer Prälat Kaas, daß Brünings Arbeitsweise nichtsovolks- und öffent lichkeitsfern sei, wie es viel­

fach bärgest eilt werde. Die Fülle und vor allem die Dringlichkeit der zu bewältigenden Auf­gaben machen es dem Kanzler unmöglich, vor jeder Entscheidung parlamentarische Instanzen oder Parteiführer zu hören. Aber die Verbindung mit der Zentrumspartei ist durch die enge Zusammen­arbeit des Kanzlers mit dem Parteiführer gewähr­leistet.

*

Im Verlaufe des parlamentarischen Abends der Stuttgarter Zentrumspartei ergriff u. a. Reichs- minister Dr. Wirth das Wort. Er erklärte, daß es mit der Reichsreform zur Zeit nicht so schlimm stehe, wie man vielfach höre. Es !ei poli­tische Verhetzung, zu sagen, daß er mit dem Art 48 den Ländern den Garaus machen wolle. Die R e i ch s r e f o r m sei möglich. Das katholische Volk im Zentrum wünsche, daß die konservativen Kreise des evangelischen Deutschland neben es treten. Der Redner wies dann auf die großen Gefahren des kommenden Winters hin und sagte, daß die Regierung alles tue, um in dem kom­menden schweren Winter moralisch und materiell zu helfen, aber die Regie­rung könne nicht alles tun. Daher müsse neben den Staat die karitative Hilfe treten. In zwei bis drei Wochen werden die karitativen Vereine Deutschlands mit einem gro­ßen Aufruf an die Oeffentlichkeit tre­ten, Naturalien zu sammeln. Es sei so- mit alles vorbereitet, daß Deutschland den nächsten schweren Winter überstehen könne. Ein gewalt­samer U mst u r z sei im Winter nicht zu be­fürchten; denn die Regierung sei stark genug. Nicht eine Sekunde dürfe gezögert werden, der G e- waltmithöchsterGewaltzubegegnen. Wer die Hand erhebe, dem werde sie abgeschlagen werden. Die Regierung werde sich nicht überraschen lassen.

Der Reichskanzler wieder in Berlin.

CNB. Berlin, 26. Aug. (Eig. Meld.) Reichs­kanzler Dr. Brüning traf heute vormittag um 9.14 Uhr mit dem fahrplanmäßigen Zuge, aus Stutt­gart kommend, auf dem Anhalter Bahnhof ein. In feiner Begleitung befanden sich Reichsminister Stegerwald und der Vorsitzende der Z,en- trumspartei, Prälat Dr. Kaas.

Warum fo zaghaft?

Die Sozial-Wirtschaftliche Korrespondenz des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften schreibt:

Trotz aller Ankündigungen der Reichsregie­rung, daß den Großpensionären ein Schreiben zu­gehen sollte mit der Bitte, auf einen Teil ihrer hohen Gehälter zu verzichten, mußte das Reichs­finanzministerium dieser Tage zugeben, daß bis­her ein solches Schreiben noch nicht abgegangen ist. Aus der weiteren Rechtfertigung des Reichs- finanzministeriums, die wohl eine Entschuldigung fein sollte, ging hervor, daß man das auch nicht zu tun gewillt ist. Warum, fragt der unter derLast der Notverordnung seufzende simple Staatsbürger im­mer wieder, wagt sich die Regierung nicht an die Gehälter der Großpensionäre heran? Da muß doch irgend etwas sein, was nicht ganz in Ordnung geht. Es handelt sich wohlgemerkt nicht bloß um Militärs, sondern auch um die vielen Nachkriegs- minister a. D. Und bann sind da noch die Leute, die zwar nicht zu den ganz großen Pensionären gehören, aber doch ganz ansehnliche Pensionen von Reich, Staat und Kommunen beziehen und neben­bei noch eine gut dotierte Stellung bekleiden. Bel denen sollte die Pension solange ruhen, bis sie die Arbeitsstelle einem Nicht Pensionär überlassen, oder wenn sie wirklich, wie es meist so schön heißt, unersetzlich sind, bis sie wirklich pensionsreif sind. Man verschanze sich doch nicht immer hinter das Schlagwort von den wohl­erworbenen Rechten. Schließlich hat auch jeder Arbeiter nach der Verfassung das wohlerwor­bene Recht auf Arbeit. Darüber geht man stillschweigend hinweg. Und schließlich, wenn Staat und Wirtschaft die meisten Staatsbürger hungern lassen müssen, haben sichauchdieNutznießer der wohlerworbenen Rechte nach der Decke zu st recken. Das Volk erwartet hier endlich eine durchgreifende Tat der Reichsregie­rung.

Neue politische Zusammenstöße.

wtb. Neumünster, 26. Aug. (Eig. Meld.) Wegen der Ausschreitungen, die am hiesigen S. A.-Heirn am 30. Juli verübt worden waren, wurden gestern 5 K o m m u n i st e n zu insgesamt 33 Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Angeklagter, der frühere kommunistische Stadtverordnete Greve, wurde wegen Mangels an Beweisen freigesprochen.

Zu erneuten politischen Zusammenstößen kam es gestern abend zwischen Iungstahlhelmern und S. A-Leuten auf der einen und Reichs­banner- Mitgliedern auf der anderen Seite- Bei der Schlägerei, bei der man mit Stöcken aufeinanbertosging, würbe ein National- soziälist erheblich verletzt. Die Polizei stellte bie Ruhe roieber her.

* Bülow-Platz-Morde aufgeklärt? Die Ermor- bung ber zwei Polizeioffiziere am Bülow-Platz ist, wie die Polizei mitteilt, restlos geklärt. Von den in dieser Angelegenheit Verhafteten steht bet fünfen zweifellos fest, daß sie am Bülow-Platz geschossen haben,

Der Boykott in Kanton.

Zu dem beschlagnahmten deutschen Waffentrans­port in China und dem Boykott gegen die deutschen Kaufleute in Kanton wird vom Auswärtigen Amt folgendes erklärt:

Die Rickmers-Reederei in Hamburg wandte sich nach Beschlagnahme ihres Transportes durch die Nanking-Regierung an das Auswärtige Amt in Berlin unb bat um Schutz. Dieser Schutz wurde aufs Strikteste abgelehnt unb bas Auswärtige Amt erklärte weiter, daß ihm ber Waffenhanbel mit China absolut unerwünscht sei. Leiber bestehe im Augenblick keine gesetzliche Mög­lichkeit, gegen biesen Hanbel einzuschreiten. 1928 habe zwar ber Reichstag ein Spezialgesetz gegen bie Einfuhr von Waffen nach China angenommen. Dieses Gesetz war aber bis zum 1. Mai 1929 be­fristet unb ist nicht erneuert worben.

So sehr auf ber einen Seite bie Reichsregierung gegen Waffentransporte biefer Art eingestellt ist, so sehr bedauert sie auf der anderen Seite den Boykott durch die Kanton-Regierung, der in diesem Falle ja völlig unschuldige deutsche Kaufmannskreise in China trifft.. Das Auswärtige Amt hat daher gegen den Boykott-Beschluß aufs heftigste protestiert und bie Kanton-Regierung auf bie Folgen ihres Vor­gehens aufmerksam gemacht.

• Spanien veröffentlicht seine Setträge. Nach einer Havasmeldung aus Madrid hat das spanische Außenministerium mit der Veröffentlichung der

wtb. London, 26. August. (Eig. Meld.) Das neue Kabinett hat heule vormittag den Eid auf die Verfassung geleistet.

Die wichtigsten Posten des neuen Kabinetts sind wie folgt besetzt:

Premierminister: Macdonald,

Staatssekretär des Aeußeren: Lord Rea­ding,

Staatssekretär für Indien: Sir Samuel Hoare, ßorbpräfibent des Geheimen Staatsrates: Baldwin,

Schatzkanzler: S.n owben,

Innenminister: Sir Herbert Samuel,

Lorbkanzler: Lorb Sankey,

Staatssekretär für Dominions und Kolonien: I. Thomas,

Wohlfahrtsminister: Neville Chamberlain,

Präsident des Handelsamtes: Sir Philipp Cun- liffe-Lifter.

Folgende Persönlichkeiten gehören dem Ministe­rium, aber nicht dem Kabinett an: Luftfahrtmini­ster Lord Amulree, Erster Lord der Admiralität Sir Austen Chamberlain, Sekretär für Schottland Sir Archibald Sinclair, Unterrichtsminister Str Donald Maclean, Arbeitsminister Str Henry Bet- terton, Erster Kommissar der öffentlichen Arbeiten Lord Londonderry, Kanzler des Herzogtums Lan­caster Lord Lothian.

Das neue Kabinett hat 10 Mitglieder: vier Ver­treter ber Arbeiterpartei, vier Konservative und zwei Liberale.

Es ist seit vielen Jahren das kleinste Kabinett, abgesehen von den Kriegskabinetten von 6 bis .8

von Spanien seit 1921 abgeschlossenen internatio­nalen Verträge aller Art begonnen. Jeder Ver­trag wird in Form einer Publikation erscheinen und käuflich sein. Die erste Veröffentlichung be­trifft den Ausgleichsvertrag zwischen Spanien und der Türket von 1930.

Moskau und Paris.

wtb. Paris, 26. Aug. (Eig. Meld.) Zu dem gestern ausgegebenen Kommuniquee über die französisch-russischen Verhandlun­gen schreibt Excelsior: Das gestrige Kommunique« zeigt, daß Verhandlungen zwischen. Paris, W a r • s ch a u und Moskau geführt werden zu dem Zweck, eine Wirtschafts-Entente mit den Sow­jets durch eine Friedens-E n t e n t e mit ihnen zu stützen. Uebrigens scheint die französische Annäherungspolitik an Deutschland, bie in ber ganzen Weit zur Wiederherstellung des internatio­nalen Vertrauens für notroenbig gehalten wird, durch eine gewisse Beruhigung der Sowjets ge­krönt werben zu müssen. Man barf Rußlanb ge­genüber nicht ben Anschein erwecken, als wolle man es isolieren, wenn man es wirklich für eine bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen ber Europa-Union gewinnen will.

* Der Präses der Rheinischen Provinzialsynode der Evangelischen Landeskirche, D. Dr. Wolfs- Aachen, ist nach kurzem Krankenlager gestorben.

Persönlichkeiten, welche eine Art Kabinett inner­halb des größeren Kabinetts von 20 bis 22 Mini­stern barstellten. Die normale Stärke ist unge­fähr 16 bis 17. Ein weiteres Merkzeichen bes neuen Kabinetts ist, baß alle sogenannten „Aus­gabenministerien" mit Ausnahme des Wohlfahrt- ministeriums nicht in bas Kabinett eingeschlossen worben finb. Kriegs-, Luftfahrt-, Admiralität, Schottlanb, Unterricht, Landwirtschaft und Arbeit finb alle ausgeschlossen. Dies zeigt, daß das neue Kabinett entschlossen ist, biesen Ministerien ft r e n g e Sparsamkeit zur Pflicht zu machen.

Die Liste bes neuen Kabinetts bietet keine Ueberraschungen. Sie entspricht im wesentlichen ben im Laufe ber letzten Tage gemachten Voraus­sagen. Bemerkenswert ist ber neue Präsibent des Handelsamtes Sir Philipp Eunliffe-Lister, . der nicht erwähnt worben war.

*

3n einer Rundfunkansprache an das britische Volk sagte Macdonald, er spreche unter unge­wöhnlichen Umständen. Er habe'keine seiner Ueberzeugungen und keine seiner Ideale aufge­geben. Es werde erklärt, er habe keine Ermäch­tigung fettens der Arbeiterbewegung für das er­halten, was er tue. Das sei wahr, und er habe es auch nicht behauptet. Aber er sei sicher, daß er die Ermächtigung einerhüheren Auto­rität, habe, und daß er seine national'« Pflicht erfülle, wie er sie auffasse. Diese Pflicht werde er ohne Rücksicht auf die Folgen erfüllen. Hierauf schilderte Macdonald die bekann­ten Umstände, die zur Entstehung der gegenwärti- gen Krise beigetragen haben, wobei er u. a. be­merkte, die öffentliche Meinung im Auslande sei wegen der Lage des britischen Budgets besorgt

Lordkanzl'er. Staatssekretär für die Dominien,

Eine ungeheure Menge warte! vor dem Buckinghampalost, ber enqlitchen Königsresidenz, auf das Kommen unb Gehen ber politischen Führer, bie zur Beratung über bie Kabinettsbildung in Audienz empfangen wurden.

Hailsham, Sir Hoare, Präsident des Kriegsminister. Geh. Staatsrats.

Eidesleistung des britischen Kabinetts.